Ein starkes Zeichen für gelebte Ökumene und offene Jugendarbeit: Das Katholische Jugendbüro Osnabrück-Stadt, der Evangelisch-lutherische Kirchenkreisjugenddienst und der CVJM Osnabrück e.V. sind ab sofort gemeinsam in einem Haus untergebracht – im neuen „Ökumenischen Jugendhaus Osnabrück“ in der Rolandstraße 9, 49078 Osnabrück.
Gemeinsam Ort der Begegnung schaffen
Mit diesem Schritt bündeln die drei Träger ihre Kräfte, um junge Menschen in Osnabrück noch besser zu begleiten, zu stärken und zu vernetzen. Das neue Haus soll dabei weit mehr als nur eine gemeinsame Adresse werden: Es soll ein Ort der Begegnung, des Glaubens, der Vielfalt und des Miteinanders sein. „Wir möchten mit dem Ökumenischen Jugendhaus ein sichtbares Zeichen setzen: Glaube kennt keine Grenzen. Unterschiedliche religiöse Prägungen sind für uns kein Trennungsgrund, sondern eine Bereicherung. Uns verbindet der gemeinsame Auftrag, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen Räume zu eröffnen, in denen sie willkommen sind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sozialem Hintergrund oder religiöser Zugehörigkeit“, sagt Josy Iding, CVJM-Referentin für junge Menschen.
Vernetzung untereinander wird gestärkt
„Die Bündelung der Jugendarbeit am Standort Rolandstraße schafft kurze Wege und stärkt unsere Vernetzung“, ergänzt Kimm Herlyn, Kirchenkreisjugendwart im Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Osnabrück. Die enge Zusammenarbeit ermögliche künftig verstärkt ökumenische Projekte, gemeinsame Veranstaltungen, Schulungen für Ehrenamtliche, spirituelle Angebote sowie offene Formate für Jugendliche. „So entstehen neue Synergien und kreative Ideen für eine zeitgemäße Jugendarbeit in Osnabrück“, kündigt Herlyn an.
Kirche soll lebendig, dialogbereit und nah an jungen Lebenswelten bleiben
Das Ökumenische Jugendhaus versteht sich schon jetzt als offener Ort für alle jungen Menschen in Osnabrück – als Raum für Fragen, Gemeinschaft, Engagement und Glauben in einer vielfältigen Gesellschaft. Mit dem gemeinsamen Einzug bekräftigen die drei Träger ihren Wunsch, Kirche als lebendig, dialogbereit und nah an den Lebenswelten junger Menschen erfahrbar zu machen, wenn auch die Umsetzung aller Ziele noch Zeit benötigt.
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