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Startseite Deutschland & die WeltNiedersachsens Kultusministerin gegen generelles Handyverbot an Schulen
Deutschland & die Welt

Niedersachsens Kultusministerin gegen generelles Handyverbot an Schulen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. September 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 9. September 2024
Klassenzimmer / Foto: dts
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Die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) lehnt ein generelles Handyverbot an Schulen ab und betont die Autonomie der Einrichtungen in der Frage. Gleichzeitig sieht sie in neuen Unterrichtsmodellen Potential und will, dass Schulen darüber nachdenken, statt klassischen Methoden mehr projekt- und themenbezogene Ansätze zu verfolgen.

Kein generelles Handyverbot

Julia Willie Hamburg, Kultusministerin von Niedersachsen, sprach sich gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ gegen ein generelles Handyverbot an Schulen aus, wie es in den Niederlanden eingeführt wurde. „Ich glaube, dass wir gut damit fahren, das in der Verantwortung der Schulen zu lassen“, sagte sie. Schulen hätten die Möglichkeit, über die Hausordnung Handyverbote auszusprechen oder die Handynutzung zu regeln. „Andere Schulen reagieren wiederum mit Social-Media-Sprechstunden, in denen der Umgang mit Handys geübt wird.“

Befürwortung alternativer Unterrichtsmodelle

Gleichzeitig ermutigte Hamburg die Schulen, sich neuen Unterrichtsmodellen gegenüber zu öffnen. Ihrer Meinung nach sollte sich der Unterricht mehr an den Neigungen der Schüler orientieren und themen- sowie projektbezogen gestaltet werden. „Weg von 45 Minuten, weg von Deutsch, Mathe und Biologie hin zu großen Naturprojekten, dem `Freiday` mit selbstständigem Lernen und einer insgesamt anderen Form von Schule“, so die Ministerin.

Online-Tool für potentielle Quereinsteiger

Im Hinblick auf den bestehenden Lehrermangel will Niedersachsen weiterhin auf Quereinsteiger setzen. Hamburg kündigte den Start eines Online-Tools an, mit dem Interessenten prüfen können, ob sie für den Lehrerberuf geeignet sind. Dieses soll nach den Herbstferien auf der Internetseite des Kultusministeriums verfügbar sein. „Wir erleben immer wieder Menschen, die sich als Quereinsteigende bewerben und dann in dem Prozess merken, dass sie die Voraussetzungen nicht erfüllen oder dass der Beruf gar nichts für sie ist“, sagte Hamburg.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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