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Startseite AktuellNeues Artenschutzprojekt: Zoo Osnabrück fördert Schutz seltener Tierarten in Indonesien
AktuellOsnabrück

Neues Artenschutzprojekt: Zoo Osnabrück fördert Schutz seltener Tierarten in Indonesien

von Hasepost 26. Juni 2025
von Hasepost 26. Juni 2025
Foto: Jochen Klaus Menner
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Der Zoo Osnabrück erweitert sein Engagement im internationalen Artenschutz und unterstützt ab sofort das indonesische Schutzprogramm Prigen Conservation Breeding Ark (PCBA). Im Fokus steht dabei das seltene Sumatra-Streifenkaninchen. Gemeinsam mit Partnerorganisationen fördert der Zoo den Bau einer neuen Zuchtanlage für gleich zwei stark bedrohte Arten.

Schutzprojekt für seltenes Kaninchen

„Es ist ein großer und wichtiger Schritt, dass wir dieses Projekt nun aktiv unterstützen“, freut sich Katja Lammers, Artenschutzkuratorin im Zoo Osnabrück. Ziel des Schutzprogramms der Prigen Conservation Breeding Ark (PCBA) ist es, hochbedrohte, meist endemische Tierarten Indonesiens durch kontrollierte Nachzucht in menschlicher Obhut vor dem Aussterben zu bewahren. Nun soll dort ein neuer Komplex mit speziellem Zuchtbereich für das seltene Sumatra-Streifenkaninchen entstehen. Seit gut einem Jahr befindet sich diese Tierart in der Obhut der PCBA und es konnten bereits erste Erfolge in der Haltung vernommen werden. „Diese entscheidenden Schritte ermutigten die Kollegen vor Ort zu einer Einrichtung der speziellen Zuchtanlage für diese Art“, so die Biologin. Zusätzlich wird die Anlage auch für die Zucht von Plumploris genutzt – kleine, nachtaktive Primaten, die ebenso stark vom Aussterben bedroht sind. Beide Tierarten leiden unter anhaltendem Lebensraumverlust durch Abholzung sowie unter illegaler Wilderei. Die Haltung und Zucht der sensiblen Tiere erfolgen daher unter streng geschützten Bedingungen.

Das Sumatra-Streifenkaninchen ist nicht nur in seinem Verbreitungsgebiet sehr selten, sondern es gilt als eine der seltensten Arten innerhalb der Familie der Hasen weltweit. „Die etwa 40 Zentimeter großen, gelb-bräunlich gefärbten Tiere besitzen namensgebende dunkle Längsstreifen am Körper, die sich von Tier zu Tier unterscheiden. Die charakteristische Zeichnung ist ein wichtiges Hilfsmittel, um einzelne Individuen auf Bildern von Fotofallen identifizieren zu können“, erklärt Lammers. Durch die gezielte Erhaltungszucht können Wissenschaftler dem endgültigen Verlust dieser Tierarten entgegenwirken. Gleichzeitig eröffnet das Projekt die Möglichkeit, neue Erkenntnisse über Lebensweise, Genetik und Schutzbedarfe zu gewinnen – mit dem Ziel, langfristig auch die Bedingungen für wildlebende Populationen zu verbessern.“ Neben dem Erhalt genetischer Vielfalt sollen durch das Projekt wissenschaftliche Grundlagen geschaffen werden, um in Zukunft Schutzmaßnahmen im natürlichen Lebensraum umzusetzen – etwa durch bessere Habitatpflege, Monitoring oder lokale Aufklärung. So kann sich die Population mittelfristig erholen und langfristig erhalten bleiben.

Gemeinsam für den Artenschutz

Das Artenschutzprojekt wird in Kooperation mit dem Plumplori e.V. aus Dortmund und der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) umgesetzt. Dank dieser guten Kooperation aus Zoo, Artenschutzvereinen und koordinierter Erhaltungszuchtbemühungen werden hier Expertisen gebündelt und durch die gemeinsamen Bemühungen für beide Fokusarten neue Perspektiven geschaffen. Finanziert wird der Beitrag des Zoos Osnabrück unter anderem durch den Artenschutzeuro, der 2024 eingeführt wurde. Besucher des Zoos können beim Ticketkauf freiwillig einen Euro für den Artenschutz spenden – online oder direkt an der Kasse. Die Mittel fließen in zahlreiche ausgewählte Schutzprojekte weltweit – das Projekt in Prigen ist nun eines davon. „Mit dem Artenschutzeuro leisten unsere Besucher einen konkreten Beitrag zum Erhalt bedrohter Arten und ihrer Lebensräume“, betont Lammers.

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