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Bauarbeiter auf Baustelle

DGB attackiert Union: Streit um Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wirft der Union vor, sich einer Debatte über die Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine Reform der Erbschaftsteuer zu entziehen. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell kritisiert insbesondere die Haltung der CDU und fordert eine stärkere Gegenposition der SPD.

DGB-Kritik an Union und CDU

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell wirft der Union vor, sich einer Diskussion über vermögensbezogene Steuern zu verweigern. "Die Politik verschleppt eine verfassungsgemäß ausgestaltete Vermögenssteuer, und die CDU gibt sich als Schutzmacht der Vermögenden", sagte Körzell der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Viele Arbeitnehmer müssten den Gürtel inzwischen so eng schnallen, dass sie kaum noch Luft bekämen. Da müsse man doch über jene reden dürfen, "die auf der Sonnenseite stehen, also Höchstverdiener und Erben".
Stattdessen würden ständig soziale Errungenschaften infrage gestellt, sagte Körzell der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Das bringt den Unternehmen aber keinen einzigen neuen Auftrag."

Forderung nach stärkerer Rolle der SPD

Körzell richtete einen Appell an die SPD. Er forderte die Partei auf, gegenzusteuern: "Wir brauchen eine starke Stimme, die dagegenhält und sagt: Lasst uns die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). Weiter sagte der DGB-Vorstand: "Die Ausnahmen für Unternehmen bei der Erbschaftsteuer sind der größte Posten im Subventionsbericht der Bundesregierung – weg damit."

Argumente für Vermögenssteuer und gegen Kürzungen

Nach den Worten von Körzell würde die 1997 ausgesetzte Vermögenssteuer bei einer Wiedereinführung jährlich rund 28 Milliarden Euro mehr in die Haushalte der Länder bringen. "Geld, das sie in Schulen, Kindergärten und Straßen investieren könnten", so Körzell in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).
Vorwürfe, die Gewerkschaften agierten nur noch als sozialpolitische Besitzstandswahrer, wies der DGB-Vorstand zurück. "Die Beschäftigten arbeiten in den Betrieben aktiv daran mit, den Wandel zu gestalten. Wir wehren uns aber ganz klar gegen die Erzählung, man könne die Krise lösen, indem man Arbeitnehmerschutzgesetze angreift oder die Renten kürzt", sagte Körzell der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz).

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13. März 2026 0 Kommentare
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Manuel Hagel

Grünen-Chefin Dröge verteidigt Mayer in Hagel-Videoaffäre

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katharina Dröge, hat die Grünen-Abgeordnete Zoe Mayer gegen Kritik an der Wiederveröffentlichung eines älteren Videos des baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel in Schutz genommen. In dem Clip macht sich Hagel über einen Schultermin mit überwiegend weiblichen Schülerinnen bemerkbar und beschreibt dabei eine Schülerin in persönlicher Weise.

Dröge kritisiert Umgang mit Hinweisgeberin

Katharina Dröge, Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, stellte sich im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" hinter ihre Fraktionskollegin Zoe Mayer. Mayer war kritisiert worden, weil sie ein acht Jahre altes Video des baden-württembergischen CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel erneut öffentlich gemacht hatte.
"Wenn nach dem Fehlverhalten eines Mannes ausgerechnet die Frau angegriffen wird, die darauf aufmerksam macht, läuft etwas grundlegend falsch", sagte Dröge dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Das sendet die Botschaft an viele junge Frauen: Schweigt lieber, sonst werdet ihr selbst zum Problem erklärt." Schließlich habe Hagel selbst seine Aussagen "Mist" genannt, fügte Dröge hinzu. "Damit war eigentlich alles gesagt."

