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So könnte die Große Straße mit Elektro-Pollern aussehen

Grüne und SPD wollen die Osnabrücker Fußgängerzone ‚verpollern‘

von Heiko Pohlmann 13. März 2026

„Das kostet schnell einen sechsstelligen Betrag – und da steht keine Eins davor“, so die nüchterne Einschätzung von Stadtbaurat Thimo Weitemeyer zu einem von den Osnabrücker Grünen und der SPD eingebrachten Prüfauftrag im Stadtentwicklungsausschuss (StUA), der zum Ziel hat, die Einfahrten der Osnabrücker Fußgängerzonen mit versenkbaren Pollern zu versehen.

Eine Glosse aus dem Osnabrücker Rathaus von Heiko Pohlmann

Gleich vorab: Der sechsstellige Betrag, der mindestens eine Zwei vorne stehen hat, bezieht sich auf lediglich eine Polleranlage an einer einzelnen Zufahrt. Und allein die Große Straße hat vom Neumarkt bis zum Nikolaiort fünf davon. Rechnet man den Nikolaiort dazu, könnte man zwar eine Zufahrt abziehen, muss dafür aber wieder zusätzlich die Herrenteichsstraße, die Schwedenstraße und die Zufahrt zum Busring berücksichtigen. Und dann wäre da natürlich noch die Zufahrt zum Domhof sowie die Krahnstraße, die zur Hakenstraße und zur Dielingerstraße hin ebenfalls zu verpollern wäre.

Teure Vorschrift: keine Elektro-Poller ohne zusätzliche Ampelanlage

Insgesamt also rund zehn Zufahrten zur Fußgängerzone – nach überschlägiger Rechnung des Stadtbaurats in Summe locker zwei Millionen Euro. Und das ganz ohne Betriebskosten. Denn elektrische Poller neigen bekanntlich zu Störungen, wie der Baurat ebenfalls zu berichten wusste. Hinzu komme, dass der deutsche Vorschriftenkatalog für solche Anlagen nicht nur eine Beschilderung, sondern sogar eine Ampelanlage vorschreibt – was die Kosten zusätzlich nach oben treibt.

Doch das Geld anderer Leute, also das der Steuerzahler, spielt im linken Sitzbereich des Ratssitzungssaals bekanntlich keine große Rolle. Die hochgradig leergeräumte Stadtkasse gibt mit inzwischen fast 800 Millionen Euro Miesen ein trauriges Zeugnis davon.

Fest installierte Poller billiger als Auf- und Abbau mobiler Poller?

Doch noch bevor Stadtbaurat Thimo Weitemeyer – bei aller Sympathie für derartige Lösungen – mit Zahlen und Fachwissen zumindest den Versuch starten konnte, etwas bremsend einzugreifen und anzudeuten, dass dieser Prüfauftrag vielleicht besser gar nicht gestellt worden wäre, versuchte der grüne Radfahr-Experte Volkmar Seliger den gemeinsam mit der SPD-Ratsfraktion und dem einzelnen Volt-Mitglied eingebrachten Antrag ausgerechnet mit Sparwillen zu begründen.

Schließlich, so Seliger, würde die Stadt ja viel Geld ausgeben, um zu Weihnachtsmarkt und Maiwoche die inzwischen angeschafften mobilen Poller aufzubauen und anschließend wieder abzubauen. Die Logik dahinter also: Ganz viel Geld ausgeben – mindestens zwei Millionen –, um vier Mal im Jahr ein wenig zu sparen. Und die ebenfalls teuer angeschafften mobilen Poller könnte man dann gleich ausmustern und irgendwo in einer dunklen Ecke des Bauhofs abstellen.

Schulden bei Veröffentlichung 13.03.26:
750.024.462,01 €
Schuldenstand der Stadt Osnabrück aktuell:
... = +220,71 € / Min
i Mehr Infos zur Osnabrücker Schuldenuhr

Millionen ausgeben, weil der Paketbote ein paar Minuten länger braucht?

