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St. Patrick’s Day Parade in Dublin mit Vogue Williams als Grand

St. Patrick’s Day Parade in Dublin: Irland feiert

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Die St. Patrick’s Day Parade in Dublin hat begonnen. Vogue Williams führt die Feierlichkeiten an.

Die St. Patrick’s Day Parade in Dublin hat am Mittag  tausende Besucher in die irische Hauptstadt gelockt. Die Feierlichkeiten stehen in diesem Jahr unter dem Motto ‚Roots‘, das die Verbindung von Menschen, Orten und Geschichten feiert. Die Parade wird von Vogue Williams als Grand Marshal angeführt, einer bekannten Persönlichkeit aus der Welt des Fernsehens und der Mode. Williams, die in London lebt, betonte die Ehre, die sie empfindet, die irische Kreativität und das Geschichtenerzählen auf globaler Bühne zu präsentieren.

Riesige Parade in Dublin mit 500.000 Gästen

Die Parade umfasst zwölf große Wagen und mehr als 3.000 Teilnehmer, darunter Künstler und Musiker aus verschiedenen Teilen Irlands. Wie der Spiegel berichtet, werden bis zu 500.000 Menschen entlang der Paraderoute erwartet, die von Parnell Square North bis zur Kreuzung von Cuffe Street und Kevin Street führt. Die Feierlichkeiten werden live auf RTÉ 1 übertragen und beginnen kurz nach Mittag. Die Gardaí haben umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter Straßen sperrungen und Verkehrsumleitungen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Die Behörden raten den Besuchern, frühzeitig zu kommen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Irlands Kulturfest wird weltweit zelebriert

Die Parade in Dublin ist nur eine von vielen Feierlichkeiten, die in ganz Irland stattfinden. In anderen Städten wie Cork, Kilkenny und Galway beginnen die Paraden zu unterschiedlichen Zeiten und bieten ein buntes Programm für die ganze Familie. Der St. Patrick’s Day ist nicht nur in Irland, sondern weltweit ein wichtiger Feiertag, der die irische Kultur und Geschichte ehrt. Wie der Stern berichtet, hat der Feiertag seine Wurzeln im Gedenken an den heiligen Patrick, der im fünften Jahrhundert als Missionar nach Irland kam.

Grün dominiert globale Feiern zum St. Patrick’s Day

Der Tag wird mit Paraden, Musik und traditionellen Festen gefeiert, wobei die Farbe Grün eine zentrale Rolle spielt. In vielen Städten mit irischen Gemeinschaften, wie Boston, New York und Chicago, finden große Paraden statt, die tausende Besucher anziehen. Der St. Patrick’s Day ist somit ein global gefeiertes Ereignis, das die irische Kultur und Identität in den Mittelpunkt stellt.

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17. März 2026 0 Kommentare
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Nicole Wischhöfer

Atelier Golden bringt intuitive Kunst und Positivität in die Osnabrücker Heger Straße

von Hannah Meiners 17. März 2026

Die Heger Straße in der Osnabrücker Altstadt entwickelt sich immer mehr zu einer der schönsten Straßen in Osnabrück. Es laden nicht nur Boutiquen zum Bummeln ein, sondern auch Cafés bringen Flair in die Straße. Schon jetzt verspricht das Fenster in der Heger Straße 23: Es wird zum Atelier Golden. Die HASEPOST hat mit Künstlerin Nicole Wischhöfer gesprochen.

Mit Kunst zu sich selbst finden

Die Malerei begleitet Nicole Wischhöfer schon seit ihrer Kindheit. „Vor einigen Jahren habe ich durch die Malerei wieder zu mir selbst gefunden. Genau das macht meine Kunst für mich aus – und das möchte ich auch in meinen Workshops vermitteln“, sagt sie. Kunst ist für Wischhöfer vor allem kraftvoll und wunderschön. „Nichts ist vergleichbar mit dem Gefühl von einem creative flow, wenn man nur ganz bei sich ist“, erklärt sie.

