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Pilze (Archiv)

Speisepilz-Ernte 2025 steigt leicht – Champignons dominieren Markt

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

In Deutschland sind im Jahr 2025 insgesamt 78.400 Tonnen Speisepilze in Betrieben mit mindestens 0,1 Hektar Produktionsfläche geerntet worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Plus von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Zuwachs von 4,4 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024.

Leichter Anstieg der Speisepilzproduktion

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, stieg die Erntemenge an Speisepilzen insgesamt damit um 1,0 Prozent oder 760 Tonnen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt von 2015 bis 2024 lag die Ernte um 4,4 Prozent oder 3.280 Tonnen höher.

Champignons dominieren die Ernte

Der Schwerpunkt der Speisepilzerzeugung in Deutschland liegt auf Champignons: Sie machten mit 76.800 Tonnen 97,9 Prozent der gesamten Speisepilzernte im Jahr 2025 aus. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Champignon-Ernte 2025 um 1,4 Prozent und im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt um 4,6 Prozent. Die übrige Erntemenge setzte sich aus Kräuter- und Austernseitlingen, Shiitake und sonstigen Spezialpilzkulturen zusammen.

Hoher Anteil ökologischer Produktion

47,4 Prozent der Speisepilze (37.200 Tonnen) wurden in Betrieben produziert, die ihre Flächen ökologisch bewirtschaften. Auch hier waren Champignons mit 98,2 Prozent (36.500 Tonnen) die bei Weitem bedeutendste Speisepilzart.
Die gesamte Erntefläche für Speisepilze belief sich im Jahr 2025 auf 355 Hektar, das waren 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr und 4,2 Prozent mehr als im Durchschnitt 2015 bis 2024. Die Hälfte dieser Fläche (50,1 Prozent) wurde ökologisch bewirtschaftet. Die Erntefläche für Champignons stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 342 Hektar. Sie lag damit 3,8 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2024.
Die beiden bedeutendsten Bundesländer für die Speisepilzproduktion waren 2025 wie in den Vorjahren Niedersachsen mit einer Erntefläche von 200 Hektar und Nordrhein-Westfalen mit einer Erntefläche von 80 Hektar, so die Statistiker.

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13. März 2026 0 Kommentare
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Chemie-Anlagen (Archiv)

Chemiebranche in Deutschland bleibt in der Krise – Pharma stabilisiert

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Während die Chemiebranche im vierten Quartal 2025 erneut Rückgänge bei Produktion, Preisen und Umsatz hinnehmen musste, sorgte ein leichtes Wachstum in der Pharmaindustrie für eine gewisse Stabilisierung des Gesamtbildes. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht die Branche unter starkem Importdruck und intensivem Preiswettbewerb und warnt vor tiefgreifenden strukturellen Risiken.

Schwache Auslastung und anhaltender Importdruck

Die Kapazitätsauslastung der Chemieanlagen blieb nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) im vierten Quartal 2025 unter der Rentabilitätsschwelle. Die Branche leide unter Importdruck und einem intensiven Preiswettbewerb, wie der Verband am Freitag mitteilte. Im Chemiebereich gingen Produktion, Preise und Umsatz erneut zurück, während die Entwicklung in der Pharmaindustrie dem Gesamtsektor etwas Stabilität verlieh.

Kritik an wirtschaftspolitischem Kurs

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup bewertete die Lage der Chemiebranche deutlich negativ. Er sagte zur Jahresbilanz der Chemie, sie sei "unterirdisch" und erklärte weiter, "die wirtschaftspolitische Kurskorrektur" der Regierung "mit angezogener Handbremse" verstärke den Frust in den Unternehmen. Große Entrup betonte, dass 2026 nicht leichter werde und die hohen Preise sowie die anhaltende Unsicherheit viele Betriebe an ihre Grenzen bringen würden. Ohne "echten Reformwillen" und mächtig Tempo in Berlin und Brüssel drohe ein Strukturbruch für die industrielle Basis, warnte er. Die Zitate stammen aus der Mitteilung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).

