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Polizeigewerkschaft warnt vor Entkriminalisierung des Schwarzfahrens

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wendet sich gegen die Pläne von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), das Fahren ohne gültigen Fahrschein zu entkriminalisieren. GdP-Vertreter warnen vor einer Entwertung des Straftatbestands und sehen die Arbeit der Bundespolizei unmittelbar betroffen.

GdP warnt vor „Kavaliersdelikt“

Stefanie Hubig plant, das sogenannte Schwarzfahren künftig nicht mehr als Straftat, sondern als Ordnungswidrigkeit zu verfolgen. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt diesen Kurs ausdrücklich ab.
Andreas Roßkopf, GdP-Chef für den Bereich Bundespolizei, kritisierte in der „Rheinischen Post“ die mögliche Folge einer solchen Reform. „Schwarzfahren wird damit zum Kavaliersdelikt“, sagte Roßkopf der „Rheinischen Post“. Nach seiner Darstellung fällt das Schwarzfahren vollständig in die Zuständigkeit der Bundespolizei. Würden die Pläne der Ministerin umgesetzt, „laufen wir Gefahr, dass es sehr vielen einfach egal ist, ob sie einen Fahrschein haben oder nicht“, warnte Roßkopf in der „Rheinischen Post“.

Kritik an Entlastung der Justiz

Roßkopf bemängelte zudem die politische Begründung für eine mögliche Herabstufung des Schwarzfahrens. Überdies sei es ein Armutszeugnis, wenn eine Straftat zur Ordnungswidrigkeit abgeschichtet werde „mit der Begründung, die Justiz ist zu stark belastet“, sagte der GdP-Vertreter der „Rheinischen Post“.
Er betonte, das Erschleichen von Leistungen müsse eine Straftat bleiben, „sonst öffne man Tür und Tor für ein solches Vorgehen“. Nach seinen Worten gehe es beim Fahren ohne Fahrschein oft nicht nur um geringfügige Beträge, sondern um „Summen im zwei- oder dreistelligen Bereich“.

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7. April 2026 0 Kommentare
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Bauschutt (Archiv)

Weniger Bau- und Abbruchabfälle: Recyclingmenge 2024 deutlich gesunken

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

In Deutschland sind im Jahr 2024 knapp 76 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfälle von Bauschuttaufbereitungs- und Asphaltmischanlagen angenommen worden. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Rückgang um 13,2 Prozent beziehungsweise 11,6 Millionen Tonnen im Vergleich zum Erhebungsjahr 2022.

Deutlich weniger Bauschutt als 2022

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, zählte der Großteil der angenommenen Abfälle zum Bauschutt, also Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik. Dieser machte 48,0 Prozent des gesamten Aufkommens aus, was 36,4 Millionen Tonnen entspricht. Auch hier ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ein Rückgang zum Berichtsjahr 2022 um 19,3 Prozent beziehungsweise 8,7 Millionen Tonnen zu verzeichnen.
Bei 21,0 Prozent der Abfälle, das sind 15,9 Millionen Tonnen, handelte es sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um Straßenaufbruch wie Bitumengemische, Kohlenteer und teerhaltige Produkte. 16,7 Prozent der Bau- und Abbruchabfälle, also 12,6 Millionen Tonnen, entfielen demnach auf Bodenaushub, darunter Boden, Steine und Baggergut, wozu auch Gleisschotter zählt.

Großteil wird in Bauschuttaufbereitungsanlagen behandelt

Insgesamt wurden 81,6 Prozent der Bau- und Abbruchabfälle – das entspricht 61,9 Millionen Tonnen – in sogenannten Bauschuttaufbereitungsanlagen aufbereitet, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte. Die restlichen 18,4 Prozent oder 13,9 Millionen Tonnen wurden in Asphaltmischanlagen verwertet.
In Bauschuttaufbereitungsanlagen werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mineralische Bauabfälle wie etwa Beton, Ziegel sowie Keramik durch unterschiedliche Verfahren aufbereitet, um diese anschließend beispielsweise als Recycling-Baustoff einsetzen zu können. Dort werden auch Bauabfälle vorbehandelt, die später zur Aufbereitung in Asphaltmischanlagen eingesetzt werden.

