Das Verteidigungsministerium hat einen Offizier wegen des Verdachts der Weitergabe sensibler Informationen über langfristig geplante Rüstungsprojekte suspendiert. Interne Ermittlungen sollen den Verdacht erhärtet haben, dass der Soldat eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit geplanten Beschaffungsvorhaben an Unbefugte weitergereicht hat. Der mutmaßliche Geheimnisverrat wird laut einem Medienbericht als so schwerwiegend eingeschätzt, dass auch private Geräte des Offiziers beschlagnahmt wurden.
Verdacht der Weitergabe vertraulicher Rüstungsdaten
Nach einem Bericht des Magazins „Spiegel“ hat das Verteidigungsministerium einen Offizier suspendiert, der im Verdacht steht, sensible Informationen über langfristig geplante Rüstungsprojekte weitergegeben zu haben. Interne Ermittlungen hätten demnach den Verdacht erhärtet, dass dieser eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit geplanten Beschaffungsvorhaben an unbefugte Dritte weitergereicht habe, berichtet der „Spiegel“.
Schwerwiegender Schaden und strafrechtliche Schritte
Der Schaden durch den mutmaßlichen Geheimnisverrat wurde laut „Spiegel“ als so schwerwiegend eingeschätzt, dass das Ministerium durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sogar einen Beschlagnahmebeschluss erwirkt haben soll, um auch das private Mobiltelefon und den privaten Computer des Offiziers nach möglichen Beweisen durchsuchen zu können. Der Soldat wurde mittlerweile suspendiert, verlor seine Sicherheitsfreigabe und muss die Entlassung fürchten, heißt es in dem Bericht.
Ministerium verweist auf laufende Ermittlungen
Das Verteidigungsministerium wollte sich auf Anfrage nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern.
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