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Ex-VW-Chef Müller fordert Öffnung der Brandmauer zur AfD

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Der frühere Volkswagen-Chef Matthias Müller hat die Strategie der etablierten Parteien gegenüber der AfD kritisiert und eine teilweise Öffnung der sogenannten Brandmauer vorgeschlagen. In einem Interview mit dem Nachrichtenportal T-Online warnte er zudem vor einer politischen und gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands hin zu einem „Vollkaskostaat“ und einer „DDR 2.0“.

Kritik an Brandmauer gegenüber der AfD

Der frühere VW-Chef Matthias Müller hat die Haltung der übrigen Parteien im Bundestag gegenüber der AfD infrage gestellt. "Sie sollten die Brandmauer ein Stück weit öffnen", sagte Müller dem Nachrichtenportal T-Online mit Blick auf die übrigen Parteien im Bundestag. Das könne "die Unfähigkeit der Partei zutage bringen". Die bisherige Strategie führe eher dazu, dass sich die AfD "schön eingehegt weiterentwickeln" könne.

Warnung vor „Vollkaskostaat“ und „DDR 2.0“

Grundsätzlich sieht Müller Deutschland politisch und gesellschaftlich auf einem problematischen Kurs. "Wir sind auf dem Weg in einen Vollkaskostaat", sagte der ehemalige Topmanager laut T-Online. Viele Bürger versteckten sich hinter staatlicher Absicherung und übernähmen immer weniger Eigenverantwortung. "Wir sind ein Volk von Egoisten", so Müller in dem Interview.
Seine frühere Warnung bekräftigte Müller erneut: "Wir sind auf dem Weg zu einer DDR 2.0." Ohne umfassende Reformen drohe Deutschland wirtschaftlich weiter zurückzufallen. Doch: "Unsere Politiker sind damit überfordert."

Auslagerung von Aufgaben an NGOs

Außerdem kritisierte Müller laut T-Online den Umgang mit Nichtregierungsorganisationen. Der Staat habe in den vergangenen Jahren Aufgaben an NGOs ausgelagert, die er aus seiner Sicht selbst übernehmen sollte. Organisationen wie etwa die Deutsche Umwelthilfe oder den BUND könne man daher auch direkt in das Umwelt- oder Wirtschaftsministerium integrieren, so Müller.

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15. März 2026 0 Kommentare
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45 Studierende aus den Studiengängen Industrial Product Design und Freiraumplanung reisten nach Ägypten und arbeiten dort gemeinsam mit ägyptischen Studierenden an einem interdisziplinären Stadtentwicklungsprojekt. / Foto: Hochschule Osnabrück

Studierende aus Ägypten und Deutschland arbeiten gemeinsam an Konzepten für lebenswerte Stadtviertel

von PM 15. März 2026

Seit Jahren verbindet die Hochschule Osnabrück und die German University in Kairo (GUC) eine enge Partnerschaft. Jedes Jahr entwickeln Studierende beider Hochschulen gemeinsame Projekte. Im letzten Semester war die Kooperation so umfangreich wie nie zuvor: 45 Studierende aus den Studiengängen Industrial Product Design und Freiraumplanung reisten nach Ägypten und arbeiten dort gemeinsam mit ägyptischen Studierenden an einem interdisziplinären Stadtentwicklungsprojekt.

Lebensqualität erhöhen – Potenziale sichtbar machen

Im Mittelpunkt stand die Entwicklung sozialer und gestalterischer Konzepte für städtische Gebiete unweit der Pyramiden von Gizeh. Die Quartiere gelten als strukturell benachteiligt, verfügen jedoch über großes Potenzial – etwa durch freie Flächen, Wasserläufe und vorhandenes Land. Die Studierenden erarbeiteten Ansätze, die die Lebensqualität der dort lebenden Menschen verbessern können. „Produktdesign, Freiraumplanung und lokale Perspektiven fließen dabei bewusst zusammen. Wir verbinden fachliche Analyse mit echter Begegnung – und schaffen so die Grundlage für tragfähige Lösungen in komplexen urbanen Räumen“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück.

