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Startseite Deutschland & die WeltÖkonomen plädieren für Neuausrichtung der Krankenkassenfinanzierung
Deutschland & die Welt

Ökonomen plädieren für Neuausrichtung der Krankenkassenfinanzierung

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. März 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 12. März 2024
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) / Foto: dts
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Die Ökonomen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) fordern eine Reform des Systems zur Krankenkassenfinanzierung. Sie schlagen eine Neuausrichtung vor, bei der die Prävention und Gesunderhaltung der Versicherten stärker in den Fokus rücken, um langfristige finanzielle Vorteile für die Krankenkassen zu erzielen.

Forderung nach Veränderungen im Risikostrukturausgleich

Die Wissenschaftler des ZEW plädieren laut der „Süddeutschen Zeitung“ in einem „Policy Brief“ für Änderungen in der Berechnung des Risikostrukturausgleichs (RSA). Der RSA dient dazu, die Mittel zwischen den Krankenkassen gerecht zu verteilen. Dabei werden Faktoren wie Alter, Geschlecht, Wohnort oder Krankheitslast der Versicherten berücksichtigt. Bisher werden diese Berechnungen jährlich durchgeführt.

ZEW-Präsident Achim Wambach äußert Kritik an der derzeitigen Praxis: „Bislang denken viele Akteure im Gesundheitssystem sehr kurzfristig.“ Dem aktuellen System mangele es an finanziellen Anreizen für präventive Maßnahmen.

Neuausrichtung hin zur Prävention

Das Team um Wambach schlägt vor, den Berechnungszeitraum für den RSA auf zehn Jahre auszuweiten. Damit würden langfristige Investitionen in die Gesundheit der Versicherten für die Krankenkassen finanziell attraktiver. Gesunde Versicherte, die über einen Zeitraum von zehn Jahren weniger Kosten verursachen, würden so zu einem finanziellen Vorteil für die Kassen.

Unter dem alten System seien Vorsorgeprogramme vor allem ein Kostenfaktor, von dem die Kassen kurzfristig keinen Nutzen haben, so die Forscher. Sie sehen darin einen Grund für die hohe Anzahl chronisch Kranker in Deutschland. Das Gesundheitssystem sei auf Behandlung statt auf Prävention ausgelegt.

Keine Mehrkosten erwartet

Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass die Umsetzung ihres Vorschlages keine Mehrkosten verursachen würde. Sie erwarten sogar finanzielle Vorteile. Wambach erläutert: „Derzeit gibt es im deutschen Gesundheitssystem viele Ineffizienzen.“ Durch eine langfristige Ausrichtung in der Krankenkassenfinanzierung könnten diese Ineffizienzen reduziert werden.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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