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Shell-Tankstelle (Archiv)

Politik fordert wegen Kriegsfolgen Eingriff in explodierende Spritpreise

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind in der zweiten Woche nach dem Kriegsausbruch im Nahen Osten weiter deutlich gestiegen. Vor allem Diesel verzeichnet kräftige Aufschläge, was den Ruf nach staatlichem Eingreifen lauter werden lässt. Politiker verschiedener Parteien fordern die Bundesregierung zu raschen Maßnahmen gegen den Benzinpreisanstieg auf.
Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 2,045 Euro und damit 14,8 Cent mehr als vor einer Woche, wie ein Sprecher des ADAC am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur sagte. Der Dieselpreis lag unterdessen durchschnittlich bei 2,188 Euro, das waren sogar 27,1 Cent mehr im Wochenvergleich.

Schwesig verlangt Eingreifen der Bundesregierung

Vor dem Hintergrund der weiter steigenden Preise werden die Forderungen nach politischen Maßnahmen lauter. So fordert etwa Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig einen stärkeren Einsatz der Bundesregierung. "Der Benzinpreisanstieg in Deutschland ist durch nichts zu rechtfertigen", sagte Schwesig dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Bundesregierung solle das kartellrechtlich untersagen.
"Die Alternative dazu ist eine Spritpreisbremse und eine Abschöpfung der Gewinne der Mineralölkonzerne", so die SPD-Politikerin. "Wir haben eine ähnliche Situation wie 2022." Auch damals habe der Staat gehandelt.

Vorschlag für Preisregeln nach österreichischem Vorbild

Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag spricht sich unterdessen vor dem Koalitionsausschuss dafür aus, dass Tankstellen wie in Österreich nur noch einmal am Tag ihre Preise ändern dürfen. "So ein Vorschlag, finde ich, hat durchaus etwas für sich. Könnte eine gute und schnelle Reaktion sein", sagte Bilger am Mittwoch den Sendern RTL und ntv.

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11. März 2026 0 Kommentare
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Bauarbeiten an

Sanierung verzögert: Bahnstrecke Hamburg-Berlin erst ab 14. Juni wieder frei

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Die vollständige Wiederaufnahme des regulären Zugverkehrs auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin verzögert sich bis zum 14. Juni. Die Deutsche Bahn begründet dies mit witterungsbedingten Bauverzögerungen, kündigt aber eine schrittweise Inbetriebnahme an, die bereits Mitte Mai beginnen soll.

Schrittweise Rückkehr zum Regelbetrieb

Die Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird nach einer umfassenden Sanierung erst am 14. Juni wieder regulär befahrbar sein. Das teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch mit.
Das Konzept für die Inbetriebnahme der Strecke sieht demnach vor, dass der Zugverkehr in zwei Stufen wieder anlaufen wird. Mit Betriebsbeginn am 15. Mai sollen Züge wieder über den fertiggestellten nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren. Damit sei auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Verkehre von Hamburg in Richtung Schwerin/Mecklenburg-Vorpommern wieder im gewohnten Fahrplan fahren, so die Deutsche Bahn. Die komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke Hamburg – Berlin soll dann zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni mit Betriebsbeginn erfolgen.

Verspätung durch Winterwetter

Ursprünglich war die vollständige Inbetriebnahme am 1. Mai geplant. Wochenlang anhaltender Frost und eine nahezu durchgängig geschlossene Schneedecke hatten aber seit Anfang Januar den Baufortschritt ausgebremst. Unternehmensangaben zufolge wurde mittlerweile das Personal auf der Baustelle verstärkt, um den entstandenen Rückstand bestmöglich aufzuholen.

Restarbeiten auf der Strecke

In den kommenden Wochen stehen unter anderem noch die Endmontage der Leit- und Sicherungstechnik sowie der Oberleitungen bevor, ein Softwareupdate im Stellwerk Schwerin sowie umfangreiche Arbeiten an den Bahnhöfen.

