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Carsten Linnemann

Union stürzt ab: AfD fast gleichauf in neuer Umfrage

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Die Union verliert in der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und ntv weiter an Zustimmung und liegt in der Wählergunst nur noch knapp vor der AfD. CDU und CSU kommen demnach auf 26 Prozent, die AfD rückt mit 25 Prozent dicht heran. Auch bei der wahrgenommenen politischen Kompetenz gerät die Union unter Druck, während die Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf niedrigem Niveau verharrt.

Union nur noch knapp vor AfD

In der wöchentlichen Erhebung des Instituts Forsa für die Sender RTL und ntv verlieren CDU und CSU einen Prozentpunkt und stehen nun bei 26 Prozent. Die AfD kann dagegen um zwei Prozentpunkte zulegen und erreicht 25 Prozent.
Die Grünen liegen mit 15 Prozent weiter klar vor der SPD, die sich mit 12 Prozent lediglich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Die Linke büßt zur Vorwoche einen Prozentpunkt ein und kommt aktuell auf 10 Prozent. Die Werte für das BSW (3 Prozent) und die sonstigen Parteien (9 Prozent) bleiben unverändert, die FDP liegt weiterhin unter der Drei-Prozent-Marke und zählt damit zu den Sonstigen.
Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiter über dem Anteil der Nichtwähler bei der vergangenen Bundestagswahl (17,9 Prozent).

Wahrgenommene politische Kompetenz

Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz gerät die Union in dieser Woche spürbar unter Druck. Sie verliert zwei Prozentpunkte und kommt nur noch auf 17 Prozent, während die AfD zwei Punkte zulegt und nun bei 13 Prozent liegt.
Den Grünen trauen 8 Prozent am ehesten zu, mit den Problemen im Land fertigzuwerden (+1), der SPD 4 Prozent und der Linken 3 Prozent (-2). Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (52 Prozent) traut allerdings weiterhin keiner Partei politische Kompetenz zu.

Niedrige Zufriedenheit mit Bundeskanzler Merz

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind wie in der Vorwoche nur 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 74 Prozent dagegen nicht. Damit bleibt die Zufriedenheit mit dem Bundeskanzler auf einem unverändert niedrigen Niveau und bewegt sich nur knapp über seinem bisherigen Allzeittief.
Für die Erhebung wurden vom 17. bis 23. März 2.501 Personen befragt.

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24. März 2026 0 Kommentare
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Frank Walter

CDU-Politiker Hardt rügt Steinmeiers Urteil zum Iran-Krieg

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dafür kritisiert, den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig bezeichnet zu haben. Hardt verweist darauf, dass die Bundesregierung ihre völkerrechtliche Prüfung noch nicht abgeschlossen habe und Vertreter der Bundesrepublik sich daran orientieren sollten. Steinmeier hatte zuvor bei einer Jubiläumsveranstaltung im Auswärtigen Amt betont, dass Völkerrechtsbruch klar benannt werden müsse und den Iran-Krieg als völkerrechtswidrig eingestuft.

Kritik aus der Unionsfraktion an Steinmeier

Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt, kritisierte Äußerungen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Iran-Krieg. „Die für diese Frage allein zuständige Bundesregierung hat ihre völkerrechtliche Prüfung noch nicht abgeschlossen“, sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. „Daran sollten sich alle Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Amt und Würden halten.“
Hardt stellte sich zugleich hinter das Vorgehen der Bundesregierung: „Die Bundesregierung handelt überlegt und souverän in einer komplexen Situation. Das wurde bei der exzellenten Rede von Bundesminister Wadephul deutlich“, sagte Hardt T-Online.

Steinmeiers Aussagen zum Iran-Krieg

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte zuvor bei der Jubiläumsveranstaltung „75 Jahre Wiedergründung des Auswärtigen Amtes“ in Berlin seine Haltung zur Einordnung des Iran-Krieges erläutert. Er sagte laut der Veranstaltung, dass Deutschlands Außenpolitik nicht überzeugender dadurch werde, wenn man Völkerrechtsbruch nicht Völkerrechtsbruch nenne. „Damit mussten wir uns schon im Gaza-Krieg auseinandersetzen, und damit müssen wir auch im Iran-Krieg umgehen“, so der Bundespräsident. Denn dieser Krieg sei völkerrechtswidrig – daran gebe es wenig Zweifel.

