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Startseite Namensverbot für Fleischalternativen könnte Branche Millionen kosten

Namensverbot für Fleischalternativen könnte Branche Millionen kosten

von Hasepost Redaktion 29. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 29. Januar 2026
HASEPOST Redaktion
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Der Lobby- und Branchenverband Balpro warnt vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen eines möglichen EU-weiten Namensverbots für Fleischalternativen. Allein bei Herstellern von Fleisch- und Wurstalternativen könne ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe entstehen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium schließt nicht aus, dass es tatsächlich zu einem Verbot kommt und bewertet die EU-Pläne kritisch.

 

Balpro sieht Gefahr für ganze Geschäftsmodelle

Die finanziellen Auswirkungen eines drohenden Namensverbots für Fleischalternativen beziffert der Lobby- und Branchenverband Balpro auf einen dreistelligen Millionenbetrag. „Allein für die Hersteller von Fleisch- und Wurstalternativen sprechen wir über rund 250 Millionen Euro Schaden“, sagte Claudia Hauschild, stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Balpro, dem „Spiegel“. Für viele Unternehmen machten die betroffenen Produkte mehr als 50 bis teilweise 100 Prozent des Gesamtumsatzes aus. „Ein Bezeichnungsverbot würde damit also nicht nur einzelne Produkte, sondern ganze Geschäftsmodelle gefährden“, sagte Hauschild dem „Spiegel“.

Umstellungsphasen von mehreren Monaten würden nach Einschätzung von Hauschild zusätzlich zu erheblicher Unsicherheit führen und Investitionen sowie Wachstum bremsen, wie sie dem „Spiegel“ sagte. „Langfristig bedeutet ein Bezeichnungsverbot daher eine strukturelle Wachstumsbremse bis hin zur Gefährdung der gesamten Kategorie“, warnte sie gegenüber dem „Spiegel“.

Verband rechnet mit hohen Umstellungs- und Umsatzausfällen

Kosten entstünden laut Balpro unter anderem durch die Umstellung auf neue Produktnamen, neue Verpackungen müssten produziert und alte entsorgt werden. Noch schwerer dürften nach Einschätzung des Verbandes entgangene Umsätze wiegen – etwa weil Verbraucher die Produkte nicht mehr sofort erkennen und seltener kaufen. Insbesondere werde es schwerer, neue Kunden zu gewinnen, so Balpro.

Die vom Verband ermittelten Zahlen hat Balpro nach eigenen Angaben auch dem Bundeslandwirtschaftsministerium übermittelt. „Die Bundesregierung darf einem EU-Bezeichnungsverbot nicht zustimmen, ohne die realen wirtschaftlichen Folgen zu berücksichtigen“, sagte Hauschild dem „Spiegel“. „Wir erwarten, dass Deutschland in Brüssel rote Linien zieht und sich für Rechtssicherheit, Verbraucherorientierung und eine faktenbasierte Regulierung einsetzt“, sagte sie dem „Spiegel“.

Bundeslandwirtschaftsministerium übt Kritik an EU-Plänen

Ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums teilte mit, Deutschland sehe die EU-Pläne zu Namensverboten kritisch. „Anlass unserer Kritik sind zum einen die mit einem Fleischbezeichnungsschutz verbundenen bürokratischen Lasten sowie die hierzulande bereits gut etablierten Leitsätze“, so der Ministeriumssprecher. Bei vielen Mitgliedstaaten der EU stießen die Vorschläge zum Fleischbezeichnungsschutz jedoch grundsätzlich auf Unterstützung. „Inwiefern sich Deutschland mit seiner bürokratiearmen Position durchsetzen kann, bleibt daher abzuwarten“, sagte der Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums.

Die Trilogverhandlungen, in denen sich EU-Parlament, Rat und Kommission endgültig einigen müssen, ob das Verbot kommt, sollen in den kommenden Wochen stattfinden.

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Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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