Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) rechnet damit, dass die aktuelle Lage mit Kriegen und Krisen auf absehbare Zeit zur neuen Normalität wird. Beim Tag der Industrie in Berlin kündigte er an, Deutschland müsse seine Krisenfestigkeit und Reaktionsfähigkeit deutlich stärken, um Wohlstand und Sicherheit für die Bürger zu gewährleisten.
Merz erwartet anhaltende Krisenlage
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geht nicht davon aus, dass die Zeit der globalen Krisen bald vorbei sein wird. „Das globale Umfeld an Krisen, an Krieg, das, was wir Ausnahmezustand nennen, wird der normale Zustand der nächsten Jahre, vielleicht Jahrzehnte bleiben“, sagte der Kanzler am Dienstag beim Tag der Industrie in Berlin, wie die dts Nachrichtenagentur berichtet.
Er betonte laut dts Nachrichtenagentur: „Wir werden deshalb ganz erheblich an unserer Krisenresilienz und an unserer Reaktionsfähigkeit arbeiten müssen.“
Wettbewerbsfähigkeit und Stärke im Inneren
Merz knüpfte die Fähigkeit Deutschlands, in dieser Situation souverän zu bleiben, an die wirtschaftliche Stärke im Inland. „Wir können auch nur so resilient und souverän bleiben, wenn wir hier im Inneren stark sind, wenn wir hier wachsen, wenn wir hier im Wettbewerb gewinnen“, so Merz nach Angaben der dts Nachrichtenagentur.
Wohlstand und Sicherheit als zentrale Staatsversprechen
Abschließend hob der Bundeskanzler die Bedeutung grundlegender staatlicher Zusagen hervor. Nach Darstellung der dts Nachrichtenagentur sagte er, am Ende müsse man die wichtigsten Versprechen erfüllen, die ein Staat geben könne: Wohlstand und Sicherheit für die Bürger.
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