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Wallstreet in

Iran-Spannungen: Wall Street fällt deutlich, Ölpreis schießt hoch

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag deutlich nachgegeben, während der Ölpreis kräftig anzog. Auslöser am Ölmarkt war unter anderem eine Stellungnahme des neuen iranischen Religionsführers Modschtaba Chamenei, während US-Präsident Donald Trump seinen Kurs gegenüber Iran bekräftigte. Der Euro zeigte sich am Abend schwächer, der Goldpreis gab spürbar nach.

Deutliche Verluste an den US-Börsen

Die US-Börsen schlossen am Donnerstag klar im Minus. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.678 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.673 Punkten 1,5 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.534 Punkten 1,7 Prozent im Minus.

Ölpreis steigt zweistellig nach iranischer Stellungnahme

Der Ölpreis stieg unterdessen stark. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 101,30 US-Dollar, das waren 10,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Hintergrund ist unter anderem eine Stellungnahme von Modschtaba Chamenei, dem neuen religiösen Oberhaupt des Iran. Darin fordert er Rache für die Kriegsopfer und verlangt, dass die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibt.

Trump bekräftigt Iran-Kurs – Euro schwächer, Goldpreis sinkt

US-Präsident Donald Trump hielt derweil an seinem Iran-Kurs fest. "Die Vereinigten Staaten sind mit Abstand der größte Ölproduzent der Welt. Wenn also die Ölpreise steigen, verdienen wir viel Geld", schrieb er auf seiner persönlichen Plattform. "Aber für mich als Präsident ist es von weitaus größerem Interesse und wichtiger, ein böses Imperium, den Iran, daran zu hindern, Atomwaffen zu besitzen und den Nahen Osten und sogar die ganze Welt zu zerstören."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1516 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8684 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 5.088 US-Dollar gezahlt (-1,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 142,05 Euro pro Gramm.

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Deniz Undav

Porto siegt in Stuttgart: Beste Ausgangslage fürs Rückspiel

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der FC Porto hat sich mit einem 2:1-Auswärtssieg beim VfB Stuttgart im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Portugal verschafft. Stuttgart dominierte phasenweise, konnte seine Überlegenheit aber nicht in genügend Tore ummünzen, während Porto seine Chancen konsequent nutzte.

Früher Doppelschlag bringt Porto auf Kurs

Stuttgart begann vor heimischer Kulisse engagiert und bestimmte zunächst das Geschehen, ohne jedoch zwingend vor das Tor der Gäste zu kommen. Porto fand erst nach rund 20 Minuten besser ins Spiel – und schlug dann schnell zu.
In der 21. Minute brachte Terem Moffi die Portugiesen in Führung. Nur wenige Minuten später legte Porto nach: In der 27. Minute verwertete Rodrigo Mora eine Flanke von Zaidu Sanusi aus kurzer Distanz und erhöhte auf 0:2.

Undavs Anschlusstreffer bringt VfB zurück ins Spiel

Der VfB zeigte sich vom Doppelschlag zunächst beeindruckt, kämpfte sich aber vor der Pause zurück in die Partie. In der 40. Minute gelang Deniz Undav der Anschlusstreffer, als er einen Abpraller im Strafraum aufnahm und den Ball aus etwa zehn Metern zum 1:2 ins Tor schoss.

Abseitstor und vergebliche Schlussoffensive

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Stuttgarter mehr Ballbesitz und drängten auf den Ausgleich, während Porto kompakt verteidigte und auf Konter setzte. Ein vermeintliches 2:2 durch Angelo Stiller in der 72. Minute wurde nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber nochmals den Druck, fanden gegen die gut organisierte Defensive der Gäste jedoch keine Lücke mehr.
So blieb es beim knappen Auswärtssieg für Porto, während Stuttgart im Rückspiel eine Aufholjagd benötigt, um doch noch ins Viertelfinale einzuziehen.

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Katherina Reiche

Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat vor möglichen wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs gewarnt. Nach ihren Worten hängt die Lage stark davon ab, wie lange die für den Welthandel bedeutsame Straße von Hormus blockiert bleibt. Konkrete Prognosen für die deutsche Wirtschaft seien derzeit jedoch nicht möglich, die Entwicklung im Iran sei sehr dynamisch.

