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Startseite Deutschland & die WeltOECD: Handelsrestriktionen gefährden weltweites Wirtschaftswachstum
Deutschland & die Welt

OECD: Handelsrestriktionen gefährden weltweites Wirtschaftswachstum

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. März 2025
Industrieanlagen in den USA (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor den Folgen anhaltender Handelsrestriktionen auf die Weltwirtschaft. In einem aktuellen Bericht prognostiziert die OECD, dass ein weiterer Anstieg der US-Strafzölle die Konjunktur in den OECD-Mitgliedsstaaten um durchschnittlich 0,5 Prozent drücken könnte.

Prognosen für wirtschaftliches Wachstum

Die OECD veröffentlichte am Montag einen Zwischenbericht, in dem sie die möglichen Auswirkungen verschärfter Handelsrestriktionen auf die Weltwirtschaft darlegt. Besonders betroffen wären laut Simulation Mexiko mit einem Einbruch von 1,1 Prozent, die Vereinigten Staaten mit 0,7 Prozent und Kanada mit 0,6 Prozent Rückgang. Für die Euro-Zone wird ein vergleichsweise geringerer Rückgang von 0,1 Prozent erwartet. Die Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum wurde für 2025 auf 3,1 Prozent und für 2026 auf 3,0 Prozent im Vergleich zum globalen BIP heruntergesetzt; zuvor waren es jeweils 3,3 Prozent gewesen. Für Deutschland erwartet die OECD ein Wachstum von 0,4 Prozent im Jahr 2025 und von 1,1 Prozent im Jahr 2026.

Inflation bleibt Herausforderung

Die Inflationseffekte sind nach wie vor deutlich in vielen Ländern spürbar. Die OECD prognostiziert für die G20-Länder einen Rückgang der Inflation von 3,8 Prozent im Jahr 2025 auf 3,2 Prozent im Jahr 2026. In Deutschland soll die Inflation von 2,4 Prozent im Jahr 2025 auf 2,0 Prozent im Folgejahr sinken.

Empfehlungen der OECD

Die OECD empfiehlt den Zentralbanken, wachsam gegenüber steigenden Handelskosten zu bleiben, die zu höheren Preisen und Lohnsteigerungen führen könnten. Zudem ruft die Organisation zur Eindämmung der Staatsausgaben auf. „Ambitionierte“ strukturelle Reformen seien notwendig, um ein Fundament für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Im Besonderen betont die OECD den Abbau regulatorischer Hürden, eine Flexibilisierung der Arbeitskraftressourcen sowie den Ausbau allgemeiner und berufsspezifischer Bildungsangebote.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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