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Palme an

Iran droht US- und Israelsoldaten weltweit auch im Urlaub

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Iran hat mit gezielten Angriffen auf US-amerikanische und israelische Offizielle sowie Militärkommandanten gedroht – auch dann, wenn sich diese im Urlaub an internationalen Tourismuszielen aufhalten. Ein Sprecher der Streitkräfte kündigte im iranischen Staatsfernsehen an, Promenaden, Ferienorte sowie Tourismus- und Unterhaltungszentren weltweit seien für diese Personen nicht mehr sicher.

Iran droht US- und israelischen Vertretern weltweit

Ein Sprecher der iranischen Streitkräfte erklärte am Freitag im iranischen Staatsfernsehen, der Iran werde Offizielle und Militärkommandanten der USA und Israels ins Visier nehmen, selbst wenn diese sich im Urlaub befänden. Die Ankündigung richtete sich demnach ausdrücklich nicht nur an militärische Zielpersonen in Einsatzgebieten, sondern auch an Personen, die sich an internationalen Reisezielen aufhielten.
Der Sprecher sprach konkret Beamte und Kommandeure, Piloten sowie „bösartige Soldaten“ an. Er sagte im iranischen Staatsfernsehen: „Von nun an werden die Promenaden, Ferienorte sowie Tourismus- und Unterhaltungszentren weltweit aufgrund der Informationen, die wir über euch haben, auch für euch nicht mehr sicher sein.“

Drohnung im Zusammenhang mit Beisetzung in Teheran

Die Drohung erfolgte im Kontext der Beisetzung des von Israel getöteten iranischen Geheimdienstministers Esmail Khatib und seiner Familie in Teheran.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Kommentar zum Theater Osnabrück. / Foto: Pohlmann

Kommentar: Ingolstadt schließt sein Theater – ein Warnsignal für Osnabrück!?

von Dominik Lapp 20. März 2026

Ingolstadt schließt sein Theater. Bereits am 31. Mai 2026 wird dort zum letzten Mal ein Stück über die Bühne gehen. Diese Nachricht aus Bayern ist ein Warnsignal – und zwar eines, das man in Osnabrück nicht überhören sollte. Wenn in einer Stadt vergleichbarer Größe das Stadttheater wegen explodierender Sanierungskosten vor dem Aus steht, dann ist das kein lokales Problem, sondern ein strukturelles.

Ein Kommentar von HASEPOST-Redaktionsleiter Dominik Lapp

Die Parallelen sind zu offensichtlich, um sie zu ignorieren: Hier wie dort wurde die Sanierung über Jahre verschleppt. Hier wie dort unterschätzte man die Kosten – oder wollte sie nicht wahrhaben. In Ingolstadt sind aus Planungen politische Sackgassen geworden. Und in Osnabrück? Auch hier wirken die einst genannten 80 Millionen Euro längst wie eine Zahl aus einer anderen Zeit. Dabei geht es nicht um Luxus. Das Theater Osnabrück ist kein elitäres Nischenprojekt, sondern ein zentraler kultureller Anker der Stadt. Rund 190.000 Besucherinnen und Besucher jährlich bei etwa 500 Vorstellungen und guten Auslastungszahlen von 82 Prozent im Großen Haus am Domhof und 90 Prozent im emma-theter – das ist kein Zuschussbetrieb am Rand, sondern ein lebendiger Ort mitten in der Stadtgesellschaft.

Doch genau solche Einrichtungen geraten unter Druck, wenn die finanzielle Basis bröckelt. In Ingolstadt spielen Einnahmeausfälle rund um Audi eine zentrale Rolle. In Osnabrück wiederum blickt man mit Sorge auf die Zukunft des Volkswagen-Standorts. Wer heute noch glaubt, wirtschaftliche Stabilität sei garantiert, könnte sich täuschen. Gleichzeitig setzt die Stadt Prioritäten. Die Übernahme und Sanierung des VfL-Stadions zeigt: Wenn der politische Wille da ist, werden auch millionenschwere Projekte gestemmt. Die unbequeme Frage lautet daher: Wird dieser Wille auch für das Theater aufgebracht?