Einsatz vorbereiteter Bauabfälle in Asphaltmischanlagen

Im Jahr 2024 wurden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 9,7 Millionen Tonnen solcher vorbereiteter Bauabfälle in Asphaltmischanlagen verwertet. In dieser Anlagenart werden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) verschiedene Materialien wie Sand, Kies, Bitumen und gegebenenfalls Zusatzstoffe miteinander kombiniert, um Asphaltmischungen mit den gewünschten Eigenschaften zu produzieren. „Diese Mischungen werden dann auf Baustellen eingesetzt, um Straßen, Gehwege oder andere Asphaltflächen zu bauen oder zu reparieren“, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

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7. April 2026 0 Kommentare
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Euroscheine (Archiv)

Staatshaushalt 2025: Rekorddefizit trotz höherer Einnahmen

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Der öffentliche Gesamthaushalt in Deutschland hat im Jahr 2025 deutlich mehr ausgegeben als eingenommen. Trotz gestiegener Einnahmen von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung weitete sich das Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr aus und erreichte das Niveau des Energiekrisen-Jahres 2022. Besonders stark fiel das Minus beim Bund und bei den Gemeinden aus.

Defizit auf Krisenniveau – alle Ebenen im Minus

Der öffentliche Gesamthaushalt hat 2025 nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) 6,0 Prozent mehr ausgegeben und 5,2 Prozent mehr eingenommen als 2024. Einnahmen von rund 2.081 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 2.208 Milliarden Euro gegenüber, teilte Destatis am Dienstag mit. Die Kern- und Extrahaushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung schlossen nach Abgrenzung der Finanzstatistiken mit einem Finanzierungsdefizit von 127,3 Milliarden Euro ab. Das Defizit war 22,9 Milliarden Euro höher als 2024 und erreichte das Niveau des Energiekrisen-Jahres 2022. Damals zeigte jedoch einzig der Bund ein außerordentlich großes Defizit, das letztlich nicht in vollem Umfang zu höheren Schulden führte, weil weniger Kredite als geplant aufgenommen wurden. 2025 standen nun alle Ebenen im Minus, bei den Gemeinden war das Defizit so groß wie noch nie.
Im Vergleich zu 2024 hat sich die Finanzierungslücke beim Bund um 34,5 Milliarden Euro vergrößert, bei den Gemeinden um 7,1 Milliarden Euro. Ihr Defizit verringern konnten die Länder (um 9,5 Milliarden Euro) und die Sozialversicherung (um 9,2 Milliarden Euro).

Bund setzt stärker auf Schulden und Sonderhaushalte

Die Einnahmen blieben beim Bund nahezu unverändert und stiegen um 0,6 Prozent auf 572,6 Milliarden Euro, während die Ausgaben um 6,1 Prozent auf 658,0 Milliarden Euro zulegten. Das ergibt für den Bund ein Defizit von 85,4 Milliarden Euro. Hierin spiegelt sich auch die politische Entscheidung, zur Ausgabenfinanzierung des Bundes stärker auf Schuldenaufnahmen zurückzugreifen. Dies führte zu den „Bereichsausnahmen“ im Bundeshaushalt und den komplett kreditfinanzierten Extrahaushalten für Bundeswehr sowie Infrastruktur und Klimaschutz, so Destatis.
Dämpfend auf die Ausgaben des Bundes wirkte die 2025 eingeführte Buchungspraxis für Bundeswertpapiere, so die Statistiker weiter. Die Zinsausgaben gingen auch deswegen gegenüber 2024 um 6,0 Milliarden Euro (+14,1 Prozent) zurück.
Die höheren Ausgaben des Bundes sollten unter anderem die Sozialversicherung stabilisieren. So erhielt die Rentenversicherung einen um 6,5 Milliarden Euro höheren Zuschuss als 2024. Darlehen erhielten die Bundesagentur für Arbeit (1,4 Milliarden Euro), die Krankenversicherung (2,3 Milliarden Euro) und die Pflegeversicherung (0,5 Milliarden Euro). Für Investitionen in die Schienenwege stellte der Bund der Deutschen Bahn ein Darlehen über 3 Milliarden Euro zur Verfügung. Zum gleichen Zweck erhielt die Bahn 5,3 Milliarden Euro zur Erhöhung des Eigenkapitals, das waren 3,1 Milliarden mehr als 2024. Hinzu kam der Anstieg der militärischen Beschaffungen: Hierfür gab der Bund 39,0 Milliarden Euro aus (+23,4 Prozent).

