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Bundesamt für

Bamf: Mehrheit syrischer Flüchtlinge behält Schutzstatus trotz Prüfung

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die weit überwiegende Mehrheit syrischer Flüchtlinge in Deutschland behält ihren Schutztitel auch nach einer Überprüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Nach aktuellen Zahlen werden nur wenige Widerrufsprüfverfahren mit einem Entzug des Schutzstatus abgeschlossen, obwohl die Bundesregierung deutlich andere Erwartungen formuliert hatte.

Nur wenige Widerrufe trotz Tausender Prüfverfahren

Fast alle syrischen Flüchtlinge behalten ihren Schutztitel auch nach einem sogenannten Widerrufsprüfverfahren des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Dabei prüft die Behörde, ob Voraussetzungen vorliegen, Flüchtlingen ihren Schutztitel zu entziehen und dadurch den Weg für eine Abschiebung zu ebnen. Wie das Bamf mitteilte, gab es im Jahr 2025 17.767 solcher Widerrufsprüfverfahren, meldet der „Focus“.
Allerdings wurde dabei lediglich 659 Syrern der Schutztitel entzogen. In 17.108 Fällen entschied das Bamf sich gegen eine Rücknahme. Über 96 Prozent der Bamf-Verfahren endeten damit anders, als sich die Bundesregierung das vorgestellt und gefordert hatte. In diesem Jahr setzt sich der Trend fort: Von 2.280 Widerrufsprüfverfahren führten gerade mal 253 zu einem Entzug des Schutztitels. 2.027 Syrer behielten ihren Schutztitel.
Laut Bamf-Angaben stehen derzeit noch 19.841 Widerrufsprüfverfahren syrischer Staatsangehöriger zur Entscheidung aus. Ein Widerrufsprüfverfahren wird insbesondere bei Straftätern und Gefährdern eingeleitet, aber auch wenn syrische Flüchtlinge ihre Heimat besuchen. Denn Schutzsuchende dürfen grundsätzlich nicht in ihr Heimatland zurückreisen, wenn sie in Deutschland keinen verfestigten Aufenthaltstitel haben.

Begründungen des Bamf und mögliche Ausweitung der Prüfungen

Bamf-Kreise erklären sich die niedrige Zahl der Widerrufe vor allem damit, dass Heimreisen teilweise gerechtfertigt sind, etwa im Fall der Beerdigung eines Familienangehörigen. In Zukunft könnte es allerdings zu deutlich häufigeren Widerrufsprüferverfahren kommen.
Wie aus Kreisen der Flüchtlingsbehörde zu hören ist, wartet das Bamf auf einen entsprechenden Erlass von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die anlasslosen Widerrufsprüfungen wieder aufzunehmen. Diese wurden im Januar 2023 eingestellt. Ein Widerrufsprüfverfahren findet seitdem nur statt, wenn das Bamf einen Anlass dazu hat – beispielsweise bei einer Straftat oder einer Heimreise. Sollte das Bamf wieder Regelüberprüfungen durchführen, muss die Behörde wieder hunderttausende Schutztitel einer Prüfung unterziehen.
Schätzungsweise bis zu 600.000 Syrer haben in Deutschland derzeit einen Schutztitel nach Genfer Flüchtlingskonvention oder einen subsidiären Schutztitel. Insbesondere wegen der veränderten Lage in Syrien durch den im Dezember 2024 beendeten Bürgerkrieg könnte es in den kommenden Monaten häufiger zur Aberkennung von Schutztiteln kommen.

