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Naher Osten

Iran greift erneut Frachtschiffe in Straße von Hormus an

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

In der Straße von Hormus sind nach iranischen Angaben erneut mehrere Handelsschiffe beschossen worden. Betroffen waren ein unter thailändischer und ein unter liberianischer Flagge fahrender Frachter, die nach Darstellung der Revolutionsgarden Warnungen ignoriert haben sollen. Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO spricht von insgesamt mindestens 13 Angriffen auf Schiffe in der Region seit dem 28. Februar.

Beschuss zweier Frachter gemeldet

Nach einem Bericht der halbstaatlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Revolutionsgarden ist am Mittwoch ein Frachter unter thailändischer Flagge beschossen worden. Das Schiff habe zuvor Warnungen ignoriert und versucht, "illegal" die Straße von Hormus zu passieren, heißt es in der Meldung von Fars. Ein weiteres Schiff unter liberianischer Flagge sei ebenfalls von iranischen Projektilen getroffen worden, nachdem es Warnungen missachtet habe, berichtete Fars unter Berufung auf die Revolutionsgarden.

Mindestens 13 Angriffe seit Ende Februar

Nach Angaben der für die Region zuständigen britischen Seeschifffahrtsbehörde (UKMTO) gab es seit dem Beginn des Krieges im Nahen Osten am 28. Februar mindestens 13 Angriffe auf Schiffe in der Region. Drei dieser Angriffe sollen sich am Mittwoch ereignet haben, teilte UKMTO mit.

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Fukushima

Japan gedenkt 15. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

von mit Material von Euronews German via Glomex 11. März 2026

15 Jahre nach der Dreifachkatastrophe von Erdbeben, Tsunami und Atomunfall.

Vor 15 Jahren erschütterte ein schweres Erdbeben die Küste Japans und löste einen verheerenden Tsunami aus. Die Flutwelle traf das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und führte zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen der Geschichte. Die Bilder der Explosion im Reaktorgebäude gingen um die Welt und zeigten die zerstörerische Kraft der Naturgewalten. Die Folgen der Katastrophe sind bis heute spürbar, wie verschiedene Quellen berichten. Die Bergung des geschmolzenen Brennstoffs aus den havarierten Reaktoren gestaltet sich als äußerst schwierig und langwierig. Erst Ende 2024 konnte ein winziges Stück des geschmolzenen Materials entnommen werden, wie die Tagesschau berichtet.


Kontaminiertes Wasser aus Fukushima bleibt umstritten

Diese Probe soll nun untersucht werden, um weitere Erkenntnisse über den Zustand des Brennstoffs zu gewinnen. Die Stilllegung des Atomkraftwerks wird voraussichtlich noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Ein weiteres großes Problem stellt das kontaminierte Wasser dar, das bei der Kühlung der Reaktoren anfällt. Das Wasser wird gereinigt und verdünnt, bevor es ins Meer geleitet wird. Dieser Prozess wird von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) streng kontrolliert, ist jedoch in der Öffentlichkeit umstritten, wie ZDFheute berichtet.

Japans Nachbarn kritisieren Wasserableitung ins Meer

Besonders Japans Nachbarn, vor allem China, üben Kritik an dieser Vorgehensweise. Die Folgen der Katastrophe sind auch heute noch in der Region spürbar. Viele Gebiete sind weiterhin verstrahlt und für die Rückkehr der Bewohner unbewohnbar. Einige Zonen wurden zwar wieder freigegeben, doch viele ehemalige Bewohner kehren nicht zurück, wie N-TV berichtet. Die Häuser in diesen Gebieten stehen oft leer und erinnern an die vergangene Katastrophe.

Landwirt kehrt in verstrahlte Zone zurück

Ein Landwirt ist jedoch zurückgekehrt und versucht, sein Leben in der verstrahlten Zone wieder aufzubauen. Die Atomkatastrophe von Fukushima hat nicht nur die Region, sondern die gesamte Welt erschüttert. Die Bilder der Zerstörung und die Berichte über die Folgen der Katastrophe haben die Debatte über die Sicherheit der Atomkraft neu entfacht. Während einige Länder nach der Katastrophe den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen haben, erlebt die Atomkraft in anderen Ländern ein Comeback. Die Ereignisse von Fukushima bleiben eine Mahnung für die Risiken der Atomenergie und die zerstörerische Kraft der Natur.

