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Gas-Hinweisschild (Archiv)

Bundeswirtschaftsministerin: Energieversorgung Europas trotz Golfkrise gesichert

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sieht trotz umgeleiteter Öltanker keine Gefahr für die Energieversorgung in Europa. Deutschland und Europa seien bei wichtigen Energieträgern ausreichend versorgt, betonte sie in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
Trotz Berichten, wonach erste Öltanker auf dem Weg nach Europa umgekehrt sind, um stattdessen andere Ziele anzusteuern, rechnet Katherina Reiche (CDU) nicht mit Engpässen bei der Energieversorgung. „Die Versorgung mit Sprit und Gas ist gesichert“, sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin „Focus“.

Diversifizierte Energielieferketten

Reiche verwies laut „Focus“ darauf, dass Europa auf mehreren Säulen bei der Energieversorgung stehe. „Unsere Energielieferketten sind diversifiziert. Weniger als acht Prozent des europäischen LNG-Imports kommen aus dem Persischen Golf, beim Öl sind es nur rund fünf Prozent“, sagte sie.
Auch bei Kerosin und Diesel stünden nach Reiches Darstellung ausreichende Mengen zur Verfügung. „Ganz anders sieht es allerdings in Asien aus, das ganz bedeutend von der Golfregion abhängt“, fügte sie hinzu.

Freigabe von Reserven zur Preisstabilisierung

Um die Folgen der angespannten Lage in Asien zu begrenzen, setzt Europa nach Reiches Worten auf koordinierte Maßnahmen. „Wir geben deswegen gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft behutsam einen Teil unserer Reserven frei, um die Knappheiten im asiatischen Raum und damit auch die internationalen Rohölpreise zu dämpfen“, sagte sie „Focus“.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Balkonkraftwerk

Solare Zukunft: Balkonkraftwerke auf dem Vormarsch

von Hasepost 2. April 2026

Die Energiewende fängt nicht erst bei großen Solarparks oder riesigen Windkraftanlagen an, sondern viel kleiner. Sie beginnt direkt am Balkon, auf der Terrasse oder an der Hausfassade. Immer mehr Haushalte in Deutschland, die nach Wegen suchen, ihre monatlichen Energiekosten zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, entdecken kompakte Solarmodule als praktische und alltagstaugliche Lösung, um einen spürbaren Teil ihres täglichen Strombedarfs eigenständig zu decken. Die wachsende Nachfrage nach kleinen Photovoltaikanlagen belegt einen grundlegenden Wandel im Bewusstsein für erneuerbare Energien. Was noch vor kurzem als Nischenprodukt galt, wird 2026 zu einem festen Bestandteil der städtischen Energieversorgung. Doch worauf kommt es bei der Auswahl eines passenden Moduls tatsächlich an, welche technischen Neuerungen prägen den aktuellen Markt im Jahr 2026, und wie lässt sich das Beste aus einer solchen Anlage im Alltag herausholen?

Vom Balkon ins Stromnetz: So funktionieren Mini-Solaranlagen im Alltag

Technische Grundlagen und Leistungsspektrum

Ein Balkonkraftwerk besteht in der Regel aus ein bis zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandelt. Der Anschluss erfolgt unkompliziert über eine haushaltsübliche Steckdose. Seit der Anhebung der Einspeisegrenze auf 800 Watt in Deutschland nutzen zahlreiche Mieter und Eigentümer diese Möglichkeit, um ihre Stromrechnung spürbar zu senken. Wer beispielsweise ein Balkonkraftwerk in München betreiben möchte, kann mit einer südlich ausgerichteten Anlage je nach Sonnenstunden zwischen 600 und 900 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Das entspricht bei einem durchschnittlichen Verbrauch eines Zwei-Personen-Haushalts einem beachtlichen Anteil der jährlichen Grundlast.

Balkonstrom steht dabei als spezialisierter Anbieter für erstklassige Balkonkraftwerke, die mit sorgfältig ausgewählten Made in Germany Komponenten gefertigt werden und durch eine persönliche Beratung ergänzt werden, welche den Kundinnen und Kunden bei allen Fragen rund um die eigene Solarstromerzeugung zur Seite steht. Seit 2020 hat es sich das Team um Gründer Markus Hemrich zur Aufgabe gemacht, allen eine bezahlbare Solarstromerzeugung zu ermöglichen. Qualität und Kundennähe unterscheiden spezialisierte Anbieter klar von anonymen Großhändlern.

