HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Warum der Meller Fischereiverein den Schwanenteich im Grönenbergpark...
30 Minuten nach dem Urteil: Ladendieb schlägt in...
Gute Nachricht des Tages: SLA unterstützt Ukrainehilfe mit...
Save the Date: AUSBILDUNG 49 2026 in Osnabrück!
FDP-Politiker will ein neues ‚Alando‘ in Osnabrücker Kirche
Frühjahrsumfrage der Handwerkskammer: Geschäftsklima in Osnabrück bleibt stabil...
Unfall zwischen Pedelec und Auto in Georgsmarienhütte
50 Jahre: Terrassenfest in Osnabrück feiert Jubiläum
Zwei Einbrüche in Osnabrück beschäftigen die Polizei
Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Freitag, 10....
  • Impressum
  • Datenschutz
  • ✨ KI-Leitlinie
  • 🚫 Werbefrei
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST
HASEPOST
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Shell-Tankstelle (Archiv)

Hubig will tägliche Spritpreiserhöhung an Tankstellen begrenzen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die geplante Beschränkung von Preiserhöhungen an Tankstellen mindestens ein Jahr lang anwenden. Mit der Regelung, nach der Tankstellen künftig ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, sollen Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher gestärkt werden. Einen Tankrabatt wie im Sommer 2022 lehnt sie als Alternative ab.

Regelung für Dauer der Krise und darüber hinaus

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte, die neue Preisregelung sei vor allem mit Blick auf die aktuelle Lage notwendig. "Also zunächst mal würde ich sagen, brauchen wir jetzt während der Krise, während des Iran-Kriegs, natürlich diese Regelung", sagte sie dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico" (Freitagausgabe). Sie gehe davon aus, dass die Regelung nicht nur kurzfristig gelten werde: "Ich gehe mal davon aus, dass wir das mindestens jetzt erst mal für ein Jahr haben."

Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher

Hubig hält das Instrument auch über die aktuelle Krise hinaus für sinnvoll. "Ja, ich halte das für ein gutes Instrument", sagte sie in dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Österreich habe die Regelung gerade bis 2028 verlängert. Ziel der deutschen Regelung sei mehr Planbarkeit und Transparenz. Sie erhoffe sich von der neuen Regelung mehr Planbarkeit. Verbraucher könnten so entscheiden, ob sie früher oder später tanken und "besser die Preise vergleichen".

Umsetzung im Wirtschaftsministerium und Absage an Tankrabatt

Die Umsetzung der Maßnahme liege nun bei Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Man arbeite "mit Hochdruck", sagte Hubig im Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Einen Tankrabatt, wie ihn die Ampelregierung im Sommer 2022 eingeführt hatte, lehnt die SPD-Politikerin als Alternative ab. Dieser sei "sehr teuer für Staat und Steuerzahler" gewesen. Zudem habe man nie sicher sein können, ob der Rabatt tatsächlich vollständig an die Verbraucher weitergegeben wird.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Supermarkt (Archiv)

Ökonom warnt: Langer Iran-Krieg treibt Inflation und Rezession

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung die Inflation in Deutschland deutlich anheizen, sollte er länger als vier Wochen dauern. Konjunktur-Chef Torsten Schmidt warnt vor stark steigenden Ölpreisen, einem Rückgang des Wirtschaftswachstums und Risiken für die Gasversorgung. Er hält im ungünstigen Fall eine vorübergehend sechsprozentige Inflation sowie einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich, sieht aber bei einem raschen Kriegsende etwas geringere Auswirkungen.

Warnung vor stark steigender Inflation

Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Torsten Schmidt warnt vor einer hohen Inflation, sollte der Iran-Krieg länger als vier Wochen dauern. „Hohe Ölpreise treiben die Verbraucherpreise. Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen.“
Wenn der Krieg mehr als vier Wochen dauere und der Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstöre, komme es zu „echten Engpässen“ auf dem Weltmarkt. „Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich“, so Schmidt gegenüber der „Rheinischen Post“.

Entwicklung von Inflation und Spritpreisen

Gehe der Krieg dagegen Ende des Monats zu Ende, steige die Inflation nach Schmidts Einschätzung nicht ganz so stark. „Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent“, erklärte er der „Rheinischen Post“. Die Spritpreise würden jedoch hoch bleiben. „Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben“, sagte Schmidt der Zeitung.