Uneinheitliche Entwicklung von Chemie und Pharma

Die Prognose für 2026 bleibt laut Verband der Chemischen Industrie (VCI) aufgrund des Irankriegs unsicher. Im letzten Quartal 2025 wurde die Produktion in der Chemie erneut deutlich gedrosselt. Die Pharmaindustrie verzeichnete dagegen ein Produktionsplus von 4,5 Prozent. Der Gesamtumsatz der chemisch-pharmazeutischen Branche sank im vierten Quartal 2025 um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und lag 2,8 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresquartals. Diese Angaben gehen aus der Mitteilung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) hervor.

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13. März 2026 0 Kommentare
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Bauer mit

Erzeugerpreise Landwirtschaft im Januar 2026 um 10 Prozent gefallen

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland sind im Januar 2026 deutlich gefallen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen sie um 10,1 Prozent unter dem Niveau des Januar 2025. Gegenüber dem Dezember 2025 sanken die Preise insgesamt um 2,3 Prozent.

Deutlicher Rückgang im Jahresvergleich

Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei -8,3 Prozent gelegen, im November 2025 bei -5,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3 Prozent.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9 Prozent gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 1,9 Prozent, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7 Prozent sanken.

Preisentwicklung bei pflanzlichen Produkten

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8 Prozent niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0 Prozent, im November 2025 bei -45,6 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7 Prozent.
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9 Prozent.
Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent, wobei insbesondere Salat (+14,4 Prozent) und Champignons (+3,4 Prozent) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1 Prozent billiger war.
Getreide war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 16,7 Prozent günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 9,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine Preissteigerung um 1,4 Prozent gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.

Tierische Erzeugnisse unter Druck, Eier und Rinder teurer

Der Preisrückgang für Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Milch zurückzuführen. Der Milchpreis lag im Januar 2026 um 23,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Auch im Vergleich zum Vormonat Dezember 2025 sanken die Preise für Milch (-8,7 Prozent). Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer Preissteigerung von 15,4 Prozent.
Die Preise für Tiere lagen im Januar 2026 um 1,6 Prozent höher als im Januar 2025. Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 26,5 Prozent. Bei Schlachtschweinen sanken die Preise hingegen erneut um 16,1 Prozent (Dezember 2025: -16,1 Prozent gegenüber Dezember 2024). Die Preise für Geflügel waren im Januar 2026 um 5,1 Prozent höher als im Januar 2025. Ausschlaggebend hierfür waren die Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 12,9 Prozent. Bei Hähnchen kam es zu einem moderaten Preisanstieg um 0,2 Prozent, so die Statistiker.

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Güterzug (Archiv)

Großhandelspreise steigen im Februar 2026 um 1,2 Prozent

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gestiegen. Gegenüber Januar 2026 erhöhten sich die Großhandelspreise um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte.

Stabiler Anstieg im Jahresvergleich

Im Januar 2026 sowie im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat ebenfalls bei +1,2 Prozent gelegen. Damit setzte sich der moderate Anstieg der Großhandelspreise auch zum Jahresbeginn 2026 fort.
Hauptursächlich für den Anstieg der Großhandelspreise insgesamt gegenüber dem Vorjahresmonat war im Februar 2026 der Preisanstieg bei Nicht-Eisen-Erzen, Nicht-Eisen-Metallen und Halbzeug daraus. Die Preise lagen hier im Durchschnitt 44,9 Prozent über denen von Februar 2025. Gegenüber dem Vormonat Januar 2026 stiegen sie ebenfalls deutlich (+5,2 Prozent).

Entwicklung bei Nahrungs- und Genussmitteln

Auch bedeutend für die Preisentwicklung gegenüber dem Vorjahresmonat war der Preisanstieg im Großhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren (+0,8 Prozent gegenüber Februar 2025). Insbesondere Zucker, Süßwaren und Backwaren kosteten erheblich mehr als im Vorjahresmonat (+9,1 Prozent gegenüber Februar 2025). Mehr bezahlt werden musste binnen Jahresfrist auch für Fleisch und Fleischwaren (+3,7 Prozent gegenüber Februar 2025).

Preisrückgänge in einzelnen Warengruppen

Niedriger als im Februar 2025 waren dagegen die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (-7,4 Prozent gegenüber Februar 2025, +1,8 Prozent gegenüber Januar 2026) sowie im Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (-6,6 Prozent gegenüber Februar 2025 und -0,2 Prozent gegenüber Januar 2026).
Ebenfalls günstiger im Vorjahresvergleich waren auf Großhandelsebene Mineralölerzeugnisse (-3,9 Prozent), gegenüber Januar 2026 stiegen die Preise allerdings um 2,6 Prozent, so das Bundesamt.