Unsicherheit durch blockierte Straße von Hormus

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht erhebliche Risiken für die Weltwirtschaft durch den Irankrieg. "Aus ökonomischer Sicht wird viel davon abhängen, wie lange die Straße von Hormus unpassierbar bleibt", sagte Reiche in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). "Solche exogenen Einflüsse führen zu Unsicherheiten und die sind nie gut für die Wirtschaft", erklärte sie weiter gegenüber dem "Handelsblatt".
Verlässliche Aussagen über die konkreten Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft seien derzeit nicht möglich, betonte die CDU-Politikerin. "Die Lage im Iran ist hochdynamisch", sagte Reiche dem "Handelsblatt".

Freigabe von Ölreserven – Gas bleibt Problemfeld

Bereits am Mittwoch hatte Reiche angekündigt, einen Teil der staatlichen Ölreserve freizugeben, um die globalen Preissteigerungen zu reduzieren und vor allem den asiatischen Ländern zu helfen. Deutschland verfügt nach ihren Angaben über keine staatliche Gasreserve, gleichzeitig gebe es auch bei Gas deutliche Preissteigerungen.

Mögliche Eingriffe bei der Gasversorgung

Reiche stellte nun weitere Maßnahmen im Gasbereich in Aussicht. "Wir prüfen aktuell sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument bei der Gasversorgung ist", sagte sie dem "Handelsblatt". "Und die Argumente für ein solches Kriseninstrument mehren sich gerade", so die Bundeswirtschaftsministerin.

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Eskalation im Nahen Osten: Iran-Krieg weitet sich aus

Eskalation im Nahen Osten: Iran-Krieg weitet sich aus

von Redaktion Hasepost Videonews 12. März 2026

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu, nachdem Israel und die USA Angriffe auf den Iran

Die israelischen Streitkräfte kündigten eine harte Reaktion an und erklärten, sie würden mit großer Härte gegen die Hisbollah vorgehen. Die Hisbollah wird vom Iran finanziert und unterstützt, was die Spannungen in der Region weiter anheizt. Die USA haben unterdessen angekündigt, ihre strategischen Ölreserven freizugeben, um die steigenden Ölpreise zu stabilisieren. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Iran als das ‚Reich des Bösen‘ und betonte, dass die USA den Iran am Bau von Atomwaffen hindern würden. Die Ölpreise seien demgegenüber nur zweitrangig, teilte Trump mit. Die Internationale Energieagentur sprach von der größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes. Der neue Oberste Führer des Irans, Modschtaba Chamenei, hat in seiner ersten Botschaft Rache für die getöteten iranischen Opfer angekündigt.


Iran fordert Schließung der US-Militärstützpunkte

Chamenei forderte die Staaten der Golfregion und des Nahen Ostens auf, US-Militärstützpunkte zu schließen. Die Versprechen der Vereinigten Staaten, Sicherheit und Frieden zu bringen, seien ’nichts weiter als eine Lüge‘. Der Iran hat zudem angekündigt, die Straße von Hormus weiter zu blockieren, was zu erheblichen Störungen im globalen Ölhandel führen könnte. Die USA und ihre Verbündeten sehen sich mit einer komplexen und gefährlichen Situation konfrontiert, während die internationale Gemeinschaft besorgt über die Eskalation der Gewalt ist. Der UN-Sicherheitsrat hat die iranischen Angriffe auf Staaten in der Golfregion verurteilt. 13 der 15 Mitglieder des Rates stimmten für eine Resolution, die die sofortige Einstellung der iranischen Angriffe fordert. Russland und China enthielten sich der Stimme.

EU unterstützt Libanon mit 100 Millionen Euro

Die Resolution wurde von Bahrain eingebracht und von zahlreichen weiteren Staaten unterstützt. Die Golfstaaten sehen sich weiterhin Raketen- und Drohnenangriffen aus dem Iran ausgesetzt. Der Konflikt hat bereits zu Hunderten von Toten und Zehntausenden Vertriebenen geführt. Die internationale Gemeinschaft ist besorgt über die humanitäre Lage und die Eskalation der Gewalt. Die EU hat angekündigt, den Libanon mit 100 Millionen Euro humanitärer Hilfe zu unterstützen.