Speicherlösungen: Sonnenenergie rund um die Uhr nutzen

Ein häufiges Problem bei kleinen Solaranlagen: Der meiste Strom wird tagsüber produziert, während der Verbrauch oft in die Abendstunden fällt. Genau hier kommen Batteriespeicher ins Spiel. Eine zuverlässige Anker bp2700 Batteriespeichert überschüssige Energie und stellt sie bereit, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Dadurch steigt der Eigenverbrauchsanteil erheblich, und weniger Strom wird ungenutzt ins öffentliche Netz eingespeist. Moderne Speichersysteme lassen sich platzsparend im Wohnbereich oder auf dem Balkon selbst unterbringen und arbeiten geräuschlos.

Besonders interessant wird die Kombination aus Solarmodul und Speicher für alle, die tagsüber außer Haus sind. Der erzeugte Strom geht nicht verloren, sondern steht abends für Kochen, Beleuchtung oder den Betrieb von Unterhaltungselektronik zur Verfügung. Wie bereits in einem früheren Beitrag über die unverzichtbare Rolle von Solaranlagen für die Energiewende beschrieben, liegt genau darin der Schlüssel zu einer dezentralen Stromversorgung.

Worauf es bei Auswahl, Installation und Wirtschaftlichkeit ankommt

Kaufkriterien und typische Fehler vermeiden

Der Markt für Balkonkraftwerke wächst rasant, und mit ihm die Zahl der Angebote. Allerdings hält nicht jedes auf dem Markt erhältliche Produkt, was die Werbung verspricht. Damit sich die Investition in ein Balkonkraftwerk auch langfristig auszahlt und keine bösen Überraschungen drohen, sollten bei der Auswahl des passenden Systems folgende wichtige Punkte sorgfältig berücksichtigt werden:

  1. Modulqualität prüfen: Monokristalline Zellen bieten den besten Wirkungsgrad; IEC-Zertifizierungen belegen hohe Fertigungsstandards.
  2. Wechselrichter mit WLAN wählen: Mikrowechselrichter ermöglichen Echtzeit-Monitoring der Stromerzeugung per App.
  3. Montagesystem an den Standort anpassen: Verschiedene Standorte erfordern unterschiedliche Halterungen – falsche Befestigung mindert Ertrag oder birgt Risiken.
  4. Speicherkapazität realistisch dimensionieren: Zu große Speicher verteuern die Anlage, zu kleine verschenken Strompotenzial.
  5. Anmeldepflicht beachten: Die Registrierung im Marktstammdatenregister ist Pflicht und online schnell erledigt.

Wer diese Aspekte beachtet, vermeidet die häufigsten Fehler und sorgt dafür, dass sich die Anlage innerhalb weniger Jahre amortisiert. Gerade bei Balkonkraftwerken, die über eine Speicheroption verfügen, verkürzt sich die Amortisationszeit spürbar, da der selbst erzeugte Solarstrom zwischengespeichert und somit der teure Netzstrom in deutlich größerem Umfang ersetzt wird.

Förderlandschaft und wirtschaftliche Perspektive 2026

Zahlreiche Kommunen und Bundesländer in Deutschland bezuschussen den Kauf kleiner Solaranlagen mit 100 bis 500 Euro. Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und mehrere nordrhein-westfälische Städte gehören zu den Vorreitern, die solche Förderprogramme für Balkonkraftwerke besonders früh aufgelegt haben und damit als Vorbild für andere Regionen dienen. Ein Blick in die Förderdatenbanken lohnt sich, da Programme und Budgets sich regelmäßig ändern. Ohne Förderung amortisiert sich die Anlage bei heutigen Strompreisen in vier bis sechs Jahren. Mit einem kommunalen Zuschuss, der je nach Förderprogramm unterschiedlich hoch ausfallen kann, lässt sich dieser Zeitraum bis zur vollständigen Amortisation auf unter drei Jahre deutlich verkürzen.

Auch global betrachtet gewinnt Solarenergie rasant an Bedeutung. Die beeindruckenden Ausbauzahlen der vergangenen Monate verdeutlichen, wie sehr sich Photovoltaik weltweit durchsetzt, wie aktuelle Berichte zum globalen Solarboom zeigen. Parallel dazu betont auch die Bundesregierung die Rolle erneuerbarer Energieträger in der internationalen Zusammenarbeit. Vertiefende Hintergründe bietet die Fachinformation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Solarenergie.

Balkonkraftwerke tragen nicht nur zur persönlichen Kostenersparnis bei, sondern entlasten auch das Stromnetz in Spitzenzeiten. Jede lokal erzeugte Kilowattstunde reduziert Transportverluste und senkt den Bedarf an fossiler Regelenergie. Die wachsende Verbreitung dieser Anlagen verändert das Energiesystem von unten heraus und macht die Chancen der Solarenergie direkt vor der eigenen Haustür greifbar.

