Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz US-Außenminister Marco Rubio getroffen. Zuvor hatte er in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des transatlantischen Verteidigungsbündnisses hervorgehoben und die USA an den Wert des gegenseitigen Vertrauens in der Nato erinnert.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und US-Außenminister Marco Rubio sind am Freitag am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz zu einem bilateralen Gespräch zusammengekommen. Für das Treffen der beiden Politiker war den Angaben zufolge etwa eine halbe Stunde eingeplant.
Appell an die transatlantische Partnerschaft
Nur wenige Minuten vor dem Gespräch hatte Kanzler Merz in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz die Rolle der USA im transatlantischen Verteidigungsbündnis hervorgehoben. „Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, auf dem die Nato gründet. Im Zeitalter der Großmächte werden auch die USA auf dieses Vertrauen angewiesen sein“, sagte der Kanzler in seiner Ansprache.
Merz betonte, dass auch die Vereinigten Staaten von der Einbindung in das Bündnis profitierten. „Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind“, sagte der Kanzler in München.
Englische Passage gezielt an Washington gerichtet
Den entsprechenden Teil der ansonsten auf Deutsch gehaltenen Rede wiederholte Merz ausdrücklich an die USA gewandt noch einmal auf Englisch. Den Strategen im Pentagon sei die Bedeutung der Nato im Übrigen auch bereits bewusst, so Merz.
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