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Commerzbank-Filiale (Archiv)

SPD-Fraktion stellt sich klar gegen Unicredit-Commerzbank-Übernahme

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die SPD-Bundestagsfraktion stellt sich gegen den Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank und verweist auf die Bedeutung des Instituts als systemrelevante Bank und großen Arbeitgeber. Finanzpolitikerin Frauke Heiligenstadt betont im Gespräch mit der „Rheinischen Post“, man unterstütze die Commerzbank und ihre Beschäftigten und lehne den jüngsten Vorstoß zur Erhöhung des Unicredit-Anteils ab.

SPD-Fraktion stellt sich hinter Commerzbank

Die SPD-Bundestagsfraktion hat den aktuellen Übernahmeversuch von Unicredit bei der Commerzbank deutlich zurückgewiesen. Die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion, Frauke Heiligenstadt, verwies in der „Rheinischen Post“ (Dienstag) auf die besondere Rolle des Instituts: „Die Commerzbank ist eine systemrelevante Bank, die immer wieder unter Beweis stellt, dass sie eigenständig sehr erfolgreich agieren kann. Außerdem ist sie ein großer Arbeitgeber hier vor Ort“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

Kritik am neuen Angebot von Unicredit

Heiligenstadt kritisierte gegenüber der „Rheinischen Post“ auch das aktuelle Vorgehen von Unicredit. „Unser Finanzminister Lars Klingbeil hat UniCredit mehrfach aufgefordert, Übernahmeversuche zu unterlassen. Mit dem neuen Angebot versucht Unicredit, die 30-Prozent-Hürde zu knacken und damit mehr und mehr Kontrolle über die Commerzbank zu erlangen. Wir lehnen diesen Versuch ab, genauso wie es in der Vergangenheit das Commerzbank-Management, der Betriebsrat und die Bundesregierung getan haben“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Verantwortung von Vorstand und Aufsichtsrat

Zugleich verwies Heiligenstadt im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ auf die Zuständigkeit der Gremien der Bank: „Gleichwohl ist es jetzt Sache des Vorstands und des Aufsichtsrates, eine Empfehlung an die Aktionäre auszusprechen. Wir als SPD-Bundestagsfraktion stehen hinter der Commerzbank und ihren Beschäftigten.“

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Haltestelle (Archiv)

Verdi ruft zu ÖPNV-Warnstreiks in fünf Bundesländern auf

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Im kommunalen Nahverkehr mehrerer Bundesländer drohen am kommenden Donnerstag massive Einschränkungen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu ganztägigen Streiks aufgerufen, in vielen Städten soll der Betrieb weitgehend ruhen. Hintergrund ist die laufende bundesweite Tarifrunde im ÖPNV, in der Verdi bessere Arbeitsbedingungen für zehntausende Beschäftigte fordert.

Verkehr in mehreren Bundesländern soll weitgehend stillstehen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat für den kommenden Donnerstag zu Streiks im kommunalen Nahverkehr in mehreren Bundesländern aufgerufen. Betroffen sind Bayern, das Saarland, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hamburg, wo der Verkehr in den meisten kommunalen ÖPNV-Unternehmen vollständig zum Erliegen kommen soll, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. In Hessen und Bremen wird noch entschieden, ob ebenfalls gestreikt wird.

Dritter gemeinsamer Arbeitskampf in laufender Tarifrunde

Laut Verdi handelt es sich um den dritten gemeinsamen Arbeitskampf im Rahmen der bundesweiten Tarifrunde, bei der die Arbeitsbedingungen für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 Unternehmen verhandelt werden. Christine Behle, Verdi-Vizevorsitzende, erklärte, dass in vielen Ländern die Verhandlungen noch am Anfang stünden und es dringend Lösungen brauche. In Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg sei bereits ein Tarifergebnis erzielt worden.

Forderungen nach Entlastung und besseren Zuschlägen

Verdi hat in jedem Bundesland eigene Forderungen aufgestellt, darunter die Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Ziel sei es, die Belastungen der Beschäftigten zu reduzieren und die hohe Fluktuation in den Betrieben zu stoppen, um den ÖPNV als Daseinsvorsorge zu sichern.