Zum Auftakt trafen sich die Studierenden in Kairo. Gemischte Gruppen aus Freiraumplanungs-Studierenden, Industrial-Design-Studierenden und ägyptischen Produktdesigner*innen arbeiteten dort eine Woche lang intensiv zusammen: bei Workshops, Geländeanalysen und Besuchen der umliegenden Stadtquartiere. Die Gruppen präsentierten erste ideenbasierte Ansätze bereits vor dem Präsidium der GUC. Der Präsident selbst nahm sich Zeit, um die Arbeit der Studierenden zu würdigen.

Kairo erleben – Kultur, Hochschule, Alltag

Neben der Projektarbeit lernten die Studierenden den Hochschulalltag an der GUC kennen: moderne Werkstätten, Labore und einen weitläufigen grünen Campus. „Der Campus ist sehr schön: begrünt, überall stehen Palmen. Eine richtige kleine Oase in dem Trubel von Kairo“, so Solea Valentino, Industrial Product Design Studentin an der Hochschule Osnabrück.

Darüber hinaus bot das Rahmenprogramm tiefe Einblicke in die Kultur und das Alltagsleben Kairos: Besuche in Moscheen, im neuen Grand Egyptian Museum, auf dem Bazar, in Handwerksbetrieben und Berufsschulen sowie gemeinsame Abendessen, Ausflüge an den Nil und Begegnungen abseits touristischer Routen. Michelle Bußmann, ebenfalls Industrial Product Design Studentin, hebt besonders die Gastfreundschaft hervor: „Die ägyptischen Studierenden haben sich so viel Mühe gegeben. Wir waren jeden Abend unterwegs, haben zusammen gegessen, gelacht und Kairo aus einer Perspektive erlebt, die man als Tourist*in nie sehen würde.“

Wertvolle Lernerfahrungen – fachlich wie persönlich

Die interkulturelle Zusammenarbeit sei anspruchsvoll, aber äußerst bereichernd, so die Lehrenden. Studierende lernen unterschiedliche Arbeitsstile kennen, erleben neue kulturelle Perspektiven und reflektieren soziale Fragestellungen unmittelbar vor Ort. „Wir hoffen, dass die Studierenden etwas fürs Leben mitnehmen – Offenheit für andere Lebenswelten, neue Zugänge zu Gestaltung und Stadtentwicklung und die Fähigkeit, interkulturell zusammenzuarbeiten“, sagt Hofmann. Interkulturelle Kompetenzen sind daher bewusst Teil des Lehrplans.

Hintergrund des Projekts

Ermöglicht wurde das Projekt durch rund 30.000 Euro, die die Hochschule sowie die beteiligten Fakultäten einwarben – unterstützt von der Ulderup-Stiftung und durch Eigenleistungen der Studierenden.

15. März 2026 0 Kommentare
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Welthandelsorganisation WTO

WTO-Chefin warnt: Globaler Handel in tiefster Krise

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Die Generaldirektorin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, warnt vor der größten Krise des globalen Handels seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zugleich betont sie, dass der überwiegende Teil des weltweiten Warenaustauschs weiterhin auf Grundlage der WTO-Regeln funktioniere und nicht alles zusammengebrochen sei.

„Schlimmste Verwerfungen der letzten 80 Jahre“

Ngozi Okonjo-Iweala
„Die große Mehrheit der Mitglieder wendet unser Regelwerk an“, so Okonjo-Iweala in dem Gespräch mit der „Welt“. Damit wolle sie deutlich machen, dass die multilateralen Handelsregeln weiterhin breite Anwendung fänden. „Nicht alles ist kaputt“, sagte sie.

