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Startseite AktuellNeue Schilder im Landkreis Osnabrück warnen Autofahrer vor Wildwechsel
AktuellLandkreis Osnabrück

Neue Schilder im Landkreis Osnabrück warnen Autofahrer vor Wildwechsel

von PM 17. Januar 2025
von PM 17. Januar 2025
An der L96 zwischen Bad Iburg und Hagen hat seit 2020 alleine die Polizei 51 Wildunfälle aufgenommen. Eines der neuen Warnschilder vor Wildwechsel präsentieren (von links): Henning Lohmann (Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr), Alexander Sperlich (Landkreis Osnabrück, Fachdienst Ordnung), Ingo Grewe (Polizeiinspektion Osnabrück) und Martin Dependahl (Landkreis Osnabrück, Fachdienst Straßen). Foto: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
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Sechs neue Hinweistafeln für Streckenabschnitte mit einer erhöhten Anzahl an Wildunfällen: Polizei, Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Landkreis Osnabrück arbeiten bei der Unfallprävention zusammen. Drei der Schilder wurden alleine an der L96 zwischen Bad Iburg und Hagen installiert. Dazu kommen zwei Aufsteller an der L94 in Dissen sowie einer an der B402 in der Samtgemeinde Fürstenau.

Warnung vor erhöhtem Wildwechsel im Frühjahr

Dass gleich drei Schilder an der L96 aufgestellt wurden, kommt nicht von ungefähr. Seit 2020 wurden hier alleine von der Polizei 51 Wildunfälle aufgenommen. Auch an der L94 und die B402 wurde zahlreiche Wildunfälle registriert. Im Herbst und im Frühjahr ist die Gefahr von Wildwechsel besonders groß. Autofahrer sollten daher entlang von Wald- und Feldrändern besonders vorsichtig fahren. Grundsätzlich muss zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wildwechsel gerechnet werden. Viele Tiere, zum Beispiel Rehe, sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv. Das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ wird dort aufgestellt, wo das Risiko besonders hoch ist.

Das ist bei Sichtung von Wildtieren zu tun

Generell gilt bei Wild auf der Straße: abblenden, abbremsen und hupen. Bei grellem Scheinwerferlicht verharren die Tiere meist regungslos. Auch wenn das Tier die Fahrbahn verlassen hat, sollten Autofahrer nur langsam weiterfahren. Denn Wildtiere leben oft in Gruppen, sodass plötzlich noch Nachzügler auftauchen können.

Wenn sich die Kollision nicht vermeiden lässt, empfiehlt sich ein kontrollierter Aufprall. Autofahrer sollten dann das Lenkrad gut festhalten, geradeaus fahren und dabei mit maximaler Kraft bremsen. Wer ausweicht, gefährdet den Gegenverkehr bzw. riskiert einen Unfall. Nach Wildunfällen sollten Autofahrer das Warnblinklicht einschalten, eine Warnweste anziehen und die Unfallstelle mit einem Warndreieck sichern. Wenn Personen verletzt wurden, müssen Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden. In jedem Fall sollte die Polizei oder der Jagdpächter informiert werden. Auch wenn kein sichtbarer Schaden entstanden ist, muss aus Tierschutzgründen die Polizei oder der Jäger benachrichtigt werden um nach dem eventuell verletzten Wild zu suchen.

Schilder appelieren an eine angebrachte Geschwindigkeit

Da kommt das Verkehrspräventionsthema der Deutschen Verkehrswacht „Mein Tempo…Mein Leben!“ genau richtig. Das Motto soll unterstreichen, dass angepasste und angemessene Geschwindigkeit im Straßenverkehr von allerhöchster Bedeutung ist. Die Botschaft lautet: Zu hohes Tempo kostet Menschenleben! Zu hohes Tempo und auch nur eine sehr kurze Unaufmerksamkeit von wenigen Millisekunden sind lebensgefährlich.

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PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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