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Anton Hofreiter

Hofreiter fordert Ukraine-Fonds der EU ohne Ungarn

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestags, Anton Hofreiter (Grüne), hat sich für einen zwischenstaatlichen Fonds zur Finanzierung der Ukraine ausgesprochen, an dem Ungarn nicht beteiligt wäre. Zugleich drängte er auf ein härteres Vorgehen der EU und Deutschlands gegenüber Ungarn sowie auf eine Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen zur Unterstützung der Ukraine.

Forderung nach Fonds ohne Ungarn und möglicherweise ohne Slowakei

Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestags, Anton Hofreiter (Grüne), schlug einen intergouvernementalen Finanzierungsfonds vor, der ohne Ungarn auskommen soll. "Es ist in unserem Sicherheitsinteresse, dass die Ukraine finanziert wird und deshalb sollte man einen intergouvernementalen Fonds aufsetzen, in dem man Ungarn einfach nicht benötigt, sondern die Mitgliedstaaten und vielleicht die Slowakei auch nicht", sagte Hofreiter dem TV-Sender "Welt" am Donnerstag. "Das heißt, die übrigen 25 Mitgliedstaaten sollten eine intergouvernementale Lösung finden."
Durch ein solches Konstrukt solle verhindert werden, dass einzelne Staaten durch ihre Hilfen eine höhere individuelle Staatsverschuldung ausweisen müssen. "Es wäre schwierig, wenn die Staaten das jeweils einzeln machen müssten. Dann würde es auf die individuelle Staatsverschuldung der Staaten drauf folgen. Sondern ich glaube, es sollte ein intergouvernementaler Fonds gegründet werden, also ein Finanzierungsfonds, in dem die 25 Staaten die Finanzierung garantieren. Und dieser Fonds zahlt dann die Gelder an die Ukraine aus, sodass es nicht den einzelnen Mitgliedstaaten individuell zugerechnet wird und auch nicht auf die Staatsverschuldung setzt, aber halt jenseits der EU als intergouvernemental", erläuterte Hofreiter gegenüber "Welt".

Umgang mit eingefrorenem russischem Vermögen

Neben dem Fonds sprach Hofreiter die in der EU eingefrorenen russischen Staatsvermögen an. Auch an dieses Vermögen müsse man "auf jeden Fall ran", forderte er. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) müsse bei einem erneuten Anlauf jedoch zuvor eine Mehrheit organisieren. "Er ist ja auf der richtigen Seite, bei den eingefrorenen Vermögen, aber er ist nach draußen geprescht und konnte es da nicht durchsetzen. Das darf so nicht passieren und deshalb wünsche ich mir da, dass die Bundesrepublik Deutschland besser wird in der Europapolitik und besser werden heißt hier erstmal vorab sondieren, ob das wirklich so klappt", sagte Hofreiter dem TV-Sender "Welt".

Kritik an Ungarn und Investitionen von Rheinmetall

Hofreiter verlangte zudem ein deutlich entschiedeneres Vorgehen der EU und Deutschlands gegenüber Ungarn, einschließlich Investitionsbeschränkungen. "Die Europäische Union – aber auch Deutschland – sollte grundsätzlich deutlich härter mit Ungarn umgehen. Ich verstehe zum Beispiel überhaupt nicht, dass die Bundesrepublik Deutschland dem größten deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall erlaubt, Millionen und Abermillionen in Ungarn zu investieren, insbesondere weil Ungarn auch dafür bekannt ist, aufs engste mit Russland und China zusammenzuarbeiten", sagte der Grünen-Politiker "Welt".
Zu den Investitionen von Rheinmetall in Ungarn äußerte Hofreiter Sicherheitsbedenken. "Es gibt immer wieder Gerüchte, dass Geschäftsgeheimnisse aus Ungarn Richtung China und Russland abfließen – und das ist bei einem Rüstungskonzern heikel. Ich glaube, man sollte auf unterschiedlichsten Arten Druck auf Orban ausüben und zum Beispiel auch gegenüber Rheinmetall klar machen: Diese Investitionen sehen wir hier nicht", erklärte er dem TV-Sender "Welt".

