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Startseite Deutschland & die WeltNotfallmediziner kritisiert härtere Strafen bei Angriffen auf Personal
Deutschland & die Welt

Notfallmediziner kritisiert härtere Strafen bei Angriffen auf Personal

von Hasepost Redaktion 31. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 31. Dezember 2025
Medizinisches Personal in einem Krankenhaus am 28.01.2025 / via dts Nachrichtenagentur
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Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA), Harald Dormann, stellt den Nutzen härterer Strafen bei Angriffen auf medizinisches Personal infrage. Er verweist darauf, dass schon heute Haftstrafen von bis zu fünf Jahren möglich seien, dies aber nicht zu mehr Sicherheit geführt habe. Statt höherer Strafandrohungen fordert er bessere Rahmenbedingungen in Kliniken, etwa ausreichend Personal und gezielte Schulungen.

Zweifel an härteren Strafen

Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Notfallmedizin (DGINA), Harald Dormann, zweifelt am Vorstoß von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) für härtere Strafen bei Angriffen auf medizinisches Personal. „Ich glaube nicht, dass die Androhung von höheren Strafen dazu führt, dass medizinisches Personal besser vor Angriffen geschützt wird“, sagte Dormann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Bereits heute seien Haftstrafen von bis zu fünf Jahren möglich, „das hat offensichtlich nicht dazu geführt, dass medizinisches Personal sicher ist“.

Belastung in Kliniken und Notaufnahmen

„Vor allem Kliniken und Notaufnahmen erleben überdurchschnittlich häufig Gewalt“, so Dormann. Viele Krankenhäuser reagierten darauf bereits mit Maßnahmen wie Deeskalationsschulungen und Sicherheitsdiensten. „Aber das ist alles nicht gegenfinanziert, das zahlen die Häuser aus Budgets, die ohnehin schon viel zu knapp sind.“

Forderung nach besseren Rahmenbedingungen

„Wir können umgehen mit psychisch erkrankten Menschen, mit drogenabhängigen oder intoxikierten Patienten“, sagte Dormann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Voraussetzung dafür seien jedoch ausreichend Personal und gezielte Schulungen. „Insofern empfinde ich die Diskussion über höhere Strafen als sehr einseitig.“

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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