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Ölbohrung

Deutschland gibt Ölreserven wegen Iran-Krieg frei

von mit Material von dpa via Glomex 11. März 2026

Deutschland setzt Ölreserven frei, um Preisanstieg durch Iran-Krieg zu dämpfen.

Die Bundesregierung hat beschlossen, einen Teil der nationalen Ölreserven freizugeben, um den starken Preisanstieg auf den Märkten zu dämpfen. Hintergrund ist der anhaltende Krieg im Iran, der zu einer deutlichen Erhöhung der Öl- und Spritpreise weltweit geführt hat. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte, dass es keine Knappheit gebe, aber Risikoaufschläge und Spekulationsgewinne die Preise in die Höhe trieben. Durch die Freigabe der Reserven soll dem Markt die Sorge vor einer möglichen Knappheit genommen werden, was zu einer Entspannung der Preise führen soll, wie die Tagesschau berichtet. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat ihren Mitgliedsländern, darunter auch Deutschland, zur Freigabe von Ölvorräten geraten. Die G7-Staaten berieten über diesen Schritt, der von der IEA koordiniert wird.


IEA gibt Rekordmenge an Ölreserven frei

Es handelt sich um die größte Freigabe in der Geschichte der IEA mit einem Umfang von 400 Millionen Barrel Rohöl. Deutschland plant, 2,64 Millionen Tonnen freizugeben, was 19,51 Millionen Barrel entspricht. Die Ministerin unterstrich die Bedeutung der Solidarität innerhalb der IEA, da Länder wie Japan und Südkorea besonders stark von den Preissprüngen betroffen sind. Die Ölpreise haben erstmals seit 2022 die Marke von 100 US-Dollar überschritten. Die 32 IEA-Mitgliedsländer verfügen über insgesamt 1,2 Milliarden Barrel Öl in der Notreserve, zusätzlich zu 600 Millionen Barrel Industrievorräten.

Öllieferungen durch Hormus zum Erliegen gekommen

Die Freigabe von Ölreserven ist ein seltenes Instrument für Krisenzeiten und wurde zuletzt 2022 wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine aktiviert. Die Gasversorgung in Deutschland bleibt laut Reiche weiterhin gesichert, mit Gasspeichern, die zu 21 Prozent gefüllt sind. Die Abhängigkeit von Gas aus der Golfregion ist mit weniger als vier Prozent sehr gering. Die Ölpreise sind am Vormittag mit der Sorge vor einer längeren Unterbrechung von Öllieferungen durch die Straße von Hormus am Persischen Golf gestiegen. Am Morgen wurde für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent über fünf Prozent mehr als am Vortag gezahlt, wie n-tv berichtet. Der Transport von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die Straße von Hormus ist faktisch zum Erliegen gekommen.

Iran-Angriff verschärft Ölpreisschock für Deutschland

Berichte über vom Iran verlegte Seeminen haben die Sorge um die Sicherheit der internationalen Energieversorgung verstärkt. Zudem wird die Durchfahrt des Persischen Golfs zu einem immer größeren Risiko, nachdem ein Handelsschiff vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate von einem mutmaßlichen Angriff des Iran getroffen wurde. Der Ölpreisschock infolge des Kriegs im Iran könnte die deutsche Wirtschaft insgesamt empfindlich treffen. Hohe Spritpreise könnten nur der Anfang sein, warnt der Deutschlandfunk. Die Freigabe der Ölreserven soll dazu beitragen, die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern.

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Marco Graf und Jochen Pabst enthüllen "Wall of Fame" / Foto: Lilli Würdemann

So ehrt die IHK in Osnabrück ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer für ihr Engagement

von Lilli Würdemann 11. März 2026

Am 10. März wurde im Gebäude der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim die aktualisierte „Wall of Fame“ enthüllt, die das ehrenamtliche Engagement derer Personen würdigt, die sich mindestens seit 20 Jahren in der beruflichen Aus- und Weiterbildung engagieren. 