Umgang mit US-Zöllen und Rolle der USA

In den vergangenen Monaten verhängte US-Präsident Donald Trump Zölle gegen viele Staaten der Erde und missachtete dabei wohl WTO-Regeln. Okonjo-Iweala verteidigte Amerika dennoch und spricht dem Land eine zentrale Rolle bei notwendigen Veränderungen im internationalen Handelssystem zu. „Wir schätzen die USA als Mitglied und freuen uns, dass sie dabei sind“, sagte sie der „Welt“.
Aus ihrer Sicht kann der Konflikt um US-Zölle auch als Anstoß für Reformen dienen. „Und es ist doch gut, wenn die WTO-Staaten nun – anders als vielleicht zuvor – bereit sind, schwierige Reformen anzupacken“, sagte Okonjo-Iweala der „Welt“.

Vorschläge zur Stärkung der WTO

Die Generaldirektorin will die WTO, die derzeit teilweise von den USA blockiert wird, wieder handlungsfähiger machen. Sie wirbt dafür, dass Mitglieder neue Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Organisation nutzen. „Einzelne Mitglieder könnten sich zum Beispiel öfter als bisher zu sogenannten Koalitionen der Willigen zusammenschließen“, schlug sie vor.
Solche Formate könnten aus ihrer Sicht dazu beitragen, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. „Also zu Gruppen innerhalb der WTO, die dann gemeinsam Regeln entwickeln und Entscheidungen treffen“, erläuterte Okonjo-Iweala in der „Welt“.

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15. März 2026 0 Kommentare
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Luft-Messstation (Archiv)

Deutschlands CO₂-Ausstoß 2025 stagniert – Klimaziele in Gefahr

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind im Jahr 2025 nahezu stagniert und nur minimal um 0,1 Prozent zurückgegangen. Zwar liegt die Gesamtmenge unter der im Klimaschutzgesetz festgelegten Grenze, doch insbesondere Verkehrs- und Gebäudesektor verfehlen deutliche Fortschritte. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt sehen deshalb zusätzlichen Handlungsbedarf beim Klimaschutz.

Emissionen sinken nur leicht

Im Jahr 2025 sind die Emissionen in Deutschland nur um 0,1 Prozent gesunken. Das teilten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt am Samstag in Berlin mit. Insgesamt ging der Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen um 0,9 Millionen Tonnen auf 648,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zurück. Damit hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen seit 1990 um 48 Prozent reduziert.
Die vom Klimaschutzgesetz erlaubte Emissionsmenge für 2025 lag bei 661,6 Millionen Tonnen und wurde damit eingehalten. Zugleich zeige sich jedoch, dass Deutschlands Klimaziele zunehmend unter Druck geraten, wie aus den Angaben von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt hervorgeht.

Bundesumweltminister spricht von zu langsamen Fortschritten

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) sagte, dass die Fortschritte bei den Emissionen zu langsam seien, obwohl die Nachfrage nach Elektroautos und Wärmepumpen stark gestiegen sei. Auch die Zahl der neu genehmigten Windkraftprojekte erreichte nach Angaben von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt einen Rekord.

Mehr Handlungsbedarf in Verkehr und Gebäuden

Besonders im Verkehrs- und Gebäudesektor bestehe weiterhin hoher Handlungsbedarf. Die Emissionen im Verkehrssektor stiegen um 2,1 Millionen Tonnen auf 146,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, während im Gebäudesektor ein Anstieg um 3,4 Millionen Tonnen auf 103,4 Millionen Tonnen verzeichnet wurde.
Das Umweltbundesamt bekräftigte, dass zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen notwendig seien, um die Ziele für 2030 und darüber hinaus zu erreichen.

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Junge Leute

Justizministerin fordert schärfere Altersgrenzen für soziale Netzwerke

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat sich für strengere Regeln zur Nutzung sozialer Medien durch Kinder und Jugendliche ausgesprochen. Sie begrüßte die laufende Debatte über Altersgrenzen und drängt auf neue Vorgaben noch in diesem Jahr, um junge Nutzer besser vor Gefahren im digitalen Raum zu schützen.