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NASA-Mondmission „Artemis 1“ gestartet

NASA plant Artemis-2-Start im April

von Redaktion Hasepost Videonews 13. März 2026

NASA gibt Update zur Artemis-2-Mission und nennt mögliche Starttermine im April.

Die NASA hat bekannt gegeben, dass die lange verzögerte Artemis-2-Mission, ein Teil des US-Programms zur Rückkehr zum Mond bis 2028, möglicherweise im April starten könnte. ‚Wir bleiben auf Kurs für eine Startmöglichkeit im April. Unsere Teams in der Missionskontrolle in Houston sind voll vorbereitet, um diese Mission zu unterstützen‘, sagte Norm Knight, NASA-Direktor für Flugoperationen. Die Artemis-2-Mission wird vier Astronauten auf eine zehn-tägige Reise um den Mond und zurück schicken. Es wird die erste bemannte Mission über die niedrige Erdumlaufbahn seit Apollo 17 im Jahr 1972 sein. Die NASA hatte gehofft, Artemis 2 in diesem Monat zu starten, und schien auf dem besten Weg zu sein, nachdem ein Betankungstest auf dem Startplatz 39B des Kennedy Space Center Ende Februar erfolgreich abgeschlossen wurde. Kurz nach diesem Test trat jedoch ein Problem auf – eine Unterbrechung des Heliumflusses in der Oberstufe der Artemis-2-SLS-Rakete.


Artemis 2 könnte im April starten

Daher wurde der Artemis-2-Stapel vom Startplatz 39B zurück in das Vehicle Assembly Building (VAB) des Kennedy Space Center gerollt, um Reparaturen durchzuführen. Letzte Woche gab die NASA bekannt, dass diese Arbeiten gut vorankommen und Artemis 2 möglicherweise auf Kurs für den Start im nächsten verfügbaren Fenster bleibt, das sich am 1. April öffnet. Wie Space.com berichtet, wird die Artemis-2-Mission die Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA sowie Jeremy Hansen von der Canadian Space Agency auf eine Reise um den Mond schicken. Diese Mission ist ein wichtiger Schritt für die Rückkehr der Menschheit zum Mond. Die NASA hat mehrere mögliche Starttermine im April identifiziert, wie FOX 35 Orlando berichtet. Jedes Startfenster ist für 90 Minuten geplant.

Artemis III testet nun in Erdumlaufbahn

Die NASA hat bestätigt, dass diese Starttermine alle Möglichkeiten darstellen. Die Artemis-2-Mission wurde aufgrund eines Heliumlecks in das Vehicle Assembly Building zurückgerollt, das inzwischen repariert wurde. Die NASA hat auch Anpassungen an den Flugbatterien der Rakete und den Ladesystemen der Orion-Kapsel vorgenommen. Die Artemis-2-Mission wird die erste bemannte Mission zum Mond in fast 50 Jahren sein. Die NASA hat kürzlich angekündigt, dass sie die gesamte Artemis-Mission angepasst hat. Artemis III, das für 2027 geplant ist, wird ‚Systeme und operationelle Fähigkeiten in der niedrigen Erdumlaufbahn testen‘. Das bedeutet, dass Artemis IV, das für 2028 geplant ist, nun auf eine mögliche Mondlandung ausgerichtet ist.

NASA verschiebt Artemis-II-Start erneut

Die vierköpfige Crew wird aus Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch von der NASA und Jeremy Hansen von der Canadian Space Agency bestehen. Wie der Express berichtet, hat die NASA die Pläne für den Start der Artemis-II-Mission erneut verschoben. Die NASA verschob die Artemis-II-Mission im Februar, nachdem Ingenieure ein Problem mit der SLS-Rakete entdeckt hatten, das die Behörde zwang, ihre Startpläne zu überdenken. Nach diesem Rückschlag wurde erwartet, dass die Rakete vom Startplatz des Kennedy Space Center zurück in das Vehicle Assembly Building in Florida für weitere Inspektionen und Arbeiten gerollt wird. Mit diesem Schritt strich die NASA effektiv den Versuch eines Starts während des nächsten verfügbaren Fensters, das vom 6. bis 11. März reichte, und schob die erste bemannte Mondmission seit Apollo 17 weiter nach hinten.

