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Startseite Deutschland & die WeltMenschenrechtsaktivistin kritisiert Merz’ Schweigen zu Protesten im Iran
Deutschland & die Welt

Menschenrechtsaktivistin kritisiert Merz’ Schweigen zu Protesten im Iran

von Hasepost Redaktion 8. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 8. Januar 2026
Düzen Tekkal (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Menschenrechtsaktivistin und Publizistin Düzen Tekkal fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein klares Bekenntnis zur Unterstützung der Protestbewegung im Iran. Sie wirft ihm vor, trotz der landesweiten Demonstrationen gegen das Regime öffentlich zu schweigen und frühere Ankündigungen nicht mit Konsequenzen zu unterfüttern.

Tekkal wirft Merz Schweigen vor

Die Menschenrechtsaktivistin und Publizistin Düzen Tekkal erwartet von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die iranische Bevölkerung in ihrem Freiheitskampf zu unterstützen. „Dass er angesichts der landesweiten Proteste jetzt einfach nichts sagt, das geht nicht“, sagte Tekkal den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die Aktivistin erinnert an die Patenschaft, die Friedrich Merz noch als Oppositionsführer im Januar 2023 für den damals im Iran inhaftierten und inzwischen hingerichteten Deutschen Jamshid Sharmahd übernommen hatte. Damals hatte Merz erklärt, er wolle damit ein Zeichen setzen „für alle Männer und Frauen, die im Iran für ein freies, selbstbestimmtes Leben kämpfen“. Die Firma Siemens, für die Sharmahd gearbeitet hatte, stehe in der „Verpflichtung, Konsequenzen aus einem solchen Unrecht zu ziehen“.

Enttäuschung über fehlende Reaktionen

Tekkal sagte, sie sei enttäuscht vom Bundeskanzler. „Ich habe ihn besucht, habe die Tochter von Jamshid Sharmahd mitgenommen. Damals hat er auch Siemens kritisiert und jetzt schweigt er.“ Deutschland sei immer noch der beste Handelspartner der Mullahs innerhalb der Europäischen Union. Der Handel mit Deutschland fache die ökologischen und ökonomischen Probleme des Landes weiter an.

Proteste und Repression im Iran

Der Iran wird derzeit von einer breiten Protestwelle gegen das Regime erschüttert. Landesweit gehen die Menschen auf die Straße. Bislang gab es nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen 2.000 Festnahmen und Dutzende Tote.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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