Denn eines ist klar: Je länger man wartet, desto teurer wird es. Ingolstadt zeigt, wohin das führen kann – zu einer Situation, in der die Kosten so hoch erscheinen, dass am Ende nur noch die Schließung als vernünftige Option gilt. Ein kulturpolitisches Armutszeugnis, das sich niemand leisten sollte. Osnabrück steht noch nicht an diesem Punkt. Aber die Stadt bewegt sich darauf zu – schlimmstenfalls. Denn noch immer steht nicht fest, wann und wo das neue Proben- und Werkstattzentrum entstehen soll. Eine Interimsspielstätte für die Zeit der mehrjährigen Theaterschließung während der Sanierung ist auch noch nicht in Aussicht. Und wie teuer wird das Ganze? Ist dann noch Geld da? Die Lehre aus Ingolstadt ist eindeutig: Wartet die Stadt zu lange, verliert sie am Ende mehr als Geld. Sie verliert ein Stück ihrer Identität.


[Gruß vom Herausgeber] Liebe Leserin, lieber Leser, schön, dass Sie bis zum Ende durchgehalten haben. Meinungsbeiträge spiegeln immer nur die Ansichten des jeweiligen Autors wider – nicht die der gesamten Redaktion. Mein Anliegen – und das unserer Redaktion – ist es, in gekennzeichneten Meinungsbeiträgen wie diesem Denkanstöße zu geben. Ob Sie zustimmen, ablehnen oder irgendwo dazwischenstehen: Wenn ein Kommentar neue Perspektiven eröffnet oder auch nur zum Nachdenken anregt, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

„Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.“ (C. G. Jung)
Bitte denken Sie mehr. Ihr Heiko Pohlmann

20. März 2026 0 Kommentare
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Schaffner bei

Taskforce präsentiert 22 Maßnahmen für pünktlichere Bahnzüge

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Taskforce für eine „zuverlässige Bahn“ hat einen Bericht mit 22 Maßnahmen vorgelegt, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs erhöhen sollen. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums sollen zentrale Elemente wie „Joker-Gleise“, „Flex-Abfahrten“, Reisendenlenker am Gleis und eine KI-basierte Dispositionsassistenz bereits in den Jahren 2026 und 2027 umgesetzt werden.

Bericht mit 22 Maßnahmen für mehr Pünktlichkeit

Die Taskforce für eine „zuverlässige Bahn“ hat nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums am Freitag einen Bericht mit 22 Maßnahmen vorgestellt, die die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs verbessern sollen. Die Vorschläge sollen demnach bereits in den Jahren 2026 und 2027 umgesetzt werden.
Ein zentraler Baustein des Maßnahmenpakets ist die Einführung sogenannter „Joker-Gleise“ für mehr Flexibilität in hochbelasteten Bahnhöfen. Abhängig von den lokalen Gegebenheiten soll das gezielte Freihalten einzelner Bahnsteiggleise Engpässe entschärfen.

„Joker-Gleise“, „Flex-Abfahrten“ und Reisendenlenker

Neben den „Joker-Gleisen“ sieht der Bericht die Einführung von „Flex-Abfahrten“ vor, um zuverlässigere Abfahrtszeiten zu ermöglichen. Zudem werden Reisendenlenker am Gleis vorgeschlagen, die den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste beschleunigen sollen.
Ergänzt werden diese Maßnahmen durch eine KI-basierte Dispositionsassistenz. Diese soll Konflikte und Engpässe im Betriebsablauf frühzeitig erkennen und so zu einem stabileren Fahrplan beitragen.

Beteiligte Akteure und Einschätzung des Bundesverkehrsministers

An der Arbeit der Taskforce waren Vertreter von Bund, Ländern, dem Eisenbahn-Bundesamt, der Bundesnetzagentur, Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfragO beteiligt.
Patrick Schnieder (CDU), Bundesverkehrsminister, bezeichnete die vorgeschlagenen Maßnahmen laut Bundesverkehrsministerium als wichtigen Baustein der Verkehrspolitik: Die Maßnahmen stellten „einen wichtigen Meilenstein der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ dar. Schnieder betonte mit Blick auf die Umsetzung: „Jetzt kommt es auf die entschlossene Umsetzung an, damit die Verbesserungen schnellstmöglich für die Fahrgäste spürbar werden.“

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ARD-Logo (Archiv)

ARD streicht Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ ab 2026

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die ARD beendet nach mehr als drei Jahrzehnten die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“. Nach der Saison 2026 soll die traditionsreiche Live-Show mit einer finalen Staffel auslaufen, wie der federführende SWR mitteilte. Als Gründe werden die wirtschaftliche Situation des Senders und eine strategische Neuausrichtung der Unterhaltungssparte genannt.