Wischhöfer malt abstrakt auf Leinwand. Ihr Erkennungsmerkmal ist die Verwendung der Spachtelkunst, die ihren Bildern Struktur und Tiefe geben. Farblich nutzt sie helle Farben, Erdtöne und metallische Effekte. „Die Farben haben für mich eine beruhigende Wirkung auf eine tiefe, kraftvolle Weise. Ich freue mich, dass meine Kundinnen und Kunden mir diese Wirkung immer wieder zurückmelden,“ erklärt die Künstlerin.

Das Atelier Golden sorgt für Sonnenschein

In ihrer Kunst ist Wischhöfer eine positive Ausstrahlung wichtig, dafür spielt sie viel mit dem Licht. Die Farbe Gold findet sich in ihrer Kunst häufig wieder: „Gold strahlt und hat viel Ausdruck, deshalb habe ich mich auch für den Namen Atelier Golden entschieden“, so Wischhöfer.

Nicole Wischhöfer

Mitte April soll die Eröffnung des Atelier Golden stattfinden. / Foto: Hannah Meiners

Im Atelier selbst setzt sie – wie in ihrer Kunst – auf Minimalismus und helle Töne. Die Schmuck-Galerie, die vorher die Ladenfläche füllte, verdeckte einen besonderen Schatz: Eine Wand ist in Naturstein gemauert. Wischhöfer legte die ganze Wand frei und möchte diese mit ihrer Kunst kombinieren und in Szene setzen. Der letzte Schliff fehlt noch, doch bis Mitte April soll alles fertig sein und der geplanten Eröffnung nichts im Wege stehen.

Intuitive Workshops

In der Heger Straße sollen ab Mitte April auch Workshops stattfinden, in denen Wischhöfer ihre Bedeutung von Kunst transportieren möchte. In Kleingruppen von bis zu vier Personen leitet sie das intuitive Malen an. „Dabei geht es nicht darum, etwas richtig zu machen, sondern bei sich zu sein und sich auf den Prozess des Malens einzulassen“, erklärt die Künstlerin. Mit Workshops hat sie bereits Erfahrung. Im Gespräch erklärt sie, dass sie jedes Mal wieder glücklich ist, wenn die Menschen aus ihren Workshops zufrieden rausgehen, weil sie sich auf den kreativen Prozess eingelassen haben. „Viele Leute sagen sie seien nicht kreativ – und merken, dass sie es intuitiv doch sind!“ Mit ihrer Kunst konnte Wischhöfer sich auf eins besinnen und die Message möchte sie in den Workshops weitergeben: „Hör nicht auf andere, sondern auf deine eigene Stimme – in der Kunst und im Leben!“

Die Workshops sollen zweimal im Monat samstags stattfinden und dauern etwa fünf Stunden. Außerdem bietet Wischhöfer auch Kurse für JGAs, Geburtstage oder Firmenfeiern an. Auf ihrer Website können Kurse gebucht werden und es stehen Kontaktdaten für individuelle Anfragen bereit.

Nicole Wischhöfer hat sich in Osnabrück bereits einen Namen gemacht

Aus ihrer jahrelangen Tätigkeit als Künstlerin in Osnabrück hat Wischhöfer sich bereits eine Stammkundschaft aufgebaut, die sie mit in das neue Atelier Golden in der Osnabrücker Altstadt bringt. Auch auf der Kunstmesse ARTe am 6. bis 8. März in der OsnabrückHalle stellte Wischhöfer ihre Kunst aus. „Kunstmessen und Ausstellung geben mir als Künstlerin immer ganz viel wieder. Wenn die Menschen meine Kunst bewundern und sie sogar gerührt sind oder weinen – das ist ein ganz besonderes Gefühl!“

17. März 2026 0 Kommentare
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Roberta Metsola

Merz berät mit EU-Parlamentspräsidentin Metsola über Wettbewerbsfähigkeit

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Dienstag die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, zu einem Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen nach Angaben des Kanzlers insbesondere der Ende der Woche anstehende EU-Gipfel und die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament.

Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfing am Dienstag die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, zu einem Antrittsbesuch im Bundeskanzleramt. Beide wollen unter anderem über den Ende der Woche anstehenden EU-Gipfel sprechen, wie der Kanzler zu Beginn des Treffens vor Journalisten sagte.
Die Präsidentin des EU-Parlamentes sei beim Europäischen Rat ständiger Gast und werde dort auch über die Lage im Europäischen Parlament berichten. Die Zusammenarbeit mit dem EU-Parlament bezeichnete Merz als gut. Er komme selbst aus diesem Europäischen Parlament und insoweit habe er „eine große Zuneigung zu dieser Institution“, sagte Merz vor Journalisten.

Schwerpunkt Wettbewerbsfähigkeit

„**Aber wir haben natürlich auch einige gemeinsame Aufgaben zu lösen**“, so Merz weiter. „**Wir stehen im Augenblick vor der großen Frage, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie durchgreifend zu verbessern.**“ Das Thema Wettbewerbsfähigkeit werde beim EU-Gipfel ganz oben auf der Tagesordnung stehen, erklärte der Kanzler vor Journalisten. Er sei dankbar, dass man „**eine große Unterstützung aus dem Europäischen Parlament**“ bei dem Thema bekomme.

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Zapfsäule (Archiv)

Linke fordert Übergewinnsteuer, Spritpreisdeckel und 9-Euro-Ticket

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die Linke im Bundestag fordert von der Bundesregierung ein Gesetz zur Einführung einer „Übergewinnsteuer“ für Mineralölkonzerne und einen Spritpreisdeckel. Die daraus erzielten Einnahmen sollen nach dem Willen der Fraktion vor allem in eine Neuauflage des 9-Euro-Tickets und ein einmaliges Energiekrisengeld für alle Bürger fließen, heißt es in einem Antragsentwurf für die Fraktionssitzung an diesem Dienstag, über den der „Spiegel“ berichtet.

Übergewinnsteuer nach früherem Vorbild – aber schärfer

Den Vorstoß haben Christian GörkeInes Schwerdtner entwickelt. Bei der geplanten „Übergewinnsteuer“, die von Mineralölkonzernen erhoben werden soll, orientiert sich die Linksfraktion an den Regelungen, die es 2022 auf dem Höhepunkt der Ölpreiskrise gegeben hat. Die Abschöpfung der höheren Profite soll allerdings stärker ausfallen, denn „der frühere Energiekrisenbeitrag“ sei „zu schwach“ gewesen.
Schon bei einem Mehrgewinn von 15 und nicht erst 20 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2024 und 2025 soll die Steuer nach den Vorstellungen der Linken greifen. Statt 33 Prozent, so wie im damaligen Gesetz, sollen nun 50 Prozent der Mehrgewinne abgeschöpft werden. „Es ist nicht akzeptabel, dass Energiekonzerne mit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran und der dadurch verursachten Energiekrise hohe Gewinne erzielen, während die Bevölkerung und verschiedenste Industriezweige den Preis dafür zahlen“, heißt es in dem Antragsentwurf, über den der „Spiegel“ berichtet.

Finanzierung von 9-Euro-Ticket und Null-Euro-Ticket

Die Linken rechnen mit höheren Einnahmen des Staates als 2022, als bei dem damaligen Steuersatz rund zweieinhalb Milliarden Euro zusammenkamen. Verwendet werden soll das Geld, um „soziale und nachhaltige Mobilitätsangebote“ zu fördern, heißt es in dem Antrag weiter. Die Linkspartei hat dazu konkrete Vorstellungen: Sie fordert „eine Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets“.
Für bestimmte Gruppen geht der Vorschlag noch weiter. Schüler sowie Studierende, Auszubildende und Senioren soll demnach sogar ein „Null-Euro-Ticket“ gewährt werden, sie sollen also umsonst Bus und Bahn fahren dürfen. Die Einnahmen aus der Übergewinnsteuer sollen als Zuschuss für die Regionalisierungsmittel der Bundesländer verwendet werden. „Das 9-Euro-Ticket im Jahr 2022 hat für viele Menschen eine extreme finanzielle Erleichterung gebracht, besonders für Menschen mit geringem Einkommen“, begründen die Linken-Politiker laut „Spiegel“.

