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Vandalismus am Blitzer-Anhänger

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Montag, 6. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 6. April 2026

Heute, am 6. April 2026, sind in Osnabrück wieder ein paar Blitzer unterwegs – die Standorte hat die HASEPOST von aufmerksamen Leserinnen und Lesern zugespielt bekommen.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße

Die genauen Standorte der Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück wechseln täglich. Die Kontrollen erfolgen dabei an unterschiedlichen, stets variierenden Orten. Aktuelle Informationen sind ohne Gewähr.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 06.04.2026 um 23:30.

6. April 2026 0 Kommentare
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Yasmin Fahimi

DGB fordert Bundesregierung zu Gesprächen über Reformpaket auf

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Bundesregierung zu gemeinsamen Gesprächen über das geplante Reformpaket aufgefordert. DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi betonte die Gesprächsbereitschaft der Gewerkschaften, setzte aber zugleich klare Grenzen bei der Frage möglicher Verhandlungen über Löhne. Zugleich verlangte sie von Bund und Ländern mehr Tempo und Zielgenauigkeit bei Investitionen in die Infrastruktur sowie eine stärkere Bevorzugung europäischer Produkte.

DGB bietet Gespräche über Reformpaket an

„Wir sind immer bereit zu reden. Gerne mit Herrn Merz und seiner Regierung, aber auch mit den Arbeitgebern“, sagte die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi dem „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe). Sie kritisierte zugleich die Arbeitsweise der Ampel-Koalition: „Ich fordere die Bundesregierung seit Monaten auf, ihren Koalitions-Tunnel zu verlassen. Sie muss gesellschaftliche Debatten befrieden“, sagte Fahimi dem „Tagesspiegel“.

Klare Absage an Gespräche über Löhne

Fahimi lehnte es ab, mit Union und SPD über die Löhne in Deutschland zu reden. Gefragt, ob sie mit Vorbedingungen in mögliche Gespräche gehe, antwortete die DGB-Vorsitzende dem „Tagesspiegel“: „Sollte die Koalition mit uns über Lohnkosten reden wollen, sind wir dazu nicht bereit. Für die Lohnfindung sind die Tarifparteien zuständig, niemand sonst. Ich diskutiere mit der Politik nicht über Löhne.“

Forderung nach schnellerem Infrastrukturausbau und „local content“

Die DGB-Chefin rief Bundesregierung und Länder dazu auf, schneller und effektiver in Infrastruktur zu investieren und dabei voll auf europäische Produkte zu setzen. „Der Staat muss schneller und zielgerichteter die Infrastruktur ausbauen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Der DGB kämpfe deshalb für die „Bevorzugung europäischer Produkte bei allen Formen staatlicher Förderung und Unterstützung – `local content` genannt“.

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EU-Fahnen (Archiv)

Hofreiter nennt Vorstoß zur Abschaffung des EU‑Vetos naiv

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat die Forderung von Außenminister Johann Wadephul (CDU), das Einstimmigkeitsprinzip der EU in außenpolitischen Fragen abzuschaffen, als „naiv“ zurückgewiesen. Hofreiter verweist darauf, dass auch ein Ende dieses Prinzips nur einstimmig beschlossen werden könne. Wadephul hatte zuvor für ein System qualifizierter Mehrheiten in der Außen- und Sicherheitspolitik der EU plädiert und sich dabei auf jüngste Erfahrungen mit Sanktionen gegen Russland berufen.

Streit über Einstimmigkeitsprinzip in der EU-Außenpolitik

Der Grünen-Europapolitiker Anton Hofreiter hat die Forderung von Außenminister Johann Wadephul (CDU), das EU-Einstimmigkeitsprinzip in außenpolitischen Fragen abzuschaffen, als „naiv“ kritisiert. Auch ein Ende dieses Prinzips müsse einstimmig beschlossen werden, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Und die Vorstellung, dass zukünftig alles mit qualifizierten Mehrheiten entschieden wird, ist naiv.“ Kleine Länder, selbst proeuropäische, würden dem nie zustimmen.

Wadephul fordert qualifizierte Mehrheiten

Wadephul hatte zuvor gesagt: „Um international ein handlungsfähiger Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik abschaffen.“ Stattdessen sprach er sich für ein System qualifizierter Mehrheiten aus. „Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür“, fügte er mit Blick auf die Blockadehaltung Ungarns hinzu.