Warum der eigene Solarstrom heute mehr wert ist als je zuvor

Die Zeiten, in denen Balkonkraftwerke lediglich als nette Spielerei für technikbegeisterte Hobbyisten galten, die sich an kleinen Solarmodulen erfreuten, sind mittlerweile endgültig vorbei. Dank ausgereifter Technik, kontinuierlich sinkender Anschaffungskosten und zugleich steigender Netzstrompreise stellen Balkonkraftwerke heute eine lohnende Investition dar, die sich für nahezu jeden Haushalt rechnet. Gute Komponenten sichern über Jahrzehnte einen wirtschaftlichen Vorteil. Balkonkraftwerke ermöglichen dabei einen unkomplizierten Einstieg in die eigene Stromerzeugung, da weder bauliche Genehmigungen noch aufwendige Installationen notwendig sind, was sie besonders für Mieter und Wohnungseigentümer zu einer attraktiven Lösung macht.

Der Trend zeigt klar nach oben, denn allein im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der registrierten Stecker-Solargeräte in Deutschland verdoppelt, was deutlich macht, dass immer mehr Haushalte auf die unkomplizierte Stromerzeugung vom eigenen Balkon oder der Terrasse setzen und damit ein wachsendes Interesse an dezentraler Energieversorgung belegen. Dieses bemerkenswerte Wachstum spiegelt ein tiefgreifendes gesellschaftliches Umdenken wider, das weit über das reine Kostenargument hinausgeht und zeigt, dass immer mehr Menschen bewusst Verantwortung für ihre Energieversorgung übernehmen wollen. Im Kern steht der Wunsch nach Unabhängigkeit, Verantwortung und der Freude, selbst aktiv zur Energiewende beizutragen. Wer den Schritt wagt und ein Stecker-Solargerät auf dem eigenen Balkon installiert, merkt schnell, dass der selbst erzeugte Strom nicht nur finanziell Sinn ergibt, sondern auch den persönlichen Blick auf den täglichen Energieverbrauch grundlegend verändert.



Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich verhindern, dass mein Balkonkraftwerk durch Verschmutzung an Leistung verliert?

Pollen, Staub und Vogelkot können die Stromproduktion um 10 bis 20 Prozent reduzieren. Eine quartalsweise Reinigung mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm reicht meist aus. Bei starker Neigung reinigen sich die Module teilweise selbst durch Regenwasser, während flache Installationen häufigere Pflege benötigen.

Wie kann ich meine Stromverbrauchsgewohnheiten optimal an das Balkonkraftwerk anpassen?

Verlagern Sie energieintensive Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler in die Mittagsstunden, wenn die Solarproduktion am höchsten ist. Zeitschaltuhren und smarte Steckdosen helfen dabei, den Eigenverbrauch zu maximieren. Ein Energiemonitor zeigt Ihnen, wann Sie den meisten selbst erzeugten Strom verbrauchen und wo noch Optimierungspotential besteht.

Welche häufigen Planungsfehler sollte ich bei der Installation vermeiden?

Der größte Fehler ist die Unterschätzung von Verschattungsquellen wie Nachbargebäuden oder Bäumen, die erst im Laufe des Tages sichtbar werden. Außerdem führt eine zu niedrige Modulneigung unter 10 Grad zu Leistungsverlusten und Reinigungsproblemen. Die Vernachlässigung der Kabelführung kann Sicherheitsrisiken schaffen und die Lebensdauer beeinträchtigen.

Welche Batteriespeicher sind für kleine Solaranlagen besonders zuverlässig?

Moderne Lithium-Eisenphosphat-Akkus bieten die beste Kombination aus Langlebigkeit und Effizienz für Balkonkraftwerke. Bei Balkonstrom finden Sie bewährte Lösungen wie die Zuverlässige Anker bp2700 Batterie, die sich durch ihre kompakte Bauweise und hohe Zyklenbeständigkeit auszeichnet. Solche Speicher ermöglichen es, auch abends und nachts den selbst erzeugten Solarstrom zu nutzen.

Wie kann ich in München die optimale Ausrichtung für mein Balkonkraftwerk bestimmen?

Die Münchener Stadtplanung und lokale Verschattung durch Gebäude erfordern eine individuelle Standortanalyse. Bei Balkonstrom erhalten Sie eine professionelle Beratung für das Balkonkraftwerk in München, die sowohl die spezifischen Lichtverhältnisse als auch städtebauliche Besonderheiten berücksichtigt. Eine präzise Planung kann den Jahresertrag um bis zu 30 Prozent steigern.