Spannungsverhältnis zwischen Bundesregierung und Bundespräsident

Mit seinen Äußerungen stellte sich Steinmeier in die Tradition einer klaren Benennung völkerrechtlicher Bewertungen, während Hardt auf den noch laufenden Prüfprozess in der Bundesregierung verwies. Hardts Hinweis, „daran sollten sich alle Vertreter der Bundesrepublik Deutschland in Amt und Würden halten“, richtet sich unmittelbar an das Staatsoberhaupt und unterstreicht die unterschiedliche Herangehensweise in der Bewertung des Iran-Krieges.

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24. März 2026 0 Kommentare
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Feuerwehr

Feuer auf Rastplatz bei Bohmte: Lkw-Plane brennt – Fahrer entgeht nur knapp einer Katastrophe

von Hasepost 24. März 2026

Ein brennender Lastwagen auf einem nächtlichen Rastplatz, ein schlafender Fahrer und der Verdacht auf Brandstiftung: Was sich am Montagabend (23. März) in Bohmte abspielte, hätte dramatisch enden können.

Flammen schlagen aus der Plane

Gegen 22:00 Uhr bemerkten Einsatzkräfte auf dem Rastplatz an der B218 (Lingener Straße) im Ortsteil Herringhausen einen brennenden Lkw-Gliederzug. Die Plane des abgestellten Fahrzeugs stand bereits in Flammen, als eine Funkstreifenbesatzung eintraf. Besonders brisant: Im Inneren des Lastwagens schlief der 56-jährige Fahrer.

Den Beamten gelang es, den Mann rechtzeitig zu wecken und so möglicherweise Schlimmeres zu verhindern. Der Fahrer blieb unverletzt, doch der Vorfall hätte leicht eine gefährliche Wendung nehmen können – etwa wenn das Feuer auf weitere Teile des Fahrzeugs oder umliegende Bereiche übergegriffen hätte.

Verdacht auf schwere Brandstiftung

Nach ersten Ermittlungen schließen die Behörden einen technischen Defekt als Brandursache aus. Stattdessen verdichten sich die Hinweise, dass das Feuer absichtlich gelegt worden sein könnte. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Mithilfe: Wer im fraglichen Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Rastplatz beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei unter 05471/9710 zu melden. Jede Beobachtung könnte helfen, den Vorfall aufzuklären.

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Katherina Reiche

Reiche stellt striktes EU-Klimaneutralitätsziel 2050 offen infrage

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat auf der Energiemesse CERA-Week in Houston, Texas, laut einem Bericht des Nachrichtenportals Politico das EU-Klimaziel für 2050 infrage gestellt. Demnach plädierte sie dafür, beim Ziel der Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts mehr Flexibilität zuzulassen und mögliche Abweichungen zu akzeptieren.

Flexiblere Ziele statt „100-prozentiger Lösungen“

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sprach sich auf der CERA-Week für einen pragmatischeren Umgang mit den europäischen Klimazielen aus. „Wir müssen wieder flexibler werden, uns nicht nur mit 100-prozentigen Lösungen zufriedengeben, sondern unterschiedliche Lösungen und Technologien zulassen und akzeptieren, dass bis 2050 vielleicht noch eine Lücke von etwa fünf oder zehn Prozent bestehen könnte“, soll Reiche laut Politico über das europäische Ziel von Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts gesagt haben, berichtet das Nachrichtenportal.
Sie betonte demnach, sie wende sich nicht gegen Nachhaltigkeit oder ein Klimaziel. Zugleich machte sie deutlich, dass nach ihrer Auffassung wirtschaftliche Rahmenbedingungen stärker berücksichtigt werden müssten.

