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Startseite Deutschland & die WeltNato plant automatisierte Militärpufferzone an Grenze zu Russland
Deutschland & die Welt

Nato plant automatisierte Militärpufferzone an Grenze zu Russland

von Hasepost Redaktion 24. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 24. Januar 2026
Bundeswehrsoldaten / Foto: dts
61

Die Nato plant in den kommenden zwei Jahren eine massive Aufrüstung an der Grenze zu Russland und Weißrussland. Unter dem Namen „Eastern Flank Deterrence Line“ (EDFL) soll ein weitgehend automatisiertes Verteidigungssystem aufgebaut werden, das Angriffe frühzeitig stoppen und eigene Truppen schonen soll. Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ soll das Konzept möglichst bis Ende 2027 umgesetzt werden.

Massive Aufrüstung und neue Verteidigungskonzepte an der Ostflanke

Brigadegeneral Thomas Lowin, Vizechef des Stabes für Operationsführung im Nato-Landkommando in Izmir (TRK), kündigte in der „Welt am Sonntag“ spürbar größere Waffenbestände in den Nato-Grenzstaaten zu Russland an. „Wir werden spürbar größere Vorräte als bisher in den Nato-Grenzstaaten zu Russland sehen, dazu gehören beispielsweise Waffen- und Munitionsdepots zur Wiederbewaffnung der Verteidigungssysteme in der automatisierten Zone, aber auch zur Ausrüstung der Nato-Streitkräfte“, sagte Lowin der Zeitung.

Zudem will die Nato laut Lowin „ein komplexes, mehrschichtiges Verteidigungssystem entlang der Grenze zu Russland und Weißrussland aufbauen und zur Verteidigung nicht nur konventionelle Truppen einsetzen, sondern durch Hindernisse und den Einsatz von Technik eine roboterisierte oder automatisierte Zone im grenznahen Bereich zum Gegner schaffen, die dieser dann erst einmal überwinden muss“ („Welt am Sonntag“).

Automatisierte „Joint Effects Zone“ an der Grenze

Mit Lowin spricht nach Angaben der „Welt am Sonntag“ erstmalig ein Nato-General öffentlich über das neue Verteidigungskonzept EDFL. Das Konzept sieht vor, mit einem System aus Aufklärungssensoren sowie weitgehend automatisierten und roboterisierten Waffen russische Streitkräfte bereits in der ersten Phase eines Angriffs aufzuhalten. Gleichzeitig sollen eigene Soldaten geschont werden. Brigadegeneral Lowin sagte dazu der „Welt am Sonntag“: „Die `Joint Effects Zone` bildet einen klar strukturierten, mehrschichtigen Wirkraum, um feindliche Truppen sofort zu bekämpfen und unter Druck zu setzen. Es ist eine Art heiße Zone.“

Ziel sei es, einen feindlichen Vorstoß zu brechen. „Wir kanalisieren seine Bewegungen, nehmen ihm Tempo, zwingen ihn in nachteilige Lagen und verschleißen ihn Schritt für Schritt. Jede Maßnahme dient dazu, seine Kampfkraft konsequent zu reduzieren – bei gleichzeitiger Sicherung unserer eigenen Truppe und dem Erhalt ihrer vollen Einsatzfähigkeit“, erläuterte Lowin in der „Welt am Sonntag“.

Menschenleere Wirkzone mit Drohnen und Robotersystemen

Laut Lowin ist die neue automatisierte Zone an der Grenze zu Russland und Weißrussland weitgehend menschenleer. Gegenüber der „Welt am Sonntag“ erklärte er: „Wir sprechen von einem automatisierten Wirkraum, in dem Sensoren und Effektoren nahtlos zusammengreifen. Die Sensoren erfassen den Gegner, melden ihn unverzüglich und setzen nach Vorgabe die angeschlossenen Effektoren in Marsch.“

Zu diesen Effektoren gehörten bewaffnete Drohnen, teilautonome Gefechtsfahrzeuge, unbemannte roboterisierte Bodensysteme sowie automatisierte Luft- und Raketenabwehr. Lowin sagte dazu in der „Welt am Sonntag“: „Diese miteinander verbundenen Systeme sind darauf ausgelegt, den Feind schnell zu stellen, seine Handlungsmöglichkeiten zu brechen und ihm die Kampfkraft und Initiative zuverlässig zu nehmen.“ In Polen und Rumänien werden nach Angaben der Zeitung bereits erste Elemente dieses Konzepts in Pilotprojekten getestet.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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