Finale Staffel im Sommer 2026

Die ARD stellt die Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ nach mehr als drei Jahrzehnten ein. Nach der anstehenden Saison 2026 ende die Sendung mit einer finalen Staffel, teilte der federführende SWR am Freitag mit. Ab dem 31. Mai 2026 werden demnach noch zwölf Live-Ausgaben ausgestrahlt, gefolgt von einer Extra-Ausgabe am 6. September und einer Best-of-Show am 13. September.

„Schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung“

SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sagte, dass die Einstellung der Sendung eine „schmerzhafte, aber notwendige Entscheidung“ sei. Trotz des großen Erfolgs der Sendung zwinge die wirtschaftliche Situation des SWR zu diesem Schritt. ARD-Programmdirektorin Christine Strobl ergänzte, dass die eingesparten Mittel teilweise in neue digitale Unterhaltungsformate investiert werden sollen. Der SWR bleibe auch unter wachsendem Kostendruck ein „starker Anbieter von öffentlich-rechtlicher Unterhaltung und großen Live-Erlebnissen“, werde neue Formate entwickeln und „sich dabei strategisch an veränderten Mediennutzungsgewohnheiten orientieren“.

Live-Show mit langer Tradition

Die Sendung „Immer wieder sonntags“ wird seit 1995 in den Sommermonaten am Sonntagvormittag live im Ersten übertragen. Moderator ist seit 2005 Schlagerstar Stefan Mross. Zuvor hatten Max Schautzer und kurzzeitig Sebastian Deyle diese Aufgabe inne.

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20. März 2026 0 Kommentare
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F-35A Kampfjet

Bundeswehr-Beschaffungschefin warnt vor zu schneller US-Ablösung

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, hat die Geschwindigkeit kritisiert, mit der Deutschland sich von den USA als Rüstungslieferant lösen will. Sie betonte zugleich, die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten funktioniere bislang reibungslos und erfülle die Erwartungen der Bundeswehr.

Warnung vor zu schnellem Abschied von den USA

Die Chefeinkäuferin der Bundeswehr, Annette Lehnigk-Emden, äußerte sich in einem Interview mit der ARD skeptisch zu aktuellen politischen Forderungen nach größerer militärischer Eigenständigkeit Europas gegenüber den USA. „Das ging alles ein bisschen schnell mit den Forderungen, eigenständig zu werden“, sagte die Präsidentin des Beschaffungsamts der Bundeswehr der ARD.
Lehnigk-Emden verwies darauf, dass die laufenden Rüstungsgeschäfte mit den USA aus Sicht ihres Amtes problemlos funktionieren. Die Geschäfte mit den USA liefen gut, man habe bisher keine Schwierigkeiten in der Abwicklung der Verträge gehabt. „Wir sind zufrieden mit den Lieferungen aus den USA“, so Lehnigk-Emden laut ARD.

Enge Rüstungskooperation mit den USA

Deutschland kauft von US-Rüstungskonzernen zum Beispiel Kampfjets vom Typ F-35 und Chinook-Hubschrauber. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr mit Sitz in Koblenz betreibt ein eigenes Kontaktbüro in den USA, um die Zusammenarbeit zu organisieren und zu begleiten.
Auf die Frage, ob diese Außenstelle durch den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von den USA in Gefahr sei, antwortete Lehnigk-Emden der ARD: „Wenn sich politisch an der Situation etwas ändern sollte, werden wir natürlich reagieren.“

Debatte um strategische Autonomie Europas

Deutschland betont seit Jahren, dass Europa militärisch weniger stark auf US-Unterstützung angewiesen sein soll. Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor vier Jahren wird verstärkt über eine strategische Autonomie Europas diskutiert.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Schüsse in Mönchengladbach: Drei Verletzte nach Streit

Schüsse in Mönchengladbach: Drei Verletzte nach Streit

von Redaktion Hasepost Videonews 20. März 2026


Drei Männer wurden bei einer Auseinandersetzung in der Mönchengladbacher Innenstadt verletzt.

In der Innenstadt von Mönchengladbach ist es am Donnerstagabend zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung gekommen, bei der Schüsse fielen. Drei Männer wurden dabei verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort und hat den Bereich großräumig abgesperrt. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen des Vorfalls dauern noch an. Die Polizei riet, den Bereich weiträumig zu meiden. Wie der WDR berichtet, wurden zahlreiche Anrufe bei der Polizei eingegangen, nachdem es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen am Bismarckplatz gekommen war.