Über 20 Jahre zeigten diese Personen vollen Einsatz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung 

Die aktualisierte „Wall of Fame“ im Foyer des IHK-Gebäudes Osnabrück zeigt nun 261 Personen, die mindestens seit zwei Jahrzehnten ehrenamtlich in den Prüfungsausschüssen der IHK zur beruflichen Aus- und Weiterbildung arbeiten. Viele von ihnen engagieren sich jedoch schon deutlich länger. Enthüllt wurde die „Wall of Fame“ dabei von Marco Graf, IHK-Hauptgeschäftsführer, und Jochen Pabst, Schulleiter der Berufsbildenden Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg. Letzterer engagiert sich dabei selbst schon seit über 20 Jahren in den IHK-Prüfungsausschüssen, wodurch die Enthüllung für ihn von ganz besonderer Bedeutung ist. „Mir ist es wichtig, junge Fachkräfte auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen. Gleichzeitig profitiere ich persönlich vom Austausch mit den Prüfungsteilnehmenden und den anderen Prüfern.“, so Pabst. 

Ehrenamt ist grundlegend für die Fachkräftesicherung in der Region 

Mit der „Wall of Fame“ möchte die IHK ein ganz besonderes Zeichen für die Wichtigkeit des Ehrenamts setzen, besonders für das in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. „Das Ehrenamt ist ein unverzichtbares Fundament unserer Arbeit. Rund 2.300 Prüferinnen und Prüfer leisten bei uns einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region, indem sie jedes Jahr etwa 10.000 Zwischen- und Abschlussprüfungen abnehmen. Ohne ihren Einsatz wären weder Prüfungen noch bundesweit anerkannte Abschlüsse möglich. Dafür danken wir ihnen herzlich.“, bekräftigt Graf. 

Das Ehrenamt sucht weiter engagierte Personen 

Im Zuge der Ausführungen zur Enthüllung der „Wall of Fame“ wird immer wieder betont, dass auch in Zukunft engagierte Personen für die ehrenamtliche Arbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbildung von der IHK gesucht werden. Graf appelliert dabei an Menschen aus der Region, selbst das Engagement in den IHK-Prüfungsausschüssen in Erwägung zu ziehen. Voraussetzung dafür seien zum einen fachliche Expertise und kommunikative Fähigkeiten, aber auch die Bereitschaft sich engagieren zu wollen und dabei im regen Kontakt mit jungen Menschen zu sein. Falls Interesse an so einem Engagement bestehe, könne sich jederzeit an die IHK gewendet werden. 

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Preise für

US-Inflation verharrt im Februar bei 2,4 Prozent

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Die Inflationsrate in den USA ist im Februar unverändert bei 2,4 Prozent geblieben. Nach Angaben der US-Statistikbehörde vom Mittwoch stiegen die Verbraucherpreise damit im Jahresvergleich genauso stark wie im Vormonat. Gegenüber Januar erhöhten sich die Preise im Februar um 0,3 Prozent.

Verbraucherpreise steigen moderat

Im Februar lag die oft als "Kerninflation" bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel bei 2,5 Prozent, nach ebenfalls 2,5 Prozent im Januar, wie die US-Statistikbehörde mitteilte. Die Energiepreise legten im Jahresvergleich um 0,5 Prozent zu, nachdem sie im Vormonat noch um 0,1 Prozent gesunken waren. Die Auswirkungen des Ende Februar gestarteten Krieges im Nahen Osten sind in den Zahlen noch nicht abgebildet. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 3,1 Prozent, nach 2,9 Prozent im Januar.

Bedeutung für Zinspolitik der Fed

Anleger schauen in der Regel mit Argusaugen auf die US-Inflation, da die Teuerungsrate ein wichtiger Indikator für die Zinspolitik der Notenbank Fed ist. Hohe Zinsen gelten als nachteilig für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.

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Jet-Tankstelle in Osnabrück am 1. März 2026 / Foto: Pohlmann

Nur noch 1x am Tag: Bundesregierung plant Begrenzung der Spritpreiserhöhungen

von mit Material von AFP via Glomex 11. März 2026

Die Bundesregierung will Spritpreiserhöhungen auf einmal täglich begrenzen.

Die Bundesregierung plant eine Begrenzung der Spritpreiserhöhungen an Tankstellen. Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise in Deutschland soll es künftig nur noch einmal am Tag erlaubt sein, die Preise zu erhöhen. Dies gab Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche bekannt. Das Modell orientiert sich an einer bestehenden Regelung in Österreich, wo Preiserhöhungen ebenfalls nur einmal täglich, um 12 Uhr mittags, vorgenommen werden dürfen. Preissenkungen sollen dagegen jederzeit möglich bleiben. Die Bundesregierung will das österreichische Modell so schnell wie möglich einführen, wie die Tagesschau berichtet.