Warnung vor Folgen für energieintensive Industrien

Laut Politico verwies Reiche darauf, dass Klimavorgaben aus ihrer Sicht nicht dazu führen dürften, Unternehmen zu überfordern. Wenn ein Klimaziel für Unternehmen wichtige Aspekte wie verfügbare und bezahlbare Energie außer Acht lasse, dann gelte es, den Kurs zu ändern, wird sie von dem Portal zitiert.
Politico zitiert Reiche weiter mit den Worten: „Wenn man strenge und starre Ziele hat, fesselt man sich selbst, und am Ende verliert man Industrien, die man braucht, die energieintensiv sind.“ Sie fügte dem Bericht zufolge hinzu: „Und wir können es uns nicht leisten, unsere energieintensiven Industrien in Europa und in Deutschland zu verlieren.“ Nachhaltigkeit sei eine gute Sache. „Aber wenn Nachhaltigkeit die Wirtschaft zum Einsturz bringt, muss man umdenken.“

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Frankfurter Börse

Dax leichter im Minus wegen Nahostkonflikt und Ölpreisanstieg

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Der Dax hat am Dienstag seine Verluste nach einem schwachen Start bis zum Mittag ausgebaut. Der deutsche Leitindex notierte damit weiterhin im Minus, während sich Investoren vor allem an geopolitischen Entwicklungen und Konjunkturdaten orientierten.
Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 22.585 Punkten festgestellt und lag damit 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Brenntag, BASF und Zalando, am Ende SAP, Bayer und Airbus.

Einfluss geopolitischer Spannungen

„Die Anleger schauen weiter dem Nachrichtentennis zwischen dem Iran und den USA zu und reagieren nur noch ad hoc auf die jeweilige Nachrichtenlage“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, der Nachrichtenagentur. Die Situation im Nahen Osten sei weiterhin undurchsichtig, und die entsprechenden Tickermeldungen bewegten über die Energie- dann auch immer die Aktienmärkte.
„Mit einem Auge schauen die Investoren auch auf die direkten Auswirkungen im Bereich des Konsums und der Preisentwicklungen in den USA und Europa“, so Lipkow weiter. Es bleibe spannend, wann sich die höheren Öl- und Gaspreise auf das Einkaufsverhalten auswirken werden und damit die Konjunktur dämpfen. „Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes aus Europa zeigen ein eher gemischtes Bild auf, liegen jedoch weitestgehend in der Expansionszone. Für die zweite Tageshälfte stehen die US-Makrodaten und die Situation im Nahen Osten im Fokus“, sagte Lipkow laut CMC Markets.

Währungen und Rohstoffe

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1597 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8623 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 101,70 US-Dollar; das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Ungarns Wahlkampf: Orbán unter Druck und Spionagevorwürfe

Ungarns Wahlkampf: Orbán unter Druck und Spionagevorwürfe

von Redaktion Hasepost Videonews 24. März 2026


In Ungarn geht der Wahlkampf in die heiße Phase, und Ministerpräsident Viktor Orbán steht

Orbán hat bereits im Februar erklärt, die Ukraine sei ‚unser Feind‘, da sie die Interessen Ungarns verletze. Gleichzeitig lässt die Regierung kritische Energieinfrastruktur von der Armee bewachen, um die vermeintliche Bedrohung durch die Ukraine zu unterstreichen. Diese Taktik ist nicht neu; bereits 2022 wurde die Angst vor einem Krieg als Wahlkampfthema genutzt. Doch laut einer Studie des Analyseinstituts Policy Solutions hat die Angst vor einem Krieg in Ungarn abgenommen. Während 2023 noch 60 Prozent der Befragten diese Befürchtung hatten, waren es im Herbst 2025 nur noch 46 Prozent. Unter den Wählern der Oppositionspartei Tisza ist der Anteil noch geringer.

Ungarns Außenminister soll EU-Geheimnisse an Russland

Die größte Sorge vieler Wähler ist nicht der Krieg, sondern die Korruption im Land und ihre Folgen. Während Orbán versucht, mit Kriegsängsten zu punkten, erschüttern schwere Vorwürfe seine Regierung. Wie die Tagesschau und die Welt berichten, soll der ungarische Außenminister Péter Szijjártó vertrauliche Informationen aus EU-Ministertreffen an Russland weitergegeben haben. Die EU-Kommission zeigte sich ‚äußerst besorgt‘ über diese Vorwürfe und forderte eine Erklärung von der ungarischen Regierung. Szijjártó bezeichnete die Vorwürfe als ‚Verschwörungstheorien‘ und ‚Fake News‘, während Orbán behauptete, sein Außenminister sei abgehört worden. Die Vorwürfe werden jedoch durch Berichte der Washington Post gestützt, die von einer mutmaßlichen Unterstützung des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR für Orbáns Wahlkampf sprechen.