Geplante Abkommen mit Syrien und politischer Kontext

Allerdings müssten Bund und Länder dann auch vorbereitet sein, regelmäßig Abschiebungen nach Syrien durchführen zu können. Bislang gab es nur sehr vereinzelt Rückführungen. Mit Spannung wird daher der Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin erwartet. Ein Zusammentreffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) war bereits im Januar geplant, musste allerdings kurzfristig verschoben werden.
Wie der „Focus“ unter Berufung auf „Diplomatenkreise“ schreibt, ist der Besuch für Ende des Monats geplant. Bei dem Besuch sollen offenbar auch Vereinbarungen zur Rückführung von Syrern getroffen werden. Erst Anfang März kündigte Dobrindt einen zeitnahen Besuch von al-Scharaa an. „Ich gehe davon aus, dass der Besuch in naher Zukunft nachgeholt wird“, sagte er vor wenigen Wochen ebenfalls dem „Focus“.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Unheilig am

Unheilig stürmen mit „Liebe Glaube Monster“ Albumcharts-Spitze

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Die Elektro-Rock-Band Unheilig hat mit ihrem neuen Album „Liebe Glaube Monster“ auf Anhieb Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts erreicht. Nach Angaben von GfK Entertainment ist es bereits das fünfte Nummer-eins-Album der Band. Zudem ist „Liebe Glaube Monster“ laut GfK in der ersten Verkaufswoche das meistverkaufte Album eines deutschen Acts seit „Zeit“ von Rammstein vor fast vier Jahren.

Unheilig mit fünftem Nummer-eins-Album

Die Elektro-Rock-Band Unheilig steht neu an der Spitze der deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Nach „Grosse Freiheit“, „Lichter der Stadt“, „Gipfelstürmer“ und „Von Mensch zu Mensch“ landen sie mit „Liebe Glaube Monster“ ihre fünfte Nummer-eins-Platte. Nach Angaben der GfK ist das neue Album zudem auch das meistverkaufte Album von deutschen Künstlern in der ersten Woche seit „Zeit“ von der Band Rammstein vor fast vier Jahren.

Bewegung in den Album-Charts

Während Rapper SSIO sein zehn Jahre altes Werk „0,9“ dank einer Jubiläumsedition zurück an die zweite Stelle befördert, bleiben die Vorwochen-Abräumer Harry Styles („Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“, drei) und Sarah Connor („Freigeistin“, vier) dahinter gefragt. Die Top 10 erreichen auch die Power-Metal-Formation Angus McSix („Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye“, fünf), die beiden britischen Sänger Chris Norman („Lifelines“, sechs) und James Blake („Trying Times“, sieben) sowie die bayerische Indie-Band The Notwist („News From Planet Zombie“, zehn).

HipHop-Duo Lacazette und Jazeek behauptet Spitzenplatz

In den Single-Charts verteidigt das HipHop-Duo Lacazette und Jazeek („CDY“) seine Führung vor Zara Larsson („Lush Life“, zwei) und Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, drei). Immer weiter nach oben klettern sowohl das Band-Projekt Tame Impala („Dracula“, von 30 auf 15) als auch Musiker Dominic Fike, der dank „Babydoll“ (von elf auf sechs) und „White Keys“ (von acht auf sieben) gleich doppelt in der Top 10 vertreten ist. Für die höchsten New Entries zeichnen YC („Xalaz“, 25) und Tream und treamiboii („Hasenjagd“, 32) verantwortlich.
Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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Chuck Norris

US-Actionstar Chuck Norris im Alter von 86 gestorben

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der US-Actionstar Chuck Norris ist tot. Er starb bereits am Donnerstag im Alter von 86 Jahren, wie seine Familie am Freitag mitteilte. In einer Erklärung würdigten die Angehörigen den Schauspieler und Kampfkünstler als Symbol der Stärke und zugleich als Zentrum des familiären Zusammenhalts.