Energiekrisengeld und Spritpreisdeckel

Zusätzlich fordert die Linke, dass über den seit der Energiekrise 2022 vorhandenen Direktauszahlungsmechanismus des Staates ein „einmaliges Energiekrisengeld“ in Höhe von 300 Euro an jeden Bürger ausgezahlt werden soll. Geplant ist laut Linksfraktion eine soziale Komponente. „Das Energiekrisengeld unterliegt der Einkommensteuer, wodurch die Entlastung mit der Einkommenshöhe sinkt“, heißt es in dem Antragsentwurf, aus dem der „Spiegel“ zitiert. Geringverdiener würden demnach kaum Abgaben auf die 300 Euro zahlen, Großverdiener deutlich mehr.
Vorübergehend soll auf europäischer Ebene zudem ein Spritpreisdeckel eingeführt werden. Bei welchen Preisen für Diesel, Benzin oder Heizöl dieser greifen soll, wird in dem Entwurf nicht konkretisiert. Mit ihrer Initiative beabsichtigt die Linksfraktion nach eigenen Angaben, die „aus einem unkontrollierten Anstieg insbesondere der Kraftstoffpreise resultierende Inflationsdynamik zu durchbrechen“. Schon bei einem Rohölpreis von 80 Dollar pro Fass könnte es demnach zu einem „schwerwiegenden Anstieg“ der Inflation kommen.

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Tanklager (Archiv)

Mehrheit in Deutschland will Öl-Embargo gegen Russland beibehalten

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

In Deutschland befürworten 36 Prozent der Bürger eine generelle Wiederzulassung des Handels mit russischem Öl, während sich 61 Prozent für die Beibehaltung des bestehenden Öl-Embargos aussprechen. Das geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland hervor, die zugleich deutliche Unterschiede zwischen den politischen Lagern und den Regionen Ost- und Westdeutschlands zeigt.

Mehrheit für Fortbestehen des Öl-Embargos

Nach der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland sind 36 Prozent der Bürger dafür, den Handel mit russischem Öl grundsätzlich wieder zuzulassen. Eine Mehrheit von 61 Prozent sprach sich hingegen weiter dafür aus, das bestehende Öl-Embargo gegen Russland beizubehalten.
Während in den Lagern von CDU/CSU, SPD, Grünen und Linken die Unterstützung für ein Fortbestehen des Embargos überwiegt, positionieren sich die Anhänger der AfD laut Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland deutlich anders. 87 Prozent von ihnen sprechen sich für eine Aufhebung des Öl-Embargos aus.

Regionale Unterschiede zwischen Ost und West

Besonders groß ist die Zustimmung zu einer Lockerung des Embargos im Osten Deutschlands. Dort sind 45 Prozent für eine Wiederzulassung russischen Öls, wie aus der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL Deutschland hervorgeht. Im Westen Deutschlands liegt dieser Anteil mit 35 Prozent deutlich niedriger.

Hintergrund des Embargos und US-Maßnahmen

Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine ist der Verkauf von russischem Öl nach Europa und Amerika, von wenigen Ausnahmen abgesehen, derzeit verboten. Um dem zuletzt stark gestiegenen Ölpreis entgegenzuwirken, hat die US-Regierung nun jedoch für 30 Tage den Kauf von russischem Öl erlaubt, das sich bereits auf See befindet.

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Alice Weidel,

Union legt zu, SPD verliert: Grüne überholen in Umfrage

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

In der Woche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg verschieben sich laut einer Forsa-Umfrage für RTL und ntv die Kräfteverhältnisse in der Bundespolitik spürbar. Die Union kann zulegen, während AfD und SPD an Zustimmung verlieren und sich die Grünen verbessern. Auch bei der Einschätzung politischer Kompetenz verliert die SPD deutlich, während die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unverändert niedrig bleibt.

Union legt zu, AfD und SPD verlieren

In der wöchentlichen Erhebung von Forsa für die Sender RTL und ntv kommt die Union auf 27 Prozent und legt damit im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt zu. Die AfD verliert hingegen einen Punkt und steht nun bei 23 Prozent. Damit setzen sich CDU und CSU wieder etwas deutlicher von der AfD ab.
Die SPD rutscht nach ihrem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auch bundesweit ab und kommt aktuell nur noch auf 12 Prozent, was einem Minus von zwei Punkten entspricht. Die Grünen legen um drei Punkte zu und erreichen 15 Prozent, womit sie an der SPD vorbeiziehen. Die FDP fällt in dieser Woche unter die Drei-Prozent-Marke und kann daher nicht mehr gesondert ausgewiesen werden. Unverändert bleiben im Vergleich zur Vorwoche die Werte für die Linke mit 11 Prozent und das BSW mit 3 Prozent.