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Sicherstellungsvereinbarung / Foto: Stadt Osnabrück, Jana Sturm

Stadt Osnabrück und Hilfsorganisationen unterzeichnen Sicherstellungsvereinbarung für den Katastrophenschutz

von PM 13. März 2026

Die Stadt Osnabrück hat zusammen mit mehreren Hilfsorganisationen eine Sicherstellungsvereinbarung für den Katastrophenschutz unterzeichnet. Die Vereinbarung soll den Zivil- und Katastrophenschutz der Region nachhaltig stärken und die Sicherheit der Bevölkerung verbessern.

Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hilfsorganisationen verbindlich geregelt

Durch die Vereinbarung wird die bereits heute enge und verlässliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Hilfsorganisationen verbindlich geregelt, um im Katastrophenfall schneller und koordinierter handeln zu können. Ziel ist die langfristige Sicherung der Einsatzbereitschaft bei Katastrophen und die Festlegung klarer Strukturen für die Alarmierung, den Einsatz und die Finanzierung der Aufgaben.

Vereinbarung wurde unterschrieben

Für die Stadt Osnabrück unterzeichnete Heike Pape als zuständiges Mitglied des Verwaltungsvorstands die Vereinbarung. Gemeinsam mit ihr brachten Vertreterinnen und Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bundes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser Hilfsdienstes ihre Unterschriften ein. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen konnte das Deutsche-Rote Kreuz zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Unterschrift leisten.

Starkes Zeichen für Sicherheit

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem unermüdlichen Engagement, ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer außergewöhnlichen Professionalität Tag für Tag einen unschätzbaren Beitrag für die Sicherheit und das Wohlergehen der Menschen in Osnabrück leisten.  Mit dieser Vereinbarung setzt die Stadt Osnabrück gemeinsam mit den Hilfsorganisationen ein starkes Zeichen für eine zukunftsorientierte und verlässliche Notfallvorsorge für die Stadt Osnabrück.

Bildunterschrift zum Titelbild: Zusammenarbeit für den Katastrophenschutz in Osnabrück: (v.l.) Heike Pape (Vorstand 4), Dieter Meyer (JUH), Marita Würth (JUH), Lars Winter (ASB), Wilfried Barysch (JUH), Ludwig Unnerstall (MHD), Julian Leuders (MHD), Sven Krenzien (Teamleiter Katastrophenschutz), Dietrich Bettenbrock (Amtsleiter Feuerwehr), Thomas Heine (ASB), Rafael Schmidt (Abteilungsleiter Verwaltung und Katastrophenschutz), Bastian Vietz (Team Katastrophenschutz).

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Der TV Bissendorf-Holte reist zum TuS Vinnhorst / Foto: Petra auf dem Kampe

TV Bissendorf-Holte reist zum TuS Vinnhorst

von PM 13. März 2026

Am Samstag (14. März) um 19:00 Uhr, steht für den TV Bissendorf-Holte das nächste Auswärtsspiel in der 3. Liga Nord-West an. Die Mannschaft reist nach Hannover, wo sie im Sportzentrum des TuS Vinnhorst auf den aktuellen Tabellenzweiten trifft.

Starker Gastgeber besetzt den zweiten Tabellenplatz

Die Gastgeber spielen bislang eine starke Saison und stehen mit 40:6 Punkten auf Tabellenplatz zwei. Im aktuellen Jahr 2026 hat Vinnhorst bislang alle Spiele gewonnen und befindet sich damit weiterhin in hervorragender Form. Offensiv tragen vor allem Maurice Lungela und Leonard Zink aus dem Rückraum sowie Renke Rohrweber auf der rechten Außenbahn maßgeblich zum Erfolg der Hannoveraner bei. Diese drei Spieler gehören zu den besten Torschützen der Liga.

Trotz letzter Niederlage möchte der TVB-H mit dem Gastgeber mithalten

Auch das Hinspiel verlief zugunsten des TuS Vinnhorst: Damals musste sich der TVB-H mit 21:37 geschlagen geben. Der TV Bissendorf-Holte reist trotz zuletzt deutlicher Niederlagen mit dem Ziel nach Hannover, erneut eine engagierte Leistung zu zeigen. Gegen starke Gegner präsentierte sich die Mannschaft zuletzt phasenweise ordentlich und möchte nun daran anknüpfen. Personell fehlt weiterhin Levin Zare, ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung.

