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Startseite Deutschland & die WeltNetzagentur: Blackout wie in Spanien in Deutschland unwahrscheinlich
Deutschland & die Welt

Netzagentur: Blackout wie in Spanien in Deutschland unwahrscheinlich

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 23. November 2025
Foto: dts
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Ein umfassender Stromausfall wie im Frühjahr auf der iberischen Halbinsel ist nach Einschätzung von Netzagentur-Chef Klaus Müller in Deutschland nahezu ausgeschlossen. Müller verweist auf die geografische Lage, die stärkere Netzverknüpfung mit anderen Staaten und eine geplante Kraftwerksstrategie als Gründe für die höhere Versorgungssicherheit. Zugleich betont er die langfristigen Ziele von Bundesregierung und Bundesnetzagentur für eine klimaneutrale und sichere Energieversorgung.

„Sehr unwahrscheinlich“: Müller hält Blackout wie in Spanien für ausgeschlossen

Netzagentur-Chef Klaus Müller hält einen umfassenden Stromausfall wie im Frühjahr auf der iberischen Halbinsel in Deutschland für kaum vorstellbar. „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass wir bei uns das Gleiche sehen wie beim Blackout in Spanien“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Unsere geografische Lage ist eine andere, wir haben mehr Netzverknüpfung mit anderen Staaten als die iberische Halbinsel. Und wir entwickeln eine vernünftige Kraftwerksstrategie, die Erneuerbare mit Kraftwerken und weiteren Flexibilitäten verbindet.“

Zu den Ursachen des Blackouts im vergangenen April in Spanien erklärte Müller, diese seien nicht einfach zu ermitteln. Einen Anschlag schließen die spanischen Behörden allerdings aus.

Ziele bis 2045 und neue Gaskraftwerke für Dunkelflauten

Die Anstrengungen der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur seien darauf gerichtet, „Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen – bei maximaler Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit“, versicherte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das Ziel sei, die Stromversorgung immer stärker mit Erneuerbaren Energien zu bestreiten. „Aber wir werden Tage und Wochen sehen, an denen kein Wind weht und keine Sonne scheint“, fügte er hinzu.

8 Gigawatt neue Gaskraftwerke geplant

Mit Blick auf solche sogenannten Dunkelflauten betonte Müller den Bedarf an zusätzlichen konventionellen Kapazitäten. „Für Dunkelflauten brauchen wir 8 Gigawatt neue Gaskraftwerke bis 2031. So werden wir für eine sichere Versorgung sorgen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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