HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
OB-Kandidat der Osnabrücker Linkspartei rechnet Opfer von Putin...
Ladestation in Georgsmarienhütte nach Kupferdiebstahl auf unbestimmte Zeit...
Tote von Bramsche (86 und 62 Jahre alt):...
Schüsse in Bramsche: Todesopfer ein Mann und eine...
Armbanduhr und Halskette weg: Trickbetrüger schlagen in Osnabrück...
Schüsse in Bramsche bei Osnabrück: Zwei Tote [Update]
Schüsse in Wohnhaus? Großeinsatz der Polizei in Bramsche
Das Hochhaus am Berliner Platz in Osnabrück wird...
Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede...
Gute Nachricht des Tages: Weitere 15,9 Millionen Euro...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltNRW-Justizminister fordert elektronische Fußfessel für Gewalttäter
Deutschland & die Welt

NRW-Justizminister fordert elektronische Fußfessel für Gewalttäter

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 20. Dezember 2024
12

Der nordrhein-westfälische Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) hat sich für neue Maßnahmen zur Verbesserung des Schutzes von Frauen ausgesprochen. Er befürwortet unter anderem das spanische Modell der elektronischen Fußfessel, um betroffene Frauen besser vor Stalkern und Gewalttätern zu schützen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ kritisierte Limbach zudem, dass die aktuelle Rechtslage nicht ausreiche, um sogenannte Catcalling-Delikte effektiv zu ahnden.

Elektronische Fußfessel nach spanischem Modell

Benjamin Limbach macht sich stark für die Einführung der elektronischen Fußfessel nach dem spanischen Modell. „Wenn ein Stalker oder Gewalttäter in eine verbotene Zone geht, beispielsweise die Wohngegend seines Opfers, bekommt heute nur eine Behörde einen Alarm“, erklärte der Minister im Gespräch mit der „Rheinischen Post“. Das spanische Modell sieht vor, dass auch die betroffene Frau einen Empfänger erhält, der sie warnt, sobald sich der Täter in ihrer Nähe befindet, oder umgekehrt. Dies sei ein „objektiver Zuwachs an Sicherheit“. Nordrhein-Westfalen sei eines von mehreren Bundesländern, die sich für die Einführung dieser Maßnahme stark machten. „Im nächsten Jahr wollen wir das mit der neuen Bundesregierung thematisieren“, kündigte er an.

Deeskalationshaft und Catcalling

Zusätzlich zur elektronischen Fußfessel plädiert Benjamin Limbach für die Einführung der sogenannten „Deeskalationshaft“. Diese Maßnahme soll es ermöglichen, Gewalttäter bei Wiederholungsgefahr schneller in Untersuchungshaft zu setzen. Auch bezüglich verbaler sexueller Belästigungen fordert der Justizminister ein Umdenken. „Es ist gut, dass Frauen nicht mehr bereit sind, sexistische, herabwürdigende Bemerkungen in der Öffentlichkeit hinzunehmen“, sagte Limbach der „Rheinischen Post“. Er unterstrich die Verantwortung des Staates, Frauen und junge Mädchen vor solchen Übergriffen zu schützen.

Gesellschaftliches Problem und rechtliche Herausforderungen

Laut Benjamin Limbach stellen sexistische Belästigungen ein ernstzunehmendes gesellschaftliches Problem dar. „Denn wenn es so weit kommt, dass Frauen nicht mehr U-Bahn oder Bus fahren oder sich an bestimmten Orten in der Öffentlichkeit nicht mehr aufhalten wollen, weil sie keine erniedrigenden Sprüche hören wollen, dann haben wir als Gesellschaft ein echtes Problem“, betonte er. Limbach weist das Argument zurück, dass die Justiz durch viele unklare Beweislagen überlastet werden könnte. „Wir können den betroffenen Frauen doch nicht sagen: Wir stellen das jetzt lieber nicht unter Strafe, weil uns das Arbeit macht. Und dass man ermitteln und Beweise finden muss, ist immer so, auch bei Beleidigungen oder übler Nachrede. Deswegen lässt man es ja nicht bleiben“, stellte der Minister klar. Abschließend fordert er: „Wenn wir Strafbarkeitslücken haben, müssen wir sie schließen. Und zwar gerade jetzt. Gewalt gegen Frauen hat in unserer Gesellschaft zugenommen.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Kredite privat vergeben – darauf sollte man achten
nächster Artikel
Papierrezepte trotz E-Rezept-Pflicht weiterhin verbreitet

das könnte Sie auch interessieren

Bund verweigert afghanischen Ortskräften trotz Todesgefahr Aufnahmezusagen

3. März 2026

Grüne und Linke kritisieren Bundesregierung für verspätete Evakuierung

3. März 2026

Ökonomin warnt: Iran-Krieg könnte Inflation weltweit anheizen

3. März 2026

GdP warnt: Nahost-Krieg erhöht Terrorgefahr für Polizei

3. März 2026

Telekommunikationsverband warnt vor neuer Glasfaser-Dominanz der Telekom

3. März 2026

Ex-SPD-Abgeordneter Sönke Rix wird BpB-Präsident

3. März 2026

Neue BSW-Webapp erleichtert jungen Männern Kriegsdienstverweigerung in Deutschland

3. März 2026

Umfrage: Mehrheit der Deutschen befürwortet harte EU-Gegenzölle

3. März 2026

Wall Street trotzt Iran-Konflikt, Öl- und Goldpreise steigen

2. März 2026

Grüne stimmen über umfassende Reform ihrer Parteisatzung ab

2. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Bund verweigert afghanischen Ortskräften trotz Todesgefahr Aufnahmezusagen

    3. März 2026
  • Grüne und Linke kritisieren Bundesregierung für verspätete Evakuierung

    3. März 2026
  • Ökonomin warnt: Iran-Krieg könnte Inflation weltweit anheizen

    3. März 2026
  • GdP warnt: Nahost-Krieg erhöht Terrorgefahr für Polizei

    3. März 2026
  • Telekommunikationsverband warnt vor neuer Glasfaser-Dominanz der Telekom

    3. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3