Tatsächlich – das wurde in den weiteren Ausführungen Seligers deutlich – ging es Grünen und SPD gar nicht in erster Linie um mehr Sicherheit. Den Lieferverkehr wolle man eigentlich stärker reglementieren. Denn den haben Grüne und SPD offenbar als Ursache für die schwindende Attraktivität der Innenstadt ausgemacht.

Wenn der Paketfahrer auch nur ein paar Minuten zu lange braucht, um seine Kunden in der Großen Straße oder in der Krahnstraße zu beliefern, soll er künftig zur Kasse gebeten werden – damit man ihn, gesteuert aus der Leitzentrale der OPG, wieder aus dem Poller-Gefängnis entlässt.

FDP: Mobiler Außendienst könnte auch Radfahrer in der Fußgängerzone stoppen

Dass man für das viele Geld auch ganz einfach den Ordnungsaußendienst aufstocken könnte – der vermutlich deutlich mehr Sicherheitsgefühl verbreiten würde als ein paar versenkbare Poller –, regte für die FDP Ratsherr Oliver Hasskamp an. Außerdem könnten menschliche Kontrolleure auch den einen oder anderen Radfahrer stoppen, die tatsächlich ebenfalls nach 10:30 Uhr keine Durchfahrtsberechtigung mehr haben.

Hasskamp erinnerte zudem an das traurige Schicksal des versenkbaren Pollers an der Johannisfreiheit vor dem Marienhospital (MHO): Er hätte eigentlich nie richtig funktioniert und sei seit Jahren defekt.

Der versenkbare Poller in der Johannisfreiheit.

Der versenkbare Poller vor dem MHO / Foto: Pohlmann

CDU will nicht die ganze Stadt abpollern

Ganz grundsätzlich brachte Anette Meyer zu Strohen die ablehnende Haltung der CDU auf den Punkt: „Wir können nicht die ganze Stadt abpollern.“ Und weiter: „Was ist das für ein Bild, wenn morgens um kurz nach zehn die Poller hochfahren und der Lieferant seine Tour nicht mehr weiterfahren kann, nur weil er ein paar Minuten zu spät ist?“

Sven Liekam, für die CDU hinzugewähltes Ausschussmitglied, brachte das Problem besonders deutlich auf den Punkt. Angesichts der schlechten Haushaltslage sei bereits die Idee für die Bürger kaum vermittelbar: „Unglaubwürdiger können wir uns in der Bevölkerung nicht machen.“ Der Prüfauftrag sei schlicht inakzeptabel.

Grüne und SPD setzen sich durch: Verwaltung muss nun prüfen

Doch so deutliche Kritik und auch die erste grobe Kostenschätzung des Stadtbaurats wollte Pollerfreund Seliger nicht an sich und seinen Vorschlag heranlassen. Die Verwaltung solle prüfen und doch einmal gegenrechnen, was das Auf- und Abbauen der gerade erst angeschafften mobilen Poller tatsächlich koste.

Mit ihm waren seine Parteifreunde und die Vertreter der SPD-Fraktion der Meinung, dass das eine wirklich gute Idee sei. Gemeinsam überstimmten sie schließlich die Vertreter von CDU, FDP und AfD.

13. März 2026 0 Kommentare
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Besuch auf der Baustelle der neuen Michaelisschule (von links): Anton Hornstein, neuer Leiter des Fachbereichs V, Zentrales Gebäudemanagement, gemeinsam mit Projektleiter Jan-Henrik Blomenkamp / Foto: Stadt Georgsmarienhütte

Millionenprojekte im Blick: Georgsmarienhütte treibt Schulbau voran

von Hasepost 13. März 2026

Baufortschritt deutlich erkennbar: Hinter der Sporthalle der Michaelisschule wachsen derzeit sichtbar die Wände des vierzügigen Grundschulneubaus in die Höhe – im Sommer soll Richtfest gefeiert werden. Die Baustelle im Georgsmarienhütter Zentrum ist derzeit eine von insgesamt drei großen Investitionsprojekten, die vom Zentralen Gebäudemanagement (ZGM), welches seit Jahresbeginn bei der Stadt als eigenständiger Fachbereich organisiert ist, prioritär betreut wird.