Sorge um Gasspeicher und Versorgungsrisiken

Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. „Die Lage beim Gas sehe ich mit Sorge. 20 Prozent Füllstand ist sehr wenig. Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen – vor allem dann, wenn der Iran-Krieg länger dauert als gedacht. Bei den hohen Preisen haben Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern. Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“. „Die Einrichtung einer strategischen Gasreserve wie beim Öl wäre eine sinnvolle Maßnahme.“

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Eskalation im Iran-Krieg: Europa in Reichweite iranischer Waffen

Eskalation im Iran-Krieg: Europa in Reichweite iranischer Waffen

von Redaktion Hasepost Videonews 13. März 2026

Die Eskalation des Iran-Krieges bringt Europa in die Schusslinie iranischer Langstreckenwaffen.

Die zunehmende Eskalation des Iran-Krieges hat Europa in eine beunruhigende Nähe zu den Konflikten im Nahen Osten gebracht. Iranische Geschosse haben bereits Ziele in Israel und am Golf getroffen, und sogar britische Stützpunkte auf Zypern wurden ins Visier genommen. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, ob Europa das nächste Ziel iranischer Angriffe sein könnte und wie die NATO darauf reagieren würde. Die NATO hat bereits zwei iranische ballistische Raketen abgefangen, die in den türkischen Luftraum eindrangen, was eine neue Eskalationsstufe darstellt. Die iranischen Langstreckenwaffen lassen sich in drei Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedliche Bedrohungen für Europa darstellen. Die ballistische Rakete Khorramshahr, die einen Sprengkopf von bis zu 1.800 kg tragen kann, hat eine Reichweite, die süd- und osteuropäische Hauptstädte wie Athen, Sofia und Bukarest bedroht.


Iranische Raketen bedrohen europäische Städte

Bei maximaler Reichweite sind auch Städte wie Wien, Rom und Berlin potenzielle Ziele. Diese Raketen stellen eine erhebliche Bedrohung dar, da sie mit hoher Geschwindigkeit fliegen und Abwehrsysteme kaum Reaktionszeit haben. Neben den ballistischen Raketen verfügt der Iran über die Shahed-Drohnen, die in Schwärmen eingesetzt werden können. Diese Drohnen sind darauf ausgelegt, die Luftverteidigung zu überwältigen und die Stromnetze ganzer Regionen lahmzulegen. Die Ukraine hat bereits Erfahrungen mit solchen Angriffen gemacht, und Teile Europas könnten ebenfalls betroffen sein. Die dritte Kategorie der iranischen Langstreckenwaffen sind Marschflugkörper wie die Soumar und ihre Varianten mit einer Reichweite von 2.000 bis 3.000 km.

Israels Abwehrsysteme stoppen nicht alle Raketen

Diese Flugkörper fliegen niedrig und sind mit herkömmlichen Radargeräten schwer zu erfassen, was sie zu einer idealen Waffe für gezielte Angriffe auf die Infrastruktur macht. Die Kombination dieser drei Waffentypen verleiht dem Iran eine vielschichtige Langstreckenschlagskapazität, die sich zunehmend mit europäischem Gebiet überschneidet. Israel bietet einen kampferprobten Referenzpunkt dafür, wie eine Raketenabwehr unter realen Bedingungen funktionieren kann. Während des laufenden Krieges hat der Iran zwischen 500 und 550 ballistische Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Israels vielschichtiges Abwehrsystem hat die meisten dieser Raketen abgefangen, doch einige Lücken bleiben bestehen. Der Iran hat seine Raketen so weiterentwickelt, dass sie schwer abzufangen sind.

NATO vor Herausforderung durch iranische Raketen

Die Khorramshahr-4 tritt Berichten zufolge mit einer Geschwindigkeit von etwa Mach 8 wieder in die Atmosphäre ein, was Abwehrsysteme praktisch ohne Reaktionszeit lässt. Zudem können die modernsten Sprengköpfe ihre Flugbahn während des Abstiegs ändern, was die Abwehr zusätzlich erschwert. Die NATO steht vor der Herausforderung, Europa gegen diese Bedrohungen zu schützen. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass die Bedrohung durch den Iran real und unmittelbar ist. Die Frage, ob Europa ausreichend geschützt ist, bleibt jedoch offen.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Neue Gasheizung