Familie bittet um Privatsphäre

In der Mitteilung der Familie heißt es: „Wir möchten die Umstände privat halten, möchten Ihnen aber versichern, dass er im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen ist“, hieß es in einer Mitteilung der Familie. Und weiter: „Für die Welt war er ein Kampfkünstler, Schauspieler und ein Symbol der Stärke. Für uns war er ein hingebungsvoller Ehemann, ein liebevoller Vater und Großvater, ein wundervoller Bruder und das Herz unserer Familie. Er lebte sein Leben mit Glauben, Zielstrebigkeit und unerschütterlicher Verbundenheit zu den Menschen, die er liebte. Durch seine Arbeit, seine Disziplin und seine Güte inspirierte er Millionen von Menschen weltweit und hinterließ einen bleibenden Eindruck im Leben so vieler.“

Erfolge als Actionstar

Chuck Norris war während seiner Zeit als Schauspieler vor allem auf die Darstellung schweigsamer Einzelgänger spezialisiert. Größere Berühmtheit erlangte er als Filmgegner von Bruce Lee in „Die Todeskralle schlägt wieder zu“ (1972) sowie durch die dreiteilige Kinofilmreihe „Missing in Action“ (1984-1988) und die Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“ (1993-2001), als deren ausführender Produzent er auch agierte. Nachdem er seit 2004 nicht mehr im Kino zu sehen war, feierte er 2012 im Film „The Expendables 2“ ein Comeback.

Internetphänomen „Chuck Norris Facts“

Seit den Nullerjahren machte Norris außerdem nochmal etwas unfreiwillig als Internetmeme „Karriere“. Dabei wurde unter der Überschrift „Chuck Norris Facts“ auf seine martialischen Filmrollen und seine Kampfkünste humoristisch Bezug genommen.

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Dennis Radtke

CDA-Chef Radtke wirft CDU Vergiftung der Sozialdebatte vor

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA), Dennis Radtke, hat die CDU für ihre Rolle in der aktuellen Debatte über eine Reform des Sozialstaats kritisiert. In einem Interview warf er seiner Partei vor, mit zugespitzten Forderungen die Diskussion zu belasten und damit konstruktive Beratungen zu erschweren.

CDA-Vorsitzender kritisiert scharfe Töne in der CDU

Dennis Radtke
Der CDA-Vorsitzende macht deutlich, dass es aus seiner Sicht bei den anstehenden Veränderungen nicht um persönliche Profilierungsgewinne in der Partei gehen dürfe. „Es geht doch bei den Reformen nicht darum, dass einzelne Abgeordnete oder Funktionäre damit zufrieden sind, was herausgekommen ist oder wer sich profilieren konnte“, sagte Radtke dem Focus.

Warnung vor Folgen der bisherigen Kommunikation

Mit Blick auf die bisherige Kommunikation der Union zur Reform des Sozialstaats formulierte Radtke im Gespräch mit dem Focus grundsätzliche Kritik. „Wir haben eigentlich ausreichend schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Ich dachte immer, lernen durch Schmerz sei zwar unangenehm, hätte aber einen Effekt.“

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Donald Trump

Trump attackiert Nato-Partner scharf und nennt sie Feiglinge

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an den Partnerstaaten in der Nato verschärft. In mehreren Beiträgen auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social warf er den Bündnispartnern mangelnde Beteiligung an sicherheitspolitischen Maßnahmen im Nahen Osten und Feigheit vor.

Schwere Vorwürfe gegen Nato-Partner

US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Nato ohne die USA als wirkungslos. „Ohne die USA ist die Nato ein Papiertiger“, schrieb er am Freitag bei seinem Kurznachrichtendienst Truth Social.
Trump warf den Partnerstaaten vor, sich nicht an Anstrengungen gegen Teheran beteiligt zu haben. „Sie wollten sich nicht am Kampf beteiligen, um einen atomar bewaffneten Iran zu verhindern“, erklärte er laut Truth Social.

Kritik an fehlender Beteiligung im Persischen Golf

Trump verwies darauf, dass sich die Nato-Partner nun über Konsequenzen beschwerten, an deren Verhinderung sie sich nach seinen Worten nicht beteiligen wollten. Jetzt, da dieser Kampf „militärisch gewonnen“ sei, beschwerten sie sich über die hohen Ölpreise, die sie zahlen müssten, wollten aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen.

