Milchbauern fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) entschlossenes Handeln gegen den Preisverfall bei Milch. Der Deutsche Bauernverband drängt auf die sofortige Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage und weitere Maßnahmen zur Stabilisierung der Einkommen von Milchviehbetrieben.
Appell an den Bundeslandwirtschaftsminister
Milchbauern rufen Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) zum Kampf gegen den Preisverfall von Milch und für mehr Preisstabilität auf. Nach Darstellung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) geraten Milchviehbetriebe durch die aktuellen Preisentwicklungen unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck.
Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und DBV-Milchpräsident Karsten Schmal verwies in der „Bild“ (Samstagausgabe) auf Vereinbarungen im Koalitionsvertrag. „Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Risikoausgleichsrücklage müsse sofort eingeführt werden“, sagte er der „Bild“ (Samstagausgabe).
Forderung nach Kriseninstrumenten
Schmal drängt auf rasches Handeln im Bundeslandwirtschaftsministerium. „Der Minister muss jetzt handeln und tragfähige Kriseninstrumente einführen. Für uns Bauern ist nicht akzeptabel, wenn unsere hochwertige Milch zur Ramschware verkommt“, erklärte er gegenüber der „Bild“ (Samstagausgabe).
Er betonte, die Einführung einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage müsse „jetzt unverzüglich“ kommen. „Zudem brauchen wir auch valide Prognosemodelle und Unterstützung bei Preisabsicherungssystemen. Nicht zuletzt ist die gesamte Kette gefordert, durch verantwortungsvolle Preisbildung die heimische Versorgung zu sichern. Unsere Milchviehbetriebe geraten durch die aktuellen Preisentwicklungen unter zunehmenden wirtschaftlichen Druck“, sagte Schmal der „Bild“ (Samstagausgabe).
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