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Finanzamt (Archiv)

Union öffnet sich höherem Spitzensteuersatz für große Reform

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Die Union zeigt sich offen für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, sofern diese Teil einer umfassenden Steuerreform mit deutlichen Entlastungen für die Mehrheit der Steuerzahler ist. Grundlage der Überlegungen ist ein Konzept des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), das eine Abschaffung des sogenannten Mittelstandsbauchs und des Solidaritätszuschlags vorsieht. Im Gegenzug soll der Spitzensteuersatz steigen, aber erst ab einem höheren Jahreseinkommen greifen.

Union knüpft Steuererhöhung an umfassende Reform

Die Union schließt eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes offenbar nicht mehr kategorisch aus. Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Fraktions- und Parteikreise. Bedingung wäre demnach, dass eine solche Maßnahme Teil einer grundlegenden Steuerreform mit kräftigen Entlastungen der meisten Steuerzahler ist.
Der Steuerexperte Stefan Bach vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte zuletzt einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt. Danach würde der sogenannte Mittelstandsbauch – also der starke Steueranstieg für mittlere Einkommen – abgeschafft. Auch der Solidaritätszuschlag soll komplett wegfallen. Im Gegenzug schlägt Bach eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42 auf 49 Prozent vor. Er soll künftig aber erst ab 90.000 Euro Jahreseinkommen greifen.

Positive Signale aus der Unionsfraktion

Das Konzept gehe "in die richtige Richtung", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler (CDU), dem "Handelsblatt". Er halte die Vorschläge für geeignet, um "in eine Diskussion über die dringende Reform des Einkommensteuertarifs einzusteigen", so Güntzler. "Wir brauchen eine spürbare Entlastung der unteren und der mittleren Einkommen."
Unterstützung kommt vom CSU-Abgeordneten Florian Dorn, der für die Union im Finanzausschuss sitzt. "Es ist ein Konzept, das durchaus als Basis dienen kann, wenn wir in der Koalition über eine mutige Einkommensteuerreform beraten", sagte er dem "Handelsblatt". "Fast alle haben mehr in der Tasche, vor allem die Mittelschicht wird spürbar entlastet."
Auch in der Fraktions- und Parteiführung lassen mittlerweile einige Gesprächsbereitschaft erkennen. Eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes könnte notwendig sein, um eine große Steuerreform hinzubekommen, hieß es laut "Handelsblatt".

Streit um Gegenfinanzierung

CDU-Finanzpolitiker Güntzler lehnte gegenüber dem "Handelsblatt" eine Verschärfung der Erbschaftsteuer oder eine Vermögensteuer zur Gegenfinanzierung ab. "Beides käme jetzt zur Unzeit", sagte er. "Es gäbe weitere Verunsicherung in der jetzt schon strauchelnden Wirtschaft." Stattdessen plädierte er für Einsparungen im Haushalt und den Abbau von Subventionen.
Zudem brachte Güntzler eine Erhöhung der Mehrwertsteuer ins Spiel. "Ich persönlich könnte mir in diesem Rahmen eine moderate Erhöhung der Umsatzsteuer vorstellen", sagte Güntzler dem "Handelsblatt".

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Protestbanner am Heger Tor

Rheinmetall sagt Osnabrück ab – Aktivisten demonstrieren weiter gegen mögliche VW-Zukunft

von Heiko Pohlmann 12. März 2026

Am Donnerstagnachmittag prangte ein großes gelbes Banner am Heger Tor, gestaltet wie ein Ortseingangsschild von Osnabrück. Darauf forderten Aktivisten – ohne sich vor Ort als konkrete Gruppierung zu erkennen zu geben – einen Kurswechsel für die Zukunft des VW-Standorts in der Stadt.

Die Aktion erinnert an eine „Klebeaktion“ vom Wochenende, bei der Ortseingangsschilder mit einem Fragezeichen hinter dem Wort „Friedensstadt“ geklebt hatten.