Aussagen Hagels in Schulbesuch-Video

Der betreffende Clip zeigt den damals 29-jährigen christdemokratischen Generalsekretär und späteren Spitzenkandidaten Manuel Hagel bei einem Interview in einer Ulmer Gaststätte. In dem Video berichtet Hagel von einem Besuch an einer Realschule. In der Klasse hätten damals 80 Prozent Mädchen gesessen.
"Also da gibt`s für 29-jährige Abgeordnete schlimmere Termine als diesen", sagte Hagel in dem Video. Anschließend geht er näher auf eine Schülerin ein und beschreibt sie mit den Worten: "Ich werd`s nie vergessen, die erste Frage, sie hieß Eva, braune Haare, rehbraune Augen."

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13. März 2026 0 Kommentare
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(Symbolbild) Blitzer

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Freitag, 13. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 13. März 2026

Heute, am 13. März 2026, gibt es in Osnabrück wieder Blitzer-Aktionen. Die Standorte wurden wie gewohnt von aufmerksamen Leser der HASEPOST gemeldet.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Sutthauser Straße
  • Blitzer-Anhänger, Wersener Straße
  • Wersener Landstraße

Die Standorte der Kontrollen können sich im Tagesverlauf ändern. Geschwindigkeitsüberwachungen erfolgen in Osnabrück an unterschiedlichen Orten. Alle Informationen sind unverbindlich.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 13.03.2026 um 23:30.

13. März 2026 0 Kommentare
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Shell-Tankstelle (Archiv)

Hubig will tägliche Spritpreiserhöhung an Tankstellen begrenzen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die geplante Beschränkung von Preiserhöhungen an Tankstellen mindestens ein Jahr lang anwenden. Mit der Regelung, nach der Tankstellen künftig ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, sollen Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher gestärkt werden. Einen Tankrabatt wie im Sommer 2022 lehnt sie als Alternative ab.

Regelung für Dauer der Krise und darüber hinaus

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) betonte, die neue Preisregelung sei vor allem mit Blick auf die aktuelle Lage notwendig. "Also zunächst mal würde ich sagen, brauchen wir jetzt während der Krise, während des Iran-Kriegs, natürlich diese Regelung", sagte sie dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico" (Freitagausgabe). Sie gehe davon aus, dass die Regelung nicht nur kurzfristig gelten werde: "Ich gehe mal davon aus, dass wir das mindestens jetzt erst mal für ein Jahr haben."

Planbarkeit und Transparenz für Verbraucher

Hubig hält das Instrument auch über die aktuelle Krise hinaus für sinnvoll. "Ja, ich halte das für ein gutes Instrument", sagte sie in dem Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Österreich habe die Regelung gerade bis 2028 verlängert. Ziel der deutschen Regelung sei mehr Planbarkeit und Transparenz. Sie erhoffe sich von der neuen Regelung mehr Planbarkeit. Verbraucher könnten so entscheiden, ob sie früher oder später tanken und "besser die Preise vergleichen".

Umsetzung im Wirtschaftsministerium und Absage an Tankrabatt

Die Umsetzung der Maßnahme liege nun bei Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Man arbeite "mit Hochdruck", sagte Hubig im Podcast "Berlin Playbook" von "Politico". Einen Tankrabatt, wie ihn die Ampelregierung im Sommer 2022 eingeführt hatte, lehnt die SPD-Politikerin als Alternative ab. Dieser sei "sehr teuer für Staat und Steuerzahler" gewesen. Zudem habe man nie sicher sein können, ob der Rabatt tatsächlich vollständig an die Verbraucher weitergegeben wird.

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Supermarkt (Archiv)

Ökonom warnt: Langer Iran-Krieg treibt Inflation und Rezession

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der Iran-Krieg könnte nach Einschätzung des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung die Inflation in Deutschland deutlich anheizen, sollte er länger als vier Wochen dauern. Konjunktur-Chef Torsten Schmidt warnt vor stark steigenden Ölpreisen, einem Rückgang des Wirtschaftswachstums und Risiken für die Gasversorgung. Er hält im ungünstigen Fall eine vorübergehend sechsprozentige Inflation sowie einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich, sieht aber bei einem raschen Kriegsende etwas geringere Auswirkungen.