Schüsse und Schlägerei mit Verletzten

Dabei sollen mehrere Schüsse gefallen sein. Ein Mann wurde durch einen Streifschuss am Bein leicht verletzt. Anschließend habe es eine Schlägerei gegeben, bei der zwei weitere Männer verletzt wurden. Die Schwere der Verletzungen ist noch unklar. Die Polizei sicherte eine Schusswaffe nahe dem Tatort und nahm zwei Personen vorläufig fest.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Tötung

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat die Ermittlungen zum Tathergang übernommen und geht von zwei versuchten Tötungsdelikten aus. Wie die Morgenpost berichtet, wurde ein Mann am Bismarckplatz durch einen Streifschuss verletzt. Zwei weitere Männer gerieten in eine Schlägerei und verletzten sich ebenfalls. Die Waffe wurde in der Nähe des Tatorts gefunden. Die Polizei war mit vielen Kräften vor Ort und sicherte bis in die Morgenstunden Spuren. Die Hintergründe des Vorfalls waren am Freitagmorgen noch unklar.

Die Polizei warnte die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu meiden. Die genauen Umstände, die zu der Auseinandersetzung führten, sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt weiterhin und versucht, die genauen Abläufe zu rekonstruieren. Es ist noch unklar, wie viele Personen insgesamt an der Auseinandersetzung beteiligt waren und was der Auslöser für den Streit war. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei dauern an.

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LKW-Unfall auf der A30. / Foto: Heiko Westermann

Unfall mit zwei Brummis derselben Spedition legt Autobahn A30 bei Osnabrück lahm

von Hasepost 20. März 2026

Ein schwerer LKW-Unfall auf der A30 hat am Donnerstagabend (19. März) nicht nur für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt, sondern wirft auch Fragen zum Umgang mit den Unfallfolgen auf. Über Stunden hinweg waren Einsatzkräfte und Spezialfirmen im Einsatz – und ein ungewöhnlicher Abschleppvorgang sorgt im Nachgang für Gesprächsstoff.

Kollision mit zwei LKW

Gegen 20:00 Uhr kam es auf der A30 in Fahrtrichtung Bad Oeynhausen, kurz vor der Anschlussstelle Osnabrück-Nahne, zu dem Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen prallte eine Sattelzugmaschine zunächst aus bislang ungeklärter Ursache in die rechte Außenleitplanke. In der Folge drehte sich das Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung und kollidierte anschließend mit einem Gliederzug. Bemerkenswert: Beide beteiligten Lastwagen gehörten zur selben Spedition, auch wenn sie unterschiedliche Ortskennzeichen trugen.

LKW-Unfall auf der A30. / Foto: Heiko Westermann

Beschädigte Fron des LKW. / Foto: Heiko Westermann

Gefahr durch ausgelaufene Betriebsstoffe

Durch die Kollision wurden Diesel und Hydrauliköl freigesetzt, die sich großflächig auf der Fahrbahn verteilten. Besonders problematisch war dabei der Fahrbahnbelag am Unfallort: so genannter Flüsterasphalt. Aufgrund seiner offenporigen Struktur können Flüssigkeiten tief eindringen – bis in darunterliegende Schichten. Um Umweltschäden und Gefahren für den Verkehr zu minimieren, musste eine Fachfirma die Strecke aufwendig reinigen. Dabei kam eine Spezialmaschine zum Einsatz, die die Fahrbahn in einem langsamen, intensiven Spülverfahren bearbeitete. Der rechte Fahrstreifen sowie der Pannenstreifen blieben deshalb bis kurz vor Mitternacht gesperrt. Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnte die Strecke in der Nacht wieder vollständig freigegeben werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

LKW-Unfall auf der A30. / Foto: Heiko Westermann

Zerstörte Schutzplanke auf der A30. / Foto: Heiko Westermann

Fragwürdige Abschleppaktion

Für zusätzliche Verwunderung sorgte der Umgang mit dem beschädigten Gliederzug. Das beteiligte Unternehmen organisierte den Abtransport eigenständig – allerdings auf ungewöhnliche Weise: Der Lastwagen wurde mithilfe eines anderen Fahrzeugs der Spedition an einer Stange abgeschleppt und setzte seine Fahrt auf der Autobahn fort. Statt die A30 an der nächsten Ausfahrt zu verlassen, fuhr das Gespann noch über viele Kilometer weiter in Richtung Ostwestfalen. Beobachtungen zufolge reichte die Strecke mindestens bis in den Raum Bünde. Ein solches Vorgehen ist laut Straßenverkehrsordnung nur eingeschränkt zulässig. Üblicherweise muss ein abgeschlepptes Fahrzeug die Autobahn an der nächstmöglichen Stelle verlassen.