Hinter der Aktion stehen womöglichAktivisten der Umwelt- und Waldschutzorganisation Robin Wood. Die Gruppe hatte bereits am Vortag eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie vor einer engeren Verflechtung von Auto- und Rüstungsindustrie warnte. „Der Niedergang der Autoindustrie und der Boom der Rüstungsindustrie gehen Hand in Hand“, erklärte darin Robin-Wood-Mobilitätsreferentin Annika Fuchs. Es sei „brandgefährlich, zivile und militärische Wirtschaftszweige zu verflechten und die Wirtschaft immer stärker auf Krieg auszurichten“.

2.300 Arbeitsplätze stehen bei VW in Osnabrück auf dem Spiel

Im Mittelpunkt der Kritik steht der Volkswagen-Standort in Osnabrück, an dem rund 2.300 Menschen arbeiten. Nach Angaben des Konzerns soll im Laufe des Jahres 2026 entschieden werden, wie es mit dem Werk langfristig weitergeht. Seit Monaten wird darüber spekuliert, ob Teile der Produktion künftig auch für militärische Zwecke genutzt werden könnten. Hintergrund sind unter anderem Gespräche des VW-Konzerns mit Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, insbesondere Rheinmetall wurde Interesse am ehemaligen Karmann-Werk nachgesagt.

Rheinmetall verabschiedet sich von Osnabrück-Plänen

Dabei hatte zuletzt insbesondere der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall als möglicher Interessent für das Werk gegolten. Konzernchef Armin Papperger hatte den Standort vor rund einem Jahr besucht und mögliche Kooperationen ausgelotet – was bereits damals Proteste in Osnabrück auslöste.

Zu Wochenbeginn wurde jedoch deutlich, dass Rheinmetall seine konkreten Überlegungen für den Standort nicht weiterverfolgt. Hintergrund ist eine Entscheidung der Bundeswehr bei der Beschaffung neuer Transportpanzer: Statt auf Rheinmetall setzte der Bund auf ein Modell des finnischen Herstellers Patria. Damit entfiel für Rheinmetall der Bedarf, zusätzliche Produktionskapazitäten aufzubauen.

Das Unternehmen hatte das Werk in Osnabrück vor allem für die mögliche Produktion des Transportpanzers „Fuchs Evolution“ ins Auge gefasst. Mit der Entscheidung der Bundeswehr sind diese Pläne vorerst vom Tisch.

Volkswagen prüft weiter Optionen für den Standort

Bei Volkswagen reagiert man gelassen auf die Entwicklung. „Für uns ändert sich dadurch nichts“, wird eine Sprecherin der VW Osnabrück GmbH von der NOZ zitiert. Man prüfe weiterhin intensiv verschiedene Möglichkeiten für eine langfristige Auslastung des Werkes.

Auch für die IG Metall kommt die Rheinmetall-Absage nicht überraschend. Der Osnabrücker IG-Metall-Chef Stephan Soldanski erklärte, derzeit sei zu vieles in Bewegung, um einzelne Entwicklungen öffentlich zu kommentieren. Spekulationen würden weder den Beschäftigten noch dem Standort helfen.

Fest steht: Die Zeit drängt. Die Produktion der in Osnabrück gebauten Porsche-Modelle läuft noch in diesem Jahr aus, Mitte 2027 endet auch die Fertigung des VW T-Roc Cabrio. VW-Chef Oliver Blume kündigte an, bis Ende 2026 über die Zukunft des Werkes entscheiden zu wollen.
Der Standort Osnabrück ist das kleinste Werk im Volkswagen-Konzern. Er ging 2009 nach der Insolvenz des traditionsreichen Karosseriebauers Karmann an VW über.

Konversion als möglicher Ausweg für ein VW-Ende?

Trotz der Rheinmetall-Absage bleibt die Frage offen, ob die boomende Rüstungsindustrie künftig eine Rolle für das Werk spielen könnte. So hatte Volkswagen zuletzt bestätigt, dass es Gespräche mit Rüstungsunternehmen gebe. Zudem wurde auf einer Fachmesse ein militärisch nutzbarer Amarok-Prototyp präsentiert, der von Mitarbeitern aus Osnabrück entwickelt wurde – möglicherweise die letzte Chance, die industrielle Zukunft des Werkes in Osnabrück zu sichern.