Warnung vor stark steigender Inflation

Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Torsten Schmidt warnt vor einer hohen Inflation, sollte der Iran-Krieg länger als vier Wochen dauern. „Hohe Ölpreise treiben die Verbraucherpreise. Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen.“
Wenn der Krieg mehr als vier Wochen dauere und der Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstöre, komme es zu „echten Engpässen“ auf dem Weltmarkt. „Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich“, so Schmidt gegenüber der „Rheinischen Post“.

Entwicklung von Inflation und Spritpreisen

Gehe der Krieg dagegen Ende des Monats zu Ende, steige die Inflation nach Schmidts Einschätzung nicht ganz so stark. „Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent“, erklärte er der „Rheinischen Post“. Die Spritpreise würden jedoch hoch bleiben. „Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben“, sagte Schmidt der Zeitung.

Sorge um Gasspeicher und Versorgungsrisiken

Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. „Die Lage beim Gas sehe ich mit Sorge. 20 Prozent Füllstand ist sehr wenig. Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen – vor allem dann, wenn der Iran-Krieg länger dauert als gedacht. Bei den hohen Preisen haben Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern. Beim Gas spielen wir sprichwörtlich mit dem Feuer“, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“. „Die Einrichtung einer strategischen Gasreserve wie beim Öl wäre eine sinnvolle Maßnahme.“

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Eskalation im Iran-Krieg: Europa in Reichweite iranischer Waffen

Eskalation im Iran-Krieg: Europa in Reichweite iranischer Waffen

von Redaktion Hasepost Videonews 13. März 2026

Die Eskalation des Iran-Krieges bringt Europa in die Schusslinie iranischer Langstreckenwaffen.

Die zunehmende Eskalation des Iran-Krieges hat Europa in eine beunruhigende Nähe zu den Konflikten im Nahen Osten gebracht. Iranische Geschosse haben bereits Ziele in Israel und am Golf getroffen, und sogar britische Stützpunkte auf Zypern wurden ins Visier genommen. Diese Entwicklungen werfen die Frage auf, ob Europa das nächste Ziel iranischer Angriffe sein könnte und wie die NATO darauf reagieren würde. Die NATO hat bereits zwei iranische ballistische Raketen abgefangen, die in den türkischen Luftraum eindrangen, was eine neue Eskalationsstufe darstellt. Die iranischen Langstreckenwaffen lassen sich in drei Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedliche Bedrohungen für Europa darstellen. Die ballistische Rakete Khorramshahr, die einen Sprengkopf von bis zu 1.800 kg tragen kann, hat eine Reichweite, die süd- und osteuropäische Hauptstädte wie Athen, Sofia und Bukarest bedroht.


Iranische Raketen bedrohen europäische Städte

Bei maximaler Reichweite sind auch Städte wie Wien, Rom und Berlin potenzielle Ziele. Diese Raketen stellen eine erhebliche Bedrohung dar, da sie mit hoher Geschwindigkeit fliegen und Abwehrsysteme kaum Reaktionszeit haben. Neben den ballistischen Raketen verfügt der Iran über die Shahed-Drohnen, die in Schwärmen eingesetzt werden können. Diese Drohnen sind darauf ausgelegt, die Luftverteidigung zu überwältigen und die Stromnetze ganzer Regionen lahmzulegen. Die Ukraine hat bereits Erfahrungen mit solchen Angriffen gemacht, und Teile Europas könnten ebenfalls betroffen sein. Die dritte Kategorie der iranischen Langstreckenwaffen sind Marschflugkörper wie die Soumar und ihre Varianten mit einer Reichweite von 2.000 bis 3.000 km.