Vorschlag zur Reform des Vetorechts

Hofreiter machte einen Gegenvorschlag zur Reform des Einstimmigkeitsprinzips: „Das Veto bleibt, gilt aber nur, wenn mindestens vier Länder beim gleichen Thema ihr Veto einlegen.“

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6. April 2026 0 Kommentare
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Katherina Reiche

CDU-Sozialflügel attackiert Reiche: Pendlerpauschale hilft Armen nicht

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Angesichts steigender Spritpreise hat der Sozialflügel der CDU scharfe Kritik an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geübt. Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, wirft ihr vor, mit vorgeschlagenen Maßnahmen wie einer höheren Pendlerpauschale an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeizuplanen. Statt steuerlicher Entlastungen fordert er sofort wirksame Hilfen, die sich vor allem an Menschen mit geringen Einkommen richten.

CDU-Sozialflügel attackiert Vorschlag zur Pendlerpauschale

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte sich zuletzt unter anderem für eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale ausgesprochen. Maßnahmen wie eine höhere Pendlerpauschale gingen „an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei“, sagte der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
„Eine höhere Pendlerpauschale entlastet nicht unmittelbar im Geldbeutel – und sie hilft insbesondere Menschen mit kleinen Einkommen kaum“, kritisierte Radtke laut Funke-Mediengruppe. Wer wenig verdiene, zahle auch weniger Steuern und profitiere entsprechend weniger von steuerlichen Maßnahmen. Diese Vorschläge ließen viele Menschen außen vor, die auf Unterstützung angewiesen sind. „Gerade Familien und pflegende Angehörige werden hier nicht ausreichend berücksichtigt.“

Forderung nach sofort wirksamen Entlastungen

Wenn die Bundesregierung die Menschen wirklich entlasten wolle, seien Instrumente nötig, die unabhängig vom Einkommen sofort im Alltag ankämen, so Radtke in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Menschen brauchen jetzt keine Hausfrauen-Tipps zum Sparen, sondern wirksame Unterstützung.“ Die Hälfte der Bevölkerung habe keinerlei Ersparnisse und lebe von Monat zu Monat.
Zur Entlastung der Verbraucher forderte Radtke den Angaben der Funke-Mediengruppe zufolge insgesamt fünf Maßnahmen für Entlastungen – darunter eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel auf null Prozent und ein Mobilitätsgeld von 500 Euro jährlich für alle Arbeitnehmer unterhalb von 60 Prozent des Median-Einkommens. Für jedes Kind solle ein Zuschlag von 100 Euro hinzukommen.

Fünf-Punkte-Plan des CDA-Chefs

Im Rahmen eines Fünf-Punkte-Plans „Mobilität gerecht entlasten – strukturell statt kurzfristig“ regte der CDA-Chef nach Angaben der Funke-Mediengruppe zudem an, die Kraftstoffpreise verlässlich zu begrenzen – durch staatliche Eingriffsmechanismen und transparente Preisstrukturen nach Luxemburger Modell. Ergänzend sollten die Pauschalen im Bundesreisekostengesetz angepasst werden – um beruflich notwendige Mobilität fair zu erstatten. Sinnvoll seien zudem erweiterte Spielräume für steuer- und beitragsfreie Zuschläge oder Einmalzahlungen, mit denen Unternehmen ihre Beschäftigten unbürokratisch bei steigenden Mobilitätskosten unterstützen können.
Das Vertrauen in die Demokratie und diese Regierung sei bereits massiv gestört, mahnte der Chef des Sozialflügels in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es brauche jetzt entschlossenes Handeln, um diesen Trend umzukehren.

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Hochbeet mit

Städtetag verlangt nächtliches Mähroboter-Verbot zum Igelschutz

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der Deutsche Städtetag spricht sich für ein bundesweites Nachtfahrtverbot für Mähroboter aus, um Igel und andere Kleintiere besser zu schützen. Städte seien zunehmend zu Ersatzlebensräumen für Tiere geworden, weshalb es nach Einschätzung des kommunalen Spitzenverbandes konsequenter Schutzmaßnahmen bedürfe.

Städtetag fordert konsequenten Schutz für Kleintiere

Claudia Kalisch, Vizepräsidentin des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin von Lüneburg, verwies auf die Bedeutung städtischer Gärten für die Tierwelt. „Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv. Sie sind auch auf diese Grünflächen im unmittelbaren Wohnumfeld angewiesen“, sagte Kalisch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Städte seien inzwischen Ersatzlebensräume für viele Tiere, da Lebensräume in der freien Natur verloren gehen. Ein bundesweites Nachtfahrverbot sei deshalb „konsequenter Schutz“.