CSU verspricht Mieterschutz und Technologieoffenheit bei Heizungen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

CSU-Generalsekretär Martin Huber stellt im Zuge des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes Schutzvorkehrungen für Mieter in Aussicht. Während die Ampel-Koalition zentrale Vorgaben zur Nutzung erneuerbarer Energien bei neuen Heizungen streichen will, kündigt Huber Technologieoffenheit und mögliche Entlastungen an.
CSU-Generalsekretär Martin Huber verspricht im Zusammenhang mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz stärkere Schutzregelungen für Mieter. "Für uns ist wichtig: Der Heizungskeller wird wieder zur Privatsache", sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagausgaben). "Und die Mieter werden dabei selbstverständlich nicht übersehen, es gibt im neuen Gesetz mehrere Mechanismen, die Mieter vor dem Einbau unwirtschaftlicher Heizungen schützen."

Neues Gesetz und Pläne zu Bio-Gas und Wasserstoff

Wie diese Schutzvorkehrungen konkret aussehen sollen, ließ Huber offen. Für das Gesetz liegen bislang nur Eckpunkte vor. Die bisherige Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Wärme betrieben werden müssen, soll gestrichen werden. Dafür will Schwarz-Rot – laut T-Online in einem separaten Gesetz – Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff einführen.
Nach Berechnungen des Öko-Instituts würde die Reform die Klimaschutzlücke im Gebäudebereich bis 2030 jährlich um weitere fünf bis acht Megatonnen CO2-Äquivalente und bis 2040 jährlich um weitere 14 bis 22 Megatonnen CO2-Äquivalente vergrößern. Die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung könnten demnach von heute 11 Cent pro Kilowattstunde auf rund 15 ct/kWh im Jahr 2029 und auf mehr als 25 ct/kWh im Jahr 2040 steigen.

Technologieoffenheit und mögliche Entlastungen

Der CSU-Generalsekretär stellt demgegenüber sinkende Belastungen in Aussicht. "Menschen können jetzt wieder zwischen verschiedenen Lösungen wählen – Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme oder auch Öl- und Gasheizungen. Das bedeutet Wettbewerb und Technologieoffenheit – und genau dies sorgt letztendlich auch für günstigere Preise", sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Signale an die Landwirtschaft

Der CSU-Politiker deutet zudem Hilfen für Landwirte an, die künftig Biomethan produzieren wollen. "Grüne Gase haben ein enormes Potenzial. Die Grüngas-Quote zeigt, dass uns Klimaschutz wichtig bleibt und wir dabei die regionale Wertschöpfung stärken wollen." Auf die Frage, ob Bauern bei Umbau und Neubau mit Förderung rechnen könnten, sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern: "Wir wollen dafür sorgen, der Landwirtschaft entsprechende Möglichkeiten zu eröffnen. Für uns ist völlig klar: Wir lassen unsere Bauern nicht im Stich."

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Deutschlandticket (Archiv)

Juso-Chef fordert Spritpreisdeckel und deutliche Senkung Deutschlandticket

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise fordert Juso-Chef Philipp Türmer eine deutliche Entlastung für Pendler. Neben einem Spritpreisdeckel plädiert er für eine Preissenkung beim Deutschlandticket, um vor allem Berufseinsteigende finanziell zu entlasten. Türmer verweist dabei auf frühere Erfahrungen mit günstigen ÖPNV-Tickets und sieht darin einen Schlüssel für mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Forderung nach Entlastung für Pendler

Juso-Chef Philipp Türmer fordert als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise eine Preissenkung beim Deutschlandticket. Pendler würden gerade von zwei Seiten spüren, "wie teuer der Weg zur Arbeit geworden ist", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
"An der Tankstelle werden sie von Ölkonzernen abgezockt, die die aktuelle Lage schamlos für Extraprofite nutzen. Und wer auf den ÖPNV ausweichen will, findet ein Deutschlandticket vor, das inzwischen wieder deutlich mehr kostet als noch vor einigen Jahren", so Türmer gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Belastung für Auszubildende und Berufseinsteigende

Besonders hart treffe das Auszubildende und alle, die gerade in den Beruf einstiegen, sagte der Vorsitzend der SPD-Jugendorganisation weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wer gerade erst ins Arbeitsleben startet, lebe von Einstiegslöhnen und Ausbildungsvergütungen und müsse trotzdem jeden Tag zuverlässig zur Arbeit kommen.
"Wir brauchen deshalb beides: einen Spritpreisdeckel, der an der Tankstelle entlastet, und ein deutlich günstigeres Deutschlandticket", so Türmer in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das ist kein Nice-to-have, sondern eine Frage der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe."