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Tankstelle (Archiv)

Bund stoppt Preissprünge: Spritpreis-Paket, aber bitte Geduld

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Bundesregierung ruft angesichts der nach dem Kriegsausbruch im Nahen Osten gestiegenen Energiepreise zu Geduld auf. Geplante Maßnahmen wie das Spritpreis-Paket sollen nach dem Willen der Regierung zunächst ihre Wirkung entfalten, bevor weitere Schritte erwogen werden. Tankstellenpreise und Energieentwicklung würden aktiv beobachtet, betont die Regierung.

Bundesregierung verweist auf Wirkung des Spritpreis-Pakets

Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Energiepreise nach dem Kriegsausbruch im Nahen Osten mahnt die Bundesregierung zur Zurückhaltung bei Forderungen nach neuen Eingriffen. Man müsse die bereits beschlossenen Maßnahmen zunächst wirken lassen, sagte Sebastian Hille, stellvertretender Regierungssprecher, am Freitag der dts Nachrichtenagentur.
Hille bezog sich dabei auf das Spritpreis-Paket der Bundesregierung, das in der kommenden Sitzungswoche vom Bundestag verabschiedet werden soll. Vorgesehen ist, dass Tankstellen ihre Preise nur noch einmal pro Tag erhöhen dürfen. Zudem soll das Kartellamt mehr Kontrollmöglichkeiten erhalten.

„Aktives Beobachten“ der Energiepreise

Man beobachte die Energiepreise an den Tankstellen nicht nur, sondern treffe Maßnahmen, für deren Wirkung man aber „eine gewisse Geduld“ aufbringen müsse, sagte Hille der dts Nachrichtenagentur. Hinzu komme das „aktive Beobachten“, so Hille weiter. Darauf könnten weitere Maßnahmen folgen.
Wie diese möglichen weiteren Maßnahmen konkret aussehen könnten und welche Auswirkungen sie potenziell hätten, ließ Hille offen. Auf die Nachfrage, wie lange sich die Bundesregierung die Lage anschauen will, bevor neue Maßnahmen infrage kommen, sagte der Regierungssprecher der dts Nachrichtenagentur, dass man den Zeitpunkt mitbekommen werde, wenn weitere Maßnahmen aufs Gleis gesetzt würden.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Alexander Schweitzer

Schweitzer: Rheinland-Pfalz hält trotz Iran-Krieg an Ramstein fest

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Rheinland-Pfalz lehnt Forderungen ab, die US-Militärbasis Ramstein im Iran-Krieg zu beschränken. Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) und CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder verteidigen die Rolle der US-Streitkräfte und warnen vor einer Vermischung von Außen- und Landespolitik. Zugleich betont Schweitzer, dass sich das Bundesland nicht in den Iran-Krieg hineinziehen lassen wolle.

Schweitzer: Keine Verweigerung der Nutzung von Ramstein

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) hat Forderungen zurückgewiesen, den US-Streitkräften die Nutzung der Militärbasis Ramstein im Iran-Krieg aus völkerrechtlichen Gründen zu verwehren. Man wolle sich zwar nicht in den Krieg hineinziehen lassen, arbeite aber „partnerschaftlich mit unseren Amerikanern“ zusammen und wolle Außenpolitik und Landespolitik nicht vermischen, sagte er dem Nachrichtensender „Welt“.
„Die Amerikaner haben Standorte in Deutschland, einige davon auch in Rheinland-Pfalz. Das ist schon immer so gewesen. Und die Amerikaner werden diese Standorte auch nutzen, um internationales Engagement zu organisieren.“ Und das bedeute eben auch im Iran, was durch Rechtsprechung immer wieder auch angesprochen worden sei, führte Schweitzer weiter aus. „Wir sind auch ein Land, das auf gute Partnerschaft setzt, bis in die Kommunen des Landes Rheinland-Pfalz. Und wer deshalb Außenpolitik mit der Landespolitik vermischen will, der wird bei mir keine Unterstützung dafür finden.“

