„Machen“ war der zentrale Begriff, der im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl in diesem Sommer von Katharina Pötter wohl am meisten zu hören war. Dass dies kein Wahlkampfgetöse war, sondern nun auch das Handeln der frischgebackenen Oberbürgermeisterin bestimmt, zeigt sich jetzt am Osnabrücker Wall.
Osnabrück „macht“ jetzt, und zwar zügig und nicht nur symbolisch. Drei Wochen nach dem erneuten tödlichen Fahrradunfall am Wall, zwei Wochen nachdem der Rat der Stadt dafür sein OK gegeben hatte, wurde die Verkehrssituation am Helmut-Kohl-Platz deutlich entschärft. Zukünftig soll ein vergleichbares Unfallgeschehen (LKW-Fahrer übersieht beim Abbiegen einen Fahrradfahrer) hier faktisch unmöglich sein.
Die in Richtung Ratsgymnasium fahrenden Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben seit Anfang dieser Woche eine von der Protected Bike Lane fortgeführte, weiter geschützte und vom motorisierten Verkehr abgetrennte Spur, sowie eine Ampelschaltung, die ihnen einen eigenen Zeitslot für das Überqueren der Martinistraße bietet.