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12. März 2026 0 Kommentare
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Europäischer Gerichtshof

EuGH stärkt Rechte trans Menschen: Klare Verfahren verpflichtend

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von transgeschlechtlichen Menschen in der Europäischen Union gestärkt. In einem Urteil stellten die Richter fest, dass EU-Mitgliedstaaten verpflichtet sind, klare, zugängliche und wirksame Verfahren zur rechtlichen Anerkennung der gelebten Geschlechtsidentität vorzusehen. Hintergrund ist eine bulgarische Regelung, die Änderungen von Geschlecht, Namen und Identifikationsnummer ausschließt und nach Ansicht des Gerichts gegen Unionsrecht verstößt.

EuGH rügt bulgarische Regelung

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) befasste sich mit dem Fall, nachdem das bulgarische Oberste Kassationsgericht den EuGH angerufen hatte. Das bulgarische Gericht hatte Zweifel an der Vereinbarkeit einer nationalen Regelung Bulgariens mit dem Unionsrecht und legte die Frage den Luxemburger Richtern vor.
Im konkreten Fall geht es um eine bulgarische Staatsangehörige, die bei ihrer Geburt als männliche Person mit einem Namen, einer persönlichen Identifikationsnummer und Ausweisdokumenten registriert worden war, die diesem Geschlecht entsprechen. Sie tritt heute als Frau auf und lebt derzeit in Italien, wo sie eine Hormontherapie begonnen hat.
Die Frau hatte bulgarische Gerichte angerufen, um ihre Personenstandsdaten in ihrer Geburtsurkunde zu ändern. Trotz ärztlicher Gutachten und gerichtlicher Feststellungen, mit denen die vorgetragene Geschlechtsidentität bestätigt wurde, wurde ihr Antrag abgelehnt. Nach der bulgarischen Regelung ist jede Änderung der Angaben zum Geschlecht, zum Namen und zur Identifikationsnummer ausgeschlossen.

Beeinträchtigung der Freizügigkeit

Der EuGH sieht einen Widerspruch zwischen dieser Regelung und dem Unionsrecht. Die Abweichung zwischen der gelebten Geschlechtsidentität und den Daten im Personalausweis sei geeignet, die Ausübung des Rechts auf Freizügigkeit zu behindern, stellten die Richter fest. Dieser Zustand bereite "erhebliche Unannehmlichkeiten": Bei Identitätskontrollen, Grenzübertritten oder in einem beruflichen Zusammenhang könnte die Betroffene in die Lage versetzet werden, dass sie Zweifel an ihrer Identität oder der Echtheit ihrer amtlichen Dokumente ausräumen muss, so das Urteil des EuGH.

Schutz durch Grundrechtecharta

Das Gericht urteilte, dass eine Beschränkung der Freizügigkeit nur zulässig sei, wenn sie auf objektiven Erwägungen des Allgemeininteresses beruht und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit im Einklang mit dem Unionsrecht und den durch die Charta der Grundrechte der Europäischen Union garantierten Grundrechten wahrt. Insbesondere das Recht auf Achtung des Privatlebens schütze die Geschlechtsidentität und verpflichtet die Mitgliedstaaten, klare, zugängliche und wirksame Verfahren für deren rechtliche Anerkennung vorzusehen. Damit verstößt die bulgarische Regelung gegen das Unionsrecht.

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12. März 2026 0 Kommentare
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Beim Vergraben der Zeitkapsel: Vorstandsmitglieder Marisa Möller (Mitte) und Nane Nordsiek (Rechts) und Bürgermeister, Philip Middelberg.

