HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Soll die grüne Wiese in Wallenhorst verscherbelt werden?
Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 23....
Schneller lesen als man lesen kann: HASEPOST jetzt...
Verdacht auf Vogelgrippe: Zoo Osnabrück bleibt geöffnet
Warum einige Osnabrücker Kultureinrichtungen am 25. Februar geänderte...
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
Drei Osnabrücker Schulen gehen neue Wege bei der...
Mösers Meinung: Über den Niedergang der Osnabrücker Innenstadt
Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen...
Klara Harhues präsentiert ihre Kunstwerke in Wallenhorst
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMindestlohn-Erhöhung auf 15 Euro: Millionen profitieren potenziell
Deutschland & die Welt

Mindestlohn-Erhöhung auf 15 Euro: Millionen profitieren potenziell

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Dezember 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Dezember 2024
Foto: dts
17

Die Debatte um eine Erhöhung des Mindestlohns auf 15 Euro nimmt an Fahrt auf. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts würde eine Erhöhung Millionen von Beschäftigten zugutekommen, besonders in Branchen und Regionen mit hohen Anteilen an Geringverdienern. Sowohl Arbeitgeber als auch politische Akteure äußern sich kontrovers zu den Forderungen.

Aktuelle Zahlen und betroffene Gruppen

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf das Statistische Bundesamt berichtet, verdienen 10,5 Millionen Menschen in Deutschland derzeit unter 15 Euro pro Stunde, was mehr als ein Viertel aller Beschäftigten ausmacht. Besonders in Ostdeutschland wäre eine Anhebung spürbar, da Mecklenburg-Vorpommern mit 36,6 Prozent den höchsten Anteil an Geringverdienern aufweist. Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Brandenburg folgen mit Anteilen zwischen 33 und 34 Prozent. Besonders stark betroffen wären Beschäftigte im Gastgewerbe, von denen drei Viertel der 1,7 Millionen Angestellten aktuell weniger als 15 Euro verdienen. Auch im Handel, verarbeitenden Gewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen gibt es viele Geringverdiener.

Kritik von Arbeitgeberseite

Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgebervereinigung BDA, äußerte gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ deutliche Kritik an Bundeskanzler Scholz und der SPD. „Es enttäuscht, dass das Wort eines Bundeskanzlers nicht mehr zählt“, sagte Kampeter. Er kritisiert, dass die Mindestlohnkommission, die aus Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften besteht, ursprünglich unabhängig über die Höhe des Mindestlohns entscheiden sollte. Die Anhebung auf zwölf Euro im Herbst 2021 habe dieses Versprechen bereits gebrochen. Kampeter argumentiert weiter, dass wirtschaftliche Kriterien und nicht politische Umfragewerte über Löhne entscheiden sollten, und sieht den Ansatz eines „Staatslohns für Betriebe“ kritisch.

Politische Reaktionen

Auch innerhalb des linken politischen Spektrums gibt es Kritik. Susanne Ferschl von der Linkspartei wirft der SPD und den Grünen vor, das Thema Mindestlohn im Wahlkampf auszuschlachten. „Das ist wirklich unverfroren“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“. Ferschl fordert, dass die Regierung stattdessen die EU-Mindestlohnrichtlinie als Untergrenze gesetzlich festschreibt, was einer Erhöhung auf etwa 15 Euro im kommenden Jahr entsprechen würde. Einen entsprechenden Antrag will die Linke in den Bundestag einbringen.

Der Mindestlohn wird zum 1. Januar 2025 von derzeit 12,41 Euro auf 12,82 Euro pro Stunde angehoben, was Gewerkschafter und Vertreter linker Parteien als unzureichend kritisieren. Angesichts der hohen Inflation der vergangenen Jahre sei der Schutz vor Altersarmut damit nicht gewährleistet.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Wagenknecht kritisiert fehlende Objektivität im Öffentlich-Rechtlichen
nächster Artikel
Gute Nachricht des Tages: 10.000 Euro für die Meller Tafel

das könnte Sie auch interessieren

Experte warnt: Deutschland gefährdet seine Autoindustrie selbst

23. Februar 2026

Grönland und Dänemark weisen Trumps Lazarettschiff-Angebot zurück

23. Februar 2026

SPD fordert Stopp des EU-Zollabkommens nach neuen Trump-Zöllen

23. Februar 2026

Berlin: Profite mit Obdachlosen-Unterkünften, Bewohner leiden unter Missständen

23. Februar 2026

Ex-Heeresinspekteur fordert deutsche Führungsrolle bei Europas Atomrüstung

23. Februar 2026

Strafjustiz kollabiert: Norden und Westen besonders überlastet

23. Februar 2026

Günther plant Zuckersteuer-Offensive über Bundesrat trotz CDU-Nein

23. Februar 2026

Kassenärztechef fordert Abschaffung freiwilliger Kassenleistungen zur Kostensenkung

23. Februar 2026

JU-Chef warnt CDU vor Aufweichung der Schuldenbremse

23. Februar 2026

Tom Enders warnt: Deutsches Kampfflugzeug wäre Ressourcenverschwendung

23. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Soll die grüne Wiese in Wallenhorst verscherbelt werden?

    23. Februar 2026
  • Experte warnt: Deutschland gefährdet seine Autoindustrie selbst

    23. Februar 2026
  • Grönland und Dänemark weisen Trumps Lazarettschiff-Angebot zurück

    23. Februar 2026
  • SPD fordert Stopp des EU-Zollabkommens nach neuen Trump-Zöllen

    23. Februar 2026
  • Landkreis Osnabrück: Hier stehen die Blitzer vom 23. Februar bis 1. März 2026

    23. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3