Hersteller und Bürger in der Verantwortung

Kalisch sieht auch die Hersteller der Geräte in der Pflicht. Der Deutsche Städtetag appelliere an die Hersteller, „Lösungen zu finden, damit Kleintiere durch Mähroboter nicht weiter gefährdet werden“, sagte sie weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Beitrag der Nutzer zum Schutz der Artenvielfalt

Nach Ansicht von Kalisch können auch Bürger aktiv zum Schutz der Kleintiere beitragen, indem sie die Nutzung ihrer Geräte anpassen. Sie könnten ihre Mähroboter so einstellen, dass sie nicht nachts fahren. „Das ist ein wichtiger Baustein, um die Tiere zu schützen und die Lebensqualität in der Stadt durch Artenvielfalt zu bereichern.“ Besonders Igel seien durch Mähroboter gefährdet, weil sie sich bei Gefahr instinktiv zusammenrollen, anstatt zu fliehen.

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Europäischer Rat

CSU-Politiker Weber fordert Ende des EU-Einstimmigkeitsprinzips

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber hat das Einstimmigkeitsprinzip in der EU kritisiert und sich damit der zuvor von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) angestoßenen Debatte angeschlossen. Beide fordern mehr Handlungsfähigkeit der Europäischen Union in der Außen- und Sicherheitspolitik und plädieren für Entscheidungen mit qualifizierten Mehrheiten statt Einstimmigkeit. Hintergrund sind Blockaden innerhalb der EU, insbesondere mit Blick auf Ungarn und die Unterstützung für die Ukraine.

Forderung nach handlungsfähigem Europa

Manfred Weber
Zuvor hatte bereits Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) gegenüber den Funke-Blättern das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik infrage gestellt. „Um international ein handlungsfähiger Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Außen- und Sicherheitspolitik abschaffen“, sagte er den Funke-Blättern. Wadephul sprach sich für ein System qualifizierter Mehrheiten aus.

Kritik am Veto-Prinzip und Blick auf Ungarn

Wadephul verwies in den Funke-Blättern auf die jüngsten Entscheidungen der EU zur Unterstützung der Ukraine und zu Sanktionen gegen Russland. „Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen für die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen dafür“, sagte er mit Blick auf Ungarn. Das von Ministerpräsident Viktor Orban regierte Land blockiert derzeit einen 90-Milliarden-Kredit der EU für die Ukraine.
Am 12. April wählt Ungarn ein neues Parlament. Orbans Verbleib im Amt ist ungewiss, die Oppositionspartei mit ihrem Spitzenkandidaten Peter Magyar hat in den Umfragen einen deutlichen Vorsprung.

Weber: Lehren aus der „Grönland-Krise“

Weber betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, wie wichtig geschlossenes Handeln der EU sei. „Die Grönland-Krise hat gezeigt, wie stark Europa ist, wenn wir schnell, geschlossen und mit einer Stimme handeln und unsere Interessen entschlossen vertreten. Genau diese Handlungsfähigkeit brauchen wir jetzt in der Außen- und Sicherheitspolitik“, sagte er der Funke-Mediengruppe.
Zugleich lobte Weber die Initiative Wadephuls. „Es ist richtig und notwendig, dass Deutschland hier vorangeht und Verantwortung übernimmt“, sagte er den Funke-Zeitungen. „Denn nur gemeinsam als Europäer können wir bestehen.“

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Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Friedensgesellschaft: Wehrdienstgesetz bereitet faktisch neue Wehrpflicht vor

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Die "Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen" (DFG-VK) bewertet eine neue Regelung im Wehrdienstmodernisierungsgesetz als Vorbereitung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht. Anlass ist die Bestimmung, wonach Männer zwischen 17 und 45 Jahren für längere Auslandsaufenthalte eine Genehmigung der Bundeswehr benötigen.