Unterschiedliche Entwicklungen bei Ländern, Gemeinden und Sozialversicherung

Die Einnahmen der Länder stiegen um 5,2 Prozent auf 572,1 Milliarden Euro, die Ausgaben um 3,3 Prozent auf 580,8 Milliarden Euro, das Defizit betrug 8,7 Milliarden Euro. Gut drei Viertel dieses Defizits vereinten allein die Stadtstaaten auf sich. Ein Überschuss ergab sich in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Bayern, das mit 1,5 Milliarden Euro das höchste Plus verzeichnete.
Die hohen Defizite bei den Stadtstaaten spiegeln sich in den Flächenländern auf der Ebene der Kommunen. Hier ging die Einnahmen-Ausgaben-Schere noch weiter auseinander als 2024. Ein Einnahmenzuwachs um 4,1 Prozent auf 391,4 Milliarden Euro und ein Ausgabenzuwachs um 5,6 Prozent auf 423,3 Milliarden Euro ergaben ein Defizit von 31,9 Milliarden Euro.
Die Gesamteinnahmen der Sozialversicherung stiegen um 8,3 Prozent auf 936,1 Milliarden Euro, darunter die Beitragseinnahmen um 9 Prozent auf 771,5 Milliarden Euro, unter anderem wegen der Erhöhung der Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung. Die Ausgaben stiegen um 7,2 Prozent auf 937,5 Milliarden Euro, daraus resultiert ein Defizit von 1,3 Milliarden Euro.
Militärische Beschaffungen werten die Finanzstatistiken im Einklang mit dem deutschen Haushaltsrecht als laufende Sachausgaben, nicht als Investitionen. Die typischen Sachinvestitionen, also Ausgaben für Bauten und für den Erwerb von Sachvermögen, stiegen 2025 bei Gemeinden und Ländern nur moderat um 3,5 Prozent beziehungsweise 2,6 Prozent, beim Bund stiegen sie um 10,5 Prozent. Statistisch zeigten die kreditfinanzierten Mittel aus dem erst gegen Ende 2025 errichteten „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz“ noch keine deutlichen Effekte.

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/ Foto: Hauptzollamt Osnabrück

Razzia im Nordwesten: Osnabrücker Zöllner finden 33 illegale Arbeiter

von Hasepost 7. April 2026

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück durchsuchten 80 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück am Ende März mehrere Wohnungen und Firmen in den Landkreisen Emsland, Rotenburg/Wümme sowie Cloppenburg.

Georgische Staatsbürger ohne Arbeitserlaubnis gefunden

Eine bulgarische Firma steht im Verdacht seit Sommer 2023 georgische Staatsbürger im Rahmen eines fiktiven Werkvertrages für Firmen im Raum Emsland und Cloppenburg in der Geflügelausstallung eingesetzt zu haben, ohne dass diese im Besitz einer Arbeitserlaubnis für Deutschland gewesen sind. In den Arbeitnehmerunterkünften wurden 24 georgische Staatsbürger angetroffen, für die bereits nachgewiesen werden konnte, dass sie in Deutschland ohne Arbeitsgenehmigung gearbeitet haben. Zeitgleich wurden auf einem Bauernhof neun georgische Staatsbürger bei Hähnchenfangarbeiten angetroffen, die ebenfalls nicht im Besitz der erforderlichen Aufenthaltstitel waren.

Nun folgt Ausreiseaufforderung

Die Personen haben durch die rechtswidrige Arbeitsaufnahme ihr dreimonatiges Aufenthaltsrecht verwirkt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Vom zuständigen Ausländeramt erhalten die 33 georgischen Staatsbürger eine Ausreiseaufforderung mit der Auflage, Deutschland bis zu einem bestimmten Termin zu verlassen.

Ermittlungen laufen weiter

Aus den bereits vorangegangen Ermittlungen konnten zuvor weitere 40 georgische Staatsbürger ohne Arbeitsgenehmigung festgestellt werden, die ebenfalls derselben bulgarischen Firma zuzuordnen waren. Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Osnabrück weitergeführt.