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Massenkarambolage auf der A1. / Foto: Heiko Westermann

Massenkarambolage im Hagelschauer auf der Autobahn A1 bei Osnabrück fordert fünf Verletzte

von Dominik Lapp 16. März 2026

Heftiger Hagel und eine nasse Fahrbahn haben am Montagmorgen (16. März) auf der A1 zu einer Massenkarambolage geführt. Insgesamt sieben Autos und ein Lastwagen waren in den Unfall verwickelt. Mehrere Menschen wurden verletzt, die Autobahn musste komplett gesperrt werden.

Schwierige Wetterbedingungen

Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Bremen in Höhe Osnabrück-Hafen. Zum Zeitpunkt des Geschehens herrschten schwierige Wetterbedingungen: Die Fahrbahn war nass, dazu setzte Hagel ein. Unter diesen Umständen kam es zu einer Kettenreaktion im Verkehr. Nach ersten Angaben des HASEPOST-Reporters vor Ort sind insgesamt sieben Autos sowie ein Lastwagen in den Unfall verwickelt. Sechs der Autos wurden dabei stark beschädigt. Wie genau es zu der Karambolage kam, ist derzeit noch unklar. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst waren schnell vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern und Verletzte zu versorgen.

Massenkarambolage auf der A1. / Foto: Heiko Westermann

Einige Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. / Foto: Heiko Westermann

Fünf Menschen verletzt – Autobahn voll gesperrt

Bei dem Unfall wurden fünf Menschen verletzt. Vier von ihnen mussten zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. Über die Schwere der Verletzungen liegen keine genaueren Informationen vor. Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme wurde die A1 ab der Anschlussstelle Osnabrück-Hafen in Richtung Bremen zeitweise vollständig gesperrt. Inzwischen ist die Sperrung aufgehoben worden. Der Verkehr staute sich auf rund acht Kilometer Länge zurück bis zur Anschlussstelle Lengerich.

Massenkarambolage auf der A1. / Foto: Heiko Westermann

Fünf Menschen wurden verletzt, vier mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. / Foto: Heiko Westermann

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A7-Brücke bei Fulda kontrolliert gesprengt

A7-Brücke bei Fulda kontrolliert gesprengt

von Redaktion Hasepost Videonews 16. März 2026


Die alte Thalaubachtalbrücke der A7 bei Eichenzell wurde gesprengt, um einem Neubau Platz zu machen.

Mit einem lauten Knall ist am Sonntagmorgen die alte Thalaubachtalbrücke der A7 bei Eichenzell im Landkreis Fulda kontrolliert gesprengt worden. Die Brücke, die seit 1968 den Verkehr über das Thalaubachtal führte, war den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen und musste einem Neubau weichen. Die Sprengung erfolgte planmäßig und wurde von zahlreichen Schaulustigen aus sicherer Entfernung beobachtet. Wie die Tagesschau berichtet, wurden für die Sprengung 100 Kilogramm Sprengstoff und etwa 1.000 Zünder in den zwölf Säulen der Brücke installiert. Die Brücke, die eine Länge von 312 Metern hatte, stürzte wie geplant in sich zusammen und hinterließ eine riesige Staubwolke.

Brückensprengung auf A7 verläuft planmäßig

Die Autobahn A7 war für die Sprengung in beide Fahrtrichtungen gesperrt und wurde am Nachmittag wieder freigegeben. Die Sprengung verlief nach Angaben der Autobahn GmbH wie geplant. ‚Die Brücke liegt, wie sie liegen soll‘, sagte ein Sprecher. Die genauen Auswirkungen der Sprengung werden nun von Experten vor Ort überprüft. Die alte Brücke wird nun Stück für Stück abtransportiert, um Platz für den Neubau zu schaffen.