Forderung nach mehr Schutz im digitalen Raum

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die aktuelle Diskussion um Altersgrenzen für soziale Medien ausdrücklich begrüßt und strengere Regeln noch in diesem Jahr gefordert. Der "Rheinischen Post" sagte Hubig: "Der Staat muss mehr tun, um Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen. Dabei kann es nicht nur darum gehen, mehr Medienkompetenz zu vermitteln. Vor echten Gefahren braucht es echten Schutz."
Die Ministerin verwies auf bestehende Regelungen in anderen Bereichen und kritisierte Unterschiede im Umgang mit Jugendschutz. Weiter sagte sie der "Rheinischen Post": "Für jede Gaststätte und für jedes Kino in Deutschland gibt es klare Vorgaben zum Jugendschutz. Es ist unlogisch, wenn wir milliardenschwere Plattformen mit manipulativen Algorithmen laxer behandeln als Eckkneipen oder Ausflugslokale."

„Abgestuftes Schutzkonzept“ für soziale Netzwerke

Nach Einschätzung von Hubig entwickelt sich die öffentliche Auseinandersetzung in ihrem Sinne. Ihrer Meinung nach laufe die "Debatte derzeit in die richtige Richtung". Gegenüber der "Rheinischen Post" erklärte sie: "Es gibt inzwischen ein breites Bewusstsein dafür, dass die Nutzung der sozialen Netzwerke für Kinder und Jugendliche extrem schädliche Folgen haben kann." Aus ihrer Sicht brauche es daher ein "abgestuftes Schutzkonzept". Sie sagte weiter: "Wir müssen anerkennen, dass unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Schutzbedürfnisse und unterschiedliche Interessen an digitaler Teilhabe haben."

Expertenkommission soll Grundlage liefern

Mit Blick auf den weiteren Zeitplan verwies Hubig auf die Arbeit einer eingesetzten Expertenkommission. Zur "Rheinischen Post" sagte die Justizministerin: "Ich erhoffe mir weitere konkrete Konzepte von der Expertenkommission, die im Auftrag der Bundesregierung Handlungsmöglichkeiten prüft. Spätestens im Sommer, wenn die Ergebnisse der Kommission vorliegen, sollten wir ins Handeln kommen. Jedes weitere Jahr ohne konkrete Schutzvorgaben kann schlimme Folgen haben für die Kinder und Jugendlichen, die jetzt gerade heranwachsen."

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Abstimmung auf

SPD und CDU beschließen neue Regierungskoalition in Brandenburg

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Die geplante Koalition aus SPD und CDU in Brandenburg hat ihre letzte parteiinterne Hürde genommen. Auf einem Landesparteitag in Potsdam billigten die Sozialdemokraten den Koalitionsvertrag mit großer Mehrheit, nachdem die CDU-Basis sich bereits zuvor eindeutig für das Bündnis ausgesprochen hatte. Der Koalitionsvertrag soll bis zur Landtagswahl 2029 gelten.

SPD-Landesparteitag stimmt Koalitionsvertrag zu

Auf einem Landesparteitag in Potsdam stimmten die Sozialdemokraten am Samstag dem Koalitionsvertrag in offener Abstimmung mit deutlicher Mehrheit zu. Knapp 96 Prozent der Delegierten votierten für das Bündnis mit der Union.

CDU-Basis ebenfalls klar für Koalition

Zuvor hatten sich die CDU-Mitglieder in einer Befragung ebenfalls klar für die Koalition ausgesprochen. Rund 83 Prozent stimmten nach Parteiangaben dafür. Der Vertrag soll bis zur Landtagswahl 2029 gelten.

Neues Bündnis nach Bruch der SPD-BSW-Koalition

Nach dem Bruch der SPD-BSW-Koalition wollen SPD und CDU die restlichen dreieinhalb Jahre bis zur Landtagswahl 2029 gemeinsam regieren. Der Koalitionsvertrag soll am Montag von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und dem designierten Innenminister Jan Redmann (CDU) unterzeichnet werden.