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Autoproduktion (Archiv)

Autoindustrie: Geschäftsklima schwächer, Aufträge und Jobs stabilisieren sich

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Das Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie hat sich im März weiter eingetrübt. Zugleich hellen sich die Erwartungen der Unternehmen bei Auftragslage, Exporten und Beschäftigung leicht auf, wie aktuelle Zahlen des Münchener Ifo-Instituts zeigen.

Geschäftsklima sinkt, Erwartungen steigen

Das vom Münchener Ifo-Institut gemessene Geschäftsklima in der deutschen Automobilindustrie fiel im März auf -18,7 Punkte, nach -15,7 Punkten im Februar. Anita Wölfl, ifo-Branchenexpertin, sagte dazu laut Ifo-Institut: „Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich schlechter als im Vormonat. Die Geschäftserwartungen stiegen dagegen“.
Die Unternehmen bewerteten ihren Auftragsbestand erneut besser, auch wenn der Indikator weiterhin im negativen Bereich liegt. Seit September 2025 stieg er dem Ifo-Institut zufolge kontinuierlich an und erreichte im März -13,5 Punkte.

Exportchancen verbessern sich

Ähnlich entwickelt sich die Stimmung bei den Exporterwartungen. Diese verbesserten sich gegenüber dem jeweiligen Vormonat zum vierten Mal in Folge und erreichten im März einen Wert von 30,7 Punkten, wie das Ifo-Institut mitteilte.

Verlangsamung beim Beschäftigungsabbau

Auch bei den Beschäftigungserwartungen verzeichnete das Ifo-Institut eine leichte Entspannung. Der entsprechende Indikator stieg auf -19,8 Punkte, nach -44,0 Punkten im Februar. Darauf deuten nach Ifo-Angaben auch erste Anzeichen in der amtlichen Statistik hin: Im ersten Quartal 2026 wurden wieder mehr neue Stellen für Berufe, die für die Autoindustrie relevant sind, bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet.
„Dam it scheint der Rückgang an neuen Stellen, der seit 2022 zu beobachten war, zu einem Halt gekommen zu sein“, sagte Wölfl laut Ifo-Institut.

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Universität Osnabrück, Schloss Osnabrück, Uni Osnabrück

Forschende der Uni Osnabrück untersuchen Herkunft des Vertrauens

von Hasepost 7. April 2026

Wann hat sich menschliches Vertrauen entwickelt und welchen Einfluss haben soziale Bindungen auf Vertrauen? Am 1. April ist ein neues Forschungsprojekt an der Uni Osnabrück gestartet, das genau diese Frage untersuchen will.

Ursprung des Vertrauens soll erforscht werden

Vertrauen ist unentbehrlich für den Aufbau und die Aufrechterhaltung von sozialen und kooperativen Beziehungen. „Es ist bis heute jedoch wenig über den Ursprung und die evolutionäre Entwicklung von menschlichem Vertrauen bekannt“, sagt Prof. Dr. Simone Pika vom Institut für Kognitionswissenschaft. „Die wenigen existierenden Studien sind widersprüchlich.“ Dem will das Forschungsteam um Prof. Pika nun empirisch auf den Grund gehen: Mit der Untersuchung eines der nächsten lebenden Verwandten des Menschen, den Schimpansen.

Verwandschaft zwischen Schimpansen und Menschen soll genutzt werden

Ziel des langfristigen, systematischen Forschungsprojekts ist die Sammlung und Auswertung quantitativer Daten zu Vertrauen in sozialen Interaktionen von Schimpansen im Loango National Park in Gabun. „Schimpansen und Menschen haben einen gemeinsamen Vorfahren und sind sich nicht nur genetisch sehr ähnlich: Durch die enge Verwandtschaft können wir das Verhalten von Schimpansen nutzen, um Rückschlüsse auf den Ursprung von menschlichem Verhalten zu ziehen“, so Pika. Im Loango National Park kann in freier Wildbahn untersucht werden, ob und in welcher Form Vertrauen bei den Menschenaffen eine Rolle spielt und welchen Einfluss soziale Interaktionen auf Vertrauen haben – etwa das Teilen von Nahrung oder die Unterstützung in Konflikten.

