Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will in der kommenden Woche in Washington mit US-Präsident Donald Trump ein breites Themenspektrum besprechen. Im Mittelpunkt sollen nach Angaben der Bundesregierung die bilateralen Beziehungen, sicherheitspolitische Fragen sowie Handels- und Wettbewerbsthemen stehen. Der laufende Zollstreit soll bei dem Treffen ebenfalls zur Sprache kommen.
Breites Gesprächsprogramm mit Trump geplant
Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille sagte am Freitag der dts Nachrichtenagentur: "Die Themen, um die es geht, liegen auf der Hand." Er nannte als Schwerpunkte: "Das sind die bilateralen Beziehungen, das ist die sicherheitspolitische Lage, und das sind natürlich auch die Handels- und Wettbewerbsfragen", so Hille weiter gegenüber der dts Nachrichtenagentur. Es gebe "Einiges zu besprechen, um diesen engen, guten Kontakt weiter fortzusetzen".
Auch der laufende Zollstreit stehe bei dem Treffen "natürlich auf der Tagesordnung", sagte Hille der dts Nachrichtenagentur. Ob und was der Kanzler dem US-Präsidenten in dieser Frage anbieten kann, ließ der Regierungssprecher offen.
Reiseplan und offene Programmpunkte
Der Kanzler wird am Montag in die USA aufbrechen, am Dienstag wird er bereits wieder in Berlin erwartet. Eine Wirtschaftsdelegation soll dem Vernehmen nach nicht dabei sein.
Offen ist nach Angaben Hilles, ob Merz neben dem Treffen mit dem US-Präsidenten in Washington noch weitere Gespräche führen wird. "Das ist üblicherweise immer noch bis zum Schluss im Fluss", sagte Hille am Freitag der dts Nachrichtenagentur.
Details zu Zollstreit und Gastgeschenk unklar
Zu möglichen konkreten Angeboten im laufenden Zollstreit äußerte sich Hille nicht. Ob der Kanzler dem Präsidenten erneut ein Gastgeschenk mitbringt, ließ der Regierungssprecher ebenfalls offen. "Lassen Sie sich überraschen", sagte Hille der dts Nachrichtenagentur.
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