2. April 2026 0 Kommentare
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Frau im Sonnenuntergang

Mehr als Tabu: Warum persönliche Produkte heute Teil eines reflektierten Körperbildes sind

von Redaktion Hasepost 2. April 2026

Ein leiser Moment am Abend

Der Tag ist beinahe vorbei. Kleidung liegt über dem Stuhl, das Fenster steht einen Spalt offen, von draußen dringt gedämpfter Verkehrslärm herein. Auf dem Bett liegt ein sorgfältig ausgewähltes Stück Stoff, kein Zufallskauf, sondern bewusst entschieden. Dessous wirken in diesem Moment nicht wie ein Accessoire für andere, sondern wie eine private Geste gegenüber sich selbst.

Solche Szenen sind unspektakulär. Und doch erzählen sie von einer Verschiebung. Persönliche Produkte sind längst nicht mehr ausschließlich Projektionsflächen für Erwartungen von außen. Sie werden Teil eines inneren Dialogs über Körper, Wahrnehmung und Selbstbestimmung.

Vom Verbergen zum Verstehen

Über Jahrzehnte hinweg war Intimität eng mit Tabus verknüpft. Bestimmte Begriffe wurden vermieden, Produkte diskret verpackt, Gespräche verschoben. Ein dildo tauchte im öffentlichen Diskurs meist nur in ironischem Tonfall oder hinter vorgehaltener Hand auf.

Heute ist die Situation differenzierter. Das bedeutet nicht, dass Intimität entgrenzt wäre. Vielmehr hat sich die Perspektive verschoben. Persönliche Produkte werden zunehmend im Kontext von Körperwissen und Selbstfürsorge betrachtet. Sie stehen weniger für Provokation als für Auseinandersetzung.

Ein verbreiteter Denkfehler hält sich dennoch. Wer solche Produkte nutzt, so heißt es gelegentlich, kompensiere ein Defizit. Diese Annahme greift zu kurz. In vielen Fällen geht es um das Gegenteil. Es geht um Neugier, um das Ausloten eigener Empfindungen, um eine bewusste Haltung gegenüber dem eigenen Körper.

Gesellschaftlich betrachtet ist diese Entwicklung eng mit größeren Bewegungen verbunden. Diskussionen über Körpernormen, Geschlechterrollen und Autonomie haben den Blick verändert. Was einst als Randphänomen galt, wird heute als Teil individueller Lebensgestaltung wahrgenommen.

Technologische Fortschritte verstärken diesen Wandel. Materialien sind hautfreundlicher, Formen ergonomischer, und die Gestaltung zurückhaltender. Produkte wirken weniger wie versteckte Objekte und mehr wie bewusst entworfene Dinge. Design trägt dazu bei, dass Intimität nicht mehr ausschließlich im Schatten steht.

Zwischen Markt und Selbstbild

Der Markt reagiert auf diese Veränderungen mit sichtbarer Dynamik. Neue Marken entstehen, bestehende Konzepte werden überarbeitet, Kommunikation wird sachlicher. Gleichzeitig bleibt eine Spannung bestehen zwischen wirtschaftlichem Interesse und persönlicher Bedeutung.

Ein Produkt ist nie nur ein Produkt. Es ist eingebettet in Erfahrungen, Erwartungen, kulturelle Prägungen. Wer sich für bestimmte Artikel entscheidet, trifft keine isolierte Konsumentscheidung. Vielmehr wird ein Stück Selbstbild berührt.

Interessant ist dabei die Verschiebung vom Blick nach außen hin zum Blick nach innen. Während frühere Narrative häufig auf Fremdwahrnehmung abzielten, rückt heute das eigene Empfinden in den Mittelpunkt. Die Frage lautet weniger, wie etwas wirkt, sondern wie es sich anfühlt.

Diese Entwicklung ist jedoch nicht homogen. Unterschiedliche Generationen und kulturelle Hintergründe prägen den Umgang mit Intimität weiterhin stark. Offenheit ist kontextabhängig. Doch insgesamt zeigt sich eine Tendenz zu mehr Differenzierung und weniger Schwarzweißdenken.

Alltag, Normalität und neue Sprache

In vielen Haushalten sind Gespräche über Körper und Bedürfnisse sachlicher geworden. Nicht laut, nicht plakativ, sondern eingebettet in alltägliche Situationen. Ein beiläufiger Austausch unter Freundinnen, ein offenes Gespräch in einer Partnerschaft.