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Einweihung der orangenen Bank am Busbahnhof in Buer mit Bürgermeisterin Jutta Dettmann, Initiatorin Marianne Linder, Ortsbürgermeister Wilhelm Hunting, Gleichstellungsbeauftragter Katja Rauer, Christopher Mason vom SoVD Buer und weiteren Gästen / Foto: Stadt Melle

Melles Bürgermeisterin Jutta Dettmann weiht orange Bank ein

von PM 12. März 2026

Nachdem am 25. November 2025 – am internationalen Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ – die erste orangene Bank im Meller Stadtgebiet im Friedensgarten in Melle-Mitte eingeweiht worden war, hat Bürgermeisterin Jutta Dettmann am Internationalen Frauentag eine weitere dieser auffälligen und ausdrucksstarken Sitzgelegenheiten am Busbahnhof in Buer offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Insgesamt hat die Arbeitsgemeinschaft Melle des Sozialverbands Deutschland auf Initiative von Marianne Lindner zwölf dieser Bänke gestiftet, die jetzt nach und nach an verschiedenen Standorten im Meller Stadtgebiet aufgestellt werden.

Orangene Bänke als sichtbares Zeichen von Solidarität gegenüber Frauen

Während der kleinen Einweihungsfeier, die mit der Begrüßung der Anwesenden durch die städtische Gleichstellungsbeauftragte Katja Rauer begann, betonte Bürgermeisterin Jutta Dettmann die symbolische Bedeutung der Aktion: „Die orangenen Bänke sind weit mehr als nur ein farbiges Sitzmöbel – sie sind ein sichtbares Zeichen unserer Solidarität mit allen Betroffenen häuslicher Gewalt, ein Ort des Innehaltens und ein Mahnmal dafür, dass wir als Gemeinschaft gemeinsam handeln müssen.“ Erfreut zeigte sich die Rednerin darüber, dass neben der Bank am Busbahnhof eine weitere dieser Bänke in Buer platziert werden solle – und zwar am Georg-Bruns-Weg gegenüber dem Martini-Kindergarten. Beide sollten bewusst im öffentlichen Raum Aufmerksamkeit erzeugen, stellte Jutta Dettmann fest.

Internationale Kampagne „Orange the World“

Die orangefarbene Gestaltung ist Teil der internationalen Kampagne „Orange the World“, die weltweit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt. „Diese Bank soll symbolisch sein: Sie steht für das Recht der Opfer, gesehen und gehört zu werden“, erklärte die Bürgermeisterin. „Wenn Menschen vorbeigehen, erinnert diese Bank daran, dass häusliche Gewalt, die oft im Verborgenen stattfindet, wie jede Form von Gewalt nicht toleriert werden darf. Vor allem denken wir heute an die Betroffenen, die oft im Stillen so viel erleiden müssen“, sagte Dettmann. „Diese Bänke sollen ihnen zeigen: Ihr Leid bleibt nicht unsichtbar – und sie sind nicht allein.“ An den Bänken sind Plaketten angebracht, die über Hilfsangebote informieren. Diese Plaketten wurden vom ZONTA Club Westfälischer Friede gestiftet und verweisen auf das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der Nummer 116 016 erhalten Betroffene, Angehörige, Freunde und Fachkräfte rund um die Uhr Beratung und Unterstützung in 18 Sprachen – auch in Gebärdensprache.

Bürgermeisterin bedankt sich bei Helferinnen und Helfern

Abschließend dankte Jutta Dettmann allen Beteiligten für ihren Einsatz: Marianne Lindner als Initiatorin aus den Reihen des SoVD, dem Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Buer, Christopher Mason, den Unterstützerinnen und Unterstützern und nicht zuletzt den beteiligten Fachstellen. Einen besonderen Dank sprach die Bürgermeisterin dem Baubetriebsdienst der Stadt Melle mit Wiebke Heimhalt an der Spitze sowie ihren Mitarbeitern Jörg Lanvermeyer, Carsten Woßmann, Ralf Schmiegel, Michael Uffmann und Rolf Witte für das Anstreichen und Aufstellen der Bänke aus.