Gute Nachricht des Tages: Grundsteinlegung für Seniorenzentrum Bergstraße in Lotte wurde gefeiert

von PM 12. März 2026

Am vergangenen Donnerstag (26. Februar) feierte die Pro Urban AG die erfolgreiche Grundsteinlegung für das neue Seniorenzentrum Bergstraße im Ortsteil Büren. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung und Presse folgten der Einladung und setzten gemeinsam ein sichtbares Zeichen für die Weiterentwicklung des Pflegestandortes Lotte.

Vielfältiges Angebot zu finden

Das Seniorenzentrum entsteht zentral am Ortseingang von Lotte im Ortsteil Büren – verkehrsgünstig gelegen und unweit von Osnabrück. Die Nähe zur Stadt bietet künftig Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Angehörigen eine Anbindung an ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot, umfassende medizinische Infrastruktur sowie zahlreiche Grün- und Erholungsflächen. Gleichzeitig liegt das Grundstück ruhig im Grünen und wird mit großzügigen Garten- und Aufenthaltsbereichen ausgestattet, die zum Verweilen einladen.

Klimafreundlicher Neubau schafft benötigten Wohn- und Pflegeraum

Der Neubau umfasst insgesamt 80 vollstationäre Pflegeapartments sowie 18 betreute Wohnungen und schafft damit dringend benötigten Wohn- und Pflegeraum in der Region. Betreiber der Einrichtung wird die Alloheim Senioren-Residenzen SE sein, einer der etablierten Träger im Bereich stationärer Pflege in Deutschland. Bei dem Projekt handelt es sich um einen klimafreundlichen Neubau im Standardeffizienzhaus 40 EE mit QNG-Zertifizierung. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

Grundsteinlegung mit vielen Gästen und einer Zeitkapsel

Im Rahmen der Grundsteinlegung begrüßte die Pro Urban AG zahlreiche Gäste, darunter den Bürgermeister der Gemeinde Lotte, Philipp Middelberg, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Gemeindeverwaltung und der regionalen Presse. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Bauherrenseite richtete auch der Bürgermeister das Wort an die Anwesenden und betonte die Bedeutung zusätzlicher Pflegekapazitäten für die Kommune.

Ein symbolischer Höhepunkt der Veranstaltung war das Einbringen einer Zeitkapsel, die gemeinsam von Vorstand, Bürgermeister und Bauleitung in das Fundament eingelassen wurde. Bei sonnigem Wetter klang die Veranstaltung im Anschluss in persönlichem Austausch aus.

Projekt für die soziale Infrastruktur

Mit dem Seniorenzentrum Bergstraße reagiert die Pro Urban AG auf die kontinuierlich steigende Nachfrage nach Pflegeplätzen. Der demografische Wandel führt bundesweit zu einem wachsenden Bedarf an stationären Versorgungsangeboten. Projekte wie dieses leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur vor Ort und stärken gleichzeitig die langfristige Versorgungssicherheit in der Region. Das Seniorenzentrum Bergstraße setzt damit ein klares Zeichen für die Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität in Lotte.

Weitere Infos zu dem Projekt und dem Kauf eines Modern Apartments gibt es online.

12. März 2026 0 Kommentare
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Polizei (Archiv)

Wirtschaftsminister Blank bei schwerem Unfall auf A20 verletzt

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank (parteilos) ist bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 20 schwer verletzt worden. Auch sein Fahrer erlitt nach Angaben des Wirtschaftsministeriums schwere Verletzungen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagmorgen auf der Richtungsfahrbahn Lübeck zwischen den Anschlussstellen Bad Sülze und Tessin.

Unfall auf der A 20

Wolfgang Blank
In der Folge prallte der BMW nach Polizeiangaben gegen die Mittelleitplanke und überschlug sich. Wirtschaftsministerium und Polizei bestätigten, dass sowohl der Minister als auch sein Fahrer schwer verletzt wurden.

Mehrere Verletzte und laufende Ermittlungen

Die beiden Schwerverletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Fahrzeugführer des Sicherungswagens, der ursprünglich auf der linken Fahrspur eine Baustelle absichern sollte, erlitt nach Polizeiangaben leichte Verletzungen.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten zunächst noch an, wie die Polizei mitteilte.