Israels Abwehrsysteme stoppen nicht alle Raketen

Diese Flugkörper fliegen niedrig und sind mit herkömmlichen Radargeräten schwer zu erfassen, was sie zu einer idealen Waffe für gezielte Angriffe auf die Infrastruktur macht. Die Kombination dieser drei Waffentypen verleiht dem Iran eine vielschichtige Langstreckenschlagskapazität, die sich zunehmend mit europäischem Gebiet überschneidet. Israel bietet einen kampferprobten Referenzpunkt dafür, wie eine Raketenabwehr unter realen Bedingungen funktionieren kann. Während des laufenden Krieges hat der Iran zwischen 500 und 550 ballistische Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Israels vielschichtiges Abwehrsystem hat die meisten dieser Raketen abgefangen, doch einige Lücken bleiben bestehen. Der Iran hat seine Raketen so weiterentwickelt, dass sie schwer abzufangen sind.

NATO vor Herausforderung durch iranische Raketen

Die Khorramshahr-4 tritt Berichten zufolge mit einer Geschwindigkeit von etwa Mach 8 wieder in die Atmosphäre ein, was Abwehrsysteme praktisch ohne Reaktionszeit lässt. Zudem können die modernsten Sprengköpfe ihre Flugbahn während des Abstiegs ändern, was die Abwehr zusätzlich erschwert. Die NATO steht vor der Herausforderung, Europa gegen diese Bedrohungen zu schützen. Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass die Bedrohung durch den Iran real und unmittelbar ist. Die Frage, ob Europa ausreichend geschützt ist, bleibt jedoch offen.

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Neue Gasheizung

CSU verspricht Mieterschutz und Technologieoffenheit bei Heizungen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

CSU-Generalsekretär Martin Huber stellt im Zuge des geplanten Gebäudemodernisierungsgesetzes Schutzvorkehrungen für Mieter in Aussicht. Während die Ampel-Koalition zentrale Vorgaben zur Nutzung erneuerbarer Energien bei neuen Heizungen streichen will, kündigt Huber Technologieoffenheit und mögliche Entlastungen an.
CSU-Generalsekretär Martin Huber verspricht im Zusammenhang mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz stärkere Schutzregelungen für Mieter. "Für uns ist wichtig: Der Heizungskeller wird wieder zur Privatsache", sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagausgaben). "Und die Mieter werden dabei selbstverständlich nicht übersehen, es gibt im neuen Gesetz mehrere Mechanismen, die Mieter vor dem Einbau unwirtschaftlicher Heizungen schützen."

Neues Gesetz und Pläne zu Bio-Gas und Wasserstoff

Wie diese Schutzvorkehrungen konkret aussehen sollen, ließ Huber offen. Für das Gesetz liegen bislang nur Eckpunkte vor. Die bisherige Vorgabe, dass neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbarer Wärme betrieben werden müssen, soll gestrichen werden. Dafür will Schwarz-Rot – laut T-Online in einem separaten Gesetz – Mindestquoten für Bio-Gas und Wasserstoff einführen.
Nach Berechnungen des Öko-Instituts würde die Reform die Klimaschutzlücke im Gebäudebereich bis 2030 jährlich um weitere fünf bis acht Megatonnen CO2-Äquivalente und bis 2040 jährlich um weitere 14 bis 22 Megatonnen CO2-Äquivalente vergrößern. Die Kosten für den Betrieb einer Gasheizung könnten demnach von heute 11 Cent pro Kilowattstunde auf rund 15 ct/kWh im Jahr 2029 und auf mehr als 25 ct/kWh im Jahr 2040 steigen.

Technologieoffenheit und mögliche Entlastungen

Der CSU-Generalsekretär stellt demgegenüber sinkende Belastungen in Aussicht. "Menschen können jetzt wieder zwischen verschiedenen Lösungen wählen – Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme oder auch Öl- und Gasheizungen. Das bedeutet Wettbewerb und Technologieoffenheit – und genau dies sorgt letztendlich auch für günstigere Preise", sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern.