Orbán beschuldigt Russland der Wahlkampfmanipulation

Demnach soll sogar ein inszeniertes Attentat auf Orbán geplant worden sein, um seine Opferrolle zu unterstreichen. Die Opposition in Ungarn spricht von ‚Hochverrat‘ und kündigt Konsequenzen an. Auch die EU zeigt sich empört über die mutmaßliche Weitergabe von Informationen an Russland. Bundeskanzler Friedrich Merz warf Orbán einen ‚groben Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedstaaten‘ vor. Die Spannungen zwischen Ungarn und der EU sind damit auf einem neuen Höhepunkt angelangt, während der Wahlkampf in Ungarn an Intensität gewinnt.

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Bärbel Bas

Jusos erhöhen Druck auf SPD-Spitze und fordern Kurswechsel

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Nach dem Juso-Bundesvorsitzenden Philipp Türmer fordern nun auch Landesvorsitzende der Jungsozialisten in der SPD klare personelle und inhaltliche Konsequenzen. Im Mittelpunkt stehen dabei Kritik an der Ämterhäufung in der Parteispitze sowie Forderungen nach einer stärkeren Fokussierung auf Verteilungs- und Gerechtigkeitsfragen.

Forderung nach personellen Konsequenzen

Benedict Lang
Aus seiner Sicht liegt das auch daran, dass beide Parteivorsitzenden Teil des Merz-Kabinetts sind. „Diese Ämterhäufung ist eindeutig gescheitert und muss zeitnah aufgelöst werden“, sagte Lang dem „Tagesspiegel“.

Verteilungsfragen und Kampf gegen Überreichtum

Inhaltlich fordert Lang, Verteilungsfragen stärker in den Fokus zu nehmen. „Wenn die SPD so selbstbewusst den Kampf gegen die Überreichen führen würde, wie Klingbeil seine Macht verteidigt, wären wir schon einen guten Schritt weiter“, sagte Lang dem „Tagesspiegel“.

NRW-Jusos dringen auf stärkeren Einsatz gegen Ungerechtigkeit

Auch seine Amtskollegin aus Nordrhein-Westfalen, Nina Gaedike
Aus ihrer Sicht sollten die Steuern für Normalverdiener pro Monat um 200 Euro gesenkt und im Gegenzug die für Superreiche erhöht werden. Einen Rückzug von Klingbeil und Bas fordert die NRW-Landesvorsitzende zwar nicht. Doch auch sie warnt vor Abschottung und Selbstbeschäftigung. „Ich reihe mich gerne ein in einen sozialdemokratischen Kampf mit dem Ziel von mehr Gerechtigkeit für all die, die nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren sind – nicht in eine Wagenburg“, sagte Gaedike dem „Tagesspiegel“.

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Jamie Leweling

DFB-Team: Auch Jamie Leweling verpasst Länderspiele im WM-Jahr

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Bundestrainer Julian Nagelsmann muss für die anstehenden Länderspiele weitere Ausfälle verkraften. Nach den Verletzungen von Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic fällt nun auch Jamie Leweling aus. Der Kader der deutschen Nationalmannschaft reduziert sich damit von 26 auf 25 Spieler.

Jamie Leweling verlässt Teamquartier

Der viermalige Nationalspieler vom VfB Stuttgart, Jamie Leweling, ist wegen muskulärer Probleme aus dem Teamquartier der Nationalmannschaft in Herzogenaurach abgereist. Das teilte der DFB am Dienstag mit. Für den Offensivspieler ist nach DFB-Angaben kein Ersatz geplant.
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuvor bereits auf die Ausfälle von Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic reagiert. Für das verletzte Duo nominierte er Angelo Stiller und Chris Führich vom VfB Stuttgart nach. Durch den Verzicht auf eine Nachnominierung für Leweling schrumpft der Kader von ursprünglich 26 auf nun 25 Spieler.