Dabei verändert sich auch die Sprache. Begriffe werden präziser verwendet, moralische Wertungen treten in den Hintergrund. Diese sprachliche Verschiebung trägt dazu bei, dass Intimität nicht mehr ausschließlich als Randthema wahrgenommen wird.

Gleichzeitig bleibt sie privat. Nicht jede Entscheidung wird geteilt, nicht jede Erfahrung diskutiert. Das Private behält seinen Raum. Doch es ist weniger belastet von Scham oder Missverständnissen als noch vor wenigen Jahrzehnten.

Vielleicht liegt darin die eigentliche Veränderung. Persönliche Produkte sind heute nicht mehr ausschließlich Tabu, aber auch kein Spektakel. Sie sind Teil eines reflektierten Körperbildes geworden, das Gestaltung, Wissen und Selbstbestimmung miteinander verbindet.

Der Abend wird ruhiger. Das Fenster wird geschlossen, das Licht gedimmt. Was bleibt, ist keine große Geste, sondern eine leise Selbstverständlichkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und den Dingen, die ihn begleiten.



2. April 2026 0 Kommentare
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Computer-Nutzerin (Archiv)

DGB fordert mehr Homeoffice-Flexibilität wegen hoher Spritpreise

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Angesichts der hohen Spritpreise fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) mehr Flexibilität von Unternehmen bei Homeoffice-Regelungen. Arbeitgeber sollen Beschäftigten die Wahl lassen, ob sie im Büro oder von zuhause aus arbeiten, um Pendelstrecken und Kosten zu reduzieren.

DGB verlangt mehr Homeoffice-Spielräume

DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell hat angesichts der hohen Kraftstoffkosten die Arbeitgeber aufgefordert, ihre Homeoffice-Regelungen anzupassen. „Jeder gesparte Tropfen Sprit hilft: Auch die Arbeitgeber müssen ihren Teil dazu beitragen“, sagte Körzell dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Sie sollten Beschäftigten die Wahl geben, ob sie im Büro oder im Homeoffice arbeiten. Das kann Pendelstrecken einsparen und die Geldbeutel schonen.“

Forderung nach weiteren Entlastungen

Zugleich wies Körzell darauf hin, dass nicht alle Arbeitnehmer von zuhause aus arbeiten könnten. „Wenn die Krise anhält, muss über weitere Entlastungen für Beschäftigte gesprochen werden“, sagte der Gewerkschafter dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ und brachte ein Mobilitätsgeld oder eine Energiepreispauschale ins Spiel. „Eine Übergewinnsteuer muss verhindern, dass Konzerne in der Krise Kasse machen“, fügte er hinzu.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Sebastian Roloff

SPD-Politiker fordert Übergewinnsteuer und Direktzahlungen wegen Spritpreisen

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Angesichts hoher Spritpreise dringt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, auf die Einführung einer Übergewinnsteuer. Die Mehreinnahmen sollen nach seinem Vorschlag unter anderem für eine Erhöhung der Pendlerpauschale sowie für direkte Entlastungszahlungen an Bürger eingesetzt werden.

Forderung nach Übergewinnsteuer und schneller Entlastung

Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, hat angesichts der hohen Spritpreise auf die Einführung einer sogenannten Übergewinnsteuer gepocht und eine Direktzahlung als Entlastung etwa für Geringverdiener gefordert. „Die Einführung einer Übergewinnsteuer ist aus meiner Sicht zwingend“, sagte Roloff der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). Die Steuer könne nach seinen Worten für eine Erhöhung der Pendlerpauschale genutzt werden. „Allerdings brauchen die Menschen schneller Entlastung als erst bei der nächsten Steuererklärung“, sagte Roloff.

Direktzahlungen und Appell an die Union

Der SPD-Politiker forderte die Union dazu auf, den Weg für eine Direktzahlung an Bürger als Entlastung freizumachen. „Eine direkte Auszahlung an Menschen mit geringen Einkommen und andere Gruppen, denen die hohen Preise besonders zu schaffen machen, sollte nun ernsthaft erwogen werden. Dazu braucht es jetzt eine klare Positionierung der Union“, sagte Roloff der „Rheinischen Post“.

