HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Vollsperrung der B68 bei Wallenhorst: Ersatzneubau einer Verkehrszeichenbrücke...
Ossensamstag 2026 in Osnabrück: Wo, wie, wann und...
Jetzt WiO-Wohnungen besichtigen: Tag der offenen Baustelle im...
Hüttensonntag 2026: Das sind die Straßensperrungen und Parkmöglichkeiten
Nach mehreren ausgefallenen Schultagen: Katharina Pötter räumt Fehler...
Am Tag nach dem Mord in Wallenhorst sollte...
14. Meller Spieletag in der Stadtbibliothek begeistert Jung...
Hütte Rockt Festival veröffentlicht komplettes Programm für 2026
Tötung einer dreifachen Mutter in Wallenhorst: War es...
Gute Nachricht des Tages: Stadt Osnabrück weitet kostenlosen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltMehrere Justizminister lehnen Klarnamenpflicht im Internet ab
Deutschland & die Welt

Mehrere Justizminister lehnen Klarnamenpflicht im Internet ab

von Hasepost Redaktion 27. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 27. Dezember 2025
Stefanie Hubig (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
22

Mehrere Landesjustizminister und das Bundesdigitalministerium haben sich gegen eine staatlich verordnete Pflicht zur Nutzung von Klarnamen im Internet ausgesprochen. Sie verweisen auf den Schutz der Privatsphäre, die Bedeutung anonymer Meinungsäußerung und warnen vor negativen Folgen für die Meinungsfreiheit, betonen jedoch zugleich die Notwendigkeit, strafbare Inhalte im Netz konsequent zu verfolgen.

Hubig: Anonymität im Netz grundsätzlich schützenswert

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat Forderungen aus Bayern und des Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle nach einer Klarnamenpflicht zurückgewiesen. „Eine staatlich verordnete Klarnamenpflicht im Internet lehne ich ab“, sagte Hubig dem „Tagesspiegel“. „Wer eigene Meinungen oder Erfahrungen anonym oder unter Pseudonym äußern möchte, ist dafür keine Rechenschaft schuldig.“ Es gebe „viele nachvollziehbare Gründe für den Wunsch nach Anonymität“, sagte Hubig. Das berechtigte Interesse an dauerhafter Anonymität ende dort, „wo Straftaten begangen werden“. Auch im digitalen Raum habe die Meinungsfreiheit Grenzen.

Es sei wichtig, dass kriminelle Äußerungen im Internet verfolgt würden und Täter zur Rechenschaft gezogen werden könnten, betonte Hubig. „Dafür braucht es aber keine Klarnamenpflicht.“ Es sei ausreichend, wenn sich die Identität von Straftätern im Nachhinein ermitteln lasse, sagte die SPD-Politikerin dem „Tagesspiegel“: „Das Grundgesetz schützt gerade auch die kontroverse Meinung und die polemische Zuspitzung.“

NRW und Niedersachsen warnen vor „Klima digitaler Kontrolle“

Auch die Justizminister von NRW und Niedersachsen, Benjamin Limbach (Grüne) und Kathrin Wahlmann (SPD), sprachen sich gegen eine Klarnamenpflicht im Internet aus. „Wir müssen noch mehr gegen digitale Hetze und Gewalt im Internet tun. Die Forderung nach einer Klarnamenpflicht führt uns aber in die völlig falsche Richtung“, sagte Limbach dem „Tagesspiegel“. Sie sei technisch leicht zu umgehen und „politisch brandgefährlich, weil sie Misstrauen sät und Meinungsfreiheit einschnürt. Wir wollen kein Klima digitaler Kontrolle nach chinesischem Vorbild, sondern eine lebendige Demokratie, in der Menschen ihre Meinung frei äußern können, das auch anonym.“

Wahlmann nannte eine Klarnamenpflicht im Internet „ein zweischneidiges Schwert“, bei dem die besseren Gründe dagegensprächen. Eine Klarnamenpflicht würde „auch schützenswerte Personen, die sich im Internet rechtstreu verhalten, beeinträchtigen und es ihnen erschweren, von ihren Grundrechten aus Meinungsfreiheit und informationelle Selbstbestimmung Gebrauch zu machen“, sagte die SPD-Politikerin dem „Tagesspiegel“.

Bundesdigitalministerium: Sensibles Thema zentraler Werte

Ein Sprecher des Bundesministeriums für Digitales teilte auf „Tagesspiegel“-Anfrage mit, das Thema Klarnamenpflicht im Netz sei „sensibel und betrifft zentrale Werte unserer digitalen Gesellschaft“. Der Schutz der Privatsphäre im Internet sei ein hohes Gut und müsse gewährleistet bleiben. „Gleichzeitig darf Anonymität kein Freibrief für Hass, Hetze oder strafbares Verhalten sein.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
China-Exportoffensive wird zur existenziellen Gefahr für Deutschlands Industrie
nächster Artikel
SPD pocht auf Umsetzung statt Neuverhandlung des Koalitionsvertrags

das könnte Sie auch interessieren

Kane-Doppelpack: Bayern siegt souverän 3:0 in Bremen

14. Februar 2026

Reiche fordert gelockerten Kündigungsschutz für besserverdienende Arbeitnehmer

14. Februar 2026

SPD zweifelt nach Rubio-Auftritt an besserem transatlantischem Verhältnis

14. Februar 2026

Wadephul: Putin-Regime vergiftete Nawalny – Chemiewaffenverbot verletzt

14. Februar 2026

Hannover 96 siegt 3:2 in Tor-Spektakel gegen Hertha

14. Februar 2026

CDU beschränkt Alkoholausschank auf Bundesparteitag in Stuttgart

14. Februar 2026

Fünf EU-Staaten: Nawalny offenbar mit Epibatidin vergiftet

14. Februar 2026

Rubios Sicherheitskonferenz-Rede spaltet deutsche Einschätzung der USA-Politik

14. Februar 2026

Demokratieforscher warnt Union vor riskären Bündnissen mit AfD

14. Februar 2026

China ruft in München zu stärkerer UN und...

14. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Kane-Doppelpack: Bayern siegt souverän 3:0 in Bremen

    14. Februar 2026
  • Reiche fordert gelockerten Kündigungsschutz für besserverdienende Arbeitnehmer

    14. Februar 2026
  • SPD zweifelt nach Rubio-Auftritt an besserem transatlantischem Verhältnis

    14. Februar 2026
  • Wadephul: Putin-Regime vergiftete Nawalny – Chemiewaffenverbot verletzt

    14. Februar 2026
  • Hannover 96 siegt 3:2 in Tor-Spektakel gegen Hertha

    14. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3