Hornstein nun für alle Hochbauprojekte in Georgsmarienhütte verantwortlich

Auch deshalb ließ es sich Anton Hornstein nicht nehmen, gleich in seiner ersten Arbeitswoche gemeinsam mit Projektleiter Jan Henrik Blomenkamp der Grundschulbaustelle vor Ort einen Besuch abzustatten. Hornstein ist seit dem 1. März der Leiter des Fachbereichs V und damit für alle Hochbauprojekte innerhalb der Stadt verantwortlich. Ganz unbekannt sind ihm die Baustellen und die damit verbundenen Herausforderungen aber nicht. War er doch bereits bis Herbst 2024 mehrere Jahre als Leiter des ZGM – damals noch im Fachbereich III – für die Stadt Georgsmarienhütte tätig.

Bürgermeisterin und Rat schenken Hornstein das Vertrauen

„Ich freue mich sehr wieder hier sein zu dürfen und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen bei Bürgermeisterin Dagmar Bahlo und dem Rat.“ Hornstein war der Posten der Fachbereichsleitung im zum 1. Januar dieses Jahres neu geschaffenen Fachbereich zuvor von Bürgermeisterin Dagmar Bahlo in Abstimmung mit dem Rat der Stadt Georgsmarienhütte angeboten worden. „Wir haben viele Herausforderungen und spannende Projekte vor der Brust, die ich nun gemeinsamen mit meinem ZGM-Team angehen werde.“

Sanierung der Sophie-Scholl-Schulle soll voraussichtlich im neuem Schuljahr fertig sein

Die weitere Begleitung und Koordinierung des Neubaus der Michaelisschule gehöre definitiv dazu, aber insbesondere auch die beiden in Sichtweite zueinanderstehenden Projekte im Stadtteil Alt-Georgsmarienhütte. In der Sophie-Scholl-Schule soll die in mehreren Bauabschnitten verlaufenden Sanierung und Modernisierung des Gebäudes weiter vorangetrieben werden. Insbesondere die Aufstockung der Schule mit ergänzenden Unterrichtsräumen soll zu Beginn des neuen Schuljahres abgeschlossen sein. „Bei der Aufstockung sind wir auf einem guten Weg. Es fehlen im Wesentlichen noch die Türen, die Tafeln und die Möblierung“, so Hornstein. Auch der Verbindungsgang zwischen den beiden Treppenhäusern sei so gut wie fertig. Die Sachverständigenabnahme der elektrischen Anlagen und der Sicherheitstechnik sei terminiert, der Aufzugsschacht warte auf den Einbau der Aufzugsanlage. „Und auch am zweiten baulichen Rettungsweg für den denkmalgeschützten Altbau haben die Arbeiten am Fundament begonnen. Ich bin guter Dinge, dass zum neuen Schuljahr die vier neuen Klassenräume pünktlich an den Start gehen können.“

„Alte Wanne“ soll bis Ende 2027 fertig sein

Und dann ist da noch die „Alte Wanne“. Erst kürzlich sind die Entwurfspläne für die Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudes mitsamt der Neugestaltung der Freianlagen im Rat vorgestellt und beschlossen worden. Im Frühsommer soll es auf der Baustelle und damit auch mit der Modernisierung der Sporthalle für die Sophie-Scholl-Schule richtig losgehen. Ein Projekt, bei dem Verzögerungen unbedingt zu vermeiden sind: „Mit Blick auf den Bewilligungszeitraum der uns bei diesem Projekt zugesagten Fördermittel, muss das Investitionsvorhaben bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Das ist sportlich, aber wir arbeiten dran“, so Hornstein.