DFG-VK warnt vor „mehr Zwang, Kontrolle und Militarisierung“

Der politische Geschäftsführer der DFG-VK, Yannick Kiesel, kritisiert die im Zuge des Wehrdienstmodernisierungsgesetzes bekannt gewordene Regelung scharf. Sie sieht vor, dass Männer im Alter von 17 bis 45 Jahren für längere Auslandsaufenthalte eine Genehmigung der Bundeswehr einholen müssen. Nach Einschätzung der DFG-VK handelt es sich dabei um eine Vorbereitung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht.
„Wir kritisieren den entsprechenden Paragraphen im Wehrdienstmodernisierungsgesetz auf das Schärfste“, sagte Kiesel dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Auch wenn offiziell noch keine Wehrpflicht besteht, zeigt diese Regelung nach Ansicht der DFG-VK deutlich, wohin die politische Entwicklung geht: hin zu mehr Zwang, Kontrolle und Militarisierung der Gesellschaft.“

Befürchtung einer künftigen Bedarfswehrpflicht

Kiesel fügte hinzu: „Hier wird die Basis für eine vollständige Wehrpflicht geschaffen. Wer heute Ausreisen genehmigen lässt, zieht morgen Menschen zwangsweise ein.“ Die DFG-VK gehe nach eigenen Angaben fest davon aus, dass in den kommenden Jahren eine sogenannte Bedarfswehrpflicht eingeführt werde.
In diesem Zusammenhang rechnet die Organisation damit, dass der nun diskutierte Paragraph nicht nur bestehen bleibt, sondern auch verstärkt zur Anwendung kommt. Nach Angaben der DFG-VK wird die Regelung juristisch geprüft. Die DFG-VK versteht sich als Interessenvertretung der Kriegsdienstverweigerer und betreut diese.

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Ärztehaus (Archiv)

Gassen warnt: Facharzttermine könnten auf über 50 Tage steigen

von Hasepost Redaktion 6. April 2026

Kassenärzte-Chef Andreas Gassen warnt vor deutlich längeren Wartezeiten bei Facharztterminen, falls Kürzungsempfehlungen einer Expertenkommission umgesetzt werden. Nach Angaben der Bundesregierung lag die durchschnittliche Wartezeit für gesetzlich Versicherte 2024 bereits bei 42 Tagen, 2019 waren es noch 33 Tage.

Warnung vor deutlich längeren Wartezeiten

Kassenärzte-Chef Andreas Gassen warnt vor spürbaren Folgen für Patienten, sollte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) die Kürzungsempfehlungen für niedergelassene Mediziner der von ihr eingesetzten Expertenkommission umsetzen. „Wenn die Politik den Kürzungsvorschlägen der Kommission eins zu eins folgt, dann müssen sich die Patienten darauf einstellen, schon bald 50 Tage und mehr auf einen Facharzttermin zu warten“, sagte Gassen dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Blick auf Angaben der Bundesregierung, wonach die Wartezeit für gesetzlich Versicherte 2024 im Schnitt 42 Tage betragen hat. 2019, als die nun von der Kommission zur Disposition gestellten Vergütungsregeln eingeführt wurden, waren es den Regierungsangaben zufolge noch 33 Tage.

40 Millionen nicht vergütete Termine

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) führte aus, aufgrund des bestehenden Kostendeckels seien aktuell 40 Millionen Facharzttermine nicht vergütet. Bei einer Streichung der Zuschläge, die über die Terminservicestellen oder Hausärzte vermittelt werden, böten die Praxen nach seiner Einschätzung nur noch Termine an, die tatsächlich bezahlt würden. „40 Millionen weniger Termine bedeuten, dass etwa jeder elfte Termin damit wegfällt. Das werden die Patienten binnen weniger Wochen natürlich merken“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Es könne doch wohl niemand ernsthaft davon ausgehen, dass seine Kollegen einfach so weitermachen, wenn jetzt noch über eine Milliarde Euro weggenommen werde, anstatt alle Leistungen zu bezahlen, die erbracht würden, mahnte Gassen.

Kritik an Expertenkommission und Termingarantie

Gassen wies gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ die Argumentation der Expertenkommission und des Bundesrechnungshofs zurück, die Zuschlagsregelung habe für die Versicherten nichts gebracht. „Die Fachärzte haben in den vergangenen Jahren natürlich deutlich mehr Termine angeboten, weil es sich durch die Zuschläge finanziell gelohnt hat“, sagte er. „Aber wir erleben, dass der gefühlte Bedarf eigentlich nicht zu stillen ist. Behandeln wir einen neuen Patienten, wartet schon der nächste auf einen schnellen Termin. Und jeder meint natürlich, sein Anliegen sei dringend“, so der Mediziner. „Es ist unmöglich, diesen Bedarf – oder besser: dieses subjektive Bedürfnis – zu befriedigen“, sagte er.
Die Forderung von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch nach einer Termingarantie von drei Wochen nannte Gassen im Gespräch mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ „Bullshit“. „Die medizinische Notwendigkeit muss die Terminvergabe bestimmen und nicht willkürlich von der Politik aus Wählerappeasement gesetzte Fristen“, mahnte er. Gassen forderte stattdessen eine klare Definition der Dringlichkeit. Nach Einschätzung der KBV handele es sich dabei um einen „wirklich sehr kleinen Prozentsatz aller Termine“. Diese Patienten müssen innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen behandelt werden. „Die große Mehrheit kann aus medizinischer Sicht auch mehrere Wochen oder Monate warten. Wer Rückenschmerzen hat, muss nicht morgen untersucht werden, wenn er die Beschwerden schon seit drei Jahren hat“, so der KBV-Chef.