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11. März 2026 0 Kommentare
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Stromzähler (Archiv)

EU plant neue Entlastungen bei hohen Strom- und Gaspreisen

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im EU-Parlament in Straßburg weitere Entlastungsmaßnahmen für Haushalte und Unternehmen wegen der hohen Energiepreise in Aussicht gestellt. Sie kündigte an, eine „umfassende Lösung“ zur Senkung der Energierechnungen auszuarbeiten und dabei alle Bestandteile der Strompreise in den Blick zu nehmen.

„Umfassende Lösung“ für hohe Energiepreise

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg, man müsse eine „umfassende Lösung“ finden, „wie man die Energierechnung der Bürger verringern könne“. Dabei dürfe man nicht nur eine Komponente betrachten, sondern müsse alle vier Preiskomponenten einbeziehen.
Von der Leyen nannte dazu konkrete Anteile an der Stromrechnung: „Die Kosten für die Energie selbst, die mehr als 56 Prozent der Rechnung ausmachen. Netzentgelte, auf die 18 Prozent entfallen. Steuern und Abgaben, die mit 15 Prozent zu Buche schlagen. Und CO2-Kosten, die sich auf durchschnittlich rund elf Prozent belaufen.“

Kosten senken, Marktdesign beibehalten

Am grundsätzlichen Marktdesign will von der Leyen festhalten. Entscheidend sei jedoch, dass man die Kostenbelastung senke, wenn Gas den Strompreis bestimme. „Wir bereiten verschiedene Optionen vor: eine bessere Nutzung von Strombezugsverträgen und Differenzverträgen, staatliche Beihilfemaßnahmen, und wir loten die Subventionierung oder Deckelung des Gaspreises aus“, kündigte die CDU-Politikerin an.

Spielräume bei Netzentgelten, Steuern und Emissionshandel

Beim Thema Netzentgelte sieht von der Leyen „Spielraum, um die Netze produktiver zu machen, damit weniger erneuerbare Energien verschwendet werden“. Handlungsspielraum gebe es zudem bei Steuern und Abgaben der Mitgliedstaaten sowie bei der geplanten Modernisierung des Emissionshandelssystems.

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Iburger Straße / Foto: Daniel Doerk

Forderung: Wegfall von Parkplätzen an der Iburger Straße in Osnabrück

von Hasepost 11. März 2026

Nach dem Aus für die geplanten Umweltspuren auf der Iburger Straße und einem Dooring-Unfall am 9. März fordert der Radentscheid Osnabrück kurzfristige Maßnahmen, um die Situation für Radfahrende sicherer zu machen.

Nicht jahrelang auf Verbesserung warten

„Wenn langfristige Lösungen rechtlich oder politisch blockiert werden, darf das nicht bedeuten, dass der gefährliche Status quo einfach bestehen bleibt“, erklärt Philip Erpenbeck vom Radentscheid Osnabrück. „Die Menschen, die täglich auf der Iburger Straße mit dem Fahrrad unterwegs sind, können nicht noch mal jahrelang auf Verbesserungen warten.“

Besonders unverständlich ist aus Sicht des Radentscheids, dass eine bereits beschlossene Maßnahme bis heute nicht umgesetzt wurde. Im Rahmen einer Verkehrsschau wurde schon 2022 festgelegt, die Pkw-Stellplätze zwischen dem Edeka-Markt und dem Hauswörmannsweg aufzugeben, um die Verkehrssicherheit für Radfahrende und zu Fuß Gehende zu erhöhen. Dies geht aus dem Protokoll der 39. öffentlichen Sitzung des Bürgerforums Fledder/Schölerberg vom 12. Oktober 2022 hervor. „Dass diese Entscheidung nach über drei Jahren immer noch nicht umgesetzt wurde, ist schwer nachvollziehbar“, sagt Daniel Doerk. „Gerade in diesem Bereich ist das Dooring-Risiko hoch.“