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Markus Krösche

Krösche bekennt sich zu Eintracht Frankfurt trotz Wechselgerüchten

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Sportvorstand Markus Krösche hat Spekulationen über einen möglichen Abschied von Eintracht Frankfurt zurückgewiesen und auf seinen laufenden Vertrag verwiesen. Gleichzeitig kritisiert er den Zustand der deutschen Nachwuchsförderung und fordert ein Umdenken im deutschen Fußball. Auch zur internen Kritik bei der Eintracht äußert sich Krösche gelassen.

Krösche bekennt sich zu Eintracht Frankfurt

Markus Krösche sieht trotz zuletzt aufgekommener Gerüchte keinen Anlass für Spekulationen über einen Abschied aus Frankfurt. "Ich habe einen Vertrag, alles andere ist unwichtig", sagte Krösche dem "Spiegel". Er betonte ferner: "Man sollte auch bei den Fakten bleiben: Wir haben eine spannende Mannschaft, ich fühle mich hier wohl. Ich kann und will nicht jede Spekulation kommentieren."
Krösche ist seit 2022 bei der Eintracht. In dieser Zeit schaffte der Club den Einzug in die Champions League. Vor allem seine Spielerverkäufe wie die der drei Eintracht-Angreifer Randal Kolo Muani (PSG, 95 Millionen Euro), Omar Marmoush (Manchester City, 75 Millionen Euro) und Hugo Ekitiké (Liverpool, 95 Millionen Euro) sorgten für Aufsehen in der Branche.

Umgang mit Kritik und sportlicher Situation

Nach Kritik von Vorstandschef Axel Hellmann gab es zuletzt Gerüchte, Krösche wolle Frankfurt verlassen. Zu den internen Diskussionen sagte er: "Dass wir auch mal etwas kritisch hinterfragen, ist doch normal." Frankfurt bleibt in dieser Bundesliga-Saison bisher unter den Erwartungen. Im Januar musste Trainer Dino Toppmöller gehen.

Deutliche Worte zur Nachwuchsförderung

Den Zustand des deutschen Nachwuchses sieht Krösche kritisch. "Wir setzen seit zehn Jahren die falschen Schwerpunkte", sagte er dem "Spiegel". Die Konsequenz sei, dass es kaum noch gute Außenverteidiger, Innenverteidiger, Flügelspieler und Stürmer auf internationalem Spitzenniveau gebe. Selbst auf der Torhüterposition sieht er Probleme. Krösche fordert: "Es muss ein Umdenken im deutschen Fußball geben. Es ist unsere Schuld als Clubs, dass wir diese Entwicklungen verschlafen haben und so schlecht ausbilden."

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Deutsches Kriegsschiff

Reeder kritisieren deutsche Absage an Militäreinsatz im Persischen Golf

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Der Verband der deutschen Reeder (VDR) hat mit Befremden auf Äußerungen der Bundesregierung zu einem möglichen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf reagiert. Während G7-Staaten, darunter Deutschland, die Notwendigkeit international koordinierter Schutzmaßnahmen betonen, lehnt die Bundesregierung ein militärisches Engagement aktuell ab.

Reederverband irritiert über Haltung der Bundesregierung

Die G-7-Länder und damit auch Deutschland hätten "zuletzt betont, dass internationale Anstrengungen notwendig sind, um die sichere Passage ziviler Schiffe zu gewährleisten", teilte der Verband dem "Spiegel" mit. Auch Deutschland sollte "alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können", heißt es weiter. "Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein."

Ablehnende Signale aus der Bundesregierung

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte einem europäischen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus am Freitag eine Absage erteilt. Er sehe nicht, "was europäische Fregatten dort unten noch ausrichten können", sagte der SPD-Politiker am Rande einer Übung in Norwegen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) wiederum sagte mit Blick auf ein mögliches deutsches Engagement, es gebe im Augenblick gar "keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken". Der CDU-Chef sagte: "Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden."