Neubau der Brücke bis 2027

Der Neubau der Brücke soll schrittweise bis 2027 fertiggestellt werden. Die Kosten des Gesamtprojekts werden auf rund 115 Millionen Euro geschätzt. Die neue Brücke soll den erhöhten Verkehrsbelastungen standhalten und die Sicherheit auf der A7 verbessern. Die Sprengung der alten Brücke markiert einen wichtigen Schritt im Ausbau der Infrastruktur in der Region. Wie Fulda Info berichtet, beginnt nun die nächste Phase der Großbaustelle, in der das Baufeld für den Neubau der zweiten Brückenhälfte freigemacht wird.

Abbruchmaterial wird wiederverwertet

Das Abbruchmaterial wird dabei sorgfältig getrennt und wiederverwertet. Die B279, die unter der Brücke verläuft, soll voraussichtlich Anfang April wieder befahrbar sein. Die Sprengung der Thalaubachtalbrücke zeigt, wie komplexe Infrastrukturprojekte in Deutschland effizient umgesetzt werden können. Die erfolgreiche Sprengung ist ein Beispiel für die Professionalität aller Beteiligten und ein wichtiger Schritt für die Zukunft der A7.

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Frankfurter Börse

Dax startet stabil in Kriegswochen, Commerzbank-Aktie steigt

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Der Dax ist am Montagmorgen verhalten in die neue Handelswoche gestartet. Der deutsche Leitindex lag gegen 9:30 Uhr mit rund 23.445 Punkten knapp unter dem Schlussniveau vom Freitag. Während die Börsen Experten zufolge vor allem nach Halt suchen, profitieren einzelne Titel wie die Commerzbank von Übernahmefantasie.

Verhaltener Wochenauftakt am Aktienmarkt

An der Spitze der Kursliste rangierte am Morgen die Commerzbank. Die Unicredit hatte ein Übernahmeangebot für das Geldhaus vorgelegt, das bei den Anlegern offenbar gut ankam.
Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, ordnete die Stimmung an den Märkten ein. „Es ist die erste von drei Kriegswochen, die für den Dax ohne deutliche Kursverluste beginnt“, sagte Stanzl laut Consorsbank. „Die Börsen suchen aber lediglich nach Halt. Mehr nicht. Von Aufbruch oder Zuversicht ist nichts zu spüren. Die Anleger setzen auf Gespräche zwischen Washington und Teheran. Darauf, dass wieder Tanker durch die Straße von Hormus fahren. Es ist viel Erwartung – und wenig Gewissheit. Für eine nachhaltige Erholung der Kurse im Dax ist das wohl noch zu wenig.“

Unsicherheit durch Iran-Konflikt

Stanzl verwies zugleich auf eine gewisse Robustheit des deutschen Leitindex: „Es ist dennoch ein starkes Signal, dass der Dax nicht wieder unter das Tief der Vorwoche – also unter 23.000 Punkte – gefallen ist. Damit bleibt auch die Vorstellung bestehen, der Iran-Krieg könne in absehbarer Zeit an Schärfe verlieren. Gleichzeitig wächst der Zweifel, ob Teheran den Druck, den die Kontrolle über Hormus erzeugt, rasch preisgeben wird. Anleger werden jetzt auf jedes Zeichen achten. Auf Hinweise, dass der Konflikt an Gewicht verliert. Oder darauf, ob sich die Spirale weiterdreht – hin zu gezielten Angriffen auf Tanker oder Infrastruktur, die für den Ölfluss zentral sind.“
Mit Blick auf die internationalen Bemühungen um die Sicherung der Schifffahrtswege sagte Stanzl laut Consorsbank weiter: „Während US-Präsident Trump versucht, unbeteiligte Staaten für den Schutz der Straße von Hormus zu gewinnen, erklärt der Iran, Tanker mit Ziel in neutralen Ländern weiterhin passieren zu lassen. Das könnte die Bereitschaft vieler Staaten senken, sich einzubringen. Worte stehen gegen Worte. Das ist zwar weniger als Frieden, aber mehr als bloße Eskalation. Gespräche könnten den Märkten Zeit verschaffen, sich zu beruhigen. Erst in einem Umfeld nachlassender Schwankungen kann sich ein stabiler Boden bilden. Erst dann kehren größere Investoren zurück. Für den Dax bedeutet das: Ein Anstieg über 24.100 Punkte wäre ein technisches Signal für eine Bodenbildung – allerdings nur, wenn es nicht zuvor noch einmal zu neuen Tiefs kommt. Doch Anleger werden sich nicht alleinig von der Markttechnik wieder ins Risiko bewegen lassen. Dafür bedarf es Klarheit und einer echten Deeskalation. Bislang ist weder das eine noch das andere zu erkennen.“

