Der am Wochenende ausgebrochene Krieg im Nahen Osten verändert die Agenda der US-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) deutlich. Regierungssprecher Stefan Kornelius kündigte an, dass der neue Konflikt im Mittelpunkt der Gespräche mit US-Präsident Donald Trump stehen werde, zugleich aber auch die Ukraine sowie Wirtschafts- und Handelsfragen thematisiert werden sollen.
Krieg im Nahen Osten rückt in den Mittelpunkt
Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Montag der dts Nachrichtenagentur: "Natürlich wird der Krieg im Nahen Osten eine zentrale Rolle einnehmen." Die deutsche Seite werde außerdem das Interesse haben, auch die Lage in der Ukraine und die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen anzusprechen. "Gerade die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sollten nicht ignoriert werden", so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur. "Hier haben wir ungelöste Themen nach dem Zollurteil des Obersten Gerichtshofs der USA."
Ukraine bleibt sicherheitspolitischer Schwerpunkt
Zur anhaltenden Bedeutung des russischen Angriffskrieges sagte Kornelius der dts Nachrichtenagentur: "Und auch in der Ukraine hat der Krieg meines Wissens nicht aufgehört, sondern ist nach wie vor unsere größte sicherheitspolitische Herausforderung und Bedrohung in Europa, weshalb Deutschland auch dort die Führungsrolle in der Unterstützung der Ukraine übernommen hat." Darauf hinzuweisen, werde sich der Bundeskanzler das Recht nehmen und auch die Vermittlungsbemühungen der USA in diesem Konflikt weiter einfordern und begleiten.
Treffen mit Trump soll stattfinden
Mit Blick auf die Reiseplanung äußerte sich Kornelius gegenüber der dts Nachrichtenagentur "sehr zuversichtlich", dass das für Dienstag geplante Treffen zwischen Merz und US-Präsident Donald Trump auch auf jeden Fall stattfinden wird.
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