Oberbürgermeisterin ist gefordert

Der Radentscheid fordert deshalb Oberbürgermeisterin Katharina Pötter auf, an ihre inzwischen auch schon wieder mehrere Jahre zurückliegenden Ad-hoc-Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit anzuknüpfen. „Der erste Schritt muss jetzt sofort erfolgen“, betont Daniel Doerk. „Die Stellplätze zwischen Edeka und Hauswörmannsweg sollten unverzüglich entfallen – genau so, wie es bereits 2022 angekündigt wurde.“

Dooring-Unfall am 9. März

Darüber hinaus fordert der Radentscheid eine systematische Überprüfung der gesamten Iburger Straße. Überall dort, wo parkende Autos unmittelbar neben schmalen Radfahrstreifen stehen und eine Dooring-Gefahr besteht, müsse die Stadt handeln. Das zeige ganz aktuell ein Unfall am 9. März, bei dem eine 47-jährige Pedelec-Fahrerin verletzt wurde.

„Die Iburger Straße ist eine der wichtigsten Radverkehrsachsen im Süden Osnabrücks“, so Christoph Drepper. „Wenn Umweltspuren auf absehbare Zeit nicht umgesetzt werden können, dann muss wenigstens das Offensichtliche passieren: Gefährliche Parkstände müssen verschwinden. Die Osnabrückerinnen und Osnabrücker haben ein Recht auf sichere Radwege – auch an der Iburger Straße.“

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Frankfurter Börse

Dax fällt wegen Ölknappheit und Kriegsangst deutlich zurück

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Der Dax ist am Mittwochmorgen mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Verunsicherung durch die Entwicklungen in der Straße von Hormus, die Aussicht auf die Freigabe strategischer Ölreserven sowie die erwartete Veröffentlichung der US-Inflationsdaten prägen das Marktgeschehen. Während der Leitindex nachgibt, ziehen vor allem Ölpreis und Euro an.

Dax startet schwächer in den Handelstag

Der Dax notierte gegen 9:30 Uhr mit rund 23.675 Punkten und damit 1,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, Merck und FMC, am Ende Henkel, Rheinmetall und SAP.
Thomas Altmann von QC Partners erklärte zur aktuellen Marktlage: "Die Nachrichtenlage bleibt volatil und das wird wohl auch noch einige Zeit so bleiben." Die Augen der Börsianer seien dabei weiterhin auf die Entwicklungen in der Straße von Hormus gerichtet. Altmann weiter: "Während der vergangenen sieben Tage hat nur jeweils ein Schiff die Straße von Hormus in die beiden Richtungen durchfahren. Damit bleibt neu gefördertes Öl ein knappes Gut."

Zurückhaltung bei Anlegern

Gleichzeitig beruhige die Aussicht auf die Freigabe strategischer Ölreserven aktuell die Märkte, so Altmann. Unterdessen hätten viele Anleger "Abwarten" als Motto der Stunde gewählt. "Beim Dax war der gestrige Handelstag der bislang umsatzschwächste in diesem Jahr." Das zeige aber auch, wie groß die Angst vor einer falschen Neu-Positionierung aktuell sei.

Blick auf US-Inflationsdaten, Euro und Ölpreis

Mit Spannung wird am Nachmittag die US-Inflationsrate für Februar erwartet. "Anleger und Analysten rechnen mit einer unveränderten Jahresrate von 2,4 Prozent", so der Analyst. "Die durch den Iran-Krieg erhöhten Energiekosten finden in die Februar-Zahlen freilich noch keinen Eingang."
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1616 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8609 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen erneut stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 89,64 US-Dollar; das waren 2,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Bundesgerichtshof (Archiv)

BGH: Verbot für E-Zigaretten-Ersatztanks an Jugendliche bestätigt

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Unbefüllte Ersatztanks für E-Zigaretten dürfen in Deutschland nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass auch leere Tanks unter das jugendschutzrechtliche Abgabeverbot fallen, da sie zum Konsum von E-Liquids bestimmt sind.