Testspiele gegen Schweiz und Ghana

Deutschland startet am 27. März in Basel gegen die Schweiz ins WM-Jahr. Am 30. März folgt in Stuttgart die Partie gegen Ghana.
Mit der Schweiz gab es bislang 54 Duelle, von denen das DFB-Team 36 gewann. Neun Spiele gingen an die Eidgenossen, neun endeten unentschieden. Der viermalige Afrikameister Ghana traf bislang dreimal auf die deutsche Nationalmannschaft. Im Freundschaftsspiel 1993 in Bochum gewann Deutschland mit 6:1. Bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2014 gab es in den direkten Duellen einen Sieg und ein Unentschieden für die DFB-Auswahl.

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AfD stoppt Parteiausschluss: Jugendfunktionär Dorow mit Ämtersperre

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

Der Bundesvorstand der AfD hat nach einem Bericht der „Welt“ am Montagabend einstimmig darauf verzichtet, einen bereits vorbereiteten Parteiausschlussantrag gegen den Jugend-Funktionär Kevin Dorow weiterzuverfolgen. Stattdessen wurde demnach ein Kompromiss geschlossen, wonach Dorow von all seinen Ämtern zurücktritt und die Parteispitze beim Landesschiedsgericht der AfD Schleswig-Holstein eine zweijährige Ämtersperre beantragen will.

AfD-Funktionär Dorow tritt von allen Ämtern zurück

Der 27-jährige Kevin Dorow war bislang Beisitzer im Bundesvorstand des Jugendverbands Generation Deutschland (GD), Beisitzer im schleswig-holsteinischen Landesvorstand der AfD sowie Vize-Fraktionschef im Kreistag Rendsburg-Eckernförde. Laut „Welt“ einigte sich der AfD-Bundesvorstand mit Dorow auf einen Deal: Dorow legt alle seine Partei- und Jugendverbandsämter nieder, im Gegenzug beantragt die Parteiführung beim Landesschiedsgericht Schleswig-Holstein lediglich eine zweijährige Ämtersperre anstelle eines Parteiausschlusses.

Vorwürfe der Nähe zum Nationalsozialismus

In dem im Februar formulierten Ausschlussantrag hatte der AfD-Bundesvorstand nach Angaben aus dem Schreiben einen schweren Vorwurf gegen Dorow erhoben. Vier Äußerungen Dorows legten demnach „jedenfalls in ihrer Gesamtheit offensichtlich eine Nähe zum Nationalsozialismus“ nahe. Weiter hieß es, die AfD wolle nicht mit „den Nationalsozialismus gutheißenden Einstellungen“ in Verbindung gebracht werden. Durch die Vorgänge sei Dorow „als Parteimitglied untragbar“ geworden, zudem habe er der AfD „schwer geschadet“.
Bekannt wurde das Ausschlussverfahren durch einen Bericht von Politico. In der Folge hatten zahlreiche Funktionäre und Mandatsträger der Partei scharfe Kritik am Bundesvorstand geübt.

Reaktionen von Dorow und GD-Vorsitzendem Hohm

Gegenüber der „Welt“ erklärte Dorow zu der nun gefundenen Lösung: „Ich begrüße die Entscheidung des Bundesvorstands, das Parteiausschlussverfahren zurückzuziehen.“ Weiter sagte er: „Um diesen Kompromiss zu ermöglichen, die aktuelle Personaldiskussion zu befrieden und den Fokus wieder auf die politische Sacharbeit zu richten, bin ich von allen Ämtern in Partei und Jugendorganisation zurückgetreten.“
GD-Bundesvorsitzender Jean-Pascal Hohm äußerte sich ebenfalls in der „Welt“ zu dem Vorgehen des Bundesvorstands. Er sagte: „Ich hätte mir eine vollständige Rücknahme der Parteiordnungsmaßnahme gewünscht, da ich sie nach wie vor für sachlich überzogen halte. Der nun gefundene Kompromiss zeigt jedoch, dass AfD und Generation Deutschland bereit sind, aufeinander zuzugehen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.“

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Vorstellung einer

Studie: KI-Chatbots verstärken riskanten Medienkonsum Jugendlicher

von Hasepost Redaktion 24. März 2026

KI-Chatbots spielen im digitalen Alltag vieler Kinder und Jugendlicher in Deutschland eine wachsende Rolle und verstärken riskante Formen des Medienkonsums. Besonders junge Menschen mit depressiven Symptomen nutzen die Anwendungen häufig, um Einsamkeit zu bekämpfen oder vertrauliche Themen zu besprechen. Zugleich bleibt der problematische Umgang mit Social Media und Online-Videos auf hohem Niveau, wie eine aktuelle Studie von DAK-Gesundheit und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt.