Währungen, Gold und Öl im Blick

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1443 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8739 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 5.002 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entsprach einem Preis von 140,53 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 106,20 US-Dollar, das waren 3,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Manfred Weber

Druck auf Union nach Enthüllungen über EVP-Absprachen mit Rechtsaußen

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Nach Berichten über geheime Absprachen zwischen Abgeordneten der Europäischen Volkspartei (EVP) und rechten Fraktionen im Europaparlament wächst der politische Druck auf die Union. Führende Vertreter von SPD und Grünen fordern umfassende Aufklärung, während Stimmen aus der CSU EVP-Fraktionschef Manfred Weber gegen die Vorwürfe in Schutz nehmen.

Opposition verlangt umfassende Aufklärung

Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, forderte in der „Handelsblatt“ klare Antworten. „Es muss jetzt umgehend und umfassend aufgeklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen der EVP und den Rechtsaußen-Fraktionen im EU-Parlament handelt“, sagte Wiese dem „Handelsblatt“.
EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) nahm Wiese persönlich in die Pflicht: „Herr Weber muss sich dazu unverzüglich ehrlich machen.“ Die von Weber ins Spiel gebrachte Verantwortlichkeit auf Mitarbeiterebene nannte Wiese einen „billigen Trick, um von sich selbst abzulenken“. Wer als Fraktionsvorsitzender die Strategie vorgebe, müsse dafür sorgen, „dass die roten Linien von seiner Fraktion und deren Mitarbeitern eingehalten werden“.
Auch die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, verlangte Klarheit. Die Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, hätten „versprochen, dass es keinerlei Zusammenarbeit zwischen der CDU/CSU und der AfD gibt“, sagte Mihalic dem „Handelsblatt“. Wenn Chats in einer WhatsApp-Gruppe „nun das Gegenteil nahelegen, sind die Spitzen von CDU und CSU aufgefordert, deutlich zu machen, dass ihr Wort noch etwas gilt“. Die Chats belegten zudem, dass gemeinsame Abstimmungen von Christdemokraten und rechtsextremen Parteien „keine Zufälle waren, sondern vorbereitet und abgesprochen wurden“, so Mihalic im „Handelsblatt“.

Rückendeckung für Weber aus der CSU

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann nahm EVP-Chef Weber gegenüber den Vorwürfen in Schutz, die EVP habe eng mit Vertretern rechter Fraktionen im Europaparlament zusammengearbeitet. Weber hatte die Zusammenarbeit gegenüber der „Tagesschau“ indirekt eingeräumt und gesagt, man wolle keine Zusammenarbeit, brauche aber eine „Lösung in der Sache“.
„Ich glaube, dass man sein Statement in der ganzen Breite betrachten muss“, sagte Hoffmann am Montag den Sendern RTL und ntv und fügte hinzu: „Es wird keine Zusammenarbeit geben zwischen der Union und der AfD, allein schon deswegen, weil die AfD – das ist ja ihr erklärtes Ziel – die Union zerstören will.“ Zudem sei die Politik der Union darauf gerichtet, die AfD überflüssig zu machen. Hoffmann verwies besonders auf die Migrationswende.

Streitpunkt Migration und „Return Hubs“

Hoffmann warnte zugleich davor, dass Politik sich „nur mit sich selbst beschäftigt“. „Es geht schon darum, dass wir die Fragen lösen, die die Menschen beschäftigen. Da gehört das Thema Migration dazu.“ Weber habe darauf verwiesen, dass die SPD auf europäischer Ebene sehr unbeweglich sei. Hoffmann hob im Gespräch mit RTL und ntv einen Unterschied zur Bundes-SPD hervor: „Ich bin der SPD sehr dankbar, dass zum Beispiel bei dem Thema `Return Hubs` die Haltung der SPD sehr klar ist.“
In der Zusammenarbeit von EVP und rechten Parteien soll es unter anderem um die Abschiebung von Asylsuchenden in sogenannte „Return Hubs“ in Staaten außerhalb der EU gegangen sein.