Vertrauen in Problemlösungskompetenz gering

Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz verliert die SPD in dieser Woche deutlich und sinkt um drei Punkte auf einen Wert von vier Prozent. 19 Prozent sehen unverändert die Union als am ehesten in der Lage, die Probleme in Deutschland zu lösen, 11 Prozent trauen dies der AfD zu. Die Grünen kommen in dieser Bewertung auf sieben Prozent und gewinnen damit einen Punkt hinzu, die Linke erreicht fünf Prozent. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten, 52 Prozent, traut hingegen keiner Partei zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden.

Bewertung von Kanzler Merz bleibt schwach

An der Bewertung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) ändert sich in der aktuellen Erhebung kaum etwas. Mit seiner Arbeit sind weiterhin lediglich 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 74 Prozent zeigen sich unzufrieden. Damit bleibt die Bilanz des Bundeskanzlers unverändert schwach.
Die Befragung von Forsa fand im Zeitraum vom 10. bis 16. März 2026 statt. Die Datenbasis umfasst 2.503 Befragte.

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Kritik an Verwendung von Sondervermögen für Infrastruktur

Kritik an Verwendung von Sondervermögen für Infrastruktur

von Redaktion Hasepost Videonews 17. März 2026


Wirtschaftsinstitute bemängeln Zweckentfremdung der Mittel für Haushaltslöcher.

Ein Jahr nach der Verabschiedung des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) durch den Bundestag ziehen Wirtschaftsforschungsinstitute eine ernüchternde Bilanz. Die Mittel, die eigentlich für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz vorgesehen waren, wurden laut Analysen größtenteils zweckentfremdet. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und das Ifo-Institut kommen zu ähnlichen Ergebnissen, wenn auch mit unterschiedlichen Zahlen. Das IW spricht von 86 Prozent der Mittel, die 2025 nicht wie geplant verwendet wurden, während das Ifo-Institut sogar 95 Prozent der neuen Schulden als nicht für zusätzliche Investitionen genutzt bezeichnet. Tobias Hentze vom IW äußerte sich kritisch: „Union und SPD hatten die Chance, den Investitionsstau aufzulösen.

23 Milliarden Euro Schulden ohne Investitionen

Sie haben sie bislang nicht genutzt.“ Diese Einschätzung wird von Ifo-Präsident Clemens Fuest geteilt, der die Zweckentfremdung der Mittel als großes Problem bezeichnet. Die Bundesregierung habe die schuldenfinanzierten Mittel nahezu vollständig für andere Zwecke genutzt, so Fuest. Die Schuldenaufnahme im Rahmen des SVIK sei 2025 um 24,3 Milliarden Euro erhöht worden, doch die tatsächlichen Investitionen des Bundes lägen nur um 1,3 Milliarden Euro über denen von 2024. Die Differenz von 23 Milliarden Euro sei nicht in zusätzliche Investitionen geflossen. Die Zweckentfremdung ergibt sich laut Ifo daraus, dass die Regierung die Investitionssumme im Kernhaushalt reduziert hat.

SVIK-Mittel fließen nicht wie geplant

Es kam zu Verschiebungen einzelner Posten vom Kernhaushalt in das kreditfinanzierte SVIK, insbesondere im Verkehrsbereich. Das IW weist darauf hin, dass zentrale Vorgaben zur Investitionsquote nur für Planungen gelten, nicht für die tatsächlichen Ausgaben. Das ifo-Institut betont, dass zusätzliche Schulden nur dann gerechtfertigt seien, wenn sie auch in zusätzliche Investitionen fließen. Die Bundesbank hatte bereits im August 2025 der Bundesregierung vorgehalten, dass ein beträchtlicher Teil der neuen Schulden nicht in Investitionen fließt. Die Bundesregierung habe 2025 nur 42 Prozent der geplanten SVIK-Mittel abgerufen, so das IW.