Kritik an Mineralöl-Konzernen und Ruf nach Marktentflechtung

Roloff bewertete die bisherigen Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise als nicht ausreichend. „Die bisher ergriffenen Maßnahmen zur Senkung der Spritpreise seien gut, reichten aber nicht aus. Die Konzerne werden die Preise absehbar nicht senken und der Iran-Krieg wird voraussichtlich noch einige Wochen andauern“, so der Wirtschaftspolitiker gegenüber der „Rheinischen Post“.
Zugleich zeigte er sich offen für weitergehende Eingriffe in den Markt. „Das Problem der hohen Abhängigkeit von wenigen Mineralöl-Unternehmen bleibt aber bestehen. Ich bin dafür, den Markt zu entflechten“, sagte Roloff. „Denn aktuell bieten Konzerne von der Rohölgewinnung, über die Treibstoffherstellung bis zur Tankstelle de facto alles aus einer Hand an und können so den Preis bestimmen und massiv aus der Iran-Krise profitieren“, kritisierte der SPD-Politiker in der „Rheinischen Post“.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Junge Frauen

Linke: Pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche rechtlich kaum machbar

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

In der Diskussion um mögliche Beschränkungen für soziale Medien für junge Menschen warnt die Linke vor einem pauschalen Verbot. Ein solches Verbot sei aus ihrer Sicht weder technisch noch rechtlich umsetzbar und greife zudem in Grundrechte ein. Rückendeckung sieht die Fraktion durch ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags, das auf Hürden im EU-Recht und im Grundgesetz verweist.

Linke sieht erhebliche rechtliche und technische Hürden

Der medienpolitische Sprecher der Linkenfraktion, David Schliesig, lehnt ein pauschales Verbot sozialer Medien für junge Menschen ab. Ein solches Verbot sei „weder technisch noch rechtlich wirklich umsetzbar“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
„Das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bestärkt uns in unserer Auffassung und verweist auf erhebliche Hürden im EU-Recht und im Grundgesetz, insbesondere mit Blick auf das Elternrecht“, sagte der Linken-Politiker weiter. In einem Gutachten weist der Wissenschaftliche Dienst (WD) auf rechtliche Hürden für ein nationales Verbot von Sozialen Medien für Jugendliche hin.

Kritik an Debatte und Verweis auf bestehende Instrumente

Die Debatte über Social-Media-Verbote finde viel zu oft ohne die Beteiligung junger Menschen statt und ohne die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten ernsthaft zu berücksichtigen, so Schliesig. Sie greife zu kurz, um die eigentlichen Probleme im digitalen Raum zu lösen, und beschneide zugleich die Grundrechte junger Menschen.
„Mit dem Digital Services Act auf EU-Ebene und dem Digitale Dienste Gesetz in Deutschland verfügen wir bereits über die notwendigen Instrumente“, sagte er der „Rheinischen Post“. Was fehle, sei ihre konsequente Umsetzung.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Reiner Haseloff

Ex-Regierungschef Haseloff fordert Abschwächung deutscher Klimaziele

von Hasepost Redaktion 2. April 2026

Sachsen-Anhalts früherer Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert angesichts der wirtschaftlichen Lage eine Abschwächung der Klimaziele. Die ehrgeizigen Vorgaben zur Reduzierung von Kohlendioxid passten seiner Ansicht nach nicht mehr in eine Zeit von Krieg, Insolvenzen und Wettbewerbsdruck für die Industrie.

Haseloff warnt vor Folgen für Wirtschaft und Energiewende

Sachsen-Anhalts früherer Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat sich für eine Abschwächung der Klimaziele ausgesprochen. „Die ehrgeizigen Ziele zum Einsparen von Kohlendioxid passen nicht mehr zu einer schwierigen Gesamtlage, in der wir Krieg haben“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).
Sorge bereiteten ihm Insolvenzen, in Sachsen-Anhalt seien mehrere Automobilzulieferer pleite gegangen. „Wenn die Philosophie der Energiewende so beibehalten wird, dann wird das richtig schlimm“, behauptete er. Die Wirtschaft sei das A und O.

Belastung für Chemiebranche und Mittelstand

„Zunächst die Chemiebranche: Große Konzerne wie BASF können ihre Anlagen zum Beispiel nach China verlegen, wo sie weniger strengen Regeln unterliegen. Ein Mittelständler in Sachsen-Anhalt kann nicht so leicht irgendwohin ausweichen. Wenn jetzt der Preis für CO2-Zertifikate steigt, ist ein solcher Betrieb tot. Sie können Chemie nicht ohne CO2 machen“, sagte der CDU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“.
Die Chemieindustrie kann schrittweise klimafreundlicher gemacht werden, indem Prozesse elektrisiert werden oder das verwendete Erdgas durch grünen Wasserstoff ersetzt wird, Biomasse genutzt wird sowie das freigesetzte CO2 wieder eingefangen und als Rohstoff genutzt (CCU) oder unterirdisch gespeichert (CCS) wird. Viele dieser Lösungen sind bislang vergleichsweise teuer, weshalb die EU mit dem CO2-Emissionhandel den Markthochlauf vorantreiben will.