Deutschland gibt Ölreserven frei

Die Freigabe von Teilen der nationalen Ölreserve soll zusätzlich die Preisanstiege dämpfen. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat ihren Mitgliedsstaaten empfohlen, insgesamt 400 Millionen Barrel Rohöl freizugeben. Deutschland wird dieser Empfehlung folgen, um die Märkte zu stabilisieren. Die Gasversorgung in Deutschland sei weiterhin gesichert, betonte Reiche. Die Gasspeicher seien zu 21 Prozent gefüllt, und die Abhängigkeit von Gas aus der Golfregion sei mit weniger als vier Prozent sehr gering.

Ölpreise über 100 Dollar

Die Ölpreise haben erstmals seit 2022 die Marke von 100 US-Dollar überschritten. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) unterstützt die Pläne und sieht in den häufigen Preiserhöhungen an den Tankstellen eine mögliche Abzocke der Verbraucher. Die SPD im Bundestag stellt sich hinter ihre Ministerin. Armand Zorn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, findet, dass die Möglichkeit, Preise zu erhöhen, nur einmal am Tag möglich sein sollte. Aktuell ändern Tankstellen durchschnittlich 18-mal am Tag ihre Preise, was es für Verbraucher schwierig macht, die günstigste Tankstelle zu finden.

CDU zeigt sich offen für Pläne

Die CDU zeigt sich zaghaft offen für die Pläne, wie der Spiegel berichtet. Die Taskforce zu Energiepreisen, die von beiden Regierungsfraktionen eingerichtet wurde, wird in der kommenden Woche tagen und die Chefs der Mineralölkonzerne befragen. Der Tankstellenverband, der die österreichische Regelung ebenfalls befürwortet, rechnet mit Spritpreisen von mehr als 2,50 Euro pro Liter. Die größten Mengen der nationalen Ölreserven lagern in Norddeutschland, unter anderem in Wilhelmshaven, Sottorf und Heide. Diese Reserven werden hauptsächlich vom Erdöl-Bevorratungsverband (EBV) verwaltet, um eine verlässliche Verfügbarkeit zu gewährleisten.

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AfD-Logo (Archiv)

Kommunalwahl in Bayern: CSU verliert, AfD gewinnt deutlich

von mit Material von dpa via Glomex 11. März 2026

Die CSU bleibt stärkste Kraft, verliert aber deutlich. Die AfD verzeichnet starke Zugewinne.

Die Kommunalwahlen in Bayern haben zu deutlichen Verschiebungen im politischen Kräftefeld geführt. Die CSU bleibt zwar die stärkste Partei, hat aber Verluste hinnehmen müssen. Die AfD konnte dagegen deutliche Zugewinne verzeichnen. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild der politischen Stimmungen im Freistaat. Die CSU erreichte laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik 32,5 Prozent der Stimmen, was einem Rückgang von 1,9 Prozentpunkten im Vergleich zu 2020 entspricht. Dies ist das schlechteste Ergebnis der Christsozialen bei Kommunalwahlen seit 1952, wie BR24 berichtet. Die Grünen, die 2020 noch als großer Gewinner galten, verloren deutlich und kamen auf 13,6 Prozent, ein Minus von 3,9 Prozentpunkten. Die SPD sackte auf ein Rekordtief von 12,3 Prozent ab, ein Verlust von 1,4 Prozentpunkten.


AfD legt deutlich zu

Die AfD konnte dagegen ein kräftiges Plus von 7,5 Prozentpunkten verzeichnen und erreichte 12,2 Prozent. Die Freien Wähler blieben mit 12,1 Prozent nahezu konstant. Die Wahlbeteiligung stieg von 58,7 auf 63,4 Prozent. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bayern zeigen ein gemischtes Bild für die etablierten Parteien. Während die CSU weiterhin die stärkste Kraft bleibt, hat sie deutliche Verluste hinnehmen müssen. Die AfD konnte dagegen stark zulegen und ist nun fast gleichauf mit SPD und Freien Wählern. Die Grünen, die 2020 noch große Erfolge feiern konnten, mussten deutliche Verluste hinnehmen.

