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Startseite Deutschland & die WeltMehr Verkehrstote 2025: Straßenverkehr in Deutschland wieder gefährlicher
Deutschland & die Welt

Mehr Verkehrstote 2025: Straßenverkehr in Deutschland wieder gefährlicher

von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 25. Februar 2026
Unfallkreuz an Straßenrand (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
43

Im Jahr 2025 sind in Deutschland 2.814 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) waren das zwei Prozent oder 44 Todesopfer mehr als 2024 mit 2.770 Toten. Die Zahl der Verletzten blieb mit 366.000 nahezu unverändert, während sich die Verteilung zwischen Schwer- und Leichtverletzten verschob.

Mehr Todesopfer, weniger Schwerverletzte

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilt, stieg die Zahl der Verkehrstoten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf 2.814 Menschen. 2024 waren 2.770 Todesopfer registriert worden.
Die Zahl der Verletzten blieb 2025 im Vergleich zum Vorjahr mit 366.000 in etwa gleich. Dabei stieg die Zahl der Leichtverletzten um 3.000 auf 318.000 (+1 Prozent), während die Zahl der Schwerverletzten um 4 Prozent auf 48.400 zurückging. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) ist dies der niedrigste Wert seit 1991, dem ersten Jahr, in dem die Verletzten getrennt in schwer- und leichtverletzt ausgewiesen wurden.
Insgesamt registrierte die Polizei im Jahr 2025 gut 2,5 Millionen Unfälle und damit in etwa so viele wie ein Jahr zuvor (-0,2 Prozent). Bei 2,2 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden, was ebenfalls in etwa der Zahl aus dem Vorjahr entspricht (-0,3 Prozent). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, stieg dagegen um 1 Prozent auf gut 293.000.

Regionale Unterschiede bei den Todesopfern

Gemessen an der Einwohnerzahl gab es die meisten Todesopfer im Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern mit 60 und in Brandenburg mit 50 Getöteten je eine Million Einwohner. Weit unter dem Bundeswert von 34 Getöteten je eine Million Einwohner liegen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten Berlin mit 10 und Hamburg mit 11 Getöteten je eine Million Einwohner sowie Nordrhein-Westfalen mit 26 und das Saarland mit 27.
Für Bremen liegen für November und Dezember 2025 keine Werte vor, daher wird es hier nicht gesondert ausgewiesen. Für das Bundesergebnis wurden die Werte für Bremen geschätzt, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Unfallbeteiligte und Entwicklungen im Jahresverlauf

Detaillierte Ergebnisse liegen für den Zeitraum Januar bis November 2025 vor. Diese zeigen nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis), dass bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten mehr Menschen getötet wurden als im Vorjahreszeitraum.
Von Januar bis November 2025 kamen mehr Menschen ums Leben, die mit einem Auto oder Fahrrad unterwegs waren (+37 Getötete bzw. +4 Prozent sowie +18 Getötete bzw. +4 Prozent). Die Zahl der tödlich verunglückten Nutzer von Krafträdern mit Versicherungskennzeichen stieg um 11 (+28 Prozent). Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der getöteten Menschen in Güterkraftfahrzeugen (+7 Getötete bzw. +7 Prozent). Weiterhin gab es einen Anstieg bei Nutzenden von E-Scootern (+6 Getötete bzw. +25 Prozent) und Fußgängern mit einem Plus von 4 Getöteten (+1 Prozent).
Dagegen kamen von Januar bis November 2025 weniger Menschen ums Leben, die mit einem amtlich zugelassenen Kraftrad unterwegs waren, also unter anderem mit Leichtkrafträdern, Motorrollern und Motorrädern. Hier verzeichnete das Statistische Bundesamt (Destatis) 41 weniger Getötete (-8 Prozent).
Im Dezember 2025 sind in Deutschland rund 25.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Das waren 3 Prozent oder 800 Verletzte mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 5 auf 220 Personen. Die Polizei registrierte im Dezember 2025 insgesamt 208.600 Straßenverkehrsunfälle und damit 4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (+7.900).

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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