Kritik an EU-Kompetenzen und Forderung nach schnellerem Gegensteuern

Haseloff kritisierte, dass Prozesse komplexer und langsamer geworden seien, weil Deutschland einen Teil seiner Souveränität nach Brüssel delegiert habe. „Zu Automobil und Chemie kann die Bundesregierung nicht ohne die EU entscheiden. Wenn es beim Verbrenner-Aus bleibt, trifft das die deutsche Automobilindustrie“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. „Das spüren die Leute.“
Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in Deutschland forderte Haseloff ein schnelleres Gegensteuern der Bundesregierung. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) tue einiges. „Aber diese kleinen Schritte in diesem langsamen Tempo, dieses Millimeter-für-Millimeter-Durchkämpfen, das reicht nicht aus, um die Krise aufzulösen. Mindestens bräuchten die Unternehmen Planungssicherheit dazu, wie sich die Preise für CO2-Zertifikate entwickeln. Sonst investieren sie nicht“, sagte Haseloff der „Süddeutschen Zeitung“.
Im Pariser Klimaabkommen haben sich 195 Staaten entsprechend dazu verpflichtet, „in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken“ herzustellen. Auch das Bundesverfassungsgericht hatte in seinem Klimabeschluss 2021 aus Artikel 20a des Grundgesetzes eine Pflicht zur Herstellung von Klimaneutralität abgeleitet. Danach muss Deutschland seine Klimapolitik nicht nur an einem Ausstiegsdatum festmachen, sondern darf in der Zeit bis dahin eine bestimmte CO2-Menge nicht überschreiten.

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2. April 2026 0 Kommentare
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Wallstreet in

US-Börsen steigen deutlich trotz anhaltender Irankrieg-Sorgen

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Die US-Börsen haben am Mittwoch zugelegt, angetrieben vor allem von Technologiewerten. Zugleich sorgten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Irankrieg für Unruhe und widersprüchliche Signale an den Märkten.

US-Aktienmärkte schließen fester

Der Dow wurde zu Handelsende in New York mit 46.566 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten vor Handelsschluss lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.575 Punkten 0,7 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.020 Punkten 1,2 Prozent im Plus.

Trump-Aussagen zum Irankrieg bewegen Märkte

Am späten Mittwochabend (Ortszeit) will US-Präsident Donald Trump eine Rede über den aktuellen Stand des Irankriegs halten. Zuvor reagierten die Märkte bereits auf seine Aussage, dass er erwarte, dass der Krieg nur noch zwei bis drei Wochen andauere. Zugleich erklärte er, der Iran habe um einen Waffenstillstand gebeten – eine Aussage, die das iranische Regime als „falsch und unbegründet“ zurückwies. Bei der Frage, ob die für den internationalen Warenverkehr wichtige Straße von Hormus für einen Waffenstillstand oder ein Ende des Krieges wieder freigegeben werden muss, blieben die Äußerungen des US-Präsidenten widersprüchlich.

Währungen, Gold und Öl im Fokus

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochabend stärker: Ein Euro kostete 1,1586 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8631 Euro zu haben. Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.769 US-Dollar gezahlt (+2,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 132,34 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen kräftig: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 101,10 US-Dollar, das waren 290 Cent oder 2,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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SEK Einsatz der Polizei

Schwerverletzte nach Messerangriff in Solingen

von Redaktion Hasepost Videonews 1. April 2026


In der Innenstadt von Solingen kam es am Mittwochabend zu einem schweren Zwischenfall, bei dem zwei Männer schwer verletzt wurden.

Die genauen Umstände des Streits und der anschließenden Messerattacke in Solingen sind noch unklar. Den Ermittlungen zufolge hatten sich zwei Männer gestritten, woraufhin ein dritter Mann hinzukam, um zu schlichten. Dabei wurden der Schlichter und einer der Streitenden verletzt. Die Polizei sperrte den Tatort weiträumig ab, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.

Amokübung unterbrochen durch Messerattacke

Wie das ‚Solinger Tagblatt‘ berichtet, lief zeitgleich eine Amokübung an einem Gymnasium in der Stadt, deren Einsatzkräfte abgezogen und zum Tatort verlegt wurden. Fotos zeigten ein auf der Straße liegendes Messer, das möglicherweise die Tatwaffe sein könnte. Der Tatverdächtige soll sich zunächst der Festnahme widersetzt und die Beamten mit dem Messer bedroht haben. Laut WDR-Informationen gab es bisher keine Hinweise auf eine Amoktat.