Studie zeigt wachsende Bedeutung von KI im Alltag Minderjähriger

KI-Chatbots verstärken den riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Das ergab eine Studie, die von der DAK-Gesundheit und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durchgeführt wurde und am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Demnach nutzen fast acht Prozent der Minderjährigen KI-Anwendungen, um Einsamkeit zu bekämpfen. Bei Jugendlichen mit depressiven Symptomen lag dieser Anteil bei über 30 Prozent. Mehr als jeder Vierte nutzt KI-Anwendungen mehrmals pro Woche. Ab dem Alter von 15 Jahren verwenden sie mehr als die Hälfte mindestens wöchentlich.
Besonders auffällig ist, dass sich bis zu etwa zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen an Chatbots wenden, um sich von negativen Gefühlen abzulenken, Einsamkeit zu lindern oder vertrauliche Dinge zu besprechen. Schaut man auf junge Menschen, die bereits eine depressive Symptomatik aufweisen, steigen die Zahlen deutlich an. Fast 33 Prozent von ihnen geben in der Studie an, einem Chatbot Dinge zu erzählen, die sie sonst niemandem oder nur engen Freunden anvertrauen würden. Ebenfalls 33 Prozent sind der Meinung, dass ein Chatbot sie besser verstehe als ein echter Mensch.

Vertrauen in KI-Antworten und Nutzungsgründe

Dass KI-Chatbots im digitalen Alltag junger Menschen längst keine Nebenrolle mehr spielen, zeigen auch weitere Zahlen aus der Studie: Mehr als zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen vertraut den Aussagen des Chatbots mindestens manchmal. Über 40 Prozent vertrauen ihm oft oder sehr oft. Dabei sind Hilfe bei Hausaufgaben und Informationsbeschaffung die zentralen Nutzungsmotive. Über die Hälfte der Kinder nutzt die KI hingegen einfach aus Neugierde und zum Spaß.
In Deutschland haben weiterhin Millionen Kinder und Jugendliche Probleme durch einen hohen Medienkonsum: Hochgerechnet nutzen 1,5 Millionen junge Menschen soziale Medien problematisch. Das heißt, sie sind von einer Sucht bedroht oder bereits betroffen. In der Erhebungswelle 2025 nutzten 21,5 Prozent der 10- bis 17-Jährigen Social Media riskant. Dies entspricht 1,1 Millionen Kindern. Im Vorjahr waren es 21,1 Prozent. Damit bleiben die Zahlen konstant hoch.

Mehr pathologische Nutzung und riskanter Konsum von Online-Videos

Einen Anstieg gibt es bei der pathologischen Nutzung: 2025 galten 6,6 Prozent der 10- bis 17-Jährigen als süchtig bzw. abhängig. Damit gibt es hochgerechnet rund 350.000 Kinder und Jugendliche mit einer pathologischen Nutzung. Dies entspricht einem Anstieg um 1,9 Prozent zum Vorjahr.
Seit 2022 wird in der Studie auch die Nutzung von Online-Videos untersucht. Hier zeigt sich ein deutlicher Anstieg: Jeder Fünfte nutzt Streamingdienste, Reels und Ähnliches auf eine riskante Weise. Das ist ein Anstieg von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vier Prozent der Kinder und Jugendlichen erfüllen hier die Suchtkriterien.
Neben den Kindern haben die Forscher auch das medienschutzbezogene Handeln der Eltern in den Blick genommen. 61,5 Prozent der Mütter und Väter sprechen mit ihren Kindern über deren Mediennutzung und ebenso viele (62,5 Prozent) geben vor, welche Inhalte ihr Kind nutzen darf. Anders verhält es sich bei Eltern von 10- bis 13-jährigen Kindern: In dieser Gruppe setzen rund 90 Prozent ihren Kindern Regeln zu Inhalten und Angeboten.

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24. März 2026 0 Kommentare
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