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Startseite Deutschland & die WeltMerz‘ Netanjahu-Versprechen: Kritik von SPD und Grünen
Deutschland & die Welt

Merz‘ Netanjahu-Versprechen: Kritik von SPD und Grünen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. März 2025
Benjamin Netanjahu (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Das Versprechen von Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz, dass Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bei einem Besuch in Deutschland nicht festgenommen werde, sorgt für heftige Kritik von SPD und Grünen. Kritiker bemängeln, dass Merz mit dieser Aussage einen diplomatischen Konflikt mit dem Internationalen Strafgerichtshof riskiere und die Integrität der deutschen Justiz in Frage stelle.

Kritik aus den Reihen der SPD

Michael Roth (SPD), scheidender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, äußerte gegenüber dem „Spiegel“ seine Bedenken gegenüber den Äußerungen von Friedrich Merz. Er betonte: „Von einem künftigen Bundeskanzler erwarte ich, dass er die Tragweite seiner Entscheidungen sorgfältig abwägt.“ Roth kritisierte insbesondere die Einladung und Zusicherung, dass Netanjahu auf deutschem Boden nicht festgenommen werde. Seiner Meinung nach riskiere Merz damit einen schweren Konflikt mit dem Internationalen Strafgerichtshof und der deutschen Justiz, die verpflichtet wäre, den internationalen Haftbefehl zu vollstrecken.

Die Perspektive der Grünen

Auch Luise Amtsberg (Grüne), Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, übte Kritik an den Äußerungen von Merz. In einem Interview mit dem „Spiegel“ warnte Amtsberg, dass die Einhaltung des Völkerrechts nicht zu einer politischen Meinungsfrage werden dürfe. „Genau das tut man aber bei öffentlicher Spekulation darüber, wie das internationale Recht umgangen werden kann“, erklärte sie. Amtsberg betonte, es sei weiterhin notwendig, dass Deutschland sich für die Eigenverantwortung Israels in der Aufarbeitung von Vorwürfen einsetze und an Israel appelliere, mit dem Internationalen Strafgerichtshof zu kooperieren.

Hintergrund und potenzielle Konsequenzen

Der Internationale Strafgerichtshof hatte einen Haftbefehl gegen Benjamin Netanjahu ausgestellt, was bei einem eventuellen Aufenthalt in Deutschland zu seiner Festnahme führen könnte. Die Aussagen von Friedrich Merz stehen in der Kritik, da sie die völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands infrage stellen könnten. Weder das Büro von Merz noch Netanjahu haben sich bislang öffentlich zu der Thematik geäußert. Die Diskussion spiegelt die Komplexität internationaler Beziehungen wider, insbesondere wenn sie mit rechtlichen Verpflichtungen kollidieren.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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