Sondervermögen ersetzt reguläre Haushaltsmittel

Zudem hätten rund zwölf Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Ausgaben ersetzt, die zuvor aus dem regulären Haushalt finanziert worden seien. Die Mittel für die Länder könnten aus bürokratischen Gründen erst ab 2026 fließen. Das SVIK in Höhe von 500 Milliarden Euro war im März 2025 vom Bundestag beschlossen worden, um Investitionen in Infrastruktur und Klimaneutralität zu stärken. Die Institute fordern, dass die Regierung sich an ihr Versprechen der Zusätzlichkeit erinnern und die Ausgaben konsequent an Infrastruktur und Klimaneutralität ausrichten sollte.

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Justicia (Archiv)

Tödlicher SEK-Einsatz Frankfurt: Gericht bestätigt Einstellung der Ermittlungen

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat den Antrag auf gerichtliche Entscheidung im Zusammenhang mit einem tödlichen SEK-Einsatz im Frankfurter Bahnhofsviertel als unzulässig verworfen. Damit bestätigte der 7. Strafsenat endgültig die Einstellung des Verfahrens gegen den beteiligten SEK-Beamten durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt.

OLG Frankfurt verwirft Antrag als unzulässig

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main teilte am Dienstag mit, dass der 7. Strafsenat über das Klageerzwingungsverfahren entschieden hat, welches den Polizeieinsatz im August 2022 betraf. Bei dem Einsatz war der Bruder des Antragstellers durch Schüsse eines SEK-Beamten getötet worden. Der Mann hatte sich nach der Bedrohung zweier Prostituierter in berauschtem Zustand und bewaffnet mit einem Messer sowie vermeintlich einer Pistole in einem Hotelzimmer verschanzt.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bestätigt

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte das Verfahren gegen den Beamten nach umfangreichen Ermittlungen eingestellt, da sie von einem durch Notwehr gerechtfertigten Angriff ausging. Der Bruder des Getöteten hatte diese Einstellung angefochten und einen Messerangriff in Zweifel gezogen. Nach seiner Auffassung seien die tödlichen Schüsse abgegeben worden, als sich der Geschädigte bereits auf dem Boden befunden habe.

Keine Fehler in den Ermittlungen festgestellt

Das Oberlandesgericht sah nach eigenen Angaben keine Fehler in den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und wies den Antrag zurück. Die Entscheidung ist nicht anfechtbar.

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Vonovia (Archiv)

Investoren drängen Vonovia-Chef Mucic zu Schuldenabbau und Stabilität

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Vor der Bekanntgabe der Jahreszahlen des Dax-Konzerns Vonovia wächst der Druck auf den neuen Vorstandschef Luka Mucic. Institutionelle Investoren und Aktionärsvertreter fordern nach einer Umfrage des „Handelsblatts“ (Mittwochausgabe) vor allem einen konsequenten Schuldenabbau und mehr finanzielle Stabilität beim größten deutschen Immobilienkonzern. Neben der Bilanzstruktur rücken auch Transparenz und Verständlichkeit der Unternehmensstrategie in den Fokus der Großanleger.

Investoren dringen auf Schuldenabbau

Unmittelbar vor der Vorlage der Jahreszahlen haben wichtige Investoren und Aktionärsvertreter den neuen Vorstandschef Luka Mucic zu Kurskorrekturen aufgefordert. Nach einer Umfrage des „Handelsblatts“ (Mittwochausgabe) unter institutionellen Anlegern und Aktionärsschützern sieht eine Mehrheit dringenden Handlungsbedarf bei den Themen Schuldenabbau und mehr finanzielle Stabilität.
„Die wichtigste Aufgabe für Luka Mucic wird sein, die Verschuldung zu reduzieren und sich operative Spielräume für das Business zu schaffen“, sagte Andreas Thomae, Spezialist Corporate Governance bei der Fondsgesellschaft Deka, dem „Handelsblatt“. Auch andere institutionelle Investoren sehen laut „Handelsblatt“ Handlungsbedarf.
„Es kann nicht sein, dass Vonovia ein Derivat auf den Leitzins ist“, kritisierte Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, gegenüber dem „Handelsblatt“. Die hohen Schulden würden „wie Blei auf den Schultern des Konzerns liegen“. Seine Forderung an den neuen Chef sei klar: „Mucic muss das Thema Verschuldung neu adressieren.“