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Neben der Sichtbarkeit und Präsenz zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der Menschen in der Grenzregion, stand insbesondere die Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität im Fokus. / Foto: Polizei Osnabrück

Polizei Osnabrück war dabei: Großkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze

von Hasepost 12. März 2026

Am 5. März fand unter Federführung der niederländischen Sicherheitsbehörden eine konzertierte Aktion mit deutschen Partnerbehörden im Dreiländereck Niederlande, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen statt.

Mehr Sicherheitsgefühl in der Grenzregion und Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität

Neben der Sichtbarkeit und Präsenz zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der Menschen in der Grenzregion stand insbesondere die Bekämpfung von grenzüberschreitender Kriminalität bei der Großkontrolle im Fokus. Dabei ging es unter anderem um die Deliktsfelder Betäubungsmittelkriminalität, Kfz-, Urkunden-, Eigentums-, Verbringungs- und Schleusungskriminalität.

Viele Institutionen beteiligt an Kontrollen

An der Kontrollaktion nahmen neben den niederländischen Behörden des Zolls der Koninklijken Marrechaussee und der Politie auch das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT) aus Bad Bentheim, die Polizeidirektion Osnabrück, die Bundespolizeiinspektionen Kleve und Bad Bentheim, die Kreispolizeibehörde Borken, die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und auch der deutsche Zoll sowie die Hauptzollämter aus Osnabrück und Münster teil.

Polizei mehrfach fündig geworden

Bei den zahlreichen mobilen und stationären Kontrollen im Grenzbereich konnten beispielsweise in Höhe des Schüttorfer Kreuzes (A30/A31) geringe Mengen Amphetamine und Marihuana und ein Einhandmesser sowie ein nicht zugelassenes Pfefferspray sichergestellt werden. Auch die weiteren Kontrollen führten in den Niederlanden in 15 Fällen zum Auffinden von Marihuana, Crack und Crystal Meth. Dabei waren Einsatzkräfte, die in den Zügen kontrollierten, auch fündig geworden. Außerdem beschlagnahmten die niederländischen Behörden acht Fahrzeuge – überwiegend wegen hoher Steuerschulden.

Eine Person konnte festgenommen werden, weil sie im Verdacht steht, ein Fahrzeug entwendet zu haben. Dazu stellten die Beamten geringe Mengen von illegalen Zigaretten und Feuerwerkskörpern sicher. Darüber hinaus wurden insgesamt 19 Fahrzeugführende aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Alkohol standen. Gegen sie wurden Straf- beziehungsweise Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

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Katharina Pötter händigt Manfred Blieffert das Verdienstkreuz am Bande aus. / Foto: Silke Brickwedde

Manfred Blieffert erhält das Verdienstkreuz für sein Wirken in Kunst und Kultur Osnabrücks

von Lilli Würdemann 12. März 2026

Am 11. März erhielt Manfred Blieffert im historischen Friedenssaal des Rathauses Osnabrück feierlich das Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens, nachdem dieses ihm bereits am 6. Oktober 2025 für sein besonderes Wirken in der kulturpolitischen Landschaft Osnabrücks vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies verliehen wurde.

Feierliche Übergabe im Friedenssaal gestaltet sich sichtlich emotional

Überreicht wurden ihm Urkunde und Ordenszeichen von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. Diese stellt in ihrer Rede den besonderen Stellenwert Bliefferts innerhalb der Osnabrücker Stadtgesellschaft heraus. „Manfred Blieffert hat die Kunst und Kultur in Osnabrück nicht nur begleitet, sondern maßgeblich mit geformt.“, betont Pötter. Die Worte der Oberbürgermeisterin gehen Blieffert dabei sichtlich zu Herzen. 