Verweis auf Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket

Er verwies in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf die Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket vor wenigen Jahren. Als das Ticket noch 9 Euro kostete, hätten Millionen Menschen den ÖPNV genutzt, die ihn vorher gemieden haben. "Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Preises, der echte Mobilität für alle ermöglicht", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
"Wir wissen, was funktioniert." Türmer hatte sich zuvor schon für eine Deckelung von Spritpreisen ausgesprochen, wie er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
DGB-Logo (Archiv)

Öffentlicher Dienst: 40 Prozent leisten regelmäßig Überstunden, überlastet

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Laut einer Sonderauswertung des Index "Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) leistet ein großer Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst regelmäßig Überstunden. Viele von ihnen sind mit ihrer Arbeitszeit unzufrieden und wünschen sich Entlastung. Besonders deutliche Kritik richtet sich gegen Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und der geplanten Abschaffung des Acht-Stunden-Tages.

Hoher Anteil an Überstunden im öffentlichen Dienst

Rund 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst machen regelmäßig Überstunden. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Index "Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).
22 Prozent der Beschäftigten leisten demnach durchschnittlich ein bis fünf Überstunden pro Woche. Weitere 17 Prozent arbeiten mehr als fünf Stunden pro Woche länger als vertraglich vereinbart.

Wunsch nach Arbeitsentlastung weit verbreitet

Zudem sind viele Beschäftigte mit ihrer Arbeitszeit unzufrieden. 56 Prozent der Befragten im öffentlichen Dienst würden gern kürzer arbeiten. Unter den Beamten ist die Stimmung den Angaben zufolge noch schlechter: Hier gaben 65 Prozent an, sich nach Arbeitsentlastung zu sehnen.
33 Prozent der Beamten arbeiten laut dem DGB-Index mehr als 40 Stunden pro Woche. Weitere 11 Prozent arbeiten jede Woche mehr als 48 Stunden. Insgesamt arbeiten 65 Prozent der Befragten aus dem öffentlichen Dienst 35 und mehr Stunden pro Woche.

Kritik an Forderungen nach längeren Arbeitszeiten

"Vor diesem Hintergrund wirken Forderungen nach weniger Teilzeit und längeren Arbeitszeiten wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten", sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Auch die geplante Abschaffung des Acht-Stunden-Tages hält sie für ein falsches Signal. "Wer regelmäßig Überstunden schiebt, zusätzliche Schichten übernimmt und gesundheitliche Risiken trägt, braucht keine Belehrung darüber, wie er noch mehr leisten könnte."
In der Beschäftigtenbefragung "DGB-Index Gute Arbeit" gaben mehr als 1.300 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst Auskunft über ihre Arbeitszeit. Insgesamt arbeiten mehr als 5,3 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter sind knapp 1,8 Millionen Beamte und Richter. 35 Prozent der Beschäftigten in öffentlichen Dienst arbeiten in Teilzeit.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Fahrmischer (Archiv)

Steigende Energiepreise: Bauen in Deutschland droht erneut teurer zu werden

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der jüngste Anstieg der Energiepreise könnte das Bauen in Deutschland erneut verteuern und eine beginnende Erholung der Baukonjunktur gefährden. Branchenvertreter sehen insbesondere steigende Kosten für Gas und Öl als Risiko für Baustoffpreise und Rohstoffversorgung. Zugleich verweisen sie auf diversifizierte Lieferketten seit dem Ukraine-Krieg, die unmittelbare Engpässe bei Baumaterialien vorerst unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Steigende Energiepreise setzen Baustoffbranche unter Druck

„Steigende Energiepreise können auch die Baustoffpreise wieder unter Druck setzen“, sagte Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Baustoffverbands BBS, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgabe). Noch seien viele Unternehmen über langfristige Lieferverträge aber abgesichert. Entscheidend sei nun, wie lange das aktuelle Preisniveau bei Gas und Öl anhalte.
„Die Baukonjunktur zeigt gerade erst eine leichte Erholung nach dem massiven Einbruch der letzten Jahre“, fügte Frederichs hinzu. „Neue energiegetriebene Preissprünge könnten diese Stabilisierung schnell wieder gefährden.“ Ob es dazu komme, hänge jetzt von der Dauer des Konfliktes und den Folgen für die Energiemärkte ab.