Vorwurf der Feigheit

Nach Darstellung Trumps wäre ein Eingreifen im Bereich der Straße von Hormus unkompliziert. Dabei sei das „ein einfaches militärisches Manöver“ gegen den einzigen Grund für die hohen Ölpreise, so Trump. „Das wäre für sie so einfach und mit so geringem Risiko verbunden.“
In diesem Zusammenhang griff der US-Präsident die Bündnispartner scharf an. Die Nato-Partner seien „Feiglinge“, fügte der US-Präsident hinzu. „Wir werden uns daran erinnern.“

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Sicherer und bequemer gelangen Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer dank einer Unterstützung durch den Landschaftsverband Osnabrücker Land jetzt ins Piesberger Gesellschaftshaus. / Foto: Ralf Siebenand

Gute Nachricht des Tages: Förderprogramm für Investitionen kleiner Kultureinrichtungen möglich

von PM 20. März 2026

Barrierefreiheit, Brandschutz, Nachhaltigkeit … Oftmals fehlt kleineren Kultureinrichtungen für dringend erforderliche Investitionen das Geld. Hier kann das Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen des Landes Niedersachsen vielleicht helfen. 2026 vergibt der Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. (LVO) erneut Zuschüsse des Landes Niedersachsen zur Förderung von Investitionen. Antragsfrist ist der 18. Mai.

Förderung von Kunst und Kultur in Stadt und Landkreis

Gefördert werden kleine Kultureinrichtungen und Kulturvereine mit Sitz in Stadt und Landkreis Osnabrück, die überwiegend Zwecke der Förderung von Kunst und Kultur verfolgen und ein regelmäßiges, öffentlich zugängliches Kulturangebot vorhalten. Dazu gehören beispielsweise Heimatvereine, Amateurtheater, Freilichtbühnen, freie professionelle Theater ebenso wie nichtstaatliche Museen, soziokulturelle Einrichtungen, Kunstvereine, Kunstschulen, Musikvereine, Musikschulen oder Musikzentren. Im Antrag müssen sowohl die Notwendigkeit als auch der Umfang der geplanten Maßnahme nachvollziehbar dargelegt werden; das gilt
auch für den nachhaltigen Nutzen.

Qualität soll gefördert werden

Mit Unterstützung aus dem Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen konnte der Heimatverein Rieste seine Vereinsräume neu gestalten. / Foto: Stefan Walter

Mit Unterstützung aus dem Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen konnte der Heimatverein Rieste seine Vereinsräume neu gestalten. / Foto: Stefan Walter

Der LVO fördert bauliche Investitionen inklusive Erhaltungsmaßnahmen, ferner Anschaffungen einschließlich digitaler Infrastruktur oder Veranstaltungstechnik. Sie sollen unter anderem zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität sowie der Aufenthaltsqualität beitragen. Von diesem Förderprogramm konnte 2025 zum Beispiel der Heimat- und Verkehrsverein Ankum profitieren und eine neue Küche für sein Heimathaus anschaffen. Der Kur- und Verkehrsverein Hasbergen baute an einem restaurierten historischen Wasserturm ein Gartenhaus und schuf zusätzlich eine Sitzgelegenheit, das Piesberger Gesellschaftshaus erhielt endlich eine
robuste, sichere Rollstuhlrampe und der Heimatverein Rieste konnte seine Vereinsräume neu gestalten.

Mit finanzieller Unterstützung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land und umfangreicher Eigenleistung errichtete der Kultur- und Verkehrsverein Hasbergen am dortigen Alten Wasserturm ein Gartenhaus. / Foto: Gordian Niehenke

Mit finanzieller Unterstützung des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land und umfangreicher Eigenleistung errichtete der Kultur- und Verkehrsverein Hasbergen am dortigen Alten Wasserturm ein Gartenhaus. / Foto: Gordian Niehenke

Wie Fördermittel beantragt werden können

Beantragt werden können Fördermittel in Höhe von 1.000 Euro bis zu 25.000 Euro. Die Förderung beträgt in der Regel bis zu 75 Prozent der Gesamtausgaben. Ehrenamtliches Engagement kann als fiktive Ausgabe einberechnet werden; Näheres regeln die Förderrichtlinien.