Die drei Vorhaben haben Priorität

Drei Vorhaben mit einem Investitionsvolumen im mittleren zweistelligen Millionenbereich sind dabei auch in personeller Hinsicht nicht einfach zu stemmen: „Mehr geht da nicht und im Rat und in der Verwaltung haben diese drei Projekte eine klare Priorität, bis mindestens einschließlich 2027“, so der ZGM-Leiter. Denn, so Hornstein, es dürfe nicht vergessen werden, dass das ZGM auch weiter in der Bauunterhaltung und Modernisierung tätig und handlungsfähig sein müsse.

In diesem Jahr werden neben den drei oben genannten Projekten, mit dem zweiten Bauabschnitt der Modernisierung der Freiherr-vom-Stein-Schule investive bauliche Maßnahmen in einem Volumen von knapp einer Million Euro bewegt. Im übrigen Bauunterhaltungsprogramm sind weitere kleine bis größere Maßnahmen mit Finanzmitteln in Höhe von 3,47 Millionen Euro veranschlagt, um die städtischen Liegenschaften zu modernisieren und instand zu halten. Auszuführen sind dabei unter anderem Maßnahmen an der Regenbogenschule, am Waldbad, am Museum Villa Stahmer, den Feuerwehrhäusern in Alt-Georgsmarienhütte und Oesede sowie in den Kindertagesstätten AWO und Lummerland.

13. März 2026 0 Kommentare
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Amtsgericht (Archiv)

Deutsche Unternehmensinsolvenzen 2025 steigen erneut deutlich an

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Jahr 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) registrierten die Amtsgerichte 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen, 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Trotz des Anstiegs der Fallzahlen gingen die Forderungen der Gläubiger zurück.

Mehr Unternehmensinsolvenzen, aber geringere Forderungssummen

Im Jahr 2025 haben die deutschen Amtsgerichte 24.064 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, waren das 10,3 Prozent mehr als im Vorjahr, nachdem die Zahl bereits 2024 und 2023 jeweils um mehr als 20 Prozent angestiegen war (2024 zum Vorjahr: +22,4 Prozent, 2023 zum Vorjahr: +22,1 Prozent). Höher als 2025 hatte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen zuletzt im Jahr 2014 mit 24.085 Fällen gelegen. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen auf 32.687 Fälle gestiegen.
Bei den Ergebnissen ist zu berücksichtigen, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.
Die Forderungen der Gläubiger aus den im Jahr 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 47,9 Milliarden Euro. Im Jahr 2024 hatten die Forderungen bei rund 58,1 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als 2025. So gab es im Jahr 2025 weniger "Großinsolvenzen" (-15,6 Prozent beziehungsweise -49 Fälle) mit einer Forderungssumme von 25 Millionen Euro und mehr als im Jahr 2024.

Branchen mit besonders vielen Insolvenzen

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es im Jahr 2025 insgesamt 69 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 133 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Gastgewerbe mit 108 Fällen und das Baugewerbe mit 104 Insolvenzen sowie die Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 100 Fällen.
Im Dezember 2025 verzeichneten die Amtsgerichte insgesamt 2.037 beantragte Unternehmensinsolvenzen, das waren 13,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger summierten sich auf 3,6 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten sie bei 5,8 Milliarden Euro gelegen.

Anstieg auch bei Verbraucherinsolvenzen

Im Jahr 2025 gab es 77.219 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 8,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Dezember 2025 erfassten die Amtsgerichte insgesamt 6.278 Verbraucherinsolvenzen und damit 12,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, so Destatis.

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Eier (Archiv)

Deutschland 2025: Eierproduktion steigt, Freiland- und Bio-Anteil wächst

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

In Deutschland sind im Jahr 2025 rund 13,7 Milliarden Eier in Betrieben von Unternehmen mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen produziert worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Eierproduktion damit im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,5 Prozent beziehungsweise 64 Millionen Eier. Die Bodenhaltung blieb die wichtigste Haltungsform, während Freiland- und ökologische Erzeugung weiter an Bedeutung gewannen.