Auswirkungen auf Rohstoffversorgung der Bauwirtschaft

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB, erklärte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass sich die Sperrung der Straße von Hormus „mittelbar auch auf die Rohstoffversorgung der Bauwirtschaft auswirken“ könne. Müller nannte als Beispiel die Asphaltproduktion, für die Bitumen benötigt wird.

Diversifizierte Lieferketten dämpfen unmittelbare Risiken

Die Lieferketten seien seit dem Ukraine-Krieg diversifizierter, erklärte Müller zugleich. Von unmittelbaren Einschränkungen bei der Materialverfügbarkeit gehe er deshalb nicht aus. „Nichtsdestotrotz können die derzeit zu beobachtenden, weltweiten Preissteigerungen beim Rohöl auch zu Kostensteigerungen hierzulande führen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Instagram-Logo auf

Linken-Fraktionschefin attackiert Bundesregierung wegen Social-Media-Verbot

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Vorsitzende der Linkenfraktion im Bundestag, Heidi Reichinnek, hat die Bundesregierung in der Debatte um ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder scharf kritisiert. Sie wirft der Regierung vor, mit der Diskussion um Altersbeschränkungen von eigentlichen Problemen junger Menschen abzulenken und notwendige Investitionen zu unterlassen.

Kritik an Fokus auf Altersbeschränkung

Vor allem mentale Gesundheit und Einsamkeit unter jungen Menschen seien Themen, „die brennen“, sagte Heidi Reichinnek dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgaben). „Aber anstatt hier endlich das notwendige Geld in die Hand zu nehmen für eine echte Kindergrundsicherung, eine gut ausgestattete Jugendhilfe, therapeutische Angebote und Jugendtreffs, um nur einige Beispiele zu nennen, stilisieren Politiker aus Union und SPD die Debatte um eine Altersbeschränkung bei Social Media zur alles entscheidenden Frage“, so Reichinnek weiter.
Ein Verbot sei „billig zu haben“, sagte Reichinnek. Sie verlangte, „an die Wurzel des Problems zu gehen“. Dazu gehörten aus ihrer Sicht auch „Medienbildung und Anlaufstellen, an die sich junge Menschen und Eltern wenden können“. Die Altersbeschränkung für Social Media diene ihrer Ansicht nach nur der Ablenkung. „Die Regierung kann sich vielleicht in ein paar Wochen auf die Schultern klopfen, weil sie mit der Altersbeschränkung vortäuscht, dass sie sich um Kinder und Jugendliche kümmert. Aber die werden weiter darunter leiden, dass die unsoziale Politik dieser Regierung genau wie der Kürzungswahn sie besonders trifft.“

„Schwere Sünde“ gegenüber der jungen Generation

Von Ungerechtigkeit in der Bildung über fehlende Schulsozial- und Jugendarbeit bis zur Kinderarmut gebe es nach den Worten von Reichinnek mehr als genug Probleme, deren sich Bundes- und Landesregierungen annehmen könnten. „Die `schwere Sünde` gegenüber Kindern und Jugendlichen ist vor allem, dass sie in der Regierungspolitik einfach keine Priorität haben“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
Reichinnek bezog sich damit auf eine Aussage von Daniel Günther (CDU). Schleswig-Holsteins Ministerpräsident hatte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Blick auf schädliche Einflüsse sozialer Netzwerke gesagt: „Wir haben in den vergangenen Jahren eine schwere Sünde begangen, weil wir das zu spät erkannt und nichts getan haben. Bei der jüngeren Generation haben wir erhebliche Schäden mitzuverantworten, weil wir unserer Schutzfunktion als Staat nicht nachgekommen sind.“

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Eier (Archiv)

Geflügelwirtschaft: Eier knapp, Versorgung zu Ostern dennoch gesichert

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) sieht zwar ein aktuell knappes Eier-Angebot, erwartet jedoch keine Engpässe zu Ostern. Trotz europaweiter Tierseuchen wie der Vogelgrippe und einem gestiegenen Eierverbrauch in Deutschland sei die Versorgung gesichert, betonte ZDG-Präsident Hans-Peter Goldnick.