Trainer Timon Döring ordnet die Begegnung realistisch ein: „Mit Vinnhorst erwartet uns der aktuelle Tabellenzweite und damit ein klarer Favorit. Für uns geht es in diesem Spiel vor allem darum, als Mannschaft geschlossen aufzutreten und möglichst viele positive Dinge mitzunehmen. Wir wollen alles investieren, was uns möglich ist, und die Partie nutzen, um mit viel Selbstvertrauen in die letzten sechs Spieltage der Saison zu gehen.“

TVB-H wünscht sich Unterstützung live oder vor dem Fernseher

Auch auswärts hofft der TVB-H auf die Unterstützung von mitgereisten Fans, die der Mannschaft zusätzlichen Rückhalt geben sollen. Für alle, die nicht live vor Ort dabei sein können, wird die Begegnung im kostenpflichtigen Livestream bei SportEurope.TV übertragen.

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Ruhrgebiet (Archiv)

DGB fordert zehnjährige Verlängerung günstiger Industriestrompreise

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Angesichts der anhaltend angespannten Wirtschaftslage drängt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) auf eine Ausweitung der Stromvergünstigungen für Unternehmen. DGB-Vorstand Stefan Körzell fordert eine längerfristige und unmittelbar wirksame Entlastung, um den Betrieben mehr Planungssicherheit zu geben.

DGB fordert längere Entlastung für Unternehmen

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hat sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für eine Verlängerung der Stromvergünstigungen für Unternehmen ausgesprochen. „Der Industriestrompreis gilt zwar ab 2026, jedoch erhalten die Betriebe die Entlastung erst im kommenden Jahr rückwirkend“, sagte Stefan Körzell, Vorstandsmitglied des DGB, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (noz).

Kritik an befristeter Unterstützung

Zudem sei die Unterstützung auf drei Jahre befristet. „Besser wäre eine Regelung, die direkt wirkt und für zehn Jahre einen international wettbewerbsfähigen Strompreis garantiert“, bekräftigte Körzell gegenüber der noz: „So könnten unsere Betriebe endlich die Planungssicherheit bekommen, die sie brauchen“.

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Arztpraxis für

Hausärzteverband warnt: Sparpläne verschärfen Versorgungsengpässe

von Hasepost Redaktion 13. März 2026

Der Hausärzteverband warnt angesichts von Engpässen in der ambulanten Versorgung trotz steigender Arztzahlen vor einer weiteren Verschärfung der Situation. Verbandschef Markus Beier kritisiert insbesondere die Zunahme von Angestelltenverhältnissen und Teilzeit sowie geplante Sparmaßnahmen der Krankenkassen, die aus seiner Sicht die hausärztliche Versorgung gefährden.

Hausärzteverband sieht Lücken in der Versorgung

Nach Bekanntwerden, dass im vergangenen Jahr erneut mehr Mediziner im Angestelltenverhältnis und in Teilzeit arbeiteten, sagte der Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Markus Beier, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben): "Das ist eine Entwicklung, vor der wir bereits seit Jahren warnen: Zwar wächst unter Studierenden das Interesse am Hausarztberuf, aber es reicht noch nicht, um die Lücken, die auch aufgrund zunehmender Teilzeittätigkeit entstehen, zu schließen."
Beier verwies auf Lösungen, die aus seiner Sicht bereits vorliegen. "Dabei liegen die Lösungen längst auf dem Tisch", sagte Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Allein ein konsequenter Ausbau der Teamarbeit in den Praxen würde die Ärztinnen und Ärzte massiv von Aufgaben befreien." Das sei durch Studien bestätigt. "Umso absurder sind die aktuellen Kürzungsfantasien der Krankenkassen im Zuge der geplanten Sparreformen", so der Verbandschef gegenüber den Funke-Zeitungen.