BGH bestätigt Jugendschutz bei Zubehör für E-Zigaretten

Unbefüllte Ersatztanks für elektronische Zigaretten dürfen in Deutschland nicht an Kinder und Jugendliche abgegeben werden. Der Bundesgerichtshof entschied am Mittwoch, dass auch unbefüllte Tanks unter die jugendschutzrechtlichen Abgabeverbote fallen, da sie zum Konsum von E-Liquids bestimmt sind.
Im zugrunde liegenden Fall hatte eine Klägerin, die E-Zigaretten und Zubehör vertreibt, gegen einen Händler geklagt, der unbefüllte Tanks über das Internet ohne Altersprüfung verkaufte. Das Landgericht Bochum und das Oberlandesgericht Hamm hatten der Klage weitgehend stattgegeben.

Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz festgestellt

Der BGH bestätigte nun, dass die Abgabe solcher Tanks ohne Altersprüfung gegen das Jugendschutzgesetz verstößt. Die Beklagte muss die Abgabe unterlassen und Auskunft über den Umfang der Verletzungshandlung geben.

Teilweise stattgegebene Ansprüche

Der Anspruch der Klägerin auf Erstattung der Abmahnkosten wurde ebenfalls bestätigt, während der Anspruch auf Auskunft über den erzielten Gewinn abgewiesen wurde (Urteil vom 11. März 2026 – I ZR 106/25).

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Iburger Straße, einspurig / Foto: Pohlmann

Umweltspur auf der Iburger Straße in Osnabrück gescheitert

von Hasepost 11. März 2026

Die geplanten Umweltspuren auf der Iburger Straße in Osnabrück werden nicht umgesetzt. Eine rechtliche Prüfung der Stadtverwaltung hat ergeben, dass die Einrichtung solcher Spuren wegen negativer Auswirkungen auf Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss nicht möglich ist.

Ratsbeschluss aus dem Juli 2025 nicht umsetzbar

Der Rat der Stadt hatte im Juli 2025 beschlossen, auf der bislang vierspurigen Bundesstraße zwei Fahrspuren für Busse und Radfahrer umzuwidmen. Die aktuelle Prüfung kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass ein solcher Eingriff erhebliche Probleme verursachen würde. Bei täglich rund 18.000 bis 20.000 Fahrzeugen wäre mit Rückstaus, Ausweichverkehr in angrenzende Wohngebiete sowie Risiken für die Verkehrssicherheit zu rechnen. Zudem erfüllt die Iburger Straße als Bundesstraße eine wichtige regionale Verbindungsfunktion und dient auch als Bedarfsumleitung für die Autobahn.

CDU und BOB sehen ihre Kritik bestätigt

Sowohl die CDU-Ratsfraktion als auch der Bund Osnabrücker Bürger (BOB) sehen sich durch die Entscheidung in ihrer bisherigen Kritik bestätigt. Die CDU wirft der Mehrheitsgruppe aus Grünen, SPD und Volt vor, eine Verkehrspolitik zu verfolgen, die an den tatsächlichen Verkehrsströmen vorbeigehe. Fraktionsvorsitzender Marius Keite erklärte, die Verwaltung bestätige nun Hinweise, die seine Fraktion von Beginn an geäußert habe: Eine künstliche Verengung einer zentralen Verkehrsachse führe zwangsläufig zu Staus, Ausweichverkehr und Problemen für den Wirtschaftsverkehr.

Auch der Bund Osnabrücker Bürger verweist darauf, bereits seit Jahren vor den Folgen einer Reduzierung der Leistungsfähigkeit wichtiger Hauptverkehrsstraßen gewarnt zu haben. Der Verkehrsplaner der Wählergemeinschaft, Reimer Thiessen, hatte schon 2016 darauf hingewiesen, dass eine Verkehrspolitik, die den Autoverkehr grundsätzlich zurückdränge, in einer Stadt wie Osnabrück zu erheblichen Problemen führen könne. Hauptverkehrsachsen wie die Iburger Straße seien für Pendler, Handwerksbetriebe, Lieferverkehr und Rettungsdienste von zentraler Bedeutung.

