HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...
Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...
Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...
Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...
Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...
Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...
Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...
Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite AktuellNur noch Mehrfamilienhäuser sollen vom Programm „Osnabrück saniert“ profitieren
AktuellOsnabrückStadtverwaltung Osnabrück

Nur noch Mehrfamilienhäuser sollen vom Programm „Osnabrück saniert“ profitieren

von Julian Tischer 16. September 2022
von Julian Tischer 16. September 2022
Osnabrück Altstadt / Foto: Carla Obrock
17

Osnabrück Altstadt / Foto: Carla Obrock

Mehrfamilienhäuser sollen künftig durch das Sanierungsprogramm „Osnabrück saniert“ stärker gefördert werden. Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser können dann zukünftig keinen Förderantrag mehr stellen.

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine treibt die Energiepreise deutschlandweit in unbekannte Höhen. Sie belasten die Bevölkerung stark, das Osnabrücker Sanierungsprogramm „Osnabrück saniert“ soll Abhilfe schaffen. Mit Fördermitteln für den Ausbau von erneuerbaren Energien will die Stadt so eine klimaneutrale Alternative zum Gas bieten.

Derzeit Antragsstopp wegen hoher Nachfrage

Im November 2020 wurde die Förderrichtlinie „Osnabrück saniert“ zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden durch den Rat der Stadt Osnabrück beschlossen. Für die Jahre 2020, 2021 und 2022 waren jeweils 1 Millionen Euro Fördermittel vorgesehen. Viel zu schnell war diese Summe ausgeschöpft, sodass bereits in diesem Jahr auf den Fördertopf von 2023 zurückgegriffen wurde. Deshalb können 2022 Fördermittel von rund 3,6 Millionen Euro vergeben werden. Doch auch diese Summe werde aufgrund der vielen Anträge nicht ausreichen. Offiziell gibt es einen Antragsstopp, denn laut Claudia Leyers, Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz, seien noch 900.000 Euro im Fördertopf und noch rund 90 Anträge unbearbeitet. Die Kapazitätsgrenzen seien also bereits jetzt erreicht.

Keine Fördermittel für Einfamilienhäuser

Mit der neuen aktualisierten Förderrichtlinie zur energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden ist geplant, küntig nur noch Mehrfamilienhäuser zu fördern. Damit ist es Eigentümern von Einfamilienhäuser nicht mehr möglich, Anträge zur Förderung von Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle sowie Heizungsanlagen zu stellen. Auch Zweifamilienhäuser fallen aus dem Raster, es sei denn sie werden zusätzlich gewerblich genutzt.

Anette Meyer zu Strohen (CDU) warf ein, dass sie diese Neuerung bedauerlich fände, denn es gebe in Osnabrück viele Doppel-, Ein- und Zwei-Familienhäuser. Dass diese nicht berücksichtigt werden würden, wäre nicht in Ordnung. Es sollte ja das Ziel sein, alle gleich zu behandeln. Tobias Langer von der Stadt erklärte die Änderung damit, dass es in der Vergangenheit wenig Anträge von Eigentümern von Mehrfamilienhäusern gegeben habe. Die Kosten einer Sanierung seien bei einem Mehrfamilienhaus weitaus höher als bei einem Einfamilienhaus und schlussendlich zahle nicht der Gebäudebesitzer die hohen Energie- und Heizkosten, sondern der Mieter. Eine Sanierung bedeute für den Mieter daher eine große Entlastung. Anreize seien für den Vermieter bisher nicht gegeben, das wolle man so ändern. Dies, so Anne Kura (GRÜNE), „ist aufgrund der steigenden Energiepreise die richtige Maßnahme“. Bisher hätten laut SPD- Fraktionsvorsitzender Susanne Hambürger dos Reis hauptsächlich Ein- und Zwei-Familienhäuser die Förderung abgerufen, ein Zeichen, „noch mal Werbung für das Sanierungskonzept zu machen“.

Die Beschlussvorlage wurde einstimmig angenommen, sodass am 27. September der Rat der Stadt Osnabrück über die Zukunft des Sanierungsprogramms „Osnabrück saniert“ entscheiden kann.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Julian Tischer

Julian Tischer ist seit dem Spätsommer 2022 im Team der Hasepost und unterstützt die Redaktion als Praktikant.

vorheriger Artikel
Siegmar Meemken aus Osnabrück steht in der nächsten Runde von “The Voice of Germany“
nächster Artikel
Vor dem Spiel gegen starke Freiburger: VfL-Angreifer „Chance“ Simakala spielt sich mit starken Leistungen in den Fokus

das könnte Sie auch interessieren

Frau in Osnabrück Westerberg an der Haustür überfallen...

15. Februar 2026

Fridays for Future Osnabrück mobilisiert nur ein Dutzend...

15. Februar 2026

Riesselmann hat das letzte Wort: VfL Osnabrück holt...

15. Februar 2026

Osnabrücks Zukunft zum Anfassen: Erlebnistour durch die Smart...

15. Februar 2026

Gewaltexesse beim Ossensamstag – Osnabrücker Polizei nennt das...

15. Februar 2026

Ein Spiegelbild reger Aktivitäten: So war die Jahreshauptversammlung...

15. Februar 2026

Hüttensonntag 2026 in Georgsmarienhütte: Wo, wie, wann und...

15. Februar 2026

Fahrbahn- und Radwegerneuerung zwischen Osnabrück-Nahne und Georgsmarienhütte: Fortsetzung...

15. Februar 2026

Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...

14. Februar 2026

Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...

14. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • FDP plant umfassende Steuerreform: Entlastung für Mittelstand und Unternehmen

    16. Februar 2026
  • Klingbeil fordert nach Sicherheitskonferenz souveräneres, unabhängigeres Europa

    16. Februar 2026
  • DGIM fordert Bundesregierung zu stärkerer Förderung der Frauengesundheit

    16. Februar 2026
  • Grüne fordern schärferen Schutz des Bundestags vor Spionage

    16. Februar 2026
  • Kommission prüft Rentenalter 70 und Pflichtversicherung für Beamte

    16. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3