Signale an die Landwirtschaft

Der CSU-Politiker deutet zudem Hilfen für Landwirte an, die künftig Biomethan produzieren wollen. "Grüne Gase haben ein enormes Potenzial. Die Grüngas-Quote zeigt, dass uns Klimaschutz wichtig bleibt und wir dabei die regionale Wertschöpfung stärken wollen." Auf die Frage, ob Bauern bei Umbau und Neubau mit Förderung rechnen könnten, sagte Huber den Zeitungen der Mediengruppe Bayern: "Wir wollen dafür sorgen, der Landwirtschaft entsprechende Möglichkeiten zu eröffnen. Für uns ist völlig klar: Wir lassen unsere Bauern nicht im Stich."

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13. März 2026 0 Kommentare
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Deutschlandticket (Archiv)

Juso-Chef fordert Spritpreisdeckel und deutliche Senkung Deutschlandticket

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise fordert Juso-Chef Philipp Türmer eine deutliche Entlastung für Pendler. Neben einem Spritpreisdeckel plädiert er für eine Preissenkung beim Deutschlandticket, um vor allem Berufseinsteigende finanziell zu entlasten. Türmer verweist dabei auf frühere Erfahrungen mit günstigen ÖPNV-Tickets und sieht darin einen Schlüssel für mehr gesellschaftliche Teilhabe.

Forderung nach Entlastung für Pendler

Juso-Chef Philipp Türmer fordert als Reaktion auf die stark gestiegenen Spritpreise eine Preissenkung beim Deutschlandticket. Pendler würden gerade von zwei Seiten spüren, "wie teuer der Weg zur Arbeit geworden ist", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).
"An der Tankstelle werden sie von Ölkonzernen abgezockt, die die aktuelle Lage schamlos für Extraprofite nutzen. Und wer auf den ÖPNV ausweichen will, findet ein Deutschlandticket vor, das inzwischen wieder deutlich mehr kostet als noch vor einigen Jahren", so Türmer gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Belastung für Auszubildende und Berufseinsteigende

Besonders hart treffe das Auszubildende und alle, die gerade in den Beruf einstiegen, sagte der Vorsitzend der SPD-Jugendorganisation weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wer gerade erst ins Arbeitsleben startet, lebe von Einstiegslöhnen und Ausbildungsvergütungen und müsse trotzdem jeden Tag zuverlässig zur Arbeit kommen.
"Wir brauchen deshalb beides: einen Spritpreisdeckel, der an der Tankstelle entlastet, und ein deutlich günstigeres Deutschlandticket", so Türmer in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das ist kein Nice-to-have, sondern eine Frage der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe."

Verweis auf Erfahrungen mit dem 9-Euro-Ticket

Er verwies in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe auf die Erfahrung mit dem 9-Euro-Ticket vor wenigen Jahren. Als das Ticket noch 9 Euro kostete, hätten Millionen Menschen den ÖPNV genutzt, die ihn vorher gemieden haben. "Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Preises, der echte Mobilität für alle ermöglicht", sagte Türmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
"Wir wissen, was funktioniert." Türmer hatte sich zuvor schon für eine Deckelung von Spritpreisen ausgesprochen, wie er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte.

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DGB-Logo (Archiv)

Öffentlicher Dienst: 40 Prozent leisten regelmäßig Überstunden, überlastet

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Laut einer Sonderauswertung des Index "Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) leistet ein großer Teil der Beschäftigten im öffentlichen Dienst regelmäßig Überstunden. Viele von ihnen sind mit ihrer Arbeitszeit unzufrieden und wünschen sich Entlastung. Besonders deutliche Kritik richtet sich gegen Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und der geplanten Abschaffung des Acht-Stunden-Tages.

Hoher Anteil an Überstunden im öffentlichen Dienst

Rund 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst machen regelmäßig Überstunden. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) unter Berufung auf eine Sonderauswertung des Index "Gute Arbeit" des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB).
22 Prozent der Beschäftigten leisten demnach durchschnittlich ein bis fünf Überstunden pro Woche. Weitere 17 Prozent arbeiten mehr als fünf Stunden pro Woche länger als vertraglich vereinbart.

