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Startseite AktuellNicht nur in Osnabrück: So viel Weltkriegsmunition wurde 2024 in Niedersachsen unschädlich gemacht
AktuellOsnabrück

Nicht nur in Osnabrück: So viel Weltkriegsmunition wurde 2024 in Niedersachsen unschädlich gemacht

von Hasepost 23. Mai 2025
von Hasepost 23. Mai 2025
Bombenräumung am 6. April 2025. / Foto: Simon Vonstein
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Noch immer liegt tödliche Altlast aus den Weltkriegen nicht nur im Osnabrücker Lokviertel, sondern generell im niedersächsischen Boden – und im Wasser. Der niedersächsische Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) hat im Jahr 2024 bei insgesamt 1.216 Einsätzen rund 221 Tonnen an Kampfmitteln geborgen und unschädlich gemacht. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor, den das Innenministerium am Donnerstag (22. Mai) vorgestellt hat. Besonders eindrucksvoll: Allein aus der Nordsee wurden knapp 23 Tonnen geborgen.

Innenministerin würdigt Arbeit der Kampfmittelräumer

Innenministerin Daniela Behrens würdigte die Arbeit der Kampfmittelräumer als unverzichtbar für die Sicherheit im Land: „Dank der Expertise und des Einsatzes der hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden tagtäglich gefährliche Sprengkörper zuverlässig lokalisiert und unschädlich gemacht.“

Ein besonderes Augenmerk liegt auf so genannten nicht transportfähigen Blindgängern – also Sprengkörpern, die so instabil sind, dass sie nur an Ort und Stelle gesprengt werden können. 77 Mal musste der KBD im Jahr 2024 zu solchen kontrollierten Sprengungen ausrücken – ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Dabei setzen sich die Spezialisten jedes Mal einem erheblichen Risiko aus. „Jede Entschärfung birgt für die eingesetzten Beschäftigten des KBD ein erhebliches Risiko, das nicht unterschätzt werden darf. Für ihre schwierige Arbeit bedanke ich mich deshalb sehr herzlich!“, so Behrens.

Arbeit im Hintergrund spielt wichtige Rolle

Auch die Arbeit im Hintergrund spielt eine wichtige Rolle. Die Kriegsluftbildauswertung, mit der historische Luftaufnahmen auf Hinweise früherer Bombenabwürfe hin analysiert werden, verzeichnete 2024 einen neuen Höchststand: 5.489 Anträge wurden im Zusammenhang mit geplanten Bauvorhaben ausgewertet. Zwar ging die Gesamtzahl der eingegangenen Anträge leicht auf 5.000 zurück, doch der Arbeitsaufwand bleibt hoch. Behrens lobte: „Ihre präzise Analyse historischer Luftaufnahmen ermöglicht es, potenzielle Fundstellen frühzeitig zu erkennen und gezielte Maßnahmen einzuleiten. Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen diesen Expertinnen und Experten und dem operativen Außendienst ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Kampfmittelbeseitigung.“

Die Entschärfungen sind nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern häufig auch – in Osnabrück kennt man es nur zu gut – mit erheblichen Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner, Einsatzkräfte und Organisationen verbunden. Evakuierungen, Straßensperrungen oder temporäre Unterkünfte gehören nicht nur in der Friedensstadt, sondern vielerorts zur Realität, wenn ein Blindgänger entschärft wird. „Die Sicherheit, die wir heute genießen, ist das Ergebnis ihrer unermüdlichen Bemühungen. Daher sollten wir diese vielfältigen Leistungen nicht nur würdigen, sondern auch weiterhin die notwendigen Ressourcen bereitstellen“, betont die Ministerin.

Gefahr durch alternde Kampfmittel

Der Bericht weist zudem auf weiterhin bestehende Gefahren durch alternde Kampfmittel hin. In mehreren Fällen kam es 2024 zu Zwischenfällen mit Brandbomben, bei denen auch Personenschäden verzeichnet wurden. Ministerium und KBD warnen daher eindringlich: Alte Munition bleibt gefährlich – und wird durch Alterung und Korrosion oft sogar noch unberechenbarer.

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