Auch Andere zeigen sich begeistert

„Wir als Bueraner sind stolz darauf, an diesem Projekt beteiligt zu sein“, betonte Ortsbürgermeister Wilhelm Hunting. Er freute sich darüber, dass das Aufstellen der orangenen Bänke nach dem Auftakt in Melle-Mitte jetzt in Buer fortgesetzt werde. Nicht nur mit Blick auf die Femizide, welche die Stadt Osnabrück und den Landkreis Osnabrücker in jüngerer Vergangenheit erschütterten, werde deutlich, „dass Gewalt gegen Frauen längst in unserer Region angekommen ist“. Insofern sei es wichtig und richtig, von Gewalt betroffenen Frauen über die orangenen Bänke die nationale Notrufnummer zu vermitteln. Wilhelm Hunting schloss seine Ansprache mit den Worten: „Hoffen wir, dass diese Nummer niemals in Anspruch genommen werden muss.“

Der Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Buer, Christopher Mason, dankte zum Abschluss der Einweihungsfeier allen Anwesenden für ihr Erscheinen. Heute sei es wichtiger denn je, der Öffentlichkeit vor Augen zu führen, „was die Farbe Orange bedeutet“, sagte er und verband damit die Hoffnung, „dass mit dem Aufstellen der zweiten orangenen Bank in Buer noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt wird“. 

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Gordon Schnieder

Umfrage sieht Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und CDU in Rheinland-Pfalz

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Eine neue ARD-Umfrage sieht CDU und SPD in Rheinland-Pfalz kurz vor der Landtagswahl am 22. März nahezu gleichauf. Während die CDU in der Wählergunst leicht vor der SPD liegt, hat der SPD-Spitzenkandidat Alexander Schweitzer bei einer hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten deutlichen Vorsprung. Die AfD erreicht in der Erhebung einen deutlich höheren Wert als bei der Landtagswahl 2021. Die ARD betont zugleich, dass es sich nicht um eine Prognose, sondern um eine Momentaufnahme der politischen Stimmung handelt.

CDU knapp vor SPD, AfD deutlich stärker als 2021

Laut einer Erhebung, für die das Meinungsforschungsinstitut Infratest von Montag bis Mittwoch dieser Woche 1.534 Wahlberechtigte befragt hat, käme die CDU aktuell auf 29 Prozent (+1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 27,7 Prozent). Die SPD läge einen Punkt dahinter bei 28 Prozent (+1 im Vergleich zu Februar; Landtagswahl 2021: 35,7 Prozent).
Die AfD läge der Umfrage zufolge bei 19 Prozent (+/-0; Landtagswahl 2021: 8,3 Prozent). Die Grünen kämen auf 8 Prozent (-1 zu Februar; Landtagswahl 2021: 9,3 Prozent). Die Freien Wähler hätten aktuell 4,5 Prozent in Aussicht und lägen damit leicht unterhalb der Mandatsschwelle (-0,5 zu Februar; Landtagswahl 2021: 5,4 Prozent). Die Linke käme auf 5 Prozent (+/-0 zu Februar; Landtagswahl 2021: 2,5 Prozent). Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 6,5 Prozent (-0,5), darunter auch die FDP (Landtagswahl 2021: 5,5 Prozent), die derzeit unterhalb von 3 Prozent liegt und damit nicht einzeln ausgewiesen wird.
Für drei Viertel aller Befragten (73 Prozent) steht die Wahlentscheidung fest. Jeder achte befragte Wahlberechtigte (12 Prozent) in Rheinland-Pfalz gibt an, dass sich seine Parteipräferenz bis zum Wahltag noch ändern könnte. Jeder Siebte (15 Prozent) tendiert zur Nichtwahl bzw. lässt bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.