Vertrauen in die Evolution soll gestärkt werden

Darüber hinaus soll das wissenschaftliche Interesse an empirischer Forschung zu Vertrauen und seiner Evolution gestärkt sowie ausgebaut werden. Das Ziel ist eine breitere wissenschaftliche Vernetzung sowohl an der Uni Osnabrück, als auch mit nationalen und internationalen Forschenden. Für das Forschungsprojekt stellt die Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur bis März 2029 rund 104.000 Euro zur Verfügung.

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Junge Leute

Ulrich Wickert fordert strenge Regeln für soziale Netzwerke

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Der frühere „Tagesthemen“-Moderator Ulrich Wickert hat sich für eine strikte Regulierung sozialer Netzwerke ausgesprochen und deren Bedeutung für sein eigenes Leben deutlich relativiert. In einem Interview betont der 83-jährige Journalist, unkontrollierte Nutzung sozialer Medien schade sowohl dem Einzelnen als auch der Gesellschaft. Er selbst verzichte bewusst auf gängige Plattformen und kritisiert einen zu frühen und unreflektierten Umgang von Kindern mit digitalen Angeboten.

„Schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft“

Ulrich Wickert, langjähriger Moderator der „Tagesthemen“, fordert eine klare Begrenzung der Nutzung sozialer Netzwerke. „Wenn Social Media völlig unkontrolliert genutzt werden kann, ist das schlecht für den Einzelnen und schlecht für die Gesellschaft“, sagte Wickert der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Der 83-jährige Journalist erläuterte, dass er selbst weder auf Instagram noch auf Facebook oder Tiktok vertreten sei und diese Form der Kommunikation nicht vermisse. Gleichzeitig betonte er, dass er die Möglichkeiten zeitunabhängiger Information zu schätzen wisse.

Nutzung von Mediatheken statt Social Media

Statt sozialer Netzwerke setzt Wickert nach eigenen Angaben auf Mediatheken, um sich unabhängig von festen Sendezeiten zu informieren. „Ich stelle mein Handy an die Weinflasche, wenn wir beim Abendessen sitzen und wenn die Tagesschau läuft. Oder ich schaue mir die Tagesthemen-Sendung vom Vorabend an, wann ich es möchte“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Kritik an früher Bildschirmnutzung bei Kindern

Deutliche Kritik äußerte Wickert am Umgang mancher Eltern mit digitalen Geräten. „Wenn ich sehe, wie Eltern ihrem ganz jungen Kind, das noch nicht einmal in der Schule ist, im Restaurant ein iPad vor die Nase setzen, damit es Ruhe gibt, finde ich das schlimm“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Auch in der eigenen Familie legt Wickert nach eigener Darstellung strenge Maßstäbe an. „Meine 14-jährigen Kinder haben einen restriktiven Zugang zu Social-Media-Kanälen“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

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Blitzer (Symbolbild) Radarfalle

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Dienstag, 7. April 2026

von Redaktion HASEPOST.de 7. April 2026

Auch heute, am 7. April 2026, gibt’s wieder ein paar frische Blitzer-Aktionen in Osnabrück – gemeldet von aufmerksamen Leser der HASEPOST. Wer genau hinschaut, entdeckt die Radarfallen an den üblichen Verdächtigen-Standorten.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Aktiver mobiler Blitzer, Landwehrstraße
  • Blitzer-Anhänger, Pagenstecherstraße
  • Osnabrück, Wersener Straße

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen können sich täglich ändern. In ganz Osnabrück werden sie flexibel eingesetzt, ohne feste Routine. Die Angaben sind unverbindlich und ohne Garantie.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 07.04.2026 um 23:30.

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Wolfgang Kubicki

Kubicki kündigt Neustart der FDP mit neuem Spitzenteam an

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

FDP-Vize und Vorsitzkandidat Wolfgang Kubicki hat einen politischen Neustart seiner Partei angekündigt und zentrale personelle sowie inhaltliche Weichen gestellt. In einem Podcast-Interview skizzierte er seine Pläne für eine neue Parteiführung und forderte zugleich eine Begrenzung staatlicher Eingriffe sowie die Abschaffung des § 188 StGB zur Politikerbeleidigung.