Anträge können bis spätestens 18. Mai beim Landschaftsverband Osnabrücker Land eingereicht werden. Detaillierte Informationen zum Förderprogramm und Antragsformulare zum Herunterladen sind auf der Website des Landschaftsverbandes zu finden. Bei Fragen wenden Sie sich an Nina Hauff (Telefon: 0541 600 585-16, E-Mail: hauff@lvosl.de).

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Boris Palmer

Boris Palmer bereut nichts und kritisiert „woke“ Kultur

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer verteidigt seine umstrittenen öffentlichen Äußerungen und sieht sich im Umgang mit Kritik weitgehend im Recht. Zugleich räumt er Fehler ein und beschreibt, wie er inzwischen künstliche Intelligenz einsetzt, um Shitstorms vorzubeugen. In einem Interview äußert er zudem Kritik an gesellschaftlichen Debatten über Sprache und Moral und grenzt sich von politischen Spitzenämtern ab.

Palmer bleibt bei seinen Aussagen

Der für Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer steht auch zu seinen umstrittenen Äußerungen. „Ich bereue nichts, was ich gesagt habe“, sagte Palmer dem „Spiegel“. Allerdings ärgere er sich darüber, dass er es seinen Gegnern so leicht gemacht habe, ihn zu diskreditieren.
Um Shitstorms zu vermeiden, lasse Palmer seine Postings mittlerweile von künstlicher Intelligenz prüfen. „Wenn ich mir nicht sicher bin, frage ich ChatGPT, ob ich das so schreiben kann.“ Der Chatbot sei aber „ziemlich woke“, meistens sage er nein, sagte Palmer dem „Spiegel“.

Kritik an Entschuldigungskultur und Wokeness

Natürlich habe er mitunter auch „falsche Sachen“ gesagt, gab Palmer gegenüber dem „Spiegel“ zu. „Entschuldigt habe ich mich manchmal, um weiteres Unheil von mir abzuwenden, ohne das überhaupt so zu meinen.“ Er halte es „für eine Unsitte, dass man Leute so lange öffentlich mit Schlamm bewirft, bis sie Entschuldigung sagen, nur um ihren Kopf zu retten“.
Der Zeitgeist der Wokeness sei auf dem Rückzug, sagte Palmer dem „Spiegel“. „Es wurde so übertrieben mit der Sprachregulierung und Moralisierung, dass mittlerweile die Mehrheit der Menschen die Nase davon voll hat.“

Politische Einordnung und zukünftige Rolle

Seit vielen Jahren eckte Palmer an – etwa in Migrationsdebatten. Zuletzt hat sich Palmer auf Social Media gemäßigt und wurde auf der politischen Bühne wieder salonfähig. Einen Ministerposten in der baden-württembergischen Landesregierung unter dem grünen Wahlgewinner Cem Özdemir will er nicht anstreben. Dennoch könnte er in die Regierungsarbeit eingebunden werden.

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Merz attackiert Orbán wegen Blockade des Ukraine-Kredits

Merz attackiert Orbán wegen Blockade des Ukraine-Kredits

von Redaktion Hasepost Videonews 20. März 2026


Merz wirft Orbán groben Verstoß gegen Loyalität vor und kritisiert Blockade des Ukraine-Kredits.

Beim jüngsten EU-Gipfel in Brüssel sind die Spannungen zwischen den Mitgliedstaaten erneut eskaliert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) übte scharfe Kritik an Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán. Grund ist die Blockade eines bereits beschlossenen Milliarden-Kredits für die Ukraine durch Orbán. Merz zeigte sich verärgert über diese Haltung und warf Orbán vor, die Handlungsfähigkeit der EU zu gefährden.