Eierproduktion insgesamt leicht gestiegen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, ist die Eierproduktion damit zum Vorjahr leicht gestiegen (+0,5 Prozent bzw. +64 Millionen Eier). Die Bodenhaltung war mit 57,6 Prozent der erzeugten Eier die nach wie vor dominierende Haltungsform, wenngleich der Anteil im Vorjahresvergleich erneut leicht sank (2024: 58,0 Prozent). Demgegenüber stieg der Anteil der Eier aus Freilandhaltung im Jahr 2025 weiter auf 24,7 Prozent (2024: 23,6 Prozent).
Der Anteil der Eier aus ökologischer Erzeugung lag bei 14,6 Prozent und stieg damit ebenfalls gegenüber dem Vorjahr (2024: 14,1 Prozent). Der verbleibende Anteil von 3,1 Prozent der Eierproduktion entfiel auf die Haltung in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen (2024: 4,3 Prozent). Insgesamt wurden in den erfassten Betrieben im Jahresdurchschnitt 45,2 Millionen Legehennen gehalten. Damit legte eine Henne im Jahr 2025 durchschnittlich 304 Eier.

Freiland- und Öko-Haltung mit deutlichem Zuwachs

Der durchschnittliche Bestand an Legehennen in Freilandhaltung stieg erneut deutlich um 5,0 Prozent oder 538.000 auf 11,2 Millionen Tiere. Die Eierproduktion in Freilandhaltung nahm um 5,2 Prozent oder 167 Millionen auf 3,4 Milliarden Eier zu. Gut die Hälfte dieser Eier stammte aus Niedersachsen (45,0 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (10,7 Prozent).
Die durchschnittliche Zahl der Legehennen in der ökologischen Erzeugung nahm im Jahr 2025 ebenfalls zu, und zwar um 3,3 Prozent oder 215.000 auf 6,7 Millionen Tiere. Damit einhergehend stieg die Zahl der Öko-Eier um 4,1 Prozent oder 79 Millionen auf 2,0 Milliarden. Mehr als die Hälfte aller Öko-Eier wurde dabei in Niedersachsen (45,3 Prozent) und Bayern (11,4 Prozent) erzeugt.

Bodenhaltung leicht rückläufig, Käfighaltung vor dem Aus

Die durchschnittliche Zahl der Legehennen in Bodenhaltung ging im Jahr 2025 um 0,9 Prozent oder 226.000 leicht zurück auf 25,9 Millionen Tiere. Die Zahl der erzeugten Eier aus dieser Haltungsform veränderte sich hingegen kaum. 7,9 Milliarden Eier entfielen auf die Bodenhaltung, was einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent oder knapp 17 Millionen Eiern entspricht. Fast die Hälfte der Bodenhaltungseier stammte dabei aus Niedersachsen (34,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (12,8 Prozent).
Wie in den Vorjahren sank auch 2025 sowohl die Zahl der Tiere in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen als auch die Zahl der in dieser Haltungsform produzierten Eier. Gegenüber 2024 reduzierte sich die durchschnittliche Zahl der Legehennen deutlich um 28,8 Prozent oder 562.000 auf knapp 1,4 Millionen Tiere. Ähnlich stark ging die Zahl der Eier zurück: um 28,0 Prozent oder 164 Millionen auf 423 Millionen. Ursache für den starken Rückgang ist das Verbot dieser Haltungsform in Deutschland seit 2010, wobei bestehende Betriebe die Haltung in Kleingruppen und ausgestalteten Käfigen noch bis Ende 2025 weiterführen durften, so die Behörde.

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Pilze (Archiv)

Speisepilz-Ernte 2025 steigt leicht – Champignons dominieren Markt

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

In Deutschland sind im Jahr 2025 insgesamt 78.400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Zuwachs von 4,4 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024.

Leichter Anstieg der Speisepilzproduktion

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 Prozent oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 Prozent oder 3.280 Tonnen höher.

Champignons dominieren die Ernte

Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76.800 Tonnen 97,9 Prozent der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 Prozent und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 Prozent. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

Hoher Anteil ökologischer Produktion

47,4 Prozent der Speisepilze (37.200 Tonnen) wurden in Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit 98,2 Prozent (36.500 Tonnen) die bei Weitem bedeutendste Speisepilzart.
Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr und 4,2 Prozent mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 Prozent) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024.
Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 80 Hektar, so die Statistiker.

