Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete ist auf dem Weg in den türkischen Luftraum im östlichen Mittelmeer von der Nato-Luftabwehr abgeschossen worden. Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums durchquerte das Geschoss zuvor den irakischen und syrischen Luftraum. Opfer oder Verletzte wurden nicht gemeldet.
Türkei betont Schutz des eigenen Territoriums
Das türkische Verteidigungsministerium teilte am Mittwoch mit, dass die Rakete auf dem Weg in den türkischen Luftraum war, als sie von der Nato-Luftabwehr im östlichen Mittelmeer abgeschossen wurde. Zuvor habe die aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete den irakischen und syrischen Luftraum durchquert. Es wurden keine Opfer oder Verletzungen gemeldet.
Das Ministerium erklärte, dass die Türkei zwar für regionale Stabilität und Frieden stehe, jedoch in der Lage sei, ihr Territorium und ihre Bürger zu schützen, unabhängig von der Herkunft oder dem Ursprung einer Bedrohung. Alle notwendigen Schritte zur Verteidigung des Territoriums und des Luftraums würden entschlossen und ohne Zögern unternommen. Das Recht, auf feindliche Handlungen gegen das Land zu reagieren, sei vorbehalten. Alle Parteien seien aufgefordert, von Handlungen abzusehen, die den Konflikt in der Region weiter eskalieren könnten.
Gespräche mit Nato und Verbündeten angekündigt
Nach dem Vorfall werde die Türkei mit der Nato und anderen Verbündeten sprechen, so das Ministerium. Der Vorfall markierte die jüngste Eskalation im sich ausweitenden Konflikt.
Hinweis auf frühere Appelle Ankaras
Vor den US-israelischen Angriffen auf den Iran hatte die Türkei Washington und Teheran aufgefordert, während ihrer Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und die Raketenfähigkeiten eine Einigung zu erzielen, da die Region keine weitere Destabilisierung verkraften könne.
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