CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum Auftakt des Bundesparteitags der Christdemokraten in Stuttgart eingeräumt, nach dem Regierungswechsel teils zu große Versprechungen gemacht zu haben. Zugleich warb er vor den Delegierten für Mut zu weiteren Reformen und betonte die Bedeutung einer positiven politischen Vision.
Merz räumt Fehler in der Kommunikation ein
CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat in seiner Rede zu Beginn des Bundesparteitags der Christdemokraten eingeräumt, teilweise zu große Versprechungen gemacht zu haben. „Vielleicht haben wir nach dem Regierungswechsel nicht schnell genug deutlich gemacht, dass wir diese gewaltige Reformanstrengung nicht von heute auf morgen schaffen können, ich nehme diese Kritik an“, sagte Merz am Freitag in Stuttgart.
Merz betonte in seiner Rede, man müsse trotz der Herausforderungen an den Reformplänen festhalten. Man müsse weiter mutig bleiben, es müsse „jemand auf der Brücke stehen, der antreibt.“
Appell an positive politische Vision
Der Kanzler stellte in seiner Rede vor den Delegierten die Bedeutung einer zuversichtlichen Perspektive für die politische Arbeit heraus. „Ich glaube persönlich an die positive Kraft einer solchen Vision: ich sage was geht, und sage nicht ständig, was nicht geht“, sagte der Kanzler.
Wiederwahl als Parteichef im Blick
Merz will sich am Nachmittag von den CDU-Delegierten als Parteichef wiederwählen lassen. Mit Argusaugen wird dabei auf sein Wahlergebnis geschaut: Das letzte Mal im Jahr 2024 bekam er rund 90 Prozent Zustimmung.
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