Präferenzen für künftige Landesregierung und Ministerpräsident

Bei der Führung der künftigen Landesregierung wünschen sich in der Vorwahlumfrage aktuell 35 Prozent (+/-0 im Vgl. zu Februar) eine SPD-geführte Landesregierung, 32 Prozent (+2) sprechen sich für eine von der CDU geführte Regierung aus und 21 Prozent (+2) wollen eine von der AfD geführte Landesregierung. 12 Prozent können oder wollen sich in dieser Frage nicht festlegen.
Wenn die Befragten bei der Führung der künftigen Landesregierung zwischen SPD und CDU entscheiden sollen, wünschen sich jeweils 36 Prozent eine SPD- bzw. CDU-geführte Regierung. 28 Prozent können oder wollen sich bei der Frage nicht festlegen.
Wenn man den Ministerpräsidenten des Landes direkt wählen könnte, läge der Kandidat der SPD vor der Konkurrenz. 38 Prozent der Befragten (+4 zu Februar) würden sich für Alexander SchweitzerGordon SchniederJan Bollinger

Zufriedenheit mit Regierung und Spitzenkandidaten

Mit der Arbeit der derzeitigen Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP sind 46 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+2 im Vgl. zu Februar); 49 Prozent sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden (-1). Mit der Arbeit des amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) sind 44 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden; 28 Prozent sind mit ihm weniger bzw. gar nicht zufrieden und ebenfalls 28 Prozent kennen ihn nicht oder trauen sich kein Urteil zu.
Mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten Gordon Schnieder sind derzeit 23 Prozent zufrieden und 25 unzufrieden; eine leichte Mehrheit (52 Prozent) kennt ihn nicht oder traut sich kein Urteil zu. Mit der Grünen-Spitzenkandidatin sowie Umweltministerin Katrin EderDaniela Schmitt
Mit Joachim Streit
Die ARD gab zu bedenken, dass es sich bei dieser Umfrage ausdrücklich um keine Prognose handle, sondern um die politische Stimmung in der laufenden Woche. Die Sonntagsfrage messe die aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittle einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen sei. Rückschlüsse auf den Wahlausgang seien damit nur bedingt möglich, so die ARD.

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Joachim Gauck

Gauck fordert konstruktivere Medienberichte zur Stärkung der Demokratie

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Altbundespräsident Joachim Gauck hat die Qualitätsmedien in Deutschland zu mehr konstruktiver Berichterstattung aufgefordert, um neben Defiziten auch die Stärken der Demokratie sichtbar zu machen. Bei einer Veranstaltung der Madsack-Mediengruppe warnte er vor einer einseitigen Fokussierung auf Missstände, die eine „Kultur des Grundverdachtes und des Grundverdrusses“ verstärken könne.

Gauck: Medien als Teil des Ringens um die Demokratie

Altbundespräsident Joachim Gauck erinnerte daran, dass Journalistinnen und Journalisten nach seiner Auffassung eine zentrale Rolle für den Erhalt demokratischer Strukturen spielen. Journalisten seien "Teil eines Ringens um den Bestand einer Ordnung, die überhaupt garantiert, dass sie arbeiten können, wie sie arbeiten wollen", sagte Gauck am Donnerstag bei einer Veranstaltung der Madsack-Mediengruppe, zu der auch das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" gehört (Quelle: Madsack-Mediengruppe).
Wenn unabhängige Medien sich allein auf die Kritik an Missständen konzentrierten, drohten sie eine "Kultur des Grundverdachtes und des Grundverdrusses" zu verstärken, so Gauck (Quelle: Madsack-Mediengruppe). "Viel zu häufig befällt mich der Eindruck, dass in der Medienwelt die Besichtigung der Defizite der Demokratie wichtiger sei als deren Sicherung", kritisierte der ehemalige Bundespräsident (Quelle: Madsack-Mediengruppe).

„Staatsbürgerliches Unbehagen“ über Wirkung investigativer Berichte

Gauck beschrieb seine Sorge über die Wirkung von Medienberichten auf Teile der Bevölkerung. Er fühle "ein staatsbürgerliches Unbehagen", wenn aufgrund "der vielen investigativen Berichte über die Mängel und Fehler, die ich in den anständigen Medien tagtäglich bekomme" viele Menschen mit Gleichgültigkeit oder Wut reagierten, sagte Gauck (Quelle: Madsack-Mediengruppe). Es gebe bereits zu viele Bürger, "die angesichts der vielen negativen Zustandsbeschreibungen an der Qualität des Ganzen zweifeln" (Quelle: Madsack-Mediengruppe). "Wenn von kritischem Journalismus bei den Mediennutzern 'vor allem die Fragwürdigkeit der Demokratien hängen bleibt, kann doch irgendetwas nicht stimmen'", so der Altbundespräsident (Quelle: Madsack-Mediengruppe).