Kämmerling verweist auf Iburger Straße als Entlastungsroute für A30

Der BOB betont zugleich, dass eine Förderung des Radverkehrs grundsätzlich sinnvoll sei. Diese solle jedoch durch eigene Radwege oder Fahrradschnellverbindungen erfolgen und nicht durch die Verengung stark belasteter Hauptstraßen. Aus Sicht der CDU macht die Debatte zudem strukturelle Probleme im regionalen Verkehrsnetz deutlich. Die Landtagsabgeordnete und CDU-Kreisvorsitzende Verena Kämmerling verweist darauf, dass die Iburger Straße auch als Entlastungsroute für die A30 fungiere. Eine dauerhafte Lösung könne deshalb erst mit dem Lückenschluss der geplanten A33 Nord erreicht werden.

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Schuldenuhr am

CDU warnt vor Aufweichung und Reform der Schuldenbremse

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

In der politischen Debatte über eine Reform der Schuldenbremse warnt die CDU vor einer Aufweichung der geltenden Regelung. Während Unionspolitiker an der derzeitigen Schuldenbremse festhalten wollen, dringt die SPD auf Veränderungen, um mehr Investitionen zu ermöglichen.

CDU warnt vor „Endlosschleife des Schuldenmachens“

Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase (CDU), sprach sich in der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) deutlich gegen eine Reform der Schuldenbremse aus. "Ich will nicht in eine Endlosschleife des Schuldenmachens mit explodierenden Zinskosten und nicht mehr beherrschbaren Staatsfinanzen geraten", sagte Haase der "Rheinischen Post". Zudem betonte er: Ich spreche mich für eine harte Schuldenbremse aus. "Die bisherige Schuldenbremse ist ein Erfolgsmodell."
Nach Ansicht von Haase liegt das Problem nicht in der aktuellen Ausgestaltung der Schuldenregel. Nicht die derzeit geltende Schuldenbremse sei das Problem, sondern unter anderem "rasant steigende Ausgaben", sagte Haase weiter der "Rheinischen Post".

Kritik an Reformbefürwortern

Der CDU-Politiker kritisierte, dass die meisten Befürworter einer Reform der Schuldenbremse diese vor allem mit einer Ausweitung der Verschuldungsmöglichkeiten verknüpften. "Es geht ihnen um noch mehr Schulden statt weniger. Dies ist nicht mein Verständnis", so Haase in der "Rheinischen Post".

SPD pocht auf Vereinbarung im Koalitionsvertrag

Zuletzt hatten SPD-Politiker verstärkt auf eine Reform der Schuldenbremse gedrungen. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf verwies gegenüber der "Rheinischen Post" auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. "Wir erwarten weiterhin von der Union, dass auch sie zur gemeinsamen Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag steht. Ein erneuter Stillstand bei den Investitionen in der Zukunft wäre für unser Land sehr schwer verkraftbar", sagte Klüssendorf der "Rheinischen Post".

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11. März 2026 0 Kommentare
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Über ein Haus des Wissens sprachen (von links) Stadtbaurat Thimo Weitemeier, Prof. Stephan Lüddemann, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Lioba Meyer, Bernd Dälken und Prof. Oliver Vornberger / Foto: Stadt Osnabrück/Arne Köhler

Bekommt Osnabrück ein „Haus des Wissens“?

von Hasepost 11. März 2026

Vertreter des Initiativkreises „Neue Stadtbibliothek / Haus des Wissens“ haben ihre Ideen für eine neue Stadtbibliothek im Rathaus vorgestellt. Bernd Dälken, Prof. Stefan Lüddemann, Lioba Meyer und Prof. Oliver Vornberger trafen sich dazu mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Stadtbaurat Thimo Weitemeier. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Konzept eines „Hauses des Wissens“ als neuer zentraler Ort für Bildung, Begegnung und Austausch in der Innenstadt.