Warnung vor Folgen geplanter Kürzungen

Beier machte deutlich, dass nach Einschätzung des Verbandes die Vergütung eine zentrale Rolle für die Attraktivität des Berufsbildes spielt. Fakt sei: "Wenn die hausärztlichen Leistungen nicht mehr vollständig vergütet werden, werden sich zu wenige junge Ärztinnen und Ärzte für den Hausarztberuf entscheiden." Gleichzeitig würden immer mehr Hausarztpraxen in bestimmten Regionen gezwungen sein, vorzeitig dichtzumachen.

Debatte um Entbudgetierung

Kritisch äußerte sich Beier auch zu Forderungen nach einer Abschaffung der Entbudgetierung. "Wer angesichts dieser Zahlen ernsthaft die Abschaffung der Entbudgetierung der hausärztlichen und kinderärztlichen Versorgung fordert, nimmt mutwillig in Kauf, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt", sagte Beier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Gefahr bestehe, dass die Patienten monatelang auf Termine warten müssen, wie das im fachärztlichen Bereich bereits in Teilen der Fall sei. Wer das nicht wolle, "sollte dringend die Finger weglassen von der Entbudgetierung der Hausarztpraxen".

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Köster Ventures / Foto: Köster GmbH

Osnabrücker Baukomplettanbieter Köster gründet Tochter zur Förderung von Innovationen

von PM 13. März 2026

Das Osnabrücker Familienunternehmen Köster gründet eine neue Tochtergesellschaft: Die Köster Ventures GmbH fördert junge Startups, deren Ideen und Lösungen das Planen und Bauen von morgen effizienter und nachhaltiger machen. Mit der Entscheidung, das sogenannte Corporate Venturing zukünftig durch ein eigenständiges Unternehmen zu organisieren, baut Köster seine Rolle als moderner Arbeitgeber und als Innovationstreiber der Bauindustrie weiter aus. Köster beschäftigt bundesweit mehr als 2.000 Mitarbeitende und zählt zu den führenden inhabergeführten Unternehmen der deutschen Bauindustrie.

Stärkung des Innovationsstandorts Osnabrück

„Wir möchten Startups fördern und gleichzeitig Ideen entwickeln, die langfristig auch unserer Region zugutekommen“, sagt Dr. Julian Schmalstieg, Leiter von Köster Ventures. Die neue Gesellschaft arbeitet mit jungen Unternehmen zusammen, testet Technologien im Zusammenhang mit realen Bauprojekten und unterstützt sie bei Bedarf auch finanziell. Dazu zählen etwa Lösungen, die künstliche Intelligenz nutzen, digitale Werkzeuge zur Optimierung von Planungs- und Bauprozessen oder Innovationen, die das nachhaltige Bauen voranbringen. „Wir haben in den vergangenen Monaten zusammen mit verschiedenen Köster-Fachbereichen viele kreative Gründerinnen und Gründer kennengelernt. Mit einigen von ihnen gehen wir nun die nächsten Schritte und starten Pilotprojekte“, so Schmalstieg.

Unterstützung für Startups – und Vorteile für die Region

Gerade jungen Unternehmen fehlt oft der Zugang zu großen Projekten oder die Möglichkeit, ihre Ideen unter realen Bedingungen zu testen. Köster möchte diese Lücke schließen. „Für Startups ist es enorm hilfreich, auf unseren Baustellen praktische Erfahrungen sammeln zu können“, erklärt Schmalstieg. Gleichzeitig profitiert Köster von neuen Ideen und Technologien. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen sieht Schmalstieg die Vorteile für die Region vor allem im Potenzial von Innovationen und der damit verbundenen Anziehungskraft für Talente.

Das Bauen von morgen mitgestalten

Nils Köster, Vorstandsvorsitzender der Köster Holding SE, betont die Bedeutung des Projekts: „In erster Linie suchen wir Menschen, deren Ideen das Bauen von morgen positiv verändern können – insbesondere im Hinblick auf die Nachhaltigkeit.“ Mit der Gründung von Köster Ventures setzt das Unternehmen ein deutliches Zeichen für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Osnabrück.

Bildunterschrift zum Titelbild: Dr. Julian Schmalstieg (links), Leiter von Köster Ventures, und Nils Köster (rechts), Vorstandsvorsitzender der Köster Holding SE, unterstützen innovative Gründerinnen und Gründer, deren Ideen und Lösungen das Planen und Bauen von morgen effizienter und nachhaltiger machen.

13. März 2026 0 Kommentare
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