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Chemie-Anlagen (Archiv)

Chemiebranche in Deutschland bleibt in der Krise – Pharma stabilisiert

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Während die Chemiebranche im vierten Quartal 2025 erneut Rückgänge bei Produktion, Preisen und Umsatz hinnehmen musste, sorgte ein leichtes Wachstum in der Pharmaindustrie für eine gewisse Stabilisierung des Gesamtbildes. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht die Branche unter starkem Importdruck und intensivem Preiswettbewerb und warnt vor tiefgreifenden strukturellen Risiken.

Schwache Auslastung und anhaltender Importdruck

Die Kapazitätsauslastung der Chemieanlagen blieb nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) im vierten Quartal 2025 unter der Rentabilitätsschwelle. Die Branche leide unter Importdruck und einem intensiven Preiswettbewerb, wie der Verband am Freitag mitteilte. Im Chemiebereich gingen Produktion, Preise und Umsatz erneut zurück, während die Entwicklung in der Pharmaindustrie dem Gesamtsektor etwas Stabilität verlieh.

Kritik an wirtschaftspolitischem Kurs

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup bewertete die Lage der Chemiebranche deutlich negativ. Er sagte zur Jahresbilanz der Chemie, sie sei "unterirdisch" und erklärte weiter, "die wirtschaftspolitische Kurskorrektur" der Regierung "mit angezogener Handbremse" verstärke den Frust in den Unternehmen. Große Entrup betonte, dass 2026 nicht leichter werde und die hohen Preise sowie die anhaltende Unsicherheit viele Betriebe an ihre Grenzen bringen würden. Ohne "echten Reformwillen" und mächtig Tempo in Berlin und Brüssel drohe ein Strukturbruch für die industrielle Basis, warnte er. Die Zitate stammen aus der Mitteilung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Uneinheitliche Entwicklung von Chemie und Pharma

Die Prognose für 2026 bleibt laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) aufgrund des Irankriegs unsicher. Im letzten Quartal 2025 wurde die Produktion in der Chemie erneut deutlich gedrosselt. Die Pharmaindustrie verzeichnete dagegen ein Produktionsplus von 4,5 Prozent. Der Gesamtumsatz der chemisch-pharmazeutischen Branche sank im vierten Quartal 2025 um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und lag 2,8 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals. Diese Angaben gehen aus der Mitteilung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor.

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Bauer mit

Erzeugerpreise Landwirtschaft im Januar 2026 um 10 Prozent gefallen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland sind im Januar 2026 deutlich gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen sie um 10,1 Prozent unter dem Niveau des Januar 2025. Gegenüber dem Dezember 2025 sanken die Preise insgesamt um 2,3 Prozent.

Deutlicher Rückgang im Jahresvergleich

Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei -8,3 Prozent gelegen, im November 2025 bei -5,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 Prozent.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 Prozent gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 1,9 Prozent, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7 Prozent sanken.

Preisentwicklung bei pflanzlichen Produkten

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 Prozent niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0 Prozent, im November 2025 bei -45,6 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7 Prozent.
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 Prozent.
Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent, wobei insbesondere Salat (+14,4 Prozent) und Champignons (+3,4 Prozent) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1 Prozent billiger war.
Getreide war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 16,7 Prozent günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 9,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine Preissteigerung um 1,4 Prozent gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.

Tierische Erzeugnisse unter Druck, Eier und Rinder teurer

Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die Preise für Milch (-8,7 Prozent). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,4 Prozent.
Die Preise für Tiere lagen im Januar 2026 um 1,6 Prozent höher als im Januar 2025. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 26,5 Prozent. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen erneut um 16,1 Prozent (Dezember 2025: -16,1 Prozent gegenüber Dezember 2024). Die Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um 5,1 Prozent höher als im Januar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 Prozent. Bei Hähnchen kam es zu einem moderaten Preisanstieg um 0,2 Prozent, so die Statistiker.