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Reinigungskraft in

Trotz Mindestlohn: Millionen Beschäftigte arbeiten weiter im Niedriglohnsektor

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland hat im vergangenen Jahr im Niedriglohnsektor gearbeitet. Trotz des auf 12 Euro angehobenen gesetzlichen Mindestlohns verdienten Millionen Menschen weniger als zwei Drittel des Medianlohns. Besonders häufig betroffen sind Minijobber, Jüngere, Geringqualifizierte, befristet Beschäftigte, Frauen und ausländische Beschäftigte. Das Armutsrisiko liegt für Niedriglohnbeschäftigte deutlich über dem Durchschnitt aller Beschäftigten.

Universität Duisburg-Essen legt neue Zahlen vor

Nach Angaben der Universität Duisburg-Essen hat im vergangenen Jahr fast jeder fünfte abhängig Beschäftigte in Deutschland im Niedriglohnsektor gearbeitet. Die Universität teilte am Montag mit, dass trotz des auf 12 Euro angehobenen gesetzlichen Mindestlohns rund 7,2 Millionen Menschen weniger als zwei Drittel des Medianlohns verdienten.
Besonders hoch ist das Armutsrisiko unter Niedriglohnbeschäftigten: 22,6 Prozent galten 2022 als armutsgefährdet, während die Quote unter allen abhängig Beschäftigten bei 7,3 Prozent lag. Ende der 1990er-Jahre waren Niedriglohnbeschäftigte mit 9,3 Prozent noch deutlich seltener von Armut betroffen. Entscheidend ist laut dem Report nicht allein der Lohn, sondern vor allem die Arbeitszeit, wie aus den Angaben der Universität hervorgeht.

Bestimmte Gruppen besonders betroffen

Der Niedriglohn konzentriert sich nach dem Report auf bestimmte Gruppen. Besonders verbreitet ist er bei Minijobs: Fast vier von fünf Minijobbern verdienen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Auch Jüngere, Geringqualifizierte und befristet Beschäftigte sind den Angaben zufolge besonders häufig betroffen.
Bei Frauen liegt der Niedriglohnanteil nach den Zahlen der Universität bei 23,5 Prozent, bei ausländischen Beschäftigten bei 28,4 Prozent.

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Pilze (Archiv)

Studie: Deutsche kennen heimische Pilze kaum und falsch

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Nur wenige Menschen in Deutschland können heimische Pilzarten sicher bestimmen. Das zeigt eine Studie der Universität Trier, die auf einer Befragung von 747 Personen beruht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass grundlegende Artenkenntnisse und Wissen über Pilze in der Bevölkerung nur schwach ausgeprägt sind.

Geringe Artenkenntnis in der Bevölkerung

Die meisten Menschen in Deutschland können nur wenige heimische Pilzarten korrekt identifizieren. Das hat eine Studie der Universität Trier ergeben, wie die Hochschule am Montag mitteilte. Im Durchschnitt erkannten die Teilnehmer nur 16,7 Prozent der gezeigten Arten. Mehr als ein Viertel war nicht in der Lage, eine einzige Art zu bestimmen.
Die Studie aus der Biologie-Didaktik basiert auf einer Befragung von 747 Personen. Nur etwa ein Drittel der Befragten konnte den Speisewert von Pilzen richtig einschätzen. 70 Prozent waren nicht in der Lage, fünf Pilzarten aufzulisten. Die Mehrheit ging fälschlicherweise davon aus, dass Pilze Pflanzen seien.

Artenkenntnis als Basis für Naturschutz

Studienautorin Ina Schanz sagte, dass Artenkenntnis eine wichtige Grundlage für Naturschutz sei. „Menschen neigen dazu, nur das zu schätzen und zu schützen, was sie kennen“, erklärte sie. Als Konsequenz entwickelt die Universität ein neues Lehr-Lern-Modul für Schulen, um die ökologische Bedeutung von Pilzen früher zu vermitteln.