SPD erreicht historisches Tief bei Wahlen

Die SPD erreichte ein historisches Tief. Die Freien Wähler konnten leicht zulegen und sind nun eine der gleichstarken Kräfte hinter der CSU. Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zu 2020 gestiegen, was auf ein erhöhtes Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik hindeuten könnte. Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bayern zeigen auch regionale Unterschiede. In einigen Landkreisen und Städten konnte die AfD beachtliche Ergebnisse erzielen, wie Tichys Einblick berichtet. So erreichte ein AfD-Landratskandidat im Landkreis Günzburg 24,2 Prozent und in Dingolfing-Landau 18,3 Prozent. In Schweinfurt erzielte der AfD-Kandidat bei der Oberbürgermeisterwahl 16,2 Prozent. Dennoch wird die AfD in keiner der großen Kommunen Bayerns einen Landrat oder Oberbürgermeister stellen.

CSU verliert, AfD wird gleichstark

Die CSU konnte in einigen Städten und Landkreisen direkte Siege erringen, muss sich aber in vielen Fällen Stichwahlen stellen. In Nürnberg beispielsweise muss der amtierende Oberbürgermeister Marcus König (CSU) in die Stichwahl, die er jedoch mit guten Aussichten bestreiten kann. Die Kommunalwahlen in Bayern haben gezeigt, dass die politischen Kräfteverhältnisse im Wandel sind. Während die CSU weiterhin die stärkste Kraft bleibt, hat sie deutliche Verluste hinnehmen müssen. Die AfD konnte stark zulegen und ist nun eine der gleichstarken Kräfte hinter der CSU. Die Grünen und die SPD mussten Verluste hinnehmen, während die Freien Wähler leicht zulegen konnten. Die gestiegene Wahlbeteiligung deutet auf ein erhöhtes Interesse der Bürger an der Kommunalpolitik hin.

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11. März 2026 0 Kommentare
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Big Band der Bundeswehr im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Big Band der Bundeswehr begeistert im ausverkauften Osnabrücker Dom

von Dominik Lapp 11. März 2026

Voll besetzte Sitzbänke, kraftvolle Big-Band-Klänge und ein Werk, das Jazz und Spiritualität miteinander verschmelzen lässt: Das Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr hat am Dienstagabend (10. März) zahlreiche Besucherinnen und Besucher in den Osnabrücker Dom gelockt. Der Erlös des Abends kommt vollständig dem Caritas-Stiftungsfonds „Kindern Zukunft geben“ zugute.

Selten gespieltes Werk von Duke Ellington

Auf dem Programm stand mit dem „Sacred Concert“ von Duke Ellington ein außergewöhnliches Werk, das selbst in großen Konzertsälen eher selten zu hören ist. Ellington, einer der bedeutendsten Jazzkomponisten des 20. Jahrhunderts, brachte das Stück 1965 in San Francisco zur Uraufführung und bezeichnete es später als eines seiner wichtigsten Werke.

Das „Sacred Concert“ verbindet die Energie und rhythmische Kraft des Jazz mit spirituellen und sakralen Elementen. Genau diese Mischung entfaltete im Dom ihre besondere Wirkung: Mal kraftvoll und swingend, mal ruhig und andächtig, entwickelte sich eine musikalische Dramaturgie, die den fabelhaft illuminierten Kirchenraum eindrucksvoll ausfüllte.

Johannes Müller am Saxofon. / Foto: Dominik Lapp

Johannes Müller am Saxofon. / Foto: Dominik Lapp

Großer Klang zwischen Big Band, Chor und Solostimme

Die Big Band der Bundeswehr bewies dabei einmal mehr ihre enorme musikalische Klasse. Präzise Bläsersätze, dynamische Drumklänge und ein fein austariertes Zusammenspiel sorgten für einen ebenso kraftvollen wie transparenten Klang. Unterstützt wurde die Band vom Essener Domchor, der mit klaren, tragfähigen Stimmen die Chorpassagen gestaltete und der Musik eine zusätzliche spirituelle Dimension verlieh. Hinter der Band aufgestellt, war der Chor zugleich der sichtbarste Teil der Aufführung.

Besonderen Glanz brachte die schwedische Sopranistin Margareta Bengtson in den Abend ein. Mit ihrer warmen, klaren Stimme setzte sie eindrucksvolle Akzente zwischen Jazz und sakraler Musik. Ihre Soloparts verbanden die unterschiedlichen musikalischen Ebenen des Werks und verliehen dem Konzert immer wieder emotionale Höhepunkte.