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Güterzug (Archiv)

Großhandelspreise steigen im Februar 2026 um 1,2 Prozent

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gestiegen. Gegenüber Januar 2026 erhöhten sich die Großhandelspreise um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte.

Stabiler Anstieg im Jahresvergleich

Im Januar 2026 sowie im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 Prozent gelegen. Damit setzte sich der moderate Anstieg der Großhandelspreise auch zum Jahresbeginn 2026 fort.
Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Februar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 44,9 Prozent über denen von Februar 2025. Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen sie ebenfalls deutlich (+5,2 Prozent).

Entwicklung bei Nahrungs- und Genussmitteln

Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+0,8 Prozent gegenüber Februar 2025). Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+9,1 Prozent gegenüber Februar 2025). Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch für Fleisch und Fleischwaren (+3,7 Prozent gegenüber Februar 2025).

Preisrückgänge in einzelnen Warengruppen

Niedriger als im Februar 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-7,4 Prozent gegenüber Februar 2025, +1,8 Prozent gegenüber Januar 2026) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-6,6 Prozent gegenüber Februar 2025 und -0,2 Prozent gegenüber Januar 2026).
Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-3,9 Prozent), gegenüber Januar 2026 stiegen die Preise allerdings um 2,6 Prozent, so das Bundesamt.

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NASA-Mondmission „Artemis 1“ gestartet

NASA plant Artemis-2-Start im April

von Redaktion Hasepost Videonews 13. März 2026

NASA gibt Update zur Artemis-2-Mission und nennt mögliche Starttermine im April.

Die NASA hat bekannt gegeben, dass die lange verzögerte Artemis-2-Mission, ein Teil des US-Programms zur Rückkehr zum Mond bis 2028, möglicherweise im April starten könnte. ‚Wir bleiben auf Kurs für eine Startmöglichkeit im April. Unsere Teams in der Missionskontrolle in Houston sind voll vorbereitet, um diese Mission zu unterstützen‘, sagte Norm Knight, NASA-Direktor für Flugoperationen. Die Artemis-2-Mission wird vier Astronauten auf eine zehn-tägige Reise um den Mond und zurück schicken. Es wird die erste bemannte Mission über die niedrige Erdumlaufbahn seit Apollo 17 im Jahr 1972 sein. Die NASA hatte gehofft, Artemis 2 in diesem Monat zu starten, und schien auf dem besten Weg zu sein, nachdem ein Betankungstest auf dem Startplatz 39B des Kennedy Space Center Ende Februar erfolgreich abgeschlossen wurde. Kurz nach diesem Test trat jedoch ein Problem auf – eine Unterbrechung des Heliumflusses in der Oberstufe der Artemis-2-SLS-Rakete.


Artemis 2 könnte im April starten

Daher wurde der Artemis-2-Stapel vom Startplatz 39B zurück in das Vehicle Assembly Building (VAB) des Kennedy Space Center gerollt, um Reparaturen durchzuführen. Letzte Woche gab die NASA bekannt, dass diese Arbeiten gut vorankommen und Artemis 2 möglicherweise auf Kurs für den Start im nächsten verfügbaren Fenster bleibt, das sich am 1. April öffnet. Wie Space.com berichtet, wird die Artemis-2-Mission die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA sowie Jeremy Hansen von der Canadian Space Agency auf eine Reise um den Mond schicken. Diese Mission ist ein wichtiger Schritt für die Rückkehr der Menschheit zum Mond. Die NASA hat mehrere mögliche Starttermine im April identifiziert, wie FOX 35 Orlando berichtet. Jedes Startfenster ist für 90 Minuten geplant.