Aktionärsschützer fordern mehr finanzielle Stabilität

Ähnlich äußert sich laut „Handelsblatt“ die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger. „Wir als SdK und der Kapitalmarkt erwarten von Luka Mucic vor allem, dass er die finanzielle Stabilität von Vonovia weiter stärkt“, sagte SdK-Sprecher Daniel Vos dem „Handelsblatt“. Entscheidend sei, „die Passivseite so robust aufzustellen, dass das Unternehmen auch bei kurzfristigen Marktschocks liquide bleibt und keine Notverkäufe mehr tätigen muss“.

Forderung nach klarerer Strategie-Kommunikation

Andere Großanleger wünschen sich laut „Handelsblatt“ mehr Klarheit bei der Kommunikation der Strategie. „Vonovia hat seine Geschäftsaktivitäten in der Vergangenheit über das klassische Immobiliengeschäft hinaus erweitert und bildet dies auch in seinen vom allgemeinen Standard abweichenden Kennzahlen ab“, sagte Hendrik Schmidt, Governance-Experte der DWS, dem „Handelsblatt“. Der neue Vorstandschef müsse darauf achten, „dass die Equity-Story weiter verstanden wird“.

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EU-Fahnen (Archiv)

EU sagt Hilfe für Reparatur der Druschba-Pipeline zu

von Hasepost Redaktion 17. März 2026

Die EU will die beschädigte Druschba-Pipeline in der Ukraine mit technischer Hilfe und Finanzmitteln unterstützen, um den unterbrochenen Ölfluss nach Ungarn und in die Slowakei wiederherzustellen. Nach Gesprächen mit der Ukraine, Ungarn und der Slowakei sagten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und António Costa zu, europäische Experten sofort bereitzustellen. Zugleich arbeitet die EU an alternativen Routen für nicht-russisches Rohöl in Mittel- und Osteuropa, um Energiesicherheit zu gewährleisten und stockende Verhandlungen in Brüssel zu beleben.

EU sagt Unterstützung für Reparatur der Druschba-Pipeline zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und António Costa teilten am Dienstag mit, die EU habe ihre Unterstützung für die Reparatur der Druschba-Pipeline in der Ukraine zugesagt. Dies sei das Ergebnis von Gesprächen mit der Ukraine, Ungarn und der Slowakei, hieß es.
Die Druschba-Pipeline verbindet russische Ölfelder mit Raffinerien in Ost- und Mitteleuropa. Schäden an der Leitung hatten zu einer Unterbrechung der Ölversorgung nach Ungarn und in die Slowakei geführt. Ziel sei es laut EU, die Pipeline zu reparieren und den Ölfluss wiederherzustellen.

Technische Hilfe, Finanzierung und Energiesicherheit

Nach Angaben von Ursula von der Leyen und António Costa bot die EU technische Unterstützung und Finanzierung an, was von der Ukraine „begrüßt und akzeptiert“ worden sei. Europäische Experten stünden sofort zur Verfügung, um die Arbeiten zu unterstützen. Priorität habe die Energiesicherheit für alle europäischen Bürger.
Zusätzlich arbeiteten sie mit den betroffenen Parteien an alternativen Routen für den Transit von nicht-russischem Rohöl in die Länder Mittel- und Osteuropas. Dies sei auch ein notwendiger Schritt, um die Diskussionen über dringend benötigte finanzielle Unterstützung für die Ukraine und das 20. Sanktionspaket vor dem Europäischen Rat wieder aufzunehmen, hieß es.

Politischer Druck und Vorwürfe der „Erpressung“

Ungarn hatte zuletzt seine Zustimmung für den Zugang der Ukraine zu 90 Milliarden Euro an Krediten der Europäischen Union an die Wiederherstellung der Druschba-Pipeline geknüpft. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach in diesem Zusammenhang von „Erpressung“.

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17. März 2026 0 Kommentare
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