Taser-Einsatz beendet blutige Messerattacke

Die Polizei setzte einen Taser ein, um den Verdächtigen zu überwältigen. Augenzeugen berichteten von einem blutenden Mann, der über die Straße lief, sowie von einem weiteren Mann mit einem Messer, der von der Polizei aufgefordert wurde, die Waffe niederzulegen. Die Solinger Innenstadt war weiträumig abgesperrt, was zu einem Verkehrschaos führte. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und den Hintergründen des Streits dauern an.

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Arztpraxis für

Gesetzesplan: Arzttermine und Überweisungen direkt über ePA buchen

von Hasepost Redaktion 1. April 2026

Patientinnen und Patienten sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) künftig Arzttermine und Überweisungen über die elektronische Patientenakte (ePA) abwickeln können. Ein Entwurf für ein „Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen“ sieht dafür umfassende digitale Neuerungen bei Terminvergabe, Überweisungen und Datennutzung vor. Ziel ist es laut Entwurf, Versicherten nutzerfreundliche Zugänge zur ambulanten Versorgung zu eröffnen und Leistungserbringer zu entlasten.

Digitale Terminvergabe über die elektronische Patientenakte

Wer einen Arzt braucht, soll nach den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bald über seine ePA Termine buchen und eine elektronische Überweisung erhalten können. Das geht aus dem Entwurf hervor, über den der Newsletter Gesundheit von „Politico“ berichtet.
„Durch verschiedene Regelungen werden spürbare Mehrwerte für Versicherte sowie Entlastungen für Leistungserbringer geschaffen. Versicherten sollen nutzerfreundliche, digitale Wege in die ambulante Versorgung angeboten werden, die auch die Einführung des geplanten Primärversorgungssystems vorbereiten“, heißt es im Papier laut „Politico“.
Der Gesetzentwurf sieht große Veränderungen bei der Terminvergabe vor. Patientinnen und Patienten sollen künftig die App ihrer ePA nutzen, in der zunächst eine bundeseinheitliche, standardisierte Ersteinschätzung durch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen erfolgen soll. Wenn Behandlungsbedarf festgestellt wird, kann anschließend ein Termin digital gebucht werden – für eine Behandlung in der Praxis oder per Videosprechstunde. Bei akuten Beschwerden sollen Versicherte an ein standardisiertes Ersteinschätzungssystem verwiesen werden.

Elektronische Überweisung und Datennutzung

Um die Patientensteuerung auch nach einem Arzttermin besser zu koordinieren, sieht der Entwurf eine elektronische Überweisung vor. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband sollen hierzu eine Regelung festlegen, nach der „die Dienste der Telematikinfrastruktur für die Übermittlung der elektronischen Überweisung zu verwenden sind, sobald diese zur Verfügung stehen“.
Ab dem 1. September 2029 sind Ärztinnen und Ärzte nach den Plänen des Gesundheitsministeriums dazu verpflichtet, elektronische Überweisungen anzubieten. Außerdem soll der Informationsaustausch insbesondere zwischen Haus- und Fachärzten beschleunigt werden. Wartezeiten am Praxistresen sollen dadurch sinken.
Sofern Versicherte nicht widersprochen haben, werden nach dem Entwurf sämtliche Informationen über die ePA zusammengeführt. Überweisungsdaten und Informationen zur Einlösung sollen jedoch nach 100 Tagen gelöscht werden. Versicherte können laut Entwurf in Ausnahmefällen wählen, ob sie weiterhin beim Arzt auf einen Ausdruck in Papierform zurückgreifen oder die Unterlagen elektronisch bereitgestellt bekommen.

Regulierung privater Terminplattformen

Das Bundesgesundheitsministerium will zudem die Anbieter von digitalen Terminbuchungsplattformen wie beispielsweise Doctolib oder Jameda regulieren. Die Anforderungen dafür sollen die KBV und der Spitzenverband Bund der Krankenkassen definieren. Kassen und Ärzte müssen dabei etwa sicherstellen, dass keine kommerzielle Drittnutzung des Terminbuchungsprozesses stattfindet.
„Darüber treffen wir die notwendigen Regulierungen, damit auch die digitale Terminvermittlung über private Anbieter diskriminierungsfrei erfolgt und die Vorgaben von Datenschutz und Datensicherheit eingehalten werden“, heißt es in dem Gesetzentwurf laut „Politico“.

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