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Startseite Deutschland & die WeltÖkonom warnt: US-Strafzölle bedrohen Deutschlands Wirtschaft
Deutschland & die Welt

Ökonom warnt: US-Strafzölle bedrohen Deutschlands Wirtschaft

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Juli 2025
Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Düsseldorfer Volkswirtschaftsprofessor Jens Südekum warnt angesichts der von US-Präsident Donald Trump angedrohten Strafzölle gegen die EU vor einer Zuspitzung des Handelsstreits. Laut Südekum könnten die Maßnahmen Deutschland spürbar treffen, jedoch seien die Auswirkungen auf die USA selbst noch gravierender. Die derzeitige Zurückhaltung der EU bewertet der Ökonom als sinnvoll, mahnt jedoch im Falle einer Eskalation zu entschlossenem Handeln.

Warnung vor Handelskrieg

Volkswirtschaftsprofessor Jens Südekum sieht angesichts der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle gegen die Europäische Union erhebliche Risiken für die deutsche Wirtschaft. „Ein Handelskrieg würde Deutschland schon empfindlich treffen“, sagte der ökonomische Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Nach Ansicht von Südekum wären die USA jedoch noch stärker von den Folgen eines Handelskrieges betroffen.

EU-Strategie und mögliche Gegenmaßnahmen

Dass die Europäische Union bislang keine unmittelbaren Gegenmaßnahmen eingeleitet, sondern zunächst bis zum 1. August abwartet, hält Südekum für richtig. Er erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“: „Sollte es dann tatsächlich zur Eskalation kommen, muss die EU schnell und entschieden handeln und dagegenhalten.“

Chance auf Einigung bleibt bestehen

Unabhängig von der aktuellen Situation sieht Südekum weiterhin die Möglichkeit, dass vor dem Stichtag eine Einigung erzielt werden könnte. „Es wäre ja nicht das erste Mal, dass Donald Trump eine vollmundige Ankündigung wieder zurücknimmt“, so Südekum im Gespräch mit dem „Handelsblatt“. Zugleich betonte er: „Die EU muss aber darauf achten, dass kein schlechter Deal dabei herauskommt, also eine deutliche Verschlechterung der Bedingungen für uns im Vergleich zur Situation vor Trumps Amtsantritt.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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