G7-Beschlüsse und Lage im Persischen Golf

Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten sich am 11. März darauf verständigt, Maßnahmen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Golfregion vorzubereiten und international koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe zu prüfen. Derzeit sind mehr als 40 Schiffe mit deutschem Bezug in der Region unterwegs, wie der VDR unter Berufung auf die Deutsche Marine mitteilte. An Bord arbeiten etwa 1.000 Seeleute. Insgesamt sitzen derzeit geschätzt mehr als 2.000 Schiffe im Persischen Golf fest, rund 20 davon wurden bereits attackiert, es gab Tote und Verletzte. Am frühen Donnerstagmorgen ist erstmals auch ein von einer deutschen Reederei verchartertes Schiff von Schrapnellen getroffen worden, ein Brand an Bord konnte gelöscht werden.

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15. März 2026 0 Kommentare
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Habermas im

Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren verstorben

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Der Philosoph Jürgen Habermas ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg, wie der Suhrkamp-Verlag mitteilte. Habermas zählte zur zweiten Generation der sogenannten Frankfurter Schule und galt als einer der weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart.

Philosoph und Soziologe von internationaler Bedeutung

Jürgen Habermas starb nach Angaben des Suhrkamp-Verlags am Samstag im Alter von 96 Jahren in Starnberg. Der Verlag teilte mit: Der Philosoph sei in Starnberg gestorben.
Habermas zählte zur zweiten Generation der sogenannten Frankfurter Schule. Er war zuletzt Professor für Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Hauptwerk „Theorie des kommunikativen Handelns“

Als sein Hauptwerk gilt die 1981 erschienene „Theorie des kommunikativen Handelns“. Habermas galt als einer der weltweit meistrezipierten Philosophen und Soziologen der Gegenwart.

Stimme in gesellschaftlichen und politischen Debatten

Habermas hatte sich bis zuletzt immer wieder in gesellschaftlichen und politischen Debatten zu Wort gemeldet.

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15. März 2026 0 Kommentare
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Mael Corboz

Arminia Bielefeld rettet spätes 2:2 gegen SC Paderborn

von Hasepost Redaktion 15. März 2026

Arminia Bielefeld und der SC Paderborn haben sich am 26. Zweitliga-Spieltag in einem intensiven Ostwestfalen-Duell 2:2 getrennt. Die Gastgeber gaben dabei eine Führung aus der Hand, sicherten sich jedoch in der Schlussminute per Elfmeter noch einen Punkt.

Frühe Führung für Bielefeld, Paderborn dreht die Partie

Arminia Bielefeld ging vor heimischer Kulisse in der 24. Minute in Führung. Joel Grodowski nutzte eine Flanke von Monju Momuluh und köpfte den Ball ins Netz. Trotz des Rückstands zeigte sich Paderborn kämpferisch.
Nach der Pause wurde der SC Paderborn für seine Bemühungen belohnt. In der 53. Minute glich Stefano Marino nach einem schnellen Umschaltspiel aus. Nur wenige Minuten später drehte Marino die Partie komplett: In der 62. Minute brachte er die Gäste in Führung, als er einen Pass von Baur im Strafraum verwertete.

Später Ausgleich durch Corboz

Arminia Bielefeld gab sich trotz des Rückstands nicht geschlagen und drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich. In der 90. Minute bekam die Mannschaft einen Elfmeter zugesprochen. Maël Corboz übernahm als Kapitän die Verantwortung und verwandelte sicher ins linke Eck, während der Paderborner Torhüter in die andere Richtung sprang.
Das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen und taktischen Wechseln auf beiden Seiten. Beide Mannschaften hatten Chancen, die Partie für sich zu entscheiden, doch letztlich blieb es beim Unentschieden. Arminia Bielefeld bleibt damit weiter im Abstiegskampf, während Paderborn wichtige Punkte im Aufstiegsrennen liegen lässt.

Ergebnisse auf den anderen Plätzen

Parallel gewann der 1. FC Nürnberg bei Holstein Kiel mit 3:2. Zudem schlug Eintracht Braunschweig Fortuna Düsseldorf mit 1:0.

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