HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig...
Fußgängerin bei Verkehrsunfall in Osnabrück leicht verletzt
Niederlage des TV Bissendorf-Holte im Auswärtsspiel beim ASV...
Das ist bei den U21-Aktionstagen im Marktkauf Nahne...
Warum der Marktkauf in Belm früher eröffnet als...
Gute Nachricht des Tages: Drei eurobahner unter den...
Weitere Einbruchsserie in Stadt und Landkreis Osnabrück
Warum Volt Osnabrück bewusst auf eine eigene OB-Kandidatur...
Mann belästigt zwei Mädchen im Zug von Osnabrück...
Spektakulärer Ermittlungserfolg: Polizei deckt Heroinhandel in der Osnabrücker...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMoody’s: EU-Schuldenregeln bewirken keinen signifikanten Schuldenabbau
Deutschland & die Welt

Moody’s: EU-Schuldenregeln bewirken keinen signifikanten Schuldenabbau

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. Juni 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 30. Juni 2024
Moody`s (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
6

Die Ratingagentur Moody’s erwartet keine nennenswerte Verringerung der europäischen Verschuldung, trotz neuer EU-Schuldenregeln. Besonders hohe Schuldenquoten könnten für einen längeren Zeitraum in hoch verschuldeten EU-Ländern bestehen bleiben, so die Analysten.

Ratingagentur skeptisch bezüglich neuer EU-Schuldenregeln

Steffen Dyck, Analyst bei Moody’s, äußerte sich skeptisch gegenüber der „Welt“ (Montagsausgabe) bezüglich der Aussichten einer Verringerung der europäischen Verschuldung aufgrund der neuen EU-Schuldenregeln. „Kurz gesagt sind wir nicht der Meinung, dass die EU-Fiskalregeln die erwartete Entwicklung der Schuldenstände maßgeblich verändern werden“, erklärte Dyck. Der Grund dafür sei, dass ambitionierte fiskalpolitische Anpassungen „politisch teuer“ seien. „Wir gehen daher davon aus, dass insbesondere hoch verschuldete EU-Länder dem Risiko entgegensehen, für längere Zeit hohe Schuldenstandsquoten zu haben“, fügte er hinzu.

Mögliche höhere Verschuldung Deutschlands

Dyck, der unter anderem für das Rating für Deutschland verantwortlich ist, hält eine kurzfristige Erhöhung der deutschen Verschuldung für möglich. „Deutschland hat einen fiskalischen Puffer. Der Staat kann vorübergehend mehr Schulden machen, ohne sein Rating zu gefährden“, sagte er. Dies habe man während der Corona-Pandemie und der Energiekrise gesehen. Jedoch gäbe es Grenzen. Eine Aushöhlung der Schuldenbremse mit wiederholten Defiziten von fünf bis sechs Prozent der Wirtschaftsleistung würde sowohl von Moody’s als auch von Investoren an den Kapitalmärkten negativ gesehen – nicht nur in Bezug auf Deutschland, sondern auch hinsichtlich der Stabilität des Euro.

Kritik an den Staatseinnahmen

Der Analyst kritisierte, dass 90 Prozent der Staatseinnahmen nicht in neue Infrastrukturen wie Straßen, Schienen oder Schulen fließen, sondern für laufende Ausgaben, vor allem Soziales, verwendet werden. „Andere Länder haben trotz einer niedrigeren Staatsquote leistungsfähigere Sozialsysteme, die noch dazu zukunftsfester sind. Mehr Schulden sind also nicht zwingend.“ Des Weiteren mache ihm die „geringe Wachstumsdynamik“ in Deutschland Sorgen.

Keine Veränderung des AAA-Ratings für Deutschland

Dyck bestätigte das unveränderte AAA-Rating für Deutschland und begründete dies damit, dass es bei der Bewertung nicht um Momentaufnahmen oder Stimmungsbarometer gehe. „Deutschland gehört nach wie vor zu den größten und wohlhabendsten Volkswirtschaften weltweit. Das Produktivitätslevel ist hoch und damit auch das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen“, erklärte der Analyst. Eine der entscheidenden Stärken sei die kleinteilige Wirtschaftsstruktur, der deutsche Mittelstand. „Anders als in anderen Ländern sind das keine Betriebe mit 50 Mitarbeitern, die einfache Arbeiten ausführen. Viele Unternehmen sind in ihren Bereichen Technologie- oder Weltmarktführer“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Wechsel an der Spitze des Osnabrücker Karnevals: Neuer Präsident setzt auf die Jugend
nächster Artikel
SPD verurteilt Gewalt bei Anti-AfD-Protesten in Essen

das könnte Sie auch interessieren

US-Börsen rutschen ab: KI-Sorgen lassen IBM Aktie einbrechen

23. Februar 2026

FDP-Politikerin fordert Entzug von Ungarns Stimmrecht in EU

23. Februar 2026

Bundesarbeitsministerin Bas schließt Rente mit 70 vorerst aus

23. Februar 2026

CDU und SPD lehnen Abschaffung freiwilliger Krankenkassenleistungen ab

23. Februar 2026

Ex-Wirtschaftsminister Mandelson im Epstein-Skandal festgenommen

23. Februar 2026

Verbände warnen vor Einschränkung von Integrationskursen für Geflüchtete

23. Februar 2026

Bundeswehr-Radarsystem „Spock“ wird deutlich teurer als geplant

23. Februar 2026

Zollchaos und Nahostsorgen: Dax fällt unter 25.000 Punkte

23. Februar 2026

Grüne und Krankenkassen laufen Sturm gegen Krankenhausreform-Pläne

23. Februar 2026

AfD-Landtagsabgeordnete beschäftigen deutlich mehr Mitarbeiter als andere Fraktionen

23. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • US-Börsen rutschen ab: KI-Sorgen lassen IBM Aktie einbrechen

    23. Februar 2026
  • FDP-Politikerin fordert Entzug von Ungarns Stimmrecht in EU

    23. Februar 2026
  • Bundesarbeitsministerin Bas schließt Rente mit 70 vorerst aus

    23. Februar 2026
  • CDU und SPD lehnen Abschaffung freiwilliger Krankenkassenleistungen ab

    23. Februar 2026
  • In eigener Sache: Warum sich die HASEPOST freiwillig dem Pressekodex unterwirft

    23. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3