Laut Merz handelt es sich bei Orbáns Vorgehen um einen ‚groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten‘. Diese Blockade schade nicht nur der Ukraine, sondern auch dem Ansehen der Europäischen Union insgesamt. Die Berliner Zeitung berichtet, dass Merz besonders die mangelnde Solidarität innerhalb der EU bemängelte.

Ungarn blockiert Ukraine-Hilfen und schafft Unsicherheit

Die Ukraine ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Die Blockade des Kredits durch Ungarn verzögert die dringend benötigte Hilfe und schafft zusätzliche Unsicherheit. Merz betonte, dass solche Handlungen die Einheit der EU untergraben und das Vertrauen in die Gemeinschaft schwächen.

EU-Frust über Blockaden wächst stetig

Die Kritik von Merz zeigt die wachsende Frustration innerhalb der EU über die wiederholten Blockaden durch einzelne Mitgliedstaaten. Es wird zunehmend deutlich, dass solche Aktionen die gemeinsame Außenpolitik der Union beeinträchtigen. Die EU steht vor der Herausforderung, ihre Entscheidungsprozesse zu reformieren, um künftig schneller und effektiver handeln zu können.

Merz drängt auf EU-Zusammenhalt gegen Orbáns Blockaden

Merz forderte die Mitgliedstaaten auf, ihre Differenzen beizulegen und gemeinsam Lösungen zu finden. Nur durch Zusammenhalt und Solidarität könne die EU ihre globale Rolle stärken und den Herausforderungen der Zukunft begegnen. Die Blockade des Ukraine-Kredits durch Orbán unterstreicht die Dringlichkeit dieser Forderung.

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20. März 2026 0 Kommentare
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Karin Prien

Prien reformiert Förderprogramm „Demokratie leben“ grundlegend und digital

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) will das Förderprogramm „Demokratie leben“ grundlegend neu ausrichten und zahlreiche Projekte zum Jahresende auslaufen lassen. Nach Angaben der Ministerin werden die Ziele des Programms trotz hohen Engagements nicht ausreichend erreicht, das Verhältnis von Mitteleinsatz und Ergebnis stimme nicht. Künftig sollen stärker lokal verankerte Institutionen gefördert und der digitale Bereich in den Mittelpunkt gerückt werden.

Programm „Demokratie leben“ wird neu zugeschnitten

Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) stellt das in der Kritik stehende Förderprogramm „Demokratie leben“ nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ grundsätzlich neu auf. Demnach lässt das Ministerium unter anderem die Förderung von mehr als 200 Projekten zum Jahresende auslaufen, wie die Zeitung unter Berufung auf eigene Informationen meldet.
„Trotz hoher Motivation und eines engagierten Einsatzes in der Fläche werden die Programmziele nicht oder nicht nachhaltig erreicht. Das Verhältnis von Mitteleinsatz und Ergebnis stimmt nicht“, sagte Prien der „Welt am Sonntag“. „Gesellschaftliche Herausforderungen werden im Programm nicht oder nicht ausreichend abgebildet“, so die CDU-Politikerin. „Das heißt für uns: Wir wollen Bewährtes fortsetzen, was sich nicht bewährt hat, einstellen und Reformbedürftiges neu aufstellen.“

Förderende für zahlreiche Träger

Nach dem Bericht der „Welt am Sonntag“ sollen die Programmbereiche „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“, worunter Projekte mit deutschlandweiter Bedeutung fallen, sowie die sogenannten Innovationsprojekte zum Jahresende eingestellt werden. In diesen Innovationsprojekten waren bislang neue Arbeitsansätze erprobt und weitere Zielgruppen gewonnen worden.
Zu den Projektträgern, die von dem Auslaufen der Förderung betroffen sein sollen, gehören den Angaben zufolge die Amadeu Antonio Stiftung, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verein HateAid, das Medienunternehmen „Correctiv“, der Zentralrat der Juden und die Konrad-Adenauer-Stiftung.
Prien will im Gegenzug stärker auf Institutionen setzen, die bereits vor Ort wirken und eng in die Gesellschaft integriert sind. Anstelle von Nichtregierungsorganisationen, politischen Stiftungen und Vereinigungen, die speziell zur Demokratieförderung gegründet worden sind, sollen nun verstärkt Schulen – vor allem Berufsschulen –, freiwillige Feuerwehren, Sportvereine, Gruppen wie die Landjugend, Bibliotheken und andere kulturelle Vereinigungen eingebunden werden.