ZDG: Knappes Angebot, aber keine Krise

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) spricht von einem knappen Eier-Angebot, sieht aber die Eierversorgung zu Ostern dennoch nicht gefährdet. „Das Angebot am Markt ist derzeit knapp“, sagte Hans-Peter Goldnick, Präsident des ZDG, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Täglich kommen etwa 70 Millionen Eier neu auf den Markt. Wir haben keine Eierkrise und wir bekommen auch zu Ostern genügend Eier“, sagte Goldnick der „Rheinischen Post“.

Tierseuchen und Nachfrage als Ursachen

Die Gründe für die Knappheit seien vielfältig. Durch die europaweiten Tierseuchen wie die Vogelgrippe gebe es weniger Legehennen und weniger Eier am Markt in ganz Europa. Als wichtigsten Grund nannte Goldnick jedoch die Beliebtheit von Eiern.

Deutlich gestiegener Pro-Kopf-Verbrauch

„Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in Deutschland binnen zwei Jahren von 236 auf 255 Eier gestiegen“, erklärte der Verbandspräsident in der „Rheinischen Post“. „Tendenz weiter steigend.“

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
Obdachlose kampieren

Rekordzahl wohnungsloser Kinder und Jugendlicher in Deutschland

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

In Deutschland ist die Zahl minderjähriger Wohnungsloser im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Laut Bauministerium galten zum Stichtag 31. Januar 2025 mehr als 137.000 Menschen unter 18 Jahren als wohnungslos – ein erneuter Anstieg nach bereits höheren Werten in den Vorjahren. Auch bei jungen Wohnungslosen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren wurden neue Höchststände registriert. Die Linke spricht angesichts der Entwicklung von einem „beispiellosen sozialpolitischen Versagen“.

Deutlicher Anstieg bei Minderjährigen und jungen Erwachsenen

Zum 31. Januar 2025 waren bundesweit mehr als 137.000 Menschen unter 18 Jahren als wohnungslos erfasst. 2024 wurden knapp 129.000 wohnungslose Minderjährige gezählt, in den beiden Jahren davor waren es noch weniger Menschen (2023: 105.500, 2022: 47.000).
Auch die Zahl der Wohnungslosen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren erreichte 2025 mit mehr als 55.500 einen neuen Höchstwert. 2024 galten gut 47.000 Menschen in dieser Altersgruppe als wohnungslos. Die Zahlen gehen aus Antworten des Bauministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Freitagausgabe berichtet.

Längere Unterbringung in Einrichtungen

Deutlich gestiegen ist zugleich die durchschnittliche Dauer der Unterbringung wohnungsloser Menschen. Wohnungslosen Minderjährigen zwischen 14 und 18 Jahren standen im vergangenen Jahr im Schnitt fast 150 Wochen in entsprechenden Unterkünften bevor – das entspricht fast drei Jahren. Zum Vergleich: 2024 waren es rund 136 Wochen, 2023 noch 117 Wochen.
Die meisten wohnungslosen Minderjährigen gab es im vergangenen Jahr im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen mit rund 32.000 Betroffenen, gefolgt von Baden-Württemberg mit mehr als 29.000. Als einen der Gründe für den Anstieg nennt die Bundesregierung unter anderem Geflüchtete aus der Ukraine sowie eine „Verbesserung der Datenmeldung“.

Kritik der Linken an der Bundesregierung

Sahra Mirow, Linken-Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für soziales Wohnen, bezeichnete den Anstieg der Zahlen gegenüber der „Rheinischen Post“ als „beispielloses sozialpolitisches Versagen“. „Wer einen so großen Teil seiner Jugend in Unterkünften verbringen muss, die häufig nur auf Erwachsene ausgerichtet sind, dem verwehrt der Staat auf fatale Weise gleiche Entwicklungschancen“, sagte sie der Zeitung. Der Bundesregierung warf sie eine Politik vor, „die sehenden Auges das Abrutschen Jugendlicher in die Obdachlosigkeit billigt“.

✨ mit KI bearbeitet

13. März 2026 0 Kommentare
0 FacebookTwitterPinterestEmail
neuere Artikel
ältere Artikel
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3
Tanken