Neustart mit neuer Führungsmannschaft

FDP-Vize und Vorsitzkandidat Wolfgang Kubicki will die Parteispitze personell neu aufstellen und dabei verstärkt auf Frauen setzen. „Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.
Für die Parteiführung setzt Kubicki auf neue und auch weibliche Köpfe. Neben Martin Hagen als Generalsekretär nannte er Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Katja Suding sowie Maria Westphal. „Die sollen Teil meines Präsidiums werden“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

Fokus auf Außenwirkung und Wähleransprache

Der Bundesvorstand solle nach den Vorstellungen Kubickis künftig stärker nach außen wirken. „Wir müssen Wählerinnen und Wähler überzeugen“, betonte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Ziel sei es, die Ansprache der Partei zu verbessern und die Kommunikation mit der Öffentlichkeit zu intensivieren.

Forderung nach weniger Staat und Abschaffung von § 188 StGB

Inhaltlich kündigte Kubicki an, den § 188 StGB zur Politikerbeleidigung abschaffen zu wollen, „der Menschen mehr drangsaliert, als es hilfreich ist“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO. Zugleich forderte er eine Begrenzung staatlicher Eingriffe: „Wohlstand wird in der Wirtschaft verdient und nicht beim Staat“ – „wir können uns ihn so nicht mehr leisten“, erklärte er im selben Podcast.
Wie lange er selbst an der Spitze der Partei bleiben will, ließ Kubicki offen. „Das weiß ich nicht, ob ich in drei Jahren noch Chef der FDP bin“, sagte er im Berlin Playbook Podcast von POLITICO.

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Tankstelle (Archiv)

Linken-Spitzenkandidatin fordert Spritzuschuss und günstigeres Deutschlandticket

von Hasepost Redaktion 7. April 2026

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp, fordert angesichts steigender Spritkosten gezielte Entlastungen für Berlinerinnen und Berliner. Statt pauschaler Maßnahmen wie einem Tankpreisdeckel setzt sie auf einen befristeten Kraftstoffzuschuss für Unternehmen und ein günstigeres Deutschlandticket.

Eralp fordert Sprit-Zuschuss und günstigeres Deutschlandticket

Die Spitzenkandidatin der Berliner Linken zur Abgeordnetenhauswahl, Elif Eralp

Kritik an Wegner: „Forderungen, die gut klingen“

Die Linke-Politikerin kritisierte auch Regierenden Bürgermeister und CDU-Landeschef Kai Wegner
Die Berliner Linke-Spitzenfrau Eralp fordert dagegen eine gezielte Entlastung statt Gießkanne: „Berlin muss denen helfen, die es brauchen“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Dass der Regierende Bürgermeister jetzt einen Tankpreisdeckel fordert, ist bequem. Es kostet Berlin nichts, wird am Ende nicht kommen und hilft nicht denen, die es am dringendsten brauchen“, erklärte Eralp dem Tagesspiegel.

Gezielte Unterstützung für Betriebe und Pendler

Viele Menschen kämen mit Bus und Bahn, „andere haben schlicht keine Wahl: Handwerksbetriebe, Pflegekräfte und Lieferdienste sind auf ihr Fahrzeug angewiesen wie andere auf den Aufzug“, sagte Eralp dem Tagesspiegel. „Sie brauchen gezielte Unterstützung – etwa einen befristeten Kraftstoffzuschuss für gewerblich genutzte Fahrzeuge kleiner und mittlerer Betriebe.“ Das könne nach ihren Worten unbürokratisch über die Steuererklärung oder die Handwerkskammer abgewickelt werden.
Daneben setzt Eralp auf eine Senkung der Ticketpreise im öffentlichen Nahverkehr. „Für die Mehrheit braucht es ein günstigeres Deutschlandticket. 63 Euro im Monat sind für viele Berliner schlicht zu viel“, sagte sie dem Tagesspiegel. „Das Neun-Euro-Ticket hat 2022 bewiesen, dass niedrigere Preise Menschen in die Bahn bringen.“ Eralp forderte, dass Berlin beim Deutschlandticket vorangehen und gemeinsam mit Metropolregionen wie München und Frankfurt am Main auf höchstens 49 Euro im Monat drängen müsse. „Bei einer bis eineinhalb Millionen Nutzern wären das 14 bis 21 Millionen Euro monatlich – unter 0,1 Prozent des Berliner Haushalts von rund 45 Milliarden Euro“, sagte die Linke-Politikerin dem Tagesspiegel. „Das ist machbar. Und es ist längst überfällig.“

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7. April 2026 0 Kommentare
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