Sopranistin Margareta Bengtson im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Sopranistin Margareta Bengtson. / Foto: Dominik Lapp

Die sakrale Atmosphäre des Doms verstärkte die Wirkung der Musik zusätzlich. Die Kombination aus Big-Band-Sound, Chor und Solostimme entfaltete in der weiten Akustik des Kirchenraums eine besondere Intensität. Das begeistert applaudierende Publikum ließ sich hörbar mitreißen – mal von rhythmischen Passagen, mal von ruhigen, beinahe meditativen Momenten. Dass der Kirchenbau bis auf den letzten Platz gefüllt war, unterstrich das große Interesse an diesem besonderen Konzertformat.

Kleiner Wermutstropfen für das Publikum

So eindrucksvoll die musikalische Leistung war, so gab es dennoch einen kleinen Kritikpunkt: Die Big Band saß nicht erhöht, sondern auf gleicher Höhe mit dem Publikum. Dadurch waren die Musiker für einen großen Teil der Zuhörenden kaum zu sehen. Lediglich der Essener Domchor, der hinter der Band erhöht platziert war, blieb gut sichtbar. Gerade bei einem so großen Ensemble hätte sich mancher Konzertgast sicherlich eine bessere Sicht auf die Musiker gewünscht.

Musik für einen guten Zweck

Veranstaltet wurde das Konzert von der Caritas-Gemeinschaftsstiftung Osnabrück. Die Einnahmen des Abends fließen in den Caritas-Stiftungsfonds „Kindern Zukunft geben“. Der Fonds unterstützt benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien im Bistum Osnabrück und ermöglicht konkrete Hilfsangebote in schwierigen Lebenssituationen. So verband der Abend musikalischen Hochgenuss mit sozialem Engagement – ein Konzept, das beim Publikum offensichtlich gut ankam.

Big Band der Bundeswehr im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Big Band der Bundeswehr im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Bischof Dominicus beim Konzert der Big Band. / Foto: Dominik Lapp

Bischof Dominicus beim Konzert der Big Band. / Foto: Dominik Lapp

Essener Domchor im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Essener Domchor im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Trompeten-Solo von Cay Schmitz. / Foto: Dominik Lapp

Trompeten-Solo von Cay Schmitz. / Foto: Dominik Lapp

Jens Bachmann am Kontrabass. / Foto: Dominik Lapp

Jens Bachmann am Kontrabass. / Foto: Dominik Lapp

Sopranistin Margareta Bengtson im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Sopranistin Margareta Bengtson im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Oberstleutnant Tobias Terhardt ist der Bandleader. / Foto: Dominik Lapp

Oberstleutnant Tobias Terhardt ist der Bandleader. / Foto: Dominik Lapp

Big Band der Bundeswehr im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Big Band der Bundeswehr im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Sopranistin Margareta Bengtson im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Sopranistin Margareta Bengtson im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Essener Domchor im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

Essener Domchor im Osnabrücker Dom. / Foto: Dominik Lapp

11. März 2026 0 Kommentare
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Doha in

DRV-Chef erwartet baldige Erholung des Golf-Tourismus nach Krieg

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Albin Loidl, rechnet nach dem Krieg mit einer Erholung des Golf-Tourismus. Trotz der nach wie vor angespannten Lage im Nahen Osten sieht er die Branche als widerstandsfähig und verweist auf Erfahrungen aus früheren Krisen. Zugleich betont er die Bedeutung von Sicherheit und Verlässlichkeit für Urlauber, die sich derzeit verstärkt für Pauschalreisen entscheiden.

Fokus auf sichere Rückkehr aus der Golfregion

Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Albin Loidl, betont angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten vor allem die Sicherheitsaspekte. "Die Lage im Nahen Osten ist nach wie vor sehr volatil. Im Fokus steht, die Gäste, die sich noch in der Golfregion aufhalten, sicher nach Hause zu bringen", sagte Loidl der "Rheinischen Post". Sicherheit habe immer oberste Priorität, dennoch zeige die Vergangenheit, dass der Tourismus nach Krisen immer wieder zurückkehre. "Davon gehe ich auch für die Golfregion aus."

