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Startseite OsnabrückMehr Sicherheit für Osnabrücks Fahrradfahrer: „Aktion Sicherheitsabstand“ startet
Osnabrück

Mehr Sicherheit für Osnabrücks Fahrradfahrer: „Aktion Sicherheitsabstand“ startet

von Tatjana Rykov 19. Juli 2019
von Tatjana Rykov 19. Juli 2019
Sicherheit im Verkehr - Die Fahrradwimpel der "Aktion Sicherheitsabstand" weisen darauf hin. / Foto: Privat.
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Am Freitag, den 19. Juli 2019 startet die „Aktion Sicherheitsabstand“ in Osnabrück und fordert „Einskommafünf“ Meter Abstand zu Fahrradfahrern – eine Regel, die nicht neu ist, aber von etlichen Autofahrern missachtet wird. Das Aktionszentrum 3. Welt (A3W), die Lokale Agenda 21 (LA21) und der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) tragen das Projekt und wollen damit für weniger „Nahtoderfahrungen“ unter Fahrradfahrern sorgen.

Osnabrück ist keine sichere Stadt für Fahrradfahrer, davon sind nicht nur die Mitglieder der „Aktion Sicherheitsabstand“ überzeugt, sondern auch etliche Radfahrer. Vor allem die Lotterstraße ist ein Gefahrenherd, viele werden dort bedrängt und gefährdet. Dass die Straßen sicherer werden müssen steht fest und soll jetzt durch das Projekt der A3W, der LA 21 und dem VCD in das Bewusstsein der Autofahrer gelangen. Einskommafünf Meter Sicherheitsabstand fordern die Beteiligten. Eine Forderung, die zwar banal erscheint, aber viel zu wenig Beachtung findet.

Unfaires Verhalten im Straßenverkehr

Ein großes Problem stellt die Straßenlage in Osnabrück dar. Viele davon sind in einem schlechten Zustand und haben keinen oder einen kaum sichtbaren Fahrradstreifen. „Neue Radwege bauen, die Radstreifen breiter machen und die Autofahrten reduzieren – das alles geht nicht von heute auf morgen“, erklärte Elisabeth Michel, die Sprecherin der LA21. „Aber wir können das Radfahren sicherer machen, wenn wir wieder ein Verhalten in Erinnerung rufen, das jeder in der Fahrschule gelernt hat.“ Denn dort wird bereits von Beginn an auf den ersten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung aufmerksam gemacht: „(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder, mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Diese gegensätzliche Rücksichtnahme fehlt in dem Bewusstsein vieler Verkehrsteilnehmer. „Geht vernünftig und gerecht miteinander um“, dafür plädiert Reinhard Stolle vom Aktionszentrum 3. Welt.

Rücksichtslosigkeit mit schweren Folgen

Diese Rücksichtslosigkeit hat bereits bei vielen Fahrradfahrern zu regelrechten Nahtoderfahrungen geführt. So berichtet Stolle etwa von gefährlichen Erlebnissen auf der Lotter Straße in Osnabrück, wenn etwa Autofahrer bei ungenügendem Sicherheitsabstand seinen Lenker berühren. Thomas Polewsky aus dem ökologischen Verkehrsclub Deutschland erzählt von ähnlichen Erfahrungen, in denen er unter anderem von Bussen bis in die Gassen des Fahrradweges getrieben wurde.

Einhaltung des Sicherheitsabstandes sorgt für mehr Fahrradfahrer – und weniger Autos

Die Forderung nach einer neuen Aufteilung des vorhandenen Verkehrsraums ist zentral. „Mit unserer Aktion schaffen wir das unmittelbar noch nicht. Da reklamieren wir jetzt nur für den einzelnen Radler den Freiraum, der ihm seit Bestehen der Straßenverkehrsordnung zusteht. Aber wenn sich jetzt einige Leute wieder eher aufs Rad trauen, weil sich Sicherheitsabstände und Rücksichtnahme erhöhen, könnte sich der Verkehrsmix Zug um Zug verändern“. Handlungsbedarf besteht nach Ansicht der Initiatoren unter anderem an der Knollstraße. Die Straße ist so schmal, dass es aufgrund der Verkehrsinseln gar nicht möglich ist den erwarteten Sicherheitsabstand einzuhalten.

Mehr Sicherheit für Osnabrücks Fahrradfahrer: „Aktion Sicherheitsabstand“ startet

Der Fahrradweg auf der Knollstraße ist nur 1,4m breit – und damit zu schmal. / Foto: Privat.

Diese Aktion soll allerdings nicht nur Sicherheitsbewusstsein schaffen, sondern auch der Umwelt guttun. 40% der Wege im Nahbereich bis drei Kilometer finden mit dem Auto statt, und sorgen dadurch für unnötigen CO2 Ausstoß. Öffentliche Nahpersonenverkehrsmittel und das Fahrrad stellen eine umweltfreundlichere Alternative zum Auto dar, und sollten deswegen, wenn möglich, auch genutzt werden, stellt Polewsky fest.

Postkarten und Wimpel sollen Rücksicht fördern

Zu der „Aktion Sicherheitsabstand“ gibt es auch Kampagnenmaterial. So etwa eine Postkarte, auf der der Verkehrsclub ADAC zitiert wird: „Beim Überholen von Radfahrern ist stets deren Ausschwenken zu berücksichtigen, vor allem bei Glätte, bei Wind und in Steigungen. Damit muss auch jeder Kraftfahrer rechnen. Unter normalen Verkehrsbedingungen wird ein Abstand von 1,5 – 2m zwischen Radfahrer und Kraftfahrer als ausreichend angesehen“. Außerdem gibt es Wimpel für Fahrradfahrer, die Hinten am Rad befestigt werden können (aber so, dass sie das Rücklicht nicht verdecken!). Wimpel und Postkarten gibt es im Weltladen in der Bierstraße 29 (direkt neben dem Rathaus; Öffnungszeiten: Mo – Fr 10-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr). Die Wimpel werden gegen eine Schutzgebühr von 50 Cent abgegeben und die Postkarten in haushaltsüblichen Mengen.

Wer bei der „Aktion Sicherheitsabstand“ mitmachen will, kann sich im Aktionszentrum 3. Welt melden, oder unter der Telefonnummer 0541/26369. Einige Exemplare liegen auch bei der Redaktion der HASEPOST in der Großen Gildewart 21 aus.

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Tatjana Rykov

Tatjana Rykov startete im Sommer 2019 mit einem Praktikum bei der HASEPOST. Seitdem arbeitete sie als freie Mitarbeiterin für unsere Redaktion. Nach ihrem Bachelor in Geschichte und Soziologie an der Universität Osnabrück ist sie seit 2023 wieder fest im Redaktionsteam. Derzeit schließt sie ihren Fachmaster in Neuste Geschichte an der Uni Osnabrück ab. Privat trifft man sie oft joggend im Park oder an ihrer Staffelei.

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