Oberbürgermeisterin empfängt Liste

Der Initiativkreis übergab der Oberbürgermeisterin eine Liste mit Unterstützern aus der Stadtgesellschaft. Dazu zählen unter anderem der frühere Oberbürgermeister und Ehrenbürger Hans-Jürgen Fip, der ehemalige Oberbürgermeister Boris Pistorius, sieben Träger der Justus-Möser-Medaille sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirchen, Wissenschaft und weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens.

Initiativkreis stellt Anforderungen an „Haus des Wissens“ vor

Der Initiativkreis spricht sich dafür aus, am Standort der heutigen Hauptschule Innenstadt in der Hakenstraße eine neue Stadtbibliothek zu errichten. Ein wesentliches Argument für diesen Standort sei die Verfügbarkeit als städtisches Eigentum ab dem Jahr 2028. Nach Vorstellung der Initiatoren soll dort ein Ort entstehen, der nichtkommerzielle Aufenthaltsqualität bietet und damit die Innenstadt jenseits von Konsumzwängen belebt. Zudem soll er einen geschützten Raum für Jugendliche schaffen, der für die Identitätsfindung in der Stadtmitte bislang fehle.Durch Kooperationen mit Schulen und Hochschulen wird zudem die Lese-, Schreib- und Medienkompetenz – insbesondere für bildungsferne Milieus – nachhaltig gestärkt.

Großer Mehrwert für die Stadtgesellschaft

Auch aus Sicht der Stadt ist die Idee eines sogenannten „Dritten Ortes“ – also eines frei zugänglichen Treffpunkts für Lernen, Austausch und Aufenthalt – ein wichtiges Zukunftsthema. „Die Förderung von Bildung und Medienkompetenz hat für uns eine hohe Bedeutung“, sagte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Ein zentraler Ort, der Begegnung, Lernen und kulturelle Angebote verbindet, könne für die Stadtgesellschaft einen großen Mehrwert schaffen.

Pötter sieht vorgeschlagenen Standort kritisch

Gleichzeitig machten Pötter und Stadtbaurat Weitemeier deutlich, dass sie den vom Initiativkreis vorgeschlagenen Standort im Gebäude der heutigen Hauptschule Innenstadt kritisch sehen. Nach Fertigstellung des Neubaus der Friedensschule werde das Gebäude voraussichtlich noch für längere Zeit für schulische Übergangslösungen benötigt. Zudem gebe es offene Fragen im Hinblick auf die Erreichbarkeit, die städtebauliche Wirkung und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass ein Projekt dieser Größenordnung – unabhängig vom endgültigen Standort und Konzept – eine breite Unterstützung in Politik und Stadtgesellschaft benötigt. Auch Fragen der Finanzierung und möglicher Förderprogramme müssten in den kommenden Schritten vertieft geprüft werden. Oberbürgermeisterin, Stadtbaurat und Initiativkreis vereinbarten, den konstruktiven Austausch zu diesem Thema fortzusetzen.

11. März 2026 0 Kommentare
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Hotel (Archiv)

Mehr Übernachtungen: Deutschlands Tourismus legt im Januar 2026 zu

von Hasepost Redaktion 11. März 2026

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Januar 2026 insgesamt 25,5 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen verzeichnet. Damit lagen die Zahlen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,2 Prozent über dem Niveau des Januars 2025.

Leichtes Plus bei Übernachtungen

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Mittwoch mitteilte, wurden im Januar 2026 in Deutschland 25,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste registriert. Das war ein Anstieg um 1,2 Prozent im Vergleich zum Januar 2025, so Destatis.
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland nahm Destatis zufolge um 1,3 Prozent auf 21,2 Millionen zu. Bei Gästen aus dem Ausland wuchs die Zahl der Übernachtungen um 1,0 Prozent auf 4,3 Millionen.

Erfasste Beherbergungsbetriebe

Alle Angaben beziehen sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auf Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten beziehungsweise zehn Stellplätzen auf Campingplätzen. Dazu zählen Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, Campingplätze und sonstige tourismusrelevante Unterkünfte.

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11. März 2026 0 Kommentare
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