Tourismusbranche zeigt sich krisenfest

Loidl verweist auf die Robustheit der Branche. "Die Erfahrung aus früheren Krisen zeigt: Tourismus ist eine sehr resiliente Branche – sobald Stabilität zurückkehrt, kehrt auch die Reiselust der Menschen zurück." Diese Widerstandsfähigkeit sei ein zentrales Merkmal des internationalen Reiseverkehrs.

Starke Nachfrage nach Pauschalreisen

Grundsätzlich setzen Touristen nach Angaben von Loidl in diesem Sommer verstärkt auf Pauschalreisen. "Gerade in unsicheren Zeiten setzen die Deutschen bei ihrer Urlaubsplanung auf Verlässlichkeit und Sicherheit. Die Flugpauschalreise verzeichnet mit einem Umsatzplus von 14 Prozent im Sommer eine besonders starke Nachfrage – 12 Prozent mehr Gäste als im Vorjahr sprechen eine deutliche Sprache", so Loidl in der "Rheinischen Post". "Für den Sommer 2026 stehen weiterhin klassische Mittelmeerziele wie die Türkei, Spanien und Griechenland ganz oben auf der Wunschliste."

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Seniorin hält Telefon (Symbolbild)

Wieder Betrugsdelikte durch falsche Bankmitarbeiter und falsche Polizeibeamte in Osnabrück

von Hasepost 11. März 2026

In Osnabrück sind innerhalb weniger Tage zwei ältere Männer Opfer von Betrügern geworden, die sich am Telefon als Bankmitarbeiter oder Behördenvertreter ausgaben. Die Täter erbeuteten dabei EC-Karten und hoben anschließend Geld von den Konten der Geschädigten ab. Die Polizei prüft nun, ob ein Zusammenhang zwischen den Fällen besteht.

Falscher Bankmitarbeiter

Am vergangenen Samstag (7. März) erhielt ein 90-jähriger Mann aus dem Stadtteil Langenkamp gegen 13.30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter seiner Bank. Der Anrufer behauptete, auf dem Konto des Seniors seien unberechtigte Abbuchungen festgestellt worden. Zur angeblichen Sicherung des Kontos kündigte er weitere Maßnahmen an.

Zwischen 15.20 Uhr und 15.40 Uhr erschien schließlich ein Mann an der Wohnanschrift des 90-Jährigen und gab sich als Polizeibeamter aus. Er nahm die EC-Karte des Seniors entgegen. Kurz darauf wurde an einem nahegelegenen Geldautomaten eine vierstellige Bargeldsumme vom Konto des Mannes abgehoben.

Der Abholer der Karte wird auf etwa 25 bis 35 Jahre geschätzt. Nach Angaben der Polizei ist er etwa 1,75 Meter groß, schlank und hat kurze dunkle Haare. Zum Tatzeitpunkt trug er ein weißes Hemd und eine schwarze Hose.

Ähnlicher Vorfall kurz zuvor

Bereits wenige Tage zuvor hatte sich ein ähnlicher Vorfall am Niedersachsenhof ereignet. Am Dienstag (3. März) kontaktierte ein Unbekannter telefonisch einen 87-jährigen Mann und gab sich als Mitarbeiter einer Bankaufsicht aus. Er behauptete, von dem Konto des Seniors sei ein größerer Geldbetrag an einen Onlinehändler überwiesen worden, weshalb der Verdacht eines Betrugs bestehe. Um das Konto zu sperren, verlangte der Anrufer die EC-Karte sowie die dazugehörige PIN.

Der 87-Jährige kam der Aufforderung nach. Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr erschien ein Mann an seiner Wohnanschrift und holte die EC-Karte ab. Anschließend entfernte sich der Täter in unbekannte Richtung. Der Abholer wird in diesem Fall auf etwa 20 bis 22 Jahre geschätzt. Er soll rund 1,70 Meter groß sein, eine sportliche Figur haben und dunkle Haare mit auffälligem Bartwuchs tragen. Bekleidet war er mit einem braunen Wollpullover.

Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen. Ob die Taten zusammenhängen, ist derzeit Gegenstand der Untersuchungen. Zeugen, die Hinweise zu den beschriebenen Personen oder zu verdächtigen Beobachtungen in den genannten Zeiträumen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Osnabrück unter der Telefonnummer 0541/327-3303 zu melden.

11. März 2026 0 Kommentare
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