Stärkerer Fokus auf digitale Prävention und Evaluation

Nach den Plänen soll außerdem einer der Schwerpunkte des Programms künftig auf dem digitalen Bereich liegen. Weil sich vor allem junge Menschen immer stärker im Netz politisch informieren und das laut Experten ein Treiber für Radikalisierung sein kann, sollen Maßnahmen gefördert werden, die die Wirkung von Gaming, also digitalen Spielen, oder Chatbots in den Blick nehmen. Bislang war das Thema digitale Prävention kein maßgeblicher Teil des Förderprogramms.
Verschiedene Institute hatten in den zwei vergangenen Förderperioden die ergriffenen Maßnahmen untersucht und bewertet. Innerhalb der Bundesregierung gibt es jedoch Zweifel an der Aussagekraft der entstandenen Berichte, wie die „Welt am Sonntag“ berichtet. Prien will die wissenschaftliche Begleitung deswegen unabhängiger aufstellen. Sie soll in Zukunft nicht mehr von Institutionen durchgeführt werden, die ebenfalls vom Bundesfamilienministerium gefördert werden.
„Zur bestehenden Evaluation wird es eine ergänzende Evaluation geben. Entscheidend ist die tatsächliche Wirkung – eine vertiefte Wirksamkeitsmessung. Für uns gilt: Der messbare Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zählt“, kündigte Prien in der „Welt am Sonntag“ an. Die Option, Geld von Projektträgern zurückzufordern, die vormals gefördert worden sind, möchte ihr Ministerium nach aktuellem Stand nicht nutzen.

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Palme an

Iran droht US- und Israelsoldaten weltweit auch im Urlaub

von Hasepost Redaktion 20. März 2026

Der Iran hat mit gezielten Angriffen auf US-amerikanische und israelische Offizielle sowie Militärkommandanten gedroht – auch dann, wenn sich diese im Urlaub an internationalen Tourismuszielen aufhalten. Ein Sprecher der Streitkräfte kündigte im iranischen Staatsfernsehen an, Promenaden, Ferienorte sowie Tourismus- und Unterhaltungszentren weltweit seien für diese Personen nicht mehr sicher.

Iran droht US- und israelischen Vertretern weltweit

Ein Sprecher der iranischen Streitkräfte erklärte am Freitag im iranischen Staatsfernsehen, der Iran werde Offizielle und Militärkommandanten der USA und Israels ins Visier nehmen, selbst wenn diese sich im Urlaub befänden. Die Ankündigung richtete sich demnach ausdrücklich nicht nur an militärische Zielpersonen in Einsatzgebieten, sondern auch an Personen, die sich an internationalen Reisezielen aufhielten.
Der Sprecher sprach konkret Beamte und Kommandeure, Piloten sowie „bösartige Soldaten“ an. Er sagte im iranischen Staatsfernsehen: „Von nun an werden die Promenaden, Ferienorte sowie Tourismus- und Unterhaltungszentren weltweit aufgrund der Informationen, die wir über euch haben, auch für euch nicht mehr sicher sein.“

Drohnung im Zusammenhang mit Beisetzung in Teheran

Die Drohung erfolgte im Kontext der Beisetzung des von Israel getöteten iranischen Geheimdienstministers Esmail Khatib und seiner Familie in Teheran.

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20. März 2026 0 Kommentare
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