Distanzierung vom Krieg, aber enge Partnerschaft mit den USA

Vom Krieg der USA an sich distanzierte sich Schweitzer zugleich. „Ich will deutlich sagen: Wir wollen uns nicht in den Iran-Krieg hineinziehen lassen. Das wollen wir nicht. Deshalb werden wir auch genau überlegen müssen, ob wir militärisches Engagement investieren, wie es ja auch immer wieder aus dem Weißen Haus als Forderung kommt“, sagte der Ministerpräsident dem Nachrichtensender „Welt“.

CDU-Spitzenkandidat stellt sich gegen Schließungsforderungen

Der CDU-Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, wies unterdessen Forderungen der Linken nach einer Schließung der US-Militärbasis in Ramstein zurück. „Es wäre für dieses Land ganz schlimm, wenn wir die US-Stationierungsstreitkräfte nicht hätten“, sagte er dem TV-Sender „Welt“. Und man habe gesehen, was das Völkerrecht in den letzten Jahren bewirkt habe, „nämlich nichts, was den Terror des Irans verhindert hat“.
Schnieder äußerte zugleich Verständnis für das Vorgehen Israels und der USA. „Und wenn Israel sich in seiner Sicherheit bedroht sieht und der Iran immer davon gesprochen hat, er radiert Israel von der Landkarte, dann gestehe ich Israel und den Vereinigten Staaten zu, dann entsprechend zu agieren“, so Schnieder gegenüber dem TV-Sender „Welt“.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Bauer mit

Iran-Krieg: Landwirtschaftsminister warnt vor teureren Lebensmitteln

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen infolge einer drohenden Düngemittelknappheit durch den Iran-Krieg. Ursache seien stark steigende Düngerpreise, die laut Ministerium durch die Lage im Persischen Golf und höhere Energiekosten getrieben werden. Rainer unterstützt deshalb den Vorschlag der EU-Kommission, Zölle auf Düngerimporte befristet auszusetzen, um die Märkte zu entlasten.
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) befürchtet höhere Lebensmittelpreise aufgrund einer drohenden Düngemittelknappheit infolge des Iran-Kriegs. Die Landwirte beobachteten die infolge des Kriegs gegen den Iran steigenden Preise für Dünger mit großer Sorge, sagte Rainer den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Diese Entwicklung könne sich zeitnah auch auf die Lebensmittelpreise auswirken und Verbraucher zusätzlich belasten. Die Bundesregierung nehme die Situation sehr ernst und wolle frühzeitig gegensteuern, so der CSU-Politiker.

Rainer unterstützt EU-Vorstoß zu Zollaussetzung

Rainer fordert ein Aussetzen von Importzöllen auf Düngemittel. „Deshalb unterstütze ich den Vorstoß der EU-Kommission, Zölle auf Düngerimporte zeitweise auszusetzen. Die Preise für Dünger werden maßgeblich auf dem Weltmarkt bestimmt. Umso wichtiger ist es, die vorhandenen politischen Handlungsspielräume konsequent zu nutzen.“ Die Aussetzung würde ab 1. Mai greifen und zunächst für ein Jahr gelten.

Krieg im Iran treibt Düngerpreise

Laut dem Landwirtschaftsministerium treibt der Krieg im Iran die Preise etwa für Stickstoffdünger stark in die Höhe. „Preistreiber für heimische Düngemittel sind vor allem die Preisaufschläge im Energiebereich sowie die Sperrung der Meerenge von Hormus. Die Auswirkungen der Krise am Persischen Golf betreffen die Düngemittelmärkte weltweit“, teilte das Ministerium mit.

Bereits eingekaufter Dünger und regionale Unterschiede

Unter Verweis auf Händler schätzt das Ministerium, dass „etwa 60 bis 80 Prozent der Landwirte ihren saisonalen Bedarf an Stickstoffdünger bereits eingekauft haben. Von der bereits gehandelten Menge befänden sich ca. 70 bis 80 Prozent physisch auf den landwirtschaftlichen Betrieben; die restlichen 20 bis 30 Prozent lägen noch in Handels- und Depotlagern und würden sukzessive abgerufen. Der Deckungsgrad variiert regional.“

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20. März 2026 0 Kommentare
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