Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat vor seiner Reise in die USA mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. In dem Gespräch wurden nach Angaben Selenskyjs sowohl die Vorbereitung des anstehenden Treffens des Bundeskanzlers mit US-Präsident Donald Trump in Washington als auch die Lage im Ukrainekrieg erörtert.
Abstimmung vor Treffen mit Trump
Nach Angaben von Wolodymyr Selenskyj wurden bei dem Gespräch unter anderem die Positionen im Vorfeld des Treffens des Bundeskanzlers mit US-Präsident Donald Trump in Washington abgestimmt. Zudem habe ihn Bundeskanzler Friedrich Merz über seinen Besuch in China und seine dortigen Treffen informiert, teilte Selenskyj am Montag mit. China verfüge demnach über viele Instrumente, mit denen es Russland und dessen Bereitschaft, den Krieg zu beenden, erheblich beeinflussen könne, erklärte Selenskyj.
Informationen zur Frontlage und zum Verteidigungsbedarf
Darüber hinaus habe er den Kanzler über die Lage an der Front und den Bedarf der Ukraine an Luftabwehrraketen informiert, so Selenskyj. Geheimdienstinformationen deuteten auf mögliche russische Angriffe hin, weshalb es jetzt so wichtig sei, alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Schutz zu gewährleisten, erklärte der ukrainische Präsident weiter.
Gespräche über Friedensverhandlungen
Auch die Verhandlungen zur Erreichung des Friedens in der Ukraine und die Frage, wie diese angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten vorangebracht werden können, wurden dem ukrainischen Präsidenten zufolge in dem Telefonat besprochen.
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