HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Tote von Bramsche (86 und 62 Jahre alt):...
Schüsse in Bramsche: Todesopfer ein Mann und eine...
Armbanduhr und Halskette weg: Trickbetrüger schlagen in Osnabrück...
Schüsse in Bramsche bei Osnabrück: Zwei Tote [Update]
Schüsse in Wohnhaus? Großeinsatz der Polizei in Bramsche
Das Hochhaus am Berliner Platz in Osnabrück wird...
Nächtliche Vollsperrung der Autobahn A33 zwischen Borgloh/Kloster Oesede...
Gute Nachricht des Tages: Weitere 15,9 Millionen Euro...
Fußgängerin an der Martinistraße in Osnabrück auf Fahrbahn...
Kanal- und Straßenbauarbeiten in Holzhausen starten
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMehrheit der Deutschen lehnt AfD-Verbot laut Umfrage ab
Deutschland & die Welt

Mehrheit der Deutschen lehnt AfD-Verbot laut Umfrage ab

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 19. Juli 2025
Protest für AfD-Verbot am Rande des SPD-Parteitags am 28.06.2025 / via dts Nachrichtenagentur
29

Eine Mehrheit der Bundesbürger spricht sich gegen ein Verbot der AfD aus. Laut einer aktuellen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe) lehnen 52 Prozent der Befragten ein Verbot ab, während nur 27 Prozent dafür votieren. Besonders in Ostdeutschland ist der Widerstand gegen ein Verbot ausgeprägt. Die Befragung zeigt zudem, dass viele Bürger eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD für sinnvoller halten als ein Verbot.

Ergebnisse der Umfrage

In einer vom Institut für Demoskopie Allensbach zwischen dem 4. und 16. Juli durchgeführten Befragung wurden 1054 Personen zum Thema AfD-Verbot befragt. Laut Auftraggeber „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Samstagsausgabe) sagen 52 Prozent der Teilnehmenden, dass sie ein Verbot der Partei ablehnen. Nur 27 Prozent sprechen sich dafür aus. Besonders deutlich fällt die Ablehnung in Ostdeutschland aus, wo sogar zwei Drittel der Befragten gegen ein Verbot sind.

Gründe für die ablehnende Haltung

Die Demoskopen führen mehrere Gründe für die ablehnende Haltung gegenüber einem AfD-Verbot an. An erster Stelle steht die Vertrautheit vieler Menschen mit Sympathisanten der Partei. 67 Prozent der Westdeutschen und 88 Prozent der Ostdeutschen geben an, im eigenen Bekanntenkreis Anhänger der AfD zu haben. Diese Personen würden anders eingeschätzt als die Partei selbst: Während 54 Prozent der Bevölkerung die AfD als rechtsextrem einstufen, bestätigen lediglich fünf Prozent den Eindruck, dass dies auch auf die ihnen bekannten Anhänger zutreffe.

Ein weiterer Grund, der in der Umfrage genannt wird, ist das Misstrauen vieler Befragter gegenüber den Parteien, die ein Verbot der AfD anstreben. Viele unterstellen diesen Parteien laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“, sie wollten sich vor allem einer lästigen Konkurrenz entledigen, die zu stark geworden sei. Über ein mögliches Parteiverbot entscheidet das Bundesverfassungsgericht.

Meinungen zu Alternativen und möglichen Folgen

Laut Umfrage befürwortet die Mehrheit der Befragten eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD statt eines Verbots. Zudem äußern viele Zweifel daran, ob ein Verbot den gewünschten Erfolg hätte: 54 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass nach einem Verbot schnell eine neue Partei mit ähnlicher Ausrichtung gegründet würde. Angegeben wird außerdem, dass ein Parteiverbot auch auf mögliche Nachfolgeparteien Auswirkungen hätte.

Immer mehr potenzielle AfD-Wähler zeigen laut Umfrage ein offenes Bekenntnis zu der Partei. Während vor zwei Jahren nur jeder Dritte aus dem Kreis potenzieller Wähler von der AfD selbst überzeugt war, ist es heute jeder Zweite.

Rechtlicher Hintergrund

Laut Artikel 21 des Grundgesetzes sind Parteien, die „nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden“, verfassungswidrig.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Bahn-Chef Lutz: Wirtschaftlich besser, Pünktlichkeit bleibt Problem
nächster Artikel
EU-Militäroperation Irini im Mittelmeer vor dem Aus

das könnte Sie auch interessieren

Klingbeil warnt vor Flächenbrand und Risiken für Finanzmärkte

2. März 2026

Dax rutscht deutlich ab – Nahost-Konflikt treibt Ölpreis

2. März 2026

Verfassungsschutz richtet Meldestelle für bedrohte Iraner in Deutschland...

2. März 2026

Deutschland beteiligt sich an französischer Nuklearabschreckung in Europa

2. März 2026

Macron stellt gemeinsame Atomübungen mit Deutschland in Aussicht

2. März 2026

Union und SPD erzielen Kompromiss bei strengerem Bürgergeld

2. März 2026

Macron verstärkt französische nukleare Abschreckung für Europas Sicherheit

2. März 2026

Iran-Krieg: Verband warnt vor langen Schlangen an Tankstellen

2. März 2026

Eskalation im Nahen Osten treibt Gaspreise in Europa...

2. März 2026

Bund plant Rückholaktion für deutsche Urlauber im Nahen...

2. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Klingbeil warnt vor Flächenbrand und Risiken für Finanzmärkte

    2. März 2026
  • Dax rutscht deutlich ab – Nahost-Konflikt treibt Ölpreis

    2. März 2026
  • Verfassungsschutz richtet Meldestelle für bedrohte Iraner in Deutschland ein

    2. März 2026
  • Tote von Bramsche (86 und 62 Jahre alt): Wer erschoss wen?

    2. März 2026
  • Deutschland beteiligt sich an französischer Nuklearabschreckung in Europa

    2. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3