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Commerzbank-Tower (Archiv)

Unicredit startet Übernahmeversuch für Commerzbank per Aktientausch

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die italienische Großbank Unicredit hat ein freiwilliges öffentliches Tauschangebot für alle Aktien der Commerzbank vorgelegt. Unicredit ist bereits größter Einzelaktionär der Commerzbank und peilt mit dem Angebot die Übernahme des Frankfurter Instituts an, obwohl sich sowohl die Commerzbank-Spitze als auch die Bundesregierung gegen eine solche Übernahme ausgesprochen haben.

Unicredit plant Tauschangebot und Kapitalerhöhung

Aus einer Ad-hoc-Mitteilung von Unicredit vom Montag geht hervor, dass die Bank ein freiwilliges öffentliches Tauschangebot für sämtliche Commerzbank-Aktien vorgelegt hat. Unicredit hält bereits rund 26 Prozent an der Commerzbank und bietet voraussichtlich 0,485 neue Unicredit-Aktien je Commerzbank-Aktie an. Die Bafin und die Europäische Zentralbank müssen dem Angebot noch zustimmen.
Für die zur Übernahme notwendige Kapitalerhöhung plant Unicredit eine außerordentliche Hauptversammlung, die spätestens am 4. Mai stattfinden soll. Das Angebot soll Anfang Mai formell gestartet werden und eine Laufzeit von vier Wochen haben. Die Abwicklung des Angebots wird für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet, nachdem alle notwendigen behördlichen Genehmigungen eingeholt wurden, so Unicredit.

Widerstand von Commerzbank-Spitze und Bundesregierung

Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp hatte sich gegen eine Übernahme ausgesprochen. Auch die deutsche Bundesregierung lehnte die Avancen von Unicredit ab und sagte, dass sie weiterhin auf die Eigenständigkeit der Commerzbank setze.

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Israelischer Soldat

Israel startet Bodenoffensive im Südlibanon gegen Hisbollah-Stellungen

von Hasepost Redaktion 16. März 2026

Die israelische Armee hat im Süden Libanons eine „begrenzte und gezielte Bodenoffensive“ gestartet, die auf Stellungen der Hisbollah zielt. Ziel der Operation ist nach Angaben des Militärs die Ausweitung einer „Vorwärtsverteidigungszone“ und der Aufbau einer „Pufferzone“ entlang der Grenze. Laut libanesischem Gesundheitsministerium haben israelische Angriffe im Libanon seit dem 2. März 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt.

Israels Armee beginnt Bodenoffensive im Südlibanon

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine „begrenzte und gezielte Bodenoffensive“ gegen Ziele im Süden Libanons begonnen. Das Militär teilte am Montag mit, dass die 91. „Galiläa“ Regionaldivision einen Angriff im östlichen Sektor des Südlibanons gestartet habe, bei dem mehrere Hisbollah-Kämpfer getötet worden seien. Ziel der Operation sei es, die „Vorwärtsverteidigungszone“ zu erweitern, wie das Militär weiter erklärte.

Ausbau einer „Pufferzone“ an der Grenze

Die Offensive sei Teil eines Plans, um eine „Pufferzone“ zu schaffen und die Bedrohung durch die Hisbollah von der Grenze fernzuhalten, hieß es vonseiten der israelischen Armee. Vor dem Einmarsch der Truppen führte die Armee nach eigenen Angaben massive Luftangriffe und Artilleriebeschüsse durch.

Hohe Opferzahlen laut libanesischem Gesundheitsministerium

Seit dem 2. März haben israelische Angriffe im Libanon 850 Menschen getötet und mehr als 2.100 weitere verletzt, teilte derweil das libanesische Gesundheitsministerium mit. Die israelische Armee bereitet sich nach eigenen Angaben darauf vor, weitere Kräfte im Süden Libanons zu stationieren und die „Pufferzone“ weiter auszubauen.

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16. März 2026 0 Kommentare
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