Artemis III testet nun in Erdumlaufbahn

Die NASA hat bestätigt, dass diese Starttermine alle Möglichkeiten darstellen. Die Artemis-2-Mission wurde aufgrund eines Heliumlecks in das Vehicle Assembly Building zurückgerollt, das inzwischen repariert wurde. Die NASA hat auch Anpassungen an den Flugbatterien der Rakete und den Ladesystemen der Orion-Kapsel vorgenommen. Die Artemis-2-Mission wird die erste bemannte Mission zum Mond in fast 50 Jahren sein. Die NASA hat kürzlich angekündigt, dass sie die gesamte Artemis-Mission angepasst hat. Artemis III, das für 2027 geplant ist, wird ‚Systeme und operationelle Fähigkeiten in der niedrigen Erdumlaufbahn testen‘. Das bedeutet, dass Artemis IV, das für 2028 geplant ist, nun auf eine mögliche Mondlandung ausgerichtet ist.

NASA verschiebt Artemis-II-Start erneut

Die vierköpfige Crew wird aus Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA und Jeremy Hansen von der Canadian Space Agency bestehen. Wie der Express berichtet, hat die NASA die Pläne für den Start der Artemis-II-Mission erneut verschoben. Die NASA verschob die Artemis-II-Mission im Februar, nachdem Ingenieure ein Problem mit der SLS-Rakete entdeckt hatten, das die Behörde zwang, ihre Startpläne zu überdenken. Nach diesem Rückschlag wurde erwartet, dass die Rakete vom Startplatz des Kennedy Space Center zurück in das Vehicle Assembly Building in Florida für weitere Inspektionen und Arbeiten gerollt wird. Mit diesem Schritt strich die NASA effektiv den Versuch eines Starts während des nächsten verfügbaren Fensters, das vom 6. bis 11. März reichte, und schob die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 weiter nach hinten.

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13. März 2026 0 Kommentare
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Sicherstellungsvereinbarung / Foto: Stadt Osnabrück, Jana Sturm

Stadt Osnabrück und Hilfsorganisationen unterzeichnen Sicherstellungsvereinbarung für den Katastrophenschutz

von PM 13. März 2026

Die Stadt Osnabrück hat zusammen mit mehreren Hilfsorganisationen eine Sicherstellungsvereinbarung für den Katastrophenschutz unterzeichnet. Die Vereinbarung soll den Zivil- und Katastrophenschutz der Region nachhaltig stärken und die Sicherheit der Bevölkerung verbessern.

Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hilfsorganisationen verbindlich geregelt

Durch die Vereinbarung wird die bereits heute enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Hilfsorganisationen verbindlich geregelt, um im Katastrophenfall schneller und koordinierter handeln zu können. Ziel ist die langfristige Sicherung der Einsatzbereitschaft bei Katastrophen und die Festlegung klarer Strukturen für die Alarmierung, den Einsatz und die Finanzierung der Aufgaben.

Vereinbarung wurde unterschrieben

Für die Stadt Osnabrück unterzeichnete Heike Pape als zuständiges Mitglied des Verwaltungsvorstands die Vereinbarung. Gemeinsam mit ihr brachten Vertreterinnen und Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes ihre Unterschriften ein. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen konnte das Deutsche-Rote Kreuz zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Unterschrift leisten.

Starkes Zeichen für Sicherheit

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer außergewöhnlichen Professionalität Tag für Tag einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen in Osnabrück leisten.  Mit dieser Vereinbarung setzt die Stadt Osnabrück gemeinsam mit den Hilfsorganisationen ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte und verlässliche Notfallvorsorge für die Stadt Osnabrück.

Bildunterschrift zum Titelbild: Zusammenarbeit für den Katastrophenschutz in Osnabrück: (v.l.) Heike Pape (Vorstand 4), Dieter Meyer (JUH), Marita Würth (JUH), Lars Winter (ASB), Wilfried Barysch (JUH), Ludwig Unnerstall (MHD), Julian Leuders (MHD), Sven Krenzien (Teamleiter Katastrophenschutz), Dietrich Bettenbrock (Amtsleiter Feuerwehr), Thomas Heine (ASB), Rafael Schmidt (Abteilungsleiter Verwaltung und Katastrophenschutz), Bastian Vietz (Team Katastrophenschutz).

13. März 2026 0 Kommentare
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