Appell an Qualitätsmedien und Forderung nach neuen Formaten

Gauck verband seine Kritik mit einem Appell an die etablierten Medien. Er wünsche sich von den Qualitätsmedien "mehr Augenmaß oder mehr Fairness", fügte Gauck hinzu (Quelle: Madsack-Mediengruppe). Kritik sei vor allem nötig, wo Demokratie und Freiheit infrage gestellt würden, wie etwa in den USA durch Donald Trump. "Aber in einer Phase, wo die Akzeptanz des Guten bei einem Teil der Bevölkerung schwindet", müsse man als souveräner Journalist seiner Verantwortung für die Demokratie gerecht werden, forderte er (Quelle: Madsack-Mediengruppe). "Sie sind ja meine Verbündeten bei der Verteidigung der Demokratie", sagte er aus der Sicht eines Mediennutzers aus der demokratischen Mitte (Quelle: Madsack-Mediengruppe). "Deshalb wünsche ich mir einen größeren Respekt und eine breitere Wahrnehmung dessen, was dieses Land, diese Demokratie tatsächlich lebenswert macht" (Quelle: Madsack-Mediengruppe).
Zwar setze sich Qualitätsjournalismus gegen alternative Fakten sowie gegen "Vernebelung und Verdunkelung von Wirklichkeit" sein, sagte Gauck (Quelle: Madsack-Mediengruppe). Doch das reiche nicht mehr aus. "Vor einem solchen Gefahrenhintergrund ist ein kritischer Journalismus auch herausgefordert, den Leuten mitzuteilen, was sie tatsächlich haben an diesem Land" (Quelle: Madsack-Mediengruppe). Dafür müsse man neue Formate schaffen und das Publikum nicht nur als Medienkonsumenten ansprechen, sondern auch Motivation auslösen, die die Menschen zum Mitmachen an der Gesellschaft bewegen (Quelle: Madsack-Mediengruppe).

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Anzeigetafel in

Dax rutscht leicht ab – Nahostkonflikt treibt Ölpreis

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der Dax hat am Donnerstag nachgegeben und ist mit einem leichten Minus aus dem Xetra-Handel gegangen. Parallel dazu sind Gas- und Ölpreise gestiegen, während der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert verlor. Marktbeobachter verweisen vor allem auf die Lage im Nahen Osten und deren Einfluss auf die Rohstoffmärkte.
Am Donnerstag hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.590 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start drehte der Dax am Mittag kurz ins Plus, bevor er am Nachmittag seine Verluste weiter ausbaute.

Einfluss des Nahost-Konflikts auf die Märkte

"Die Anleger interessieren weiter primär die Ereignisse im Nahen Osten und deren Auswirkungen auf die Rohölpreise", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Derzeit gehen sie von einem Szenario aus, das eine Auflösung von Notfallreserven der USA und Europas die Zeit überbrücken soll, bis der Krieg im Iran beendet wird. Ob dies tatsächlich wie erwartet eintreffen wird, ist vollkommen unklar", so Lipkow. "Zumindest aber hilft es kurzfristig, panikartige Verkäufe an den europäischen Aktienmärkten zu verhindern. Hilfreich sind auch die hohen Absicherungspositionen, die im Vorfeld des Iran-Kriegs aufgebaut wurden. Diese federn einen Großteil der potenziellen Kursrückgänge ab." (Quelle: CMC Markets)

Gewinner und Verlierer im Dax

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Zalando und Brenntag an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Aktien von Heidelberg Materials und Deutscher Bank.

Rohstoff- und Devisenmarkt unter Druck

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 51 Euro und damit ein Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis zwölf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 99,78 US-Dollar, das waren 8,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1527 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8675 Euro zu haben.

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