Die Ökonomin Ulrike Malmendier hat einen Austausch zwischen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und ihrem Vorgänger Robert Habeck (Grüne) angeregt. Beide hätten nach ihrer Einschätzung mit vergleichbaren Krisen zu tun, in denen zu wenig voneinander gelernt werde, sagte sie dem „Stern“ und ntv.
Malmendier fordert mehr Dialog über Parteigrenzen hinweg
Die Ökonomin Ulrike Malmendier regt einen direkten Austausch zwischen Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und deren Vorgänger Robert Habeck (Grüne) an. „Ich würde mir wünschen, dass Frau Reiche und Herr Habeck mal reden würden“, sagte die frühere Wirtschaftsweise dem „Stern“ und zu ntv.
Beide Politiker hätten nach Ansicht Malmendiers mit vergleichbaren Herausforderungen zu tun gehabt. „Die Krisen, mit denen beide konfrontiert sind oder waren, haben erstaunliche Ähnlichkeiten“, sagte Malmendier dem „Stern“ und ntv. Es gehe jeweils um steigende Energiepreise, Unsicherheit und wirtschaftliche Anpassungsprozesse.
„Warum tauscht man sich nicht intensiver aus?“
Aus Sicht von Malmendier wird in Deutschland zu wenig voneinander gelernt. „Warum tauscht man sich nicht intensiver aus?“, fragte die Ökonomin laut „Stern“ und ntv. „Gerade in solchen Situationen wäre es klug, Erfahrungen weiterzugeben, auch über Parteigrenzen hinweg“, sagte Malmendier dem „Stern“ und ntv. Deutschland könne es sich nicht leisten, auf dieses Wissen zu verzichten.
Wechsel im Sachverständigenrat
Malmendiers Amtszeit im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lief zuletzt aus. In das Gremium wurde stattdessen der österreichische Ökonom Gabriel Felbermayr berufen, der ihr nachfolgt. Dass das Mandat von Malmendier nicht verlängert wurde, hatte Kritik ausgelöst; auch im Rat selbst war die Entscheidung auf Überraschung gestoßen.
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