Wunsch nach Arbeitsentlastung weit verbreitet

Zudem sind viele Beschäftigte mit ihrer Arbeitszeit unzufrieden. 56 Prozent der Befragten im öffentlichen Dienst würden gern kürzer arbeiten. Unter den Beamten ist die Stimmung den Angaben zufolge noch schlechter: Hier gaben 65 Prozent an, sich nach Arbeitsentlastung zu sehnen.
33 Prozent der Beamten arbeiten laut dem DGB-Index mehr als 40 Stunden pro Woche. Weitere 11 Prozent arbeiten jede Woche mehr als 48 Stunden. Insgesamt arbeiten 65 Prozent der Befragten aus dem öffentlichen Dienst 35 und mehr Stunden pro Woche.

Kritik an Forderungen nach längeren Arbeitszeiten

"Vor diesem Hintergrund wirken Forderungen nach weniger Teilzeit und längeren Arbeitszeiten wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten", sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Auch die geplante Abschaffung des Acht-Stunden-Tages hält sie für ein falsches Signal. "Wer regelmäßig Überstunden schiebt, zusätzliche Schichten übernimmt und gesundheitliche Risiken trägt, braucht keine Belehrung darüber, wie er noch mehr leisten könnte."
In der Beschäftigtenbefragung "DGB-Index Gute Arbeit" gaben mehr als 1.300 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst Auskunft über ihre Arbeitszeit. Insgesamt arbeiten mehr als 5,3 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter sind knapp 1,8 Millionen Beamte und Richter. 35 Prozent der Beschäftigten in öffentlichen Dienst arbeiten in Teilzeit.

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Fahrmischer (Archiv)

Steigende Energiepreise: Bauen in Deutschland droht erneut teurer zu werden

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der jüngste Anstieg der Energiepreise könnte das Bauen in Deutschland erneut verteuern und eine beginnende Erholung der Baukonjunktur gefährden. Branchenvertreter sehen insbesondere steigende Kosten für Gas und Öl als Risiko für Baustoffpreise und Rohstoffversorgung. Zugleich verweisen sie auf diversifizierte Lieferketten seit dem Ukraine-Krieg, die unmittelbare Engpässe bei Baumaterialien vorerst unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Steigende Energiepreise setzen Baustoffbranche unter Druck

„Steigende Energiepreise können auch die Baustoffpreise wieder unter Druck setzen“, sagte Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des Baustoffverbands BBS, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Freitagausgabe). Noch seien viele Unternehmen über langfristige Lieferverträge aber abgesichert. Entscheidend sei nun, wie lange das aktuelle Preisniveau bei Gas und Öl anhalte.
„Die Baukonjunktur zeigt gerade erst eine leichte Erholung nach dem massiven Einbruch der letzten Jahre“, fügte Frederichs hinzu. „Neue energiegetriebene Preissprünge könnten diese Stabilisierung schnell wieder gefährden.“ Ob es dazu komme, hänge jetzt von der Dauer des Konfliktes und den Folgen für die Energiemärkte ab.

Auswirkungen auf Rohstoffversorgung der Bauwirtschaft

Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB, erklärte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass sich die Sperrung der Straße von Hormus „mittelbar auch auf die Rohstoffversorgung der Bauwirtschaft auswirken“ könne. Müller nannte als Beispiel die Asphaltproduktion, für die Bitumen benötigt wird.

Diversifizierte Lieferketten dämpfen unmittelbare Risiken

Die Lieferketten seien seit dem Ukraine-Krieg diversifizierter, erklärte Müller zugleich. Von unmittelbaren Einschränkungen bei der Materialverfügbarkeit gehe er deshalb nicht aus. „Nichtsdestotrotz können die derzeit zu beobachtenden, weltweiten Preissteigerungen beim Rohöl auch zu Kostensteigerungen hierzulande führen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

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13. März 2026 0 Kommentare
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