Unterstrichen wird dieser emotionale Moment immer wieder durch musikalische Einlagen des Musikers Ismail Türker. „Es ist schön zu leben, wo auch immer du bist.“, singt so der Musiker an einer Stelle auf türkisch und unterstreicht damit stellvertretend, den Respekt und die Zuneigung die Blieffert von den vielen Freunden und Familienangehörigen im Publikum erfährt. 

Über Druckfahrräder und Weltrekorde

Als Manfred Blieffert 1986 nach Osnabrück kommt, um eine Lehrtätigkeit an der „Kunstschule im Konservatorium“ antreten zu können, wusste er selbst erstmal gar nicht, wo Osnabrück überhaupt liegt. Dies zeigt sich besonders ironisch, da heute die meisten Osnabrückerinnen und Osnabrücker Manfred Blieffert und seine Arbeit in der Kulturpolitik Osnabrücks kennen. Vor allem kennen ihn aber viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker durch seine Arbeit mit dem mobilem Druckfahrrad, mit welchem er seit 2015 die Osnabrücker Öffentlichkeit begeistert. „Die Stadt ist meine Galerie, ich drucke für alle Osnabrückerinnen und Osnabrücker.“, sagt Blieffert selbst. Dabei stellte er sogar vor 12 Jahren einen Weltrekord auf, indem er mit Kindern den längsten Holzschnitt der Welt anfertigte.

Feierstunde für Manfred Blieffert im Friedenssaal. / Foto: Lilli Würdemann

Feierstunde für Manfred Blieffert im Friedenssaal. / Foto: Lilli Würdemann

Bliefferts Kunst prägt ganze Generationen

In seiner Kunst verfolgte Blieffert stets drei Ziele, die sein gesamtes Wirken durchziehen: ökologische Nachhaltigkeit, Friedenssicherung und Demokratiebildung. Dies zeigt sich auch in seiner Arbeit mit Kindern und jungen Menschen. Nachdem er im Jahr 1994 im Zuge des Kunstschulprojekts „Auf den Spuren Felix Nussbaums“ mit Kindern und Jugendlichen eine zeichnerische Geschichtswerkstatt in Osnabrück und Auschwitz durchführte, sagt ihm die Mutter eines Schülers: „Diese Kinder und Jugendliche sind für ihr Leben gegen den Totalitarismus gewappnet.“ Blieffert beteuert in seiner Rede, wie viel ihm dies bedeute, da eine wache Erinnerungskultur und die Stärkung der Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen besondere Herzensangelegenheiten seinerseits seien. 

Osnabrück hat immer noch offene Wunden in der Erinnerungskultur

In seiner Rede spricht Blieffert neben seinem Dank an Osnabrück für den hohen Stellenwert der Kunstförderung und ihrer Absicherung, jedoch auch noch einen Wunsch aus: Im Zuge seines langen Engagement für die Erinnerungskultur in Osnabrück wünscht er sich vor allem die Ausarbeitung eines Schulprojekts zur Freilegung der Kellergewölbe der ehemaligen jüdischen Synagoge, welche durch die Nationalsozialisten zerstört wurde. „Dies ist immer noch eine offene Wunde der Erinnerungskultur in Osnabrück.“, mahnt Blieffert. 

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Computer-Nutzer (Archiv)

Burda-Chef Al-Hames fordert Digitalsteuer für Europas Tech-Wachstum

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der neue Verwaltungsratschef von Hubert Burda Media, Marc Al-Hames, hat sich für die Einführung einer Digitalsteuer ausgesprochen. Aus seiner Sicht soll das damit eingenommene Geld gezielt in europäische Technologieunternehmen fließen, um deren Wachstum zu beschleunigen. Zugleich mahnt er mehr unternehmerische Freiheiten und eine veränderte Kapitalallokation in Deutschland an.