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6. April 2026 0 Kommentare
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Donald Trump

Trump verlängert Hormus-Ultimatum an Iran um einen Tag

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gegenüber dem Iran offenbar um einen Tag verlängert. In einem Beitrag auf seinem Onlinedienst Truth Social nannte Trump eine neue Frist, ohne diese näher zu erläutern. Zuvor hatte er mit massiven Angriffen auf zivile Infrastruktur im Iran gedroht, falls die strategisch wichtige Meerenge nicht geöffnet werde.

Neue Fristangabe auf Truth Social

US-Präsident Donald Trump veröffentlichte am Sonntag auf seinem Onlinedienst Truth Social einen kurzen Beitrag mit der Zeitangabe „Dienstag, 20 Uhr Eastern Time“ ohne weiteren Kommentar. Gegenüber US-Medien bestätigte er, dass er sich mit dieser Angabe auf das von ihm gesetzte Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beziehe.
Zuvor hatte Trump Teheran mit massiven Angriffen auf zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte die Meerenge nicht geöffnet werden. Konkretere Details zu möglichen militärischen Schritten nannte er in dem Beitrag nicht.

Drohungen und Verhandlungsbereitschaft

Dem Fernsehsender Fox News sagte Trump, dass er „alles in die Luft jagen und das Öl übernehmen“ werde, wenn keine Einigung erzielt werde. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass noch vor Ablauf des Ultimatums eine Einigung erreicht werden könnte, da nach seinen Angaben derzeit Verhandlungen liefen.

Warnung aus Teheran

Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte im Zusammenhang mit den Drohungen des US-Präsidenten, dass Trumps Schritte die USA „in eine Hölle“ stürzen und die gesamte Region in Brand setzen könnten. Angaben zu möglichen Reaktionen des Iran jenseits dieser Warnung wurden zunächst nicht bekannt.

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5. April 2026 0 Kommentare
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Jakub Kaminski

Köln erkämpft spätes Remis bei Eintracht Frankfurt

von Hasepost Redaktion 5. April 2026

Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln haben sich zum Abschluss des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga 2:2 getrennt. Frankfurt verspielte dabei eine 2:0-Führung, während Köln mit dem späten Ausgleich wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg sammelte.

Frankfurt dominant, Köln kontert

Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln lieferten sich in der ersten Halbzeit eine lebhafte Partie, in der beide Mannschaften zu Chancen kamen. Die Hausherren hatten klar mehr Ballbesitz, während Köln vor allem über Konter für Gefahr sorgte. Trotz der unterschiedlichen Spielansätze gelang es keinem Team, seine Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

Turbulente Schlussphase nach Frankfurter Doppelschlag

Nach dem Seitenwechsel konnte Frankfurt seine Spielkontrolle zunächst weiter ausbauen. Ab der 66. Minute nahm die Begegnung dann deutlich an Fahrt auf: Nach einem Solo von Fares Chaibi traf Jonathan Burkardt aus fünf Metern zur Führung für die SGE. Nur knapp drei Minuten später erhöhte Arnaud Kalimuendo auf 2:0.
Köln fand jedoch umgehend eine Antwort. Ein abgefälschter Schuss von Jakub Kaminski brachte den Anschluss für den FC. In der 83. Minute sorgte dann eine Aktion der kurz zuvor eingewechselten Spieler Luca Waldschmidt, Marius Bülter und schließlich Alessio Castro-Montes für den Ausgleich zum 2:2.

Tabellensituation und Ausblick auf die nächsten Spiele

Mit dem Unentschieden behauptet Köln den Vorsprung von zwei Punkten auf den Relegationsrang. Frankfurt hat nach dem Remis nun zehn Punkte Rückstand auf den sechsten Tabellenplatz von Bayer Leverkusen. Für Köln steht am nächsten Sonntag das Kellerduell gegen Werder Bremen an. Eintracht Frankfurt gastiert bereits einen Tag zuvor beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg.

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5. April 2026 0 Kommentare
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