Digitalsteuer als Instrument für Technologie-Wachstum

Marc Al-Hames
Al-Hames knüpft seine Forderung an strukturelle Veränderungen im Wirtschafts- und Finanzrahmen. "Wir brauchen eine andere Kapitalallokation. Investitionszusagen von 110 Milliarden Dollar in einer Finanzierungsrunde, wie bei Open AI, kann heute vermutlich kein einziges Unternehmen in Europa tragen", sagte Al-Hames dem "Handelsblatt".

Neue Freiheiten für deutsche Unternehmen

Nach den Vorstellungen von Al-Hames braucht es für einen solchen Wandel auch neue unternehmerische Freiheiten in Deutschland. Diese Rahmenbedingungen seien aus seiner Sicht notwendig, damit europäische Firmen im internationalen Wettbewerb, insbesondere mit großen US-Techkonzernen, mithalten und eigenständige Investitionsentscheidungen treffen können.

Zukunftsstrategie für Burda-Konzern

Zu Beginn des Jahres hat Al-Hames den Vorsitz des Verwaltungsrates bei Hubert Burda Media übernommen. Gemeinsam mit den Erben von Hubert Burda, Jacob Burda und Elisabeth Burda Furtwängler, soll er nun eine Zukunftsstrategie für den Medien- und Technologiekonzern entwickeln. Burda erwirtschaftete 2024 rund 2,7 Milliarden Euro Umsatz.
Zu den bekanntesten journalistischen Marken des Unternehmens zählen "Focus" und "Bunte". Im Beteiligungsgeschäft ist Burda unter anderem mit "Holiday Check" und "Xing" aktiv.

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Zoll (Archiv)

Zoll verschärft Kontrollen: Immer mehr Fälle von Benzinschmuggel

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der Zoll registriert an den deutschen Grenzen immer häufiger Schmuggel von Benzin und anderen Kraftstoffen. Grund sei ein deutlicher Anstieg des sogenannten Tanktourismus infolge stark gestiegener Spritpreise, wie der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei und Zoll, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe) sagte.

Zoll verschärft Kontrollen an den Grenzen

„Der Tanktourismus hat angesichts der explosionsartig gestiegenen Spritpreise stark zugenommen“, sagte Andreas Roßkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für den Bereich Bundespolizei und Zoll, der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Als Zoll haben wir daher die Kontrollen erhöht, sie werden intensiviert durchgeführt. Immer öfter erwischen wir dabei Autofahrer, die mehr als die erlaubte Freimenge verbrauchsteuerpflichtiger Treibstoffe im Kofferraum haben“, so Roßkopf weiter in der „Rheinischen Post“.
Der Zoll achte derzeit verstärkt auf entsprechende Verstöße, „um dem Treibstoffschmuggel wirksam zu begegnen“, sagte Roßkopf laut „Rheinischer Post“. „Wir warnen ausdrücklich davor, große und damit nicht mehr zulässige Mengen in Zusatzkanistern mitzuführen. Denn wir sprechen auch von nicht mehr erlaubten Gefahrguttransporten“, betonte Roßkopf gegenüber der Zeitung.

Regeln für die Einfuhr von Kraftstoff

Zusätzlich zum Tankinhalt dürfen maximal 20 Liter Kraftstoff in einem fest verschlossenen Reservekanister straffrei über die Grenze nach Deutschland mitgenommen werden. Bei der Einfuhr von mehr als 20 Litern muss laut ADAC Mineralölsteuer entrichtet werden. Verstöße gegen die Freimenge können als Ordnungswidrigkeit oder als Steuerhinterziehung gewertet und mit Bußgeldern bedacht werden.

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UNHCR (Archiv)

UNHCR: Millionen Iraner wegen Konflikt im eigenen Land vertrieben

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR schätzt, dass bis zu 3,2 Millionen Menschen innerhalb des Iran vorübergehend vertrieben wurden. Betroffen sind demnach insbesondere Bewohner großer Städte wie Teheran sowie bereits zuvor im Land aufgenommene Flüchtlingsfamilien. UNHCR passt nach eigenen Angaben seine Maßnahmen an die wachsenden Bedürfnisse an und arbeitet eng mit nationalen Behörden und Partnern zusammen.

Millionen Menschen innerhalb des Iran auf der Flucht

Nach Einschätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind im Iran bis zu 3,2 Millionen Menschen aufgrund des anhaltenden Konflikts vorübergehend innerhalb des Landes vertrieben worden. Vorläufige Einschätzungen zeigten, dass zwischen 600.000 und einer Million Haushalte betroffen seien, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die meisten der Vertriebenen flohen demnach aus Teheran und anderen großen Städten in den Norden und in ländliche Gebiete, um Sicherheit zu suchen, wie UNHCR weiter mitteilte.

Besondere Gefährdung für Flüchtlingsfamilien

Auch Flüchtlingsfamilien, die im Land aufgenommen wurden, vor allem Afghanen, seien betroffen, erklärte UNHCR. Diese seien besonders gefährdet, da sie sich bereits in einer prekären Lage befänden und über begrenzte Unterstützungsnetzwerke verfügten. Familien verließen die betroffenen Gebiete aufgrund der zunehmenden Unsicherheit und des eingeschränkten Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen, so die Organisation.

UNHCR passt Maßnahmen an wachsenden Bedarf an

Das UNHCR hat nach eigenen Angaben seine Maßnahmen im Land auf die wachsenden Bedürfnisse angepasst. Man arbeite mit nationalen Behörden und Partnern zusammen, um den neu entstehenden Bedarf zu bewerten und die Vorsorge angesichts zunehmender Bevölkerungsbewegungen zu verstärken, teilte die Organisation mit.

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Computer-Nutzer (Archiv)

Russische Hacker attackieren Signal-Konten von Politikern und Militärs

von Hasepost Redaktion 12. März 2026

Der frühere BND-Vizepräsident Arndt Freytag von Loringhoven ist Opfer eines Cyberangriffs auf Nutzer der Messenger-App Signal geworden. Der Angriff, den der Verfassungsschutz als „sicherheitsrelevant“ eingestuft hat, richtet sich vor allem gegen Amtsträger, Militärs und Journalisten und wird von niederländischen Geheimdiensten „russischen Staatsakteuren“ zugeschrieben.

Ehemaliger BND-Vize von vermeintlichem Support kontaktiert

Der 69-jährige Arndt Freytag von Loringhoven berichtete dem Magazin „Spiegel“, bei ihm habe sich ein angeblicher Signal-„Support“ gemeldet und die Eingabe der PIN gefordert. Der gelernte Diplomat, der bis 2019 bei der Nato für nachrichtendienstliche Zusammenarbeit zuständig war, gab diese Daten demnach ein, wie der „Spiegel“ weiter berichtete.
Im Februar stufte der Verfassungsschutz die globale Attacke als „sicherheitsrelevant“ ein. Nach diesen Angaben richtet sie sich vor allem gegen Amtsträger, Militärs und Journalisten. Nach Informationen des Magazins meldeten sich zudem hochrangige deutsche Politiker als Betroffene bei Behörden.

Verdacht auf „russische Staatsakteure“

Niederländische Geheimdienste sind überzeugt davon, dass „russische Staatsakteure“ hinter der Attacke stecken. Sie könnten Konten von Opfern übernehmen, Zugriff auf deren Kontakte erhalten und Nachrichten verschicken. Offenbar lockten sie im Namen Loringhovens dessen Kontakte per Link auf eine Website.

Warnung an Kontakte und Löschung des Kontos

Der Ex-Geheimdienstler sagte laut „Spiegel“, er habe alle Kontakte gewarnt und sein Konto gelöscht. Der Fall zeige, dass „russische Staatsakteure ihre offensiven hybriden Kampagnen unvermindert fortsetzen“. In seinem Buch „Putins Angriff auf Deutschland“ hatte er auch über russische Cyber-